Gerhard Berger löst Hans Werner Aufrecht als ITR-Chef ab und bereits zum Saisonauftakt gibt es einige Regeländerungen. Leider wollen bzw. müssen auch die Hersteller Kosten sparen, sodass nur 18 Piloten dieses Jahr in der DTM starten.
Nach 17 Jahren musste Hans Werner Aufrecht die DTM als Chef verlassen und viele Fans dürfte es gefreut haben. In den letzten Jahren wurde die Rennen der DTM schlechter durch etliche komplizierte Regeländerungen, die Ticketpreise stiegen und die Zuschauerzahlen der ARD sanken. Zudem wuchs der Einfluss der Hersteller und es gab etliche zweifelhafte Entscheidungen, wie die Zugeständnisse gegenüber BMW in der letzten Saison. Für viele war es nur noch eine Frage der Zeit, wie lange die DTM in ihrer aktuellen Form noch existiert. Es war also eine schwierige Aufgabe, die Gerhard Berger Ende letzten Jahres übernommen hat, und trotz der kurzen Zeit kann man mit seinen bisherigen Entscheidungen sehr zufrieden sein. So will er den Einfluss der Hersteller verringern, die Zuschauer wieder ins Fahrerlager bringen und vor allem die Rennaction verbessern. Zudem wird es wohl durch die leistungsstärkeren Fahrzeuge dieses Jahr mehr Action geben. Gleichwohl ist unverständlich, warum man ungeachtet der Veränderungen bei der alten Performance-Gewicht-Regelung geblieben ist, die alle Fahrer eines Herstellers betrifft und nicht nur die erfolgreichen. Ein erstes Resümee wird hoffentlich nach dem Saisonauftakt am Hockenheim möglich sein.
Was ist neu?

Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53 (Audi Sport Team Rosberg), Jamie Green
Für die Rennaction ist wohl die Leistungserhöhung bei gleichzeitiger Verringerung der Aerodynamik die wichtigste Neuerung. Diese Saison sollen die Fahrzeuge etwas über 500 PS leisten und damit 20 bis 30 PS mehr als noch in den letzten Jahren. Dies geschieht durch die Erweiterung des Luftbegrenzers von 28 auf 29 Millimeter. Trotzdem dürfen die Fahrer weiterhin nur einen einzigen Motor für die ganze Saison benutzen. Für weniger Dirty Air und unruhigeres Fahrverhalten soll die Veränderung des Frontsplitters, Unterbodens und Heckdiffusors sowie die Erhöhung der Bodenfreiheit sorgen. Beim DRS-System wird zudem nur noch die obere Lamelle hochgeklappt, sodass die Wirkung des DRS noch verstärkt werden soll. Dafür darf das DRS nur noch in zwölf Runden des Rennens, jeweils dreimal pro Runde, aktiviert werden.
Beide Rennen werden zudem 55 Minuten dauern und einen Pflichtboxenstopp enthalten. Interessant ist dabei auch, dass nur noch acht statt 15 Leute beim Boxenstopp beteiligt sind und es nur noch einen Schlagschrauber pro Seite gibt. Dadurch werden die Boxenstopp deutlich länger und auch anspruchsvoller für die Teams. Eventuell könnten dadurch sogar Mechaniker im Vorteil sein, die bereits eine ähnliche Regelung aus den GT3-Serien kennen.
Eine weitere spannende Änderung ist das Funkverbot. Es darf im Normalfall nur noch über die Boxentafel kommuniziert werden und nur bei Zwischenfällen darf die Box den Fahrer anfunken. Dadurch kann eventuell das Problem der Teamorder angegangen werden und desweiteren müssen die Fahrer selbst stärker auf den Reifenverschleiß achten. Insgesamt sehe ich es als eine positive Änderung, da hierdurch wieder die Fahrer mehr Aufgaben erledigen müssen und dadurch vielleicht mehr Fehler machen.
Einen Blick nach Amerika hat man bei der neuen Restart-Regelung gewagt. Nach jeder Safety-Car-Phase wird man in Zweierreihen starten und so könnte es bei den Restarts etliche Überholmanöver geben. Es besteht aber auch die Gefahr, dass dadurch Unfälle entstehen nach der alten NASCAR-Regel „Cautions breed cautions“. Es wird spannend, wie sich die Restarts entwickeln und ob sich das Konzept in der DTM durchsetzt.
Dem Reifenhersteller Hankook bleibt man auch diese Saison treu, aber es gibt ungeachtet dessen einige Veränderungen. So sollen diese Saison die Reifen mehr Grip bieten, dafür aber schneller an Haftungsverlust verlieren. Es wird spannend zu sehen, ob man dieses Ziel erreichen kann, und es kann durchaus ein wichtiger Faktor für die Renntaktik werden, nachdem in den letzten Jahren die Reifen extrem beständig über das ganze Rennen waren. Zusätzlich hat man die Heizdecken verboten, sodass es eine Runde dauert, bis die Reifen auf Temperatur sind. Es kommt also auf die Fahrer an, wie schnell sie die Reifen ins optimale Temperaturfenster bekommen, und vor allem muss man das Gas in der ersten Runde nach dem Boxenstopp gut dosieren.
Erste Punkte können die Fahrer sich diese Saison bereits im Qualifying sichern. Es wird an die ersten drei nach dem 3-2-1-Punkteschlüssel verteilt, sodass der Erste drei Punkte bekommt, der Zweite zwei Punkte und der Dritte einen Punkt. Hierdurch soll das Qualifying aufgewertet werden und auch das halte ich für eine sinnvolle Änderung. Es ist zwar fraglich, ob es für mehr Zuschauer an der Strecke und vor den Fernsehgeräten sorgt, aber zumindest wird dadurch die Meisterschaftsdynamik verändert. Leider sind aber auch die Performance-Gewichte von den Qualifying-Ergebnisse abhängig und es gibt Kollektivstrafen für die Marken. Hierbei geht man wieder in 2,5-Kilogramm-Schritten vor und es gibt bis zu 30 Kilogramm Zusatzgewicht.

