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FIA WEC Vorschau 6H von Spa

von Flo aus N
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Am Wochenende fährt die WEC ihr vorletztes Rennen der Super-Season und kehrt damit exakt ein Jahr nach dem Saisonstart an dem Ort zurück, wo die jetzige Saison begonnen hat.

Start of the 1000 miles of Sebring 1000 Miles of Sebring – Sebring international Raceway – Sebring – Florida – United States of America –

Die Hoffnungen, die in die neue Super-Season gesteckt wurden, waren sehr hoch. Man ging mit 2 Werksautos von Toyota und insgesamt 8 privaten LMP1 in die Saison. Dazu hatte man das Konzept der Super oder Hypercars vorgestellt, in der Hoffnung dann zur Saison 20/21 mehrere neue Hersteller in der Top-Klasse am Start zu haben. Wenn man aber nun auf Startliste für das Wochenende blickt, dann sind die Wolken in den letzten 12 Monaten aber doch nochmal deutlich düsterer geworden. Von den acht privaten LMP1 sind in Spa genau fünf noch am Start. Neben den 2 Rebellion, welche in Spa mit einer modernisierten Aero an den Start gehen, sind nur noch die beiden BR01 von SMP und der ByKolles am Start, welcher aber das Rennen in Sebring ausgelassen hat, da man den Motorenpartner wechseln durfte / musste / sollte / wollte.

Die Gründe für das Fernbleiben der restlichen drei Fahrzeuge sind äußerst vielfältig. Beginnen möchte ich mit der bekanntesten Absage, nämlich der von Ginetta. Als man den neuen LMP1 vorgestellt hat, waren die Ambitionen sehr groß. Man wollte bis zu zehn Fahrzeuge verkaufen und damit sogar um den Gesamtsieg in Le Mans mitfahren. Am Ende hat man nicht mal ein Fahrzeug verkauft und in Le Mans wird man die Autos auch nicht sehen. Nach diversen technischen Problemen, schaffte man es zumindest in Le Mans unter der Nennung von Manor CEFC 2 Fahrzeuge an den Start zu bringen, welche aber beide weiterhin im Besitz von Ginetta waren, da die Fahrzeuge bzw. die #6 nur von Manor geleaset wurde, weil ihnen deren chinesischer Hauptsponsor abgesprungen war. Das 2. Auto wurde ursprünglich sogar von Ginetta direkt finanziert um ihr Auto zu promoten.

Nach Le Mans war dann aufgrund der nicht eingegangenen Zahlungen das Thema aber erstmal abgehakt. Dazu kam, dass der Motor von Mechachrome nicht die erwartete Motorleistung lieferte und unter Zuverlässigkeitsproblemen litt. Daher entschloss man sich den AER-Motor einzubauen. Eigentlich dachte man, dass das Thema für immer gegessen ist, aber vor kurzem fuhr Ginetta einen dreitägigen Test mit dem umgebauten Auto und man hätte gerne das Auto unter eigener Nennung in Spa an den Start gebracht um zum einen das Auto zu testen, andererseits aber auch möglichen Interessenten vorzustellen. Für diesen Plan hat man aber die Rechnung ohne den ACO gemacht. Der hätte das Auto nur an den Start gelassen, wenn Ginetta gute 140.000€ an Strafzahlungen bezahlt hätte, welche der Nennungsgeber Manor nicht entrichtet hat und welche vertraglich fällig geworden sind, nachdem die beiden Manor-Ginetta ab Le Mans nicht mehr am Start waren. Da aber Ginetta im Augenblick nicht im Geld schwimmt, können diese 140.000€ an zusätzlichen Geldern nicht bezahlt werden, was auch verständlich seitens Ginetta ist, aber umso unverständlicher seitens des ACO, welcher sich hier 140.000€ in die eigenen Taschen schieben will, obwohl der ACO in jener Klasse um jeden Starter kämpfen muss.

