Bei den BTCC-Läufen in Snetterton ging der sich bereits früh in dieser Saison abzeichnende Meisterschaftskampf zwischen Ash Sutton und Tom Ingram in die nächste Runde. Zunächst sah es so aus, als könne Ingram den bereits komfortablen Vorsprung Suttons zumindest etwas reduzieren, dann aber schlug einmal mehr der Pechteufel für den Hyundai-Piloten zu. Die Siege holten sich Charles Rainford, Ash Sutton und Gordon Shedden.
Qualifying-Race: Rainford setzt früh ein Zeichen
In der Qualifikation war es zunächst Hyundai-Pilot und Ingram-Teamkollege Tom Chilton, der den Ton angab und sich knapp die Pole Position vor BMW-Pilot Charles Rainford und – durchaus etwas überraschend, da die Strecke in Snetterton den Toyotas mit ihrem kurzen Radstand und stark abfallenden Hatchback-Heck eigentlich nicht sonderlich gut liegt – Josh Cook sicherte.
Die beiden Meisterschaftsrivalen Ingram und Sutton, denen aufgrund ihrer Top-Platzierungen in der Meisterschaft nur noch zwei beziehungsweise eine Sekunde Zusatzboost pro Qualifying-Runde zur Verfügung stand, landeten auf den Plätzen vier und acht.
Beim Start zum Qualifikationsrennen verteidigte Chilton seine Führungsposition zunächst gegen den dank BMW-Heckantrieb üblicherweise besser startenden Rainford, musste sich dann aber bereits in der ersten Runde nach starkem Druck des BMW-Piloten geschlagen geben und die Führung abgeben.
Unmittelbar danach schlüpfte auch Cook am Hyundai vorbei. Den durch den Kampf an der Spitze entstandenen kleinen Stau nutzte Sutton, um seinerseits zunächst an Ingram und kurz darauf auch an Chilton vorbeizugehen.
Für Chilton wurde es anschließend noch ärgerlicher: Zunächst zog auch Teamkollege Ingram vorbei, anschließend verhängte die Rennleitung eine Fünf-Sekunden-Strafe, weil der Hyundai-Pilot beim Start leicht außerhalb seiner Startbox gestanden hatte – bereits zum zweiten Mal in dieser Saison.
Nach einer Runde führte somit Rainford vor Cook, Sutton und Ingram. Während Sutton Druck nach vorne aufbaute, konnte Ingram das Tempo an der Spitze interessanterweise nicht ganz mitgehen und geriet stattdessen zunehmend unter Druck von Suttons Teamkollege Dan Cammish.
Zum Ende der dritten Runde rodelte Sutton dann plötzlich in der Schikane vor Start und Ziel durch die Wiese und steuerte anschließend direkt die Box an. Ein linker Vorderreifenplatzer sorgte für die zweite Nullnummer des Ford-Piloten in diesem Jahr in einem Qualifikationsrennen – und damit für den letzten Startplatz im ersten Lauf.
Im Hinblick auf den Meisterschaftskampf war das genau die Ausgangslage, die Tom Ingram gebraucht hatte, um den Rückstand auf Sutton etwas zu verkürzen. Platz drei erbte der Hyundai-Pilot damit praktisch kampflos und hatte beste Aussichten, den ersten Lauf deutlich vor Sutton abzuschließen.
Ansonsten passierte im kurzen Qualifikationsrennen nicht mehr allzu viel. Charles Rainford siegte schließlich mit komfortablem Vorsprung vor Josh Cook und Tom Ingram. Platz vier ging an Dan Cammish vor Dan Rowbottom, Daryl DeLeon, Adam Morgan, Tom Chilton, Mikey Doble und Sam Osborne.
Lauf 1: Rainford souverän – Ingram macht wichtige Punkte gut
Die für England ungewohnt sonnigen Bedingungen mit Außentemperaturen um die 25 Grad und entsprechend noch höheren Asphalttemperaturen versprachen am Rennsonntag beste Voraussetzungen für Charles Rainford, seinen Sieg im Qualifikationsrennen und damit die Pole Position für den ersten vollen Lauf in seinen ersten Saisonsieg zu verwandeln. Bei sonnig-warmem Wetter fühlen sich die BMWs bekanntermaßen besonders wohl, und der Snetterton Circuit kommt den Hecktrieblern seit jeher ohnehin entgegen.