Playboy Audi RS 5 DTM #51 (Audi Sport Team Abt Sportsline), Nico Müller
Eine wichtige und gute Neuerung sind die neuen einheitlichen Startzeiten. Samstags beginnen die Rennen um 14:45 Uhr und am Sonntag geht es um 15:15 Uhr los. Die große Ausnahme bildet das Wochenende am Norisring, bei dem man am Samstag sogar erst um 19:10 Uhr startet. Atmosphärisch könnte das gut werden und zudem ist es für die Fans nicht mehr so heiß auf den Tribünen. Sonntag geht es um 17:40 Uhr los und auch hiermit entgeht man den heißen Mittagsstunden. Natürlich macht man das für die ARD, die dadurch die DTM besser in die Übertragung der Sportschau einbetten kann. Eine weitere Ausnahme bildet das Sonntagsrennen in Russland, welches bereits um 13:45 Uhr startet. Nachdem in den letzten Jahren die Rennen immer zu unterschiedlichen Zeiten gestartet sind, ist die Regelung sicherlich eine gute Möglichkeit, höhere Einschaltquoten zu erzielen.
Bei der ARD wird es dieses Jahr wechselnde Experten geben, auch wenn teilweise die Besetzung etwas komisch ist. So wird am Sonntag Mick Schumacher „DTM-Experte“ sein, obwohl es fraglich ist, wie oft er bisher im Fahrerlager der DTM war. Ansonsten setzt man auf renommierte Experten wie Bernd Schneider und Timo Scheider. Norbert Haug wird diese Saison nur noch Experte in den Vor- und Nachberichten sein, nachdem er eigentlich einen guten Job als Co-Kommentator die letzten Jahre gemacht hat.
Kalender
| Rennstrecke | Datum |
|---|---|
| Hockenheimring | 06.05,2017-07.05.2017 |
| Lausitzring | 20.05,2017-21.05.2017 |
| Hungaroring | 17.06,2017-18.06.2017 |
| Norisring | 02.07,2017-03.07.2017 |
| Moscow Raceway | 22.07,2017-23.07.2017 |
| Zandvoort | 19.08,2017-20.08.2017 |
| Nürburgring | 09.09,2017-10.09.2017 |
| Red Bull Ring | 23.09,2017-24.09.2017 |
| Hockenheimring | 14.10,2017-15.10,2017 |

Audi S1 EKS RX quattro #5 (EKS), Mattias Ekström
Traditionell beginnt die Saison auf dem Hockenheimring und im Rahmenprogramm ist auch wieder die WRX unterwegs. Allein hierfür dürfte sich schon der Besuch lohnen, denn die Rallycross-Weltmeisterschaft gehört momentan zu den spektakulärsten Rennserien. Zudem wird Mattias Ekström in beiden Serien starten und mit Timo Scheider gibt es einen weiteren ehemaligen DTM-Fahrer in der WRX. Weiter geht es zwei Wochen später am Lausitzring und leider ist man dieses Jahr nicht mehr mit der IDM zusammen. Immerhin fährt man das Wochenende wieder zusammen mit der ADAC GT Masters und auch die Formel 4 wird wieder im Rahmen der DTM drei Rennen austragen. Somit dürfte sich auch für viele Fans ein Rennstreckenbesuch lohnen, die keine Hardcore-DTM-Anhänger sind.