Start of the 1000 miles of Sebring 1000 Miles of Sebring – Sebring international Raceway – Sebring – Florida – United States of America –

Den neben den beiden Ginettas fehlen auf der Ardennenbahn auch der Dragonspeed LMP1. Offiziell hat man verlautbaren lassen, dass man nach dem Sebring Rennen nicht genug Elektronik Ersatzteile zur Verfügung hat bzw. diese nicht rechtzeitig vor dem Rennen erhalten hat um sie ins das Auto einzubauen. Unter vorgehaltener Hand hört man aber, dass man Kosten sparen möchte und daher das Rennen auslässt, da gerade der Sebring Abstecher deutlich teurer war als angenommen. Mitverantwortlich war dazu auch die Tatsache, dass die Teams deutlich höhere Mieten an den ACO für die provisorischen Boxen und Zelte zahlen musste als erst versprochen wurde. Diese Zelte hat der ACO wohl zu deutlich überteuerten Mieten an die Teams vermietet, welche die Preise zahlen mussten ohne selber etwas dagegen tun zu können. Die Rede ist wohl von einem 5-stelligen Betrag pro Team welcher zusätzlich fällig wurde. Man kann nun die besten Vermutungen anstellen, in welcher Brieftasche diese Differenzsumme gelandet ist.

Von den drei verbleibenden Teams in der privaten LMP1 werden sich daher nur BR01 und Rebellion wie schon die letzten Rennen wieder um die Plätze hinter Toyota streiten. Bei Rebellion hat man extra für Le Mans und Spa eine neue Aero Variante im Gepäck, welche unter anderem durch veränderte vorderer Radhäuser auffällt. Diese sind nun deutlich eckiger und nach vorne gezogen und sind nach innen hin breiter und unten eingeschnitten und erinnern daher an den Audi RP6 bzw. RP7, welcher damals eine ähnliche Lösung hatte. Da man letztes Jahr schon mit dem R13 das schnellste private Team war, dürfte man vermutlich in Sachen Speed einen kleinen Vorteil gegenüber den BR01 von SMP Racing haben. In Sachen Besatzung geht man wieder mit Neel Jani, Andre Lotterer und Brunno Senna in der #1 und Thomas Laurent, Gustavo Menezes und Nathanel Berthon in der #3 an den Start, wobei die #1 etwas flotter sein sollte.

Bei BR01 SMP Racing hat sich in Sachen Fahrzeug bislang leider nichts getan. Auch ist mir nichts bekannt, wonach man mit einer extra low drag Variante an den Start gehen will, wie man es letztes Jahr in Le Mans tun wollte, dies aber nach den Abflügen von Spa dann aus Sorgen um die Sicherheit nicht getan hat. Damals hieß es, man wollte diese Aero-Variante überarbeiten und dann bei den letzten beiden Rennen der Saison, sprich in Spa und Le Mans an den Start bringen. In Sachen Fahrer gibt es seit dem letzten Rennen eine Veränderung: Brendon Hartley fährt nicht für SMP, dieser wird von Stoffel Vandoorne ersetzt, welcher wiederum der Ersatzfahrer für Jenson Button ist, da sich dieser auf die Titelverteidigung in der Super GT sowie auf die Geburt seines Kindes fokussieren will, während er mit diesem Auto in Le Mans kaum siegfähig ist. Einen Vorteil werden die BR01 aber im Vergleich zu den Rebellion und evtl. auch gegenüber den Toyotas haben, nämlich den Verbrauch, welcher gerade durch die jüngsten EoT Anpassungen nochmals größer geworden ist.

Um die Privaten näher an Toyota heran zu bringen, hat man den maximalen Kraftstoffdurchfluss auf 115 kg / h erhöht und gleichzeitig die maximale Sprintmenge pro Runde frei gegeben, sowie die maximale Stintlängenbeschränkung aufgehoben. Damit ergibt sich nun folgendes Bild für die AER-Motoren von SMP Racing: Man konnte die 115 kg / h eh schon in kaum ausnutzen, da die Motoren für einen solch hohen Durchfluss kaum konzipiert wurden. Daher fuhr man schon immer mit einem geringerem Durchfluss und konnte länger als die Rebellion auf der Strecke bleiben. Durch die Freigabe der Energiemenge pro Runde wird nun gerade Rebellion nochmals mehr Sprit mit ihrem 4,5l V8 Sauger verbrauchen, womit sich deren Stintlänge stärker verkürzen wird als die von BR01 SMP, da diese bislang kaum lupfen mussten, da sie mit einem geringeren Durchfluss fuhren. Gerade Rebellion musste auf den Geraden segeln lassen, welches zwar nicht viel Zeit gekostet hat, aber gerade für die Privaten ein schwieriges Thema ist, da diese Regelsysteme und die dazugehörige Software um solche Spritspar-Taktiken zu entwickeln, sehr aufwendig sind. Die Privaten werden damit um diesen Punkt stark entlastet, da gerade die Fahrer teilweise nach Gefühl auf den Geraden segeln mussten, was alles andere als optimal in Sachen Rundenzeitenoptimierung ist. Die BR01 sind am gefährlichsten wenn es lange grün bleibt und sie daher gut und gerne 2 Runden länger fahren können als die Rebellion. In Sachen Fahrer sind die SMP BR01 wie folgt besetzt: #17 wird von Stephane Sarrazin, E. Oruzhev und Sergei Sirotkin pilotiert, während die #11 von Mickahil Aleshin und den beiden Ex F1 Fahrern Vitaly Petrov und Stoffel Vondoorne besetzt wird.