Und diese vielversprechende Ausgangslage ließ sich der ehemalige Porsche-Carrera-Cup-Pilot dann auch nicht entgehen. Rainford fuhr souverän und fehlerfrei zu seinem ersten Saisonsieg – gleichzeitig seinem zweiten BTCC-Karrieresieg – und machte damit in der Meisterschaft einen großen Sprung auf die Position hinter Sutton und Ingram.
Dahinter war dagegen deutlich mehr Bewegung im Feld. Tom Ingram rang bereits in der ersten Runde Josh Cook nieder und nahm anschließend die Verfolgung von Rainford auf, was sich aber schnell als aussichtslos erwies. Platz zwei war dennoch ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis, durch das er den Rückstand auf Sutton zwischenzeitlich auf „nur“ noch 26 Punkte reduzieren konnte.
Toyota-Pilot Cook geriet nach dem verlorenen Platz gegen Ingram zunächst unter Druck von Dan Cammish. Doch den Ford-Piloten plagten rasch Bremsprobleme. Statt in den Kampf um den letzten Podiumsplatz einzugreifen, musste Cammish nun mit stumpfen Waffen nach hinten gegen BMW-Pilot Daryl DeLeon verteidigen, der schließlich in der siebten Runde vorbeigehen konnte.
DeLeon schaffte es anschließend auch noch, die Lücke zu Cook zuzufahren und den Toyota-Piloten kurz vor Rennende für Platz drei zu überholen. Ingram war zu diesem Zeitpunkt bereits außer Reichweite, doch mit einem BMW auf Platz eins und einem weiteren auf Platz drei sprang in diesem Lauf endlich wieder ein ansehnliches Resultat für West Surrey Racing heraus.
Josh Cook verpasste als Vierter knapp das Podium, während Dan Cammish trotz seiner Bremsprobleme Platz fünf knapp vor Mercedes-Pilot Dan Rowbottom retten konnte.
Auf Rang sieben landete mit Tom Chilton der bestplatzierte Pilot, der auf den langsameren Medium-Optionsreifen gestartet war und damit für die beiden verbleibenden Läufe die schnelleren Softs zur Verfügung hatte.
Zur Rennhalbzeit hatte Chilton noch Druck vom besser bereiften Teamkollegen Ricky Collard bekommen, der am Samstag noch sichtbar mit dem Fahrzeug-Setup gehadert hatte und nur von Startplatz zwölf ins Rennen gegangen war, nun aber deutlich besser zurechtkam. Im letzten Renndrittel musste Collard jedoch etwas abreißen lassen und fand sich stattdessen in einem engen Kampf mit Markenkollege James Dorlin und Ford-Pilot Sam Osborne um die Plätze acht, neun und zehn wieder.
Collard behielt letztlich die Oberhand und überquerte die Ziellinie vor Dorlin und Osborne. Nach dem Rennen wurde Osborne dann noch wegen Overboostings disqualifiziert, wodurch sein zehnter Platz an Teamkollege Ash Sutton ging. Der Ford-Pilot hatte sich vom letzten Startplatz auf den langsameren Medium-Reifen, die in einem der drei Läufe gefahren werden müssen, möglichst weit nach vorne gearbeitet. Das primäre Ziel neben ein paar Zählern war aber vor allem, die Pflicht auf den Mediums bereits erledigt zu haben, um in den beiden verbleibenden Läufen – ähnlich wie Collard – mit den Soft-Reifen voll angreifen zu können.
Lauf 2: Sutton nutzt Reifenvorteil – Ingrams nächster Rückschlag
Und dieser Plan sollte für Ash Sutton im zweiten Lauf voll aufgehen. Der vierfache Champion erwischte zunächst einen starken Start und eine nahezu perfekte erste Runde, die ihn bereits bis auf Rang sieben nach vorne brachte.
An der Spitze duellierten sich unterdessen die drei Erstplatzierten des ersten Laufs – Charles Rainford, Tom Ingram und Daryl DeLeon –, die diesen Lauf reglementsbedingt auf den schwächeren Medium-Optionsreifen bestreiten mussten, um die Führung.
Ingram musste sich zunächst gegen den besser gestarteten DeLeon verteidigen, setzte sich anschließend aber direkt an Rainfords Stoßstange und konnte den BMW-Piloten schließlich zu Beginn der zweiten Runde ausgangs der ersten Kurve überholen und die Führung übernehmen.