They’re back: Kurt Thiim and „his“ DTM racing car from 1991
Am Hungaroring wird man wieder von der Formel-3-Europameisterschaft unterstützt und trotzdem dürfte es eines der uninteressantesten Wochenenden werden. Dies liegt zum einen an der Strecke, aber auch am Termin. Am gleichen Wochenenden finden die 24h von Le Mans statt und zumindest das erste Rennen überschneidet sich 10 Minuten mit der Startphase. Auch für das zweite Rennen dürfte es gegen die Siegerehrung in Le Mans schwierig werden, sodass die Einschaltquoten unter der Terminentscheidung leiden könnten. Zwei Rennen am frühen Abend und die vielleicht beste Rahmenserie bekommen die Zuschauer am Norisring geboten. Neben der Formel-3-Europameisterschaft wird auch die Tourenwagen-Classics mit einem extrem interessanten Teilnehmerfeld starten. Eingesetzt werden DTM-Fahrzeuge aus den Jahren 1985-1996 und es starten sogar viele bekannte Piloten in der Serie. So dürfen sich die Zuschauer u.a. auf Christian Danner und Kurt Thiim freuen. Einen genaueren Blick auf die Serie gibt es in der Vorschau zu den DTM-Rennen am Norisring.
Die Anreise an den Moscow Raceway dürfte sich für die meisten Fans nicht lohnen. In den letzten Jahren war das Rahmenprogramm extrem schwach, aber immerhin waren die DTM-Rennen ganz gut. Für mich bleibt es weiterhin fraglich, wieso man in Russland und dann auch noch auf dem Moscow Raceway Rennen fährt. Relativ unspektakuläre Rennen dürfte es auch in Zandvoort geben. Die Strecke gehört zwar zu den schönsten in Europa, aber gerade für die DTM werden kaum Überholmöglichkeiten geboten. Unterstützung von der Tourenwagen-Classics gibt es wieder am Nürburgring. Wie bereits in den letzten Jahren fährt man wieder die Kurzversion der Strecke. In den letzte Jahren gehörten die Rennen auf dem Red Bull Ring zu den Saisonhighlights und die Strecke hat sich ihren Platz im Kalender definitiv verdient. Das Finale der DTM findet Mitte Oktober auf dem Hockenheimring statt.
Starterfeld
Audi
Die Marke aus Ingolstadt hat sich für diese Saison von Adrien Tambay Miguel Molina, Timo Scheider und Edoardo Mortara getrennt. Grund dafür war vor allem die Kostenersparnis, sodass alle Hersteller diese Saison nur noch mit sechs Fahrzeugen starten. Dadurch wird auch deutlich, dass die DTM wohl am Ende wäre, wenn ein Hersteller sich aus der Serie zurückziehen würde. Zudem ist es fraglich, ob die Verkleinerung des Starterfelds eine sinnvolle Sparmaßnahme ist.

Red Bull Audi RS 5 DTM #5 (Audi Sport Team Abt Sportsline), Mattias Ekström
Neu ist der RS5 DTM, der aber im wesentlichen nur ein Facelift darstellt. Für das Audi Sport Team Abt starten diese Saison wieder Mattias Ekström und Nico Müller. Diese Saison gibt es auch keine Überschneidungen mehr mit der Rallycross-Weltmeisterschaft, sodass Ekström bei allen Rennen starten kann. In der WRX konnte er die zwei bisherigen Rennen gewinnen und so ein Ergebnis würde er wohl auch gerne in der DTM erreichen. In den letzten Jahren scheiterte er oft an den schlechten Startplätzen. Falls er sich dieses Jahr im Qualifying steigern kann, sollte er durchaus auch Chancen auf die Meisterschaft haben. Sein Teamkollege Nico Müller konnte im letzten Jahr zweimal aufs Podium fahren, aber trotzdem sehe ich ihn nicht als Titelkandidaten. Realistisch betrachtet wird er sich am Ende der Saison wahrscheinlich am Rande der Top 10 befinden.
Verdienterweise hat endlich Rene Rast ein Cockpit in der DTM bekommen. Im GT3 Bereich hat er bereits alles erreicht und auch in der LMP2 war er im letzten Jahr einer der schnellsten Fahrer. Daher sehe ich ihn dieses Jahr bereits mit Siegchancen, aber um den Titel wird er wohl nicht kämpfen können, da ihm einfach die Erfahrung mit dem Fahrzeug fehlt. Anders ist es bei seinem Teamkollege Jamie Green, der in den letzten Jahren zu den besten Audi-Piloten gehörte. Auch deswegen sehe ich ihn diese Saison mit Titelchancen. Beide Piloten fahren für das Audi Sport Team Rosberg.