Das Schlusslicht wird diesmal wieder der ByKolles CLM 01 markieren. Nachdem man das Rennen in Sebring ausgelassen hat, weil man auf den AER-Motor gewechselt ist, hat man vor kurzem einen privaten Test in der Nähe von Greding absolviert. Warum man genau den Nissan-Motor zu Gunsten des AER Motors rausgeworfen hat, ist noch nicht ganz so klar. Auf der einen Seite sagt ByKolles offiziell, dass der Nissan Motor nicht die versprochene Leistung bringt, an einem anderen Eck hört man aber, dass die Zusammenarbeit beiderseits recht schwierig sein soll. Pilotiert wird das Fahrzeug diesmal von Paolo Ruberti, Tom Dillmann und Olvier Webb. Alles andere als ein letzter Platz in der Klasse wäre aber eine Überraschung.

Den Sieg sollte sich unter normalen Umständen Toyota wieder holen. Zwar hat man die Privaten zwar etwas gebuffed und der TS050 wiegt nun fast 30 kg mehr als vor einem Jahr dank der EoT, aber die Unterschiede sind immer noch gravierend. Zwar werden die Privaten im Zeittraining wohl relativ nahe an die TS050 rankommen, aber im Rennen wird sich der TS050 dank des Hybridantriebs deutlich einfacher durch den Verkehr arbeiten können und bei den fälligen Doppelstints wird man sich gerade im zweiten Stint dank der deutlich besseren Reifennutzung absetzen können. Die Privatteams konnten zwar vor Sebring bei einem Testtag die neuen Reifen mal testen, denn Michelin hat für sie endlich separate Mischungen entwickelt, allerdings ist es dann doch noch ein gewaltiger Unterschied zu Toyota, welche über Jahre und mehrere Zehntausend bzw. in Summe fast 100.000 Testkilometer mit Michelin ihre Reifen und darauf angepasst ihr Fahrzeug entwickeln konnten. In Sachen Fahrer gibt es bei Toyota keine Veränderungen gegenüber den letzten Rennen, womit nachwievor Fernando Alonso, Sebatian Buemi und Kazuki Nakakjima in der #8 fahren, während Kamui Koboyashi, Mike Conway und Jose Maria Lopez in der #7 fahren. Für Alonso wird es der vorletzte Auftritt in der WEC, denn er wird nach Le Mans nicht mehr den TS050 pilotieren und dann von Brendon Hartley ersetzt werden, um sich dann für 2020 vermutlich auf die IndyCar zu konzentrieren.

In Sachen Taktik wird das Rennen über ca. 190 Runden bei perfekten Bedingungen laufen, während die Stintlänge bei Rebellion und Toyota wohl 20 Runden betragen dürfte, während ich die SMP eher bei 22 Runden pro Stint sehe. Daraus ergeben sich 8 bzw. 7 Boxenstopps über die Dauer des Rennens, womit man permanent Doppelstints auf den Reifen fahren muss und sogar einen Dreifachstint gegen Ende des Rennens. Eine andere Möglichkeit wäre noch, die 2 verbleibenden Reifen ( Man darf pro Rennen 18 Reifen, also 4 ganze Sätze und 2 einzelne) sowie die gebrauchte Reifen zu kombinieren und sich damit über einen Stint zu retten, wobei das normal ein sehr inhomogenes Fahrverhalten zur Folge hat, da man die neuen Reifen entweder pro Achse oder pro Seite zum Einsatz bringt.