In der Folge gelang es Ingram trotz des Reifennachteils zunächst sogar, sich um einige Wagenlängen abzusetzen, während die beiden BMWs schnell unter Druck der besser bereiften Verfolgergruppe um Dan Cammish, Dan Rowbottom, Ricky Collard und Ash Sutton gerieten.
Innerhalb dieser Gruppe hatte zunächst Mercedes-Pilot Rowbottom das Nachsehen und musste sich erst Collard und kurz darauf auch Sutton geschlagen geben, während Cammish sich bereits dicht an die beiden BMWs herangearbeitet hatte.
In der fünften Runde ging der Ford-Pilot auf der Gegengeraden schließlich an DeLeon vorbei und übernahm Platz drei. Nur wenige Kurven später gingen Collard und Sutton im Parallelflug rechts und links auf der Start-Ziel-Geraden ebenfalls an DeLeon vorbei – Sutton konnte dabei sogar direkt noch an Collard vorbeiziehen und lag damit bereits auf Rang vier.
Während Rainford auf Platz zwei ab der sechsten Runde keinen Zusatzboost mehr zur Verfügung hatte, arbeitete sich Sutton dahinter zügig weiter nach vorne. Zunächst kassierte er Teamkollege Cammish und nur eine Runde später ging er auch an Rainford vorbei und lag plötzlich bereits auf Rang zwei.
Mit deutlichem Reifen- und Boostvorteil gegenüber Ingram, dem nur für zwei Runden Zusatzleistung zur Verfügung stand, holte Sutton binnen einer einzigen Runde rund anderthalb Sekunden auf den führenden Hyundai auf und hing zu Beginn der achten Runde bereits direkt an dessen Stoßstange.
Die Aussicht auf ein – trotz ungleicher Waffen – spannendes Ingram-Sutton-Duell war allerdings nur von kurzer Dauer. Beim Anbremsen der Hairpin verbremste sich Ingram heftig, verlor dadurch nicht nur die Führung an Sutton, sondern direkt weitere Positionen gegen Collard, Cammish und Teamkollege Tom Chilton, der sich bis dahin still und leise nach vorne gearbeitet hatte.
Mit eckig gebremsten Reifen konnte Ingram das Tempo an der Spitze anschließend nicht mehr mitgehen und geriet stattdessen rasch unter Druck der beiden Mercedes von Dan Rowbottom und Adam Morgan, die sich ihrerseits bereits an Rainford und DeLeon vorbeigearbeitet hatten. Doch noch bevor Rowbottom oder Morgan ernsthaft angreifen konnten, schlug das Schicksal für Ingram einmal mehr beinhart zu. Zwei Runden vor Schluss rollte der Hyundai-Pilot plötzlich mit defekter Lichtmaschine aus und kassierte damit die nächste bittere Nullnummer in einer bislang ohnehin schon eher frustrierenden Saison.
Somit siegte Ash Sutton im zweiten Lauf des Tages vor Ricky Collard und Tom Chilton, die zuvor beide noch an Dan Cammish vorbeigegangen waren. Hinter Cammish auf Rang vier folgte das Mercedes-Duo aus Adam Morgan und Dan Rowbottom vor Toyota-Pilot Gordon Shedden, der sich nach Platz 13 auf den härteren Medium-Reifen im ersten Lauf deutlich verbessern konnte. Charles Rainford rettete sich trotz fehlendem Boost und schlechterer Reifen immerhin noch auf Rang acht vor Hyundai-Pilot Chris Smiley. Daryl DeLeon komplettierte dahinter die Top Ten.
Wesentlich schlechter lief der zweite Lauf dagegen für Josh Cook. Nach Platz vier im ersten Rennen und trotz der Soft-Reifen kam der Toyota-Pilot nicht über Rang zwölf hinaus und landete sogar hinter Ford-Neuzugang Lewis Selby.
Lauf 3: Shedden hält Sutton stand
Die Pole Position für den letzten Lauf des Tages ging anschließend an Routinier Gordon Shedden. Doch hinter dessen realistischen Chancen auf den Sieg standen durchaus berechtigte Fragezeichen. Zu unauffällig waren die Toyotas – mit Ausnahme von Josh Cooks starker Leistung im Qualifying-Race und phasenweise auch im ersten Lauf – bislang unterwegs.
Ähnliche Fragezeichen galten zudem für Dan Rowbottom, Dan Cammish und Ricky Collard auf den Positionen zwei, vier und sechs, die für den letzten Lauf nur noch die langsameren Medium-Reifen zur Verfügung hatten.
