bahrain
Länge: 5.412km
Runden: 57
Schnellste Runde (2013): 1:32.330, Rosberg
Setup Medium
Vollgasanteil: 71 %
Startzeit (Europa): 17.00 Uhr

Die nächste Tielke-Strecke, die in den ersten Jahren ein Garant für ein langweiliges Rennen war. Und auch heute ist noch so, dass die Rennen, hat sich das Feld erst einmal auseinander gezogen, eher statisch sind. Die Strecke ist fahrerisch mittelmäßig anspruchsvoll, es gibt nur eine Passage (T9/T10), die die Fahrer ins Schwitzen bringt. Da hier die langen Geraden überwiegen, fährt man in Bahrain mit einem Setup, dass auch mittleren Abtrieb getrimmt. Der Asphalt ist nicht aggressiv, die Reifen halten lange durch, es fehlen zu dem die schnellen Kurven, die den Reifen stärker zusetzen könnten. Der Spritverbrauch ist mittel bis hoch.

2014 wird das Rennen in Bahrain erst in den Abendstunden gestartet und unter Flutlicht stattfinden. Damit dürfte es deutlicher kühler sein, was den Motoren sicherlich nicht schaden wird. Überholen kann in Bahrain sehr gut, man braucht dafür nicht mal die beiden DRS-Zonen. Es reicht, wenn man sich nach einer der vielen langsamen Kurven gut hinter dem Konkurrenten positioniert hat. Sicherheitstechnisch gibt es Bahrain keine Bedenken, das Safety Car sieht man auch hier sehr selten.

Das Wetter spielt in der Wüste ebenfalls keine Rolle, allerdings sorgt Sand, der auf die Strecke geweht wird, immer wieder für Ärger und verschmutzt die Fahrspur. Die Rennen Bahrain sind meist unspektakulär und werden über die Strategie entschieden. Mit nur einem Stopp durchzufahren ist meist nicht möglich.

Vergleichbare Strecken: Malaysia, China