#82 BMW TEAM MTEK / DEU / BMW M8 GTE – 1000 Miles of Sebring – Sebring international Raceway – Sebring – Florida – United States of America –

Die zweite Klasse, welcher in letzter Zeit einiges an Neuigkeiten produzierte, war die GTE-Pro. Hierbei ist natürlich an erster Stelle zu Meldung zu nennen, wonach Ford das Werksprogramm mit dem GT nach dieser WEC-Saison beenden wird und die GTs über Multimatic in teilweise privater Hand evtl. an den Start gehen können, wenn sich die entsprechenden nun fehlenden finanziellen Mittel für ein privates Team oder Ganassi auftreiben lassen. Ganassi seinerseits hat zwar schon angekündigt, dass Langstreckenprogramm fortzuführen, wobei dort a) interessant sein wird, ob man es wirklich mit dem GT macht und b) woher nun die entsprechenden Geldmittel dafür aufgetrieben werden, denn so eine WEC-Saison mit zwei GTE-Pro Autos liegt im zweistelligen Mio-Bereich und bislang wurden alle Rechnungen von Ford bezahlt, was nun größtenteils nicht mehr der Fall sein wird.

Dazu kommt die Meldung, dass MTEK wohl aktuell versucht ein eigenständiges Programm für die beiden M8 GTE in der nächsten Saison entweder in der GTE-Pro oder in der GTE-Am auf die Beine zu stellen. Auf den ersten Blick ist das per se erstmal eine gute Nachricht, allerdings verbirgt sich dadurch dann auch die Tatsache, dass man sich wohl bei BMW dazu entschlossen hat, die Unterstützung für das WEC-Programm nach nur einem Jahr wohl zurückzufahren, was insofern schade ist, denn langsam bekommt man den M8 GTE nach vielen Problemen konkurrenzfähig und gerade Le Mans dürfte eine Strecke sein, welche dem Dampfhammeransatz liegen sollte. Dies ist aber so noch nicht bestätigt. Eine weitere Neuerung ist, dass in der GTE-Pro ab dem Le Mans Vortest fuel flow meter zum Einsatz kommen sollen um den Kraftstoffdurchfluss live zu messen und wohl in Zukunft die BoP über den fuel flow zu regeln und nicht mehr über die Air- und Boostrestriktoren.

#51 AF CORSE / ITA / Ferrari 488 GTE EVO -Total 6h of Spa Francorchamps – Circuit Spa Francorchamps – Stavelot – Belgium –

Einen Favoriten für das Rennen auszumachen wird wieder sehr schwierig werden. Ich persönlich gehe davon aus, dass die Porsche, Ford und gerade im Renntrimm die Ferrari F488 wiederum sehr konkurrenzfähig sein sollten. Ein kleines Fragezeichen sehe ich persönlich noch hinter den BMW, in wie weit die nun mit den Doppelstints zurecht kommen. Auch werden die Aston Martin nun deutlich näher an der Spitze sein als noch vor Jahresfrist, als man mit den Vantages ohne jede Chance war und dann in Silverstone siegen konnte. In Sachen Fahrer gab es keine Veränderungen. So werden die beiden Ferraris mit den gewohnten Duos James Calado und Alessandro Piere Guidi sowie Davide Rigon und James Bird besetzt sein, während die Porsche von Richard Lietz und Gimmi Bruni sowie Michael Christensen und Kevin Estre gesteuert werden.

Auch bei Ford hat sich nichts getan, denn hier gehen wiederum Stefan Mücke und Oliver Pla sowie Andy Priaulx und Harry Tincknell an den Start, während bei Aston Martin die gewohnten Paarungen mir Marco Sorensen und Nicki Thiim sowie Alex Lynn und Maxime Martin die Speerspitze bilden. Einzig bei BMW gab es im Vergleich zum letzten Jahr eine Veränderung, so fährt Martin Tomczyk neben Nicki Catsburg und Augusto Farfus neben Antonio Felix da Costa. Die Vorhersage gilt zwar erstmal für trockenes Wetter, bei Regen kann sich die ganze Sache aber schlagartig ändern. Bei Regen sollten dann die Porsche, aber auch die BMW und Aston Martin sehr gute Karten haben, wie man heuer schon in Daytona und in Sebring sehen konnte und die Wettervorhersage für das Wochenende sagen wohl bestes Ardennenwetter bis hin zu Schneefall voraus, also ist hier definitiv mit Regen oder noch schlimmer Schneefall zu rechnen, wobei die damit einhergehenden kalten Temperaturen auch das Abstimmen der Autos sehr schwierig macht, denn bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt fuhr man mit den bisherigen Autos und Reifen kaum.