Die eigentliche Frage lautete daher eher: Was würden Adam Morgan und Tom Chilton als bestplatzierte Soft-bereifte Fahrer auf den Positionen drei und fünf ausrichten können? Und wie lange würde Ash Sutton von Startplatz sieben trotz Boost-Nachteil brauchen, um wieder bis an die Spitze vorzustoßen?
Beim Start konnte Shedden seine Führung zunächst behaupten und sich gemeinsam mit den beiden Mercedes von Rowbottom und Morgan sogar leicht vom restlichen Feld absetzen. Dahinter setzte sich Sutton rasch gegen Chilton durch und lag wenig später direkt hinter Teamkollege Cammish, während sich Collard mit einem Frühstart verhedderte, mehre Plätze verlor und anschließend – auch wegen der unabwendbaren Zeitstrafe – keine größere Rolle mehr spielen sollte.
Bereits in der zweiten Runde ging Morgan dank der besseren Reifen an Teamkollege Rowbottom vorbei und lag nun hinter Shedden auf Rang zwei. Eine Runde später hatten Cammish und Sutton dann die kurzzeitig entstandene Lücke zu den beiden Mercedes bereits wieder geschlossen. Eine misslungene Attacke von Cammish auf Rowbottom zu Beginn der vierten Runde nutzte Sutton sofort aus, um zunächst an seinem Teamkollegen und kurz darauf auch an Rowbottom vorbeizugehen.
Während anschließend sowohl Rowbottom als auch Cammish auf ihren Medium-Reifen zunehmend weitere Positionen verloren, schloss Sutton rasch zu Morgan auf, der seinerseits weiterhin dicht am führenden Shedden hing. In Runde sieben bremste sich Sutton schließlich recht mühelos in der Hairpin innen an Morgan vorbei und nahm anschließend die Verfolgung von Shedden auf.
Eigentlich schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Sutton die Führung übernehmen würde. Zwar lag der Boostvorteil klar bei Shedden – dem Toyota-Piloten stand praktisch für jede verbleibende Runde Zusatzleistung zur Verfügung, während Sutton als Sieger des vorangegangenen Laufs lediglich eine Runde Boost hatte –, dennoch wirkte der Ford-Pilot klar wie der sichere Favorit gegenüber dem langsameren Toyota.
Und tatsächlich setzte Sutton nur eine Runde an der exakt der gleichen Stelle, an der er Morgan überholt hatte, ein erstes erfolgreiches Manöver. Doch Shedden gab sich keineswegs geschlagen, boostete sich ausgangs der Hairpin sofort wieder neben Sutton, blieb Seite an Seite mit dem Ford durch das Infield und hatte beim Anbremsen von Agostini schließlich die bessere Innenbahn – und somit die Führung zurückerobert.
Spätestens jetzt war klar: Shedden würde diesen möglichen Sieg definitiv nicht kampflos hergeben und es entwickelte sich in der Folge ein sehenswerter Kampf um die Führung.
Zu Beginn der nächsten Runde nutzte Sutton auf Start-Ziel seinen Boost und zog mit höherer Endgeschwindigkeit erneut an Shedden vorbei. Doch der Toyota-Pilot konterte umgehend, zog in der schnellen ersten Kurve nach innen und bremste sich in der Hairpin erneut vorbei. Wieder fuhren beide Seite an Seite durch das Infield, und ausgangs Agostini war Shedden schließlich erneut vorne und schirmte auf der anschließenden Gegengeraden souverän nach hinten ab.
Shedden schaffte es noch eine weitere Runde, den an seiner Stoßstange klebenden Sutton hinter sich zu halten – ehe kurz vor Rennende plötzlich Rettung in Form von Tom Ingram nahte. Der Hyundai-Pilot war den dritten Lauf nach dem Ausfall im vorangegangenen Rennen mit dem sprichwörtlichen Messer zwischen den Zähnen angegangen, hatte bereits am Start mehrere Positionen gutgemacht und lag zu Beginn der dritten Runde bereits auf Rang zehn.
Von dort aus arbeitete sich Ingram sukzessive durch die Top Ten und lag zu Beginn der zehnten Runde schließlich direkt hinter dem bis dato drittplatzierten Adam Morgan. Der Mercedes-Pilot verteidigte sich zwar wacker, musste sich vor der schnellen Brundle-Nelson-Kombination letztlich aber geschlagen geben und Ingram schloss anschließend rasch die Lücke zu den beiden Führenden.