Schaeffler Audi RS 5 DTM #99 (Audi Sport Team Phoenix), Mike Rockenfeller
Auch Mike Rockenfeller hat schon einige Jahre in der DTM verbracht und wird auch diese Saison wieder für Audi fahren. Das letzte Jahr verlief enttäuschend, aber 2013 konnte er noch Meister werden und 2014 wurde er Dritter in der Gesamtwertung. Eine Bewertung des letzten Jahres fällt schwer, da das Audi Sport Team Phoenix ein extrem schwaches Jahr hatte. Zumindest in den letzten vier Rennen konnte Rockenfeller dreimal die Top 10 erreichen. Sein Teamkollege ist Loic Duval, der in den letzten Jahren noch für Audi in der WEC aktiv war. Duval war bereits 2010 Meister in der japanischen Super GT und war dort in ähnlichen Fahrzeugen unterwegs. Er wird sich erstmal in DTM eingewöhnen müssen, aber auch er hat durchaus Siegchancen.

Audi RS 5 DTM 2017
| Fahrer | Team |
|---|---|
| Mattias Ekström | Audi Sport Team Abt |
| Nico Müller | Audi Sport Team Abt |
| Jamie Green | Audi Sport Team Rosberg |
| Rene Rast | Audi Sport Team Rosberg |
| Mike Rockenfeller | Audi Sport Team Phoenix |
| Loic Duval | Audi Sport Team Phoenix |
BMW

Hockenheim (DE) 06th April 2017. BMW Motorsport, Testing. Marco Wittmann (DE) Red Bull BMW M4 DTM.
Diese Saison wird BMW nur noch von BMW Team RMG und BMW Team RBMrepräsentiert. Das BMW Team Schnitzer wird sich hingegen auf den GT-Sport konzentrieren und nächstes Jahr ist man für BMW in der GTE unterwegs. Auch Martin Tomczyk und António Félix da Costa haben sich aus der DTM verabschiedet. Der große Favorit ist mal wieder Marco Wittmann, nachdem er in der letzten Saison wieder dominiert hat. Man wird dieses Jahr aber nicht mehr den Gewichtsvorteil gegenüber den anderen Herstellern haben und auch den Heckflügel musste man verkleinern. Zudem startet Timo Glock wieder für RMG. Bisher fiel er durch gute Einzelresultate auf, aber an Konstanz fehlte es ihm noch. Zusätzlich fährt noch Augusto Farfus wieder für BMW und ein Erfolg ist sehr fraglich. Er konnte 2013 in seinem zweiten DTM-Jahr Vizemeister werden, jedoch hat er sich danach nur verschlechtert. Die drei letzten Jahre beendete er auf dem 13., 12. und 16. Gesamtrang. Auch ihn sehe eher mit guten Einzelresultaten, aber nicht im Titelkampf.
Gute Meisterschaftschancen sollte Bruno Spengler haben. Eigentlich gehört immer zu den Titelkandidaten, auch wenn er letzte Saison etwas enttäuschte. Einer seiner Teamkollegen ist Tom Blomqvist, der sich letztes Jahr auf einen guten sechsten Gesamtrang steigern konnte. Er könnte eine der Überraschungen diese Saison werden und ich sehe ihn durchaus im erweiterten Favoritenkreis. Als dritter Pilot startet Maxime Martin für das RBM-Team. Er konnte sich in seinen drei bisherigen DTM-Saisons immer in den Top 8 der Gesamtwertung platzieren und auch ihn habe ich im erweiterten Favoritenkreis.

| Fahrer | Team |
|---|---|
| Marco Wittmann | BMW Team RMG |
| Timo Glock | BMW Team RMG |
| Augusto Farfus | BMW Team RMG |
| Bruno Spengler | BMW Team RBM |
| Tom Blomqvist | BMW Team RBM |
| Maxime Martin | BMW Team RBM |
Mercedes

Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, Tests, Hockenheim ;
Bei Mercedes hat man sich von Mücke Motorsport und ART Grand Prix getrennt. Daher werden alle Fahrzeuge von HWA direkt eingesetzt und es gibt nur noch ein Mercedes-Team in der DTM. Zudem haben Christian Vietoris, Daniel Juncadella, Esteban Ocon, Felix Rosenqvist und Daniel Juncadella die Serie verlassen. Mit Edoardo Mortara konnte man den Vizemeister der letzten Saison verpflichten. Für mich war er letzte Saison noch besser als Wittmann, sodass ich ihn diese Saison auch als Topfavoriten sehe. Auch Robert Wickens war die letzten Saisons extrem stark und sollte zumindest regelmäßig in den Top 5 sein. Zusätzlich fährt auch wieder Paul di Resta für Mercedes in der DTM. Er konnte 2016 Fünfter in der Gesamtwertung werden und viel mehr sollte auch nicht möglich sein. Seit seiner Rückkehr in die DTM 2014 konnte er nicht mehr an frühere Leistungen anknüpfen, sodass er nicht mehr zu den Titelkandidaten gehört.

Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, Mercedes-AMG C 63 DTM, Tests, Hockenheim ;
Mit Lucas Auer ist auch ein Neffe von Gerhard Berger in der DTM aktiv. Er konnte zwar schon ein Rennen gewinnen, aber er kam auch nur siebenmal in die Top 10 letzte Saison. Bei ihm wird es wohl auch diese Saison wieder an konstanten Ergebnissen scheitern. Seit 2003 ist bereits Gary Paffett in der DTM unterwegs. Ähnlich wie Di Resta dürfte er die besten Jahre in der DTM schon gehabt haben und ich sehe ihn auch eher am Rande der Top 10 am Saisonende. Als Belohnung für seine Erfolge im GT-Sport darf Maro Engel in die DTM zurückkommen. Er fuhr bereits zwischen 2008 und 2011 in der DTM, konnte damals aber nicht überzeugen. In der Zwischenzeit konnte er einige der wichtigsten GT-Rennen gewinnen und Erfahrung bei den V8 Supercars sammeln. Trotzdem wird es für ihn ein Lernjahr.
| Fahrer | Team |
|---|---|
| Robert Wickens | HWA AG |
| Gary Paffett | HWA AG |
| Paul di Resta | HWA AG |
| Maro Engel | HWA AG |
| Lucas Auer | HWA AG |
| Edoardo Mortara | HWA AG |
Die genauen Übertragungszeiten und Streams könnt ihr in unseren TV-Terminen sehen. Für uns ist dieses Wochenende Phil in Kooperation mit Audi vor Ort und wird die aktuellsten Nachrichten liefern. Eine Vorschau auf die DTM-Saison gibt es auch in unserem Podcast. Näheres zu einer möglichen Zusammenarbeit mit der japanischen Super GT gibt es beim Kollegen Yankee. Zusätzlich gibt es noch ein Tippspiel mit extrem guten Preisen. Leider lassen sich aber keine Gruppen erstellen.






















4 Kommentare
Ich spekuliere mal, dass Mick Schumacher als „DTM-Experte“ (ich schmeiss mich weg…) auf platzierenden Antrieb von Familie respektive Management zurückzuführen ist, und die ARD hat es in ihrer unendlichen Kompetenz nicht hingekriegt, mal kräftig zu lachen und dann höflich Nein zu sagen. Der Junge soll ja schon seit einigen Jahren aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen krampfhaft als „Star“ aufgebaut werden, dafür braucht man natürlich Media Exposure galore. Gibt ja auch reichlich Medien und -vertreter, die da betriebsblind unkritisch mitspielen, warum auch immer.
Die Schuhmachers, alles Rennfahrer, und wenns dazu nicht mehr reicht, muss halt was anderes her, genauso im Fussball, die Spieler werden dann Kommentatoren, oder Trainer….mein Kumpel ist gerade eben in Hockenheim, leider konnte ich nicht mitfahren, bin ja mal gespannt, was er zu berichten hat, und ob da 20 Prozent mehr Aktion war als die Vorjahre, er fährt da immer hin zum Hockenheim Ring. Ich bin Anfang July in der Nähe von Nürnberg, und da werde ich mir mal selber am Norisring ein Bild vom Geschehen machen!
Meiner Meinung nach war Mick Schumacher nicht schlecht als Co-Kommentator. Symphatischer Kerl. Und Ahnung vom Motorsport scheint er ja auch zu haben. Klar, ging bei seinen Aussagen viel um den Formel-Sport, aber ich hatte jetzt kein Problem mit ihm.
Das Sommersonnenland Und Wiesen lieben wir Blumen in der Hand Und Nachbarn Tür an Tür Immer gute Laune Uns stets ein kleines Lied Wir sind ja so froh, dass es uns gibt!
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