#36 SIGNATECH ALPINE MATMUT / FRA / Alpine A470 – Gibson -Total 6h of Spa Francorchamps – Circuit Spa Francorchamps – Stavelot – Belgium –

In der LMP2 hat sich gerade in Sachen Reifen rund um das Rennen in Sebring einiges getan. Nachdem Michelin vor den Überseerennen 2018 die dritte mögliche Mischung in der Super-Season homologiert hat und sich diese als etwas schneller herausgestellt hat, war Dunlop unter Zugzwang, da mehrere Teams unter anderem G-Drive und Jackie Chan Racing / Jota sport mit einem Abgang zu den französischen Reifenmachern gedroht haben. Als Folge davon hat auch Dunlop die dritte Spezifikation entwickelt und vor dem Rennen in Sebring homologiert um den Abstand wieder zu schließen. In Sebring war man damit in Sachen Reifen auf Augenhöhe, wobei dieses Rennen relativ wenig Aussagekraft dazu liefern konnte. Interessant wird daher wie sich das ganze in Spa darstellt. In Sachen Teams herrscht hier Gleichstand, denn normal fahren Jackie Chan (2x) sowie TDS Racing mit Dunlop. Dazu kommt für Spa nun der Gaststart von G-Drive, welche ihren Oreca wie Alpine umgelabelt haben und unter dem Namen Aurus, einem rusischen Fahrzeugbauer an den Start bringen. Auf Michelin-Seite fahren das Racing Team Nederland sowie Dragonspeed, Signatech Alpine und Labre Competition mit den französischen Reifen. Als Favoriten sehe ich zum einen die beiden Jota Sport / Jackie Chan Orecas mit Jordan King, Will Stevens und David Heinemeier-Hansson in der #37 sowie Ho Pin Tung, Gabriel Aubry sowie Stephane Richelmi in der #38 sowie den Signatech Alpine Matmut Oreca mit Pierre Thieriet, Nicolas Lapierre und Andre Negrao in der #36. Normal sollte auch G-Drive Racing recht gut bei der Musik sein, allerdings kann ich deren Silberfahrer Job van Uilert relativ schlecht einschätzen, da Roman Rusinov wieder aus Gold-Pilot eingestuft wird und somit nicht als Amateur zählt.

#88 DEMPSEY-PROTON RACING / DEU / Porsche 911 RSR -#77 DEMPSEY-PROTON RACING / DEU / Porsche 911 RSR -1000 Miles of Sebring – Sebring international Raceway – Sebring – Florida – United States of America –

In der GTE-Am wird es auch diesmal den Zweikampf zwischen Porsche und Ferrari geben, wobei mittlerweile die Porsche-Teams auch aufgrund der Werksunterstützung mittlerweile leicht die Oberhand haben und dies wohl auch in Spa verteidigen werden. Gerade die #77 von Proton Racing mit Teamchef Christian Ried, Julien Andlauer und Matt Campbell hat sich dank der beiden Porsche Nachwuchsfahrer als bislang schnellste Kombination erwiesen, auch wenn zu Beginn der Saison die Siege aufgrund von Manipulationen am Data-Logger aberkannt wurden. Daher kommt gleich der Project One RSR mit Jörg Bergmeister, Egidio Perfetti und Patrick Lindsey. Als stärkste Konkurrenten wird man unter anderem den F488 von Spirit of Race mit Thomas Flöhr, Francesco Castellaci und Giancarlo Fisichella haben sowie den Ferrari von Clearwater Racing mit Weng Son Muk in der #61. Die beiden Aston Martin von TF Sport und Young Driver Aston Martin sind zwar gerade auch mit der ##98 rund um Paul Dalla Lana, Matthias Lauda und Pedro Lamy auch sehr gut besetzt, allerdings war gerade die Besatzung des #77er Proton Porsche um Christian Ried fahrerisch stärker und der neue RSR von Porsche ist hier doch deutlich stärker als der sehr alte Aston Martin V8 Vantage.

Wie gesagt, alle diese Vorhersagen gelten für trockenes Wetter, wobei die Wetterfrösche für Spa wohl ein durchaus munter aufgelegtes Wetter prognostizieren, was möglicherweise sogar Schnee in petto hat. Zu beachten ist auch, dass das Zeittraining bereits am Freitag über die Bühne geht und das Rennen am Samstag ab 13.30 Uhr startet.

Bilder: FIA WEC

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