Getrieben davon, wenigstens noch ein paar Meisterschaftspunkte auf Sutton gutzumachen, fackelte Ingram nicht lange und attackierte den Ford-Piloten an allen möglichen Stellen. Sutton verteidigte mit allen Tricks, die ihm einfielen – was wiederum Shedden an der Spitze genau die Luft verschaffte, die er brauchte, um die Überraschung perfekt zu machen.
Ein sichtlich geschaffter, aber überglücklicher Gordon Shedden holte sich damit den dritten und letzten Sieg des Tages und verschaffte Laser Tools Racing/MB Motorsport bereits den zweiten Saisonsieg, nachdem Teamkollege Árón Taylor-Smith in Brands Hatch zuvor bereits einen brillanten Sieg auf Slicks im Regen eingefahren hatte.
Dahinter verteidigte Sutton zunächst knapp Platz zwei vor Tom Ingram, der mit Platz drei und einem famosen Rennen trotz allem durchaus hätte zufrieden sein können.
Hätte.
Denn irgendwie läuft es in dieser Saison bislang einfach nicht wirklich für den Hyundai-Piloten. Die Pace ist zwar zweifellos da, doch irgendetwas Blödes passiert am Ende dann eben doch immer. Dieses Mal erhielt Ingram nachträglich eine Zeitstrafe wegen wiederholten Überfahrens der Track Limits, die ihn schließlich bis auf Rang acht zurückwarf.
Platz drei erbte dadurch BMW-Pilot Daryl DeLeon, der damit sein zweites Podium an diesem Tag perfekt machte. Dahinter folgte sehr respektabel Chris Smiley im privat eingesetzten Hyundai des Restart Racing Teams vor dem Sieger aus Lauf eins, Charles Rainford, und Adam Morgan, der in der Schlussphase noch mehrere Positionen verlor.
Erst dahinter folgten Tom Chilton, der seine eigentlich gute Ausgangslage nicht wirklich nutzen konnte, der strafversetzte Tom Ingram sowie die beiden auf Medium-Reifen gestarteten Dan Cammish und Dan Rowbottom.
Großen Jubel gab es auf dem abschließenden Podium zudem für Nic Hamilton. Der Hyundai-Pilot sicherte sich den Sieg in der Jack Sears Trophy.
Meisterschaft: Sutton baut weiter aus – Rainford schiebt sich nach vorne
In der Meisterschaft führt nach den Rennen in Snetterton erwartungsgemäß weiterhin Ash Sutton, dessen Vorsprung auf Tom Ingram nun nochmals angewachsen ist und mittlerweile komfortable 57 Punkte beträgt. 68 Punkte hinter Sutton und nur noch elf hinter Ingram liegt mittlerweile Charles Rainford, der sich auf Rang drei der Gesamtwertung nach vorne schieben konnte. Dahinter folgen vergleichsweise eng beieinander Dan Cammish, Ricky Collard und Daryl DeLeon.
Trotz seiner starken Position in der Gesamtwertung liegt Rainford in der Independent-Wertung aktuell nur auf Rang vier hinter dem neuen Spitzenreiter Gordon Shedden, Daryl DeLeon sowie Audi-Pilot Mikey Doble, für den in Snetterton überraschend wenig zusammenlief.
Die einzelnen Resultate der drei Läufe in Snetterton sowie der komplette Meisterschaftsstand einschließlich Team- und Herstellerwertung können wie gewohnt auf der Website der BTCC oder bei TSL Timing im Detail eingesehen werden.
Die BTCC gastiert als Nächstes auf dem malerischen Kurs von Oulton Park, wo am kommenden Wochenende die Saisonläufe zehn, elf und zwölf auf dem Programm stehen. Im Vorjahr waren hier – bereits eng im Titelkampf verstrickt – Tom Ingram und Ash Sutton siegreich, ehe Gordon Shedden im verregneten dritten Lauf seinen ersten Sieg seit seiner Rückkehr in die BTCC einfahren konnte.
Bilder: btcc.net

1 Kommentare
Wieder eine Season Ingram vs. Sutton / Hyundai vs. Ford.Alle anderen sind mehr oder wieder nur loses Beiwerk.
Schade das die BTCC nicht gewollt ist das mal zu ändern.
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