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IndyCar: Vorschau Chevrolet Detroit Grand Prix

von Rainer
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Nur eine Woche nach dem Saisonhöhepunkt Indy 500 geht es für die IndyCar-Series schon wieder weiter. Am Wochenende steht das Rennen auf den Straßen Detroits auf dem Programm.

Betrachtet man die Ergebnisse der letzten beiden Jahre, könnte man meinen, dass es einfach wird, Alex Palou zu schlagen. Er wurde nur auf den Plätzen 16 und 25 gewertet. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Vor zwei Jahren hat Chip Ganassi Racing die Strategie verbockt und im letzten Jahr ist er von David Malukas aus dem Rennen gecrasht worden. Vom reinen Speed her war er in beiden Jahren ein Siegkandidat und so ist er auch in diesem Jahr der Topfavorit. In Palous Abwesenheit gewannen Scott Dixon und Kyle Kirkwood die Rennen. Alex Palou hatte die Premiere des neuen Kurses im Zentrum Detroits im Jahr 2023 gewonnen.

Kyle Kirkwood muss man in diesem Jahr aber auch wieder ganz oben auf dem Zettel haben. Neben dem Sieg hat er für Andretti Global in Detroit noch einen sechsten und einen vierten Platz eingefahren. Insgesamt war das Team in Detroit in den letzten Jahren sehr erfolgreich. So fuhren auch Colton Herta und Marcus Ericsson hier auf das Podium. Mit Will Power hat das Team außerdem einen Fahrer, der auf der Strecke immer unter den ersten Sechs war. Diese Ergebnisse hat er natürlich für Team Penske eingefahren. Seinen Platz hat jetzt aber David Malukas, der im Vorjahr bis zu seinem Crash mit Palou auch um den Sieg fuhr. Er kommt jetzt mit der Enttäuschung über das Indy 500 im Gepäck nach Detroit. Ein Sieg dort wäre das beste Mittel dagegen.

Für Malukas Teamkollegen war der neue Kurs in Detroit ebenfalls kein gutes Pflaster. Weder Scott McLaughlin noch Josef Newgarden konnten dort unter die ersten Fünf fahren. Die Plätze 2 und 6, die McLaughlin in den Straßen von St. Petersburg und Long Beach erreichte, zeigen jedoch, dass man ihn nicht vergessen darf. Das gilt auch für Pato O’Ward, der bei allen drei Straßenrennen dieser Saison den 5. Platz erreichte. In den letzten beiden Jahren fuhr er in Detroit Platz 7 ein. Christian Lundgaard konnte in Detroit bisher noch nicht glänzen. Seine beste Platzierung stammt aus dem Vorjahr mit Platz 8.

Felix Rosenqvist kommt mit dem absoluten Highlight nach Detroit. Aufgrund der vielen medialen Verpflichtungen nach seinem Sieg beim Indy 500 hat er aber auch eine sehr anstrengende Woche hinter sich. Die Vorbereitung auf Detroit wird daher vermutlich nicht reibungslos abgelaufen sein. Das wird ihn und das Team aber sicher nicht groß gestört haben. Immerhin hat Rosenqvist einen Siegerscheck über 4,34 Millionen Dollar eingefahren. Insgesamt wurden am letzten Wochenende über 30 Millionen Dollar an die Teams und Fahrer ausgeschüttet. Das sind 10 Millionen Dollar mehr als im Vorjahr.

Strecke

Die Strecke ist nur 1,7 Meilen (2,7 Kilometer) lang und hat 10 Kurven. Der Vergleichskurs Belle Isle hatte 14 Kurven, aber auf einer Länge von 2,35 Meilen (3,78 Kilometer). Die Zielgerade ist keine 400 Meter lang, weshalb der Start auf der Gegengeraden erfolgt. Trotzdem befindet sich Kurve 1, eine 90 Grad Linkskurve, am Ende der Zielgeraden. Die nächste 90 Grad Linkskurve führt auf die 1 Kilometer lange Gegengerade. Diese mündet in eine 180-Grad-Kehre. Sie ist die beste Stelle zum Überholen. Massive Bodenwellen vor Kurve 3 machen das Anbremsen allerdings extrem schwierig. Es folgen eine 90 Grad Rechts- und eine 90 Grad Linkskurve. Eine Rechts-Links-Schikane führt zum Renaissance Center. Zwei weitere 90-Grad-Kurven, die erste links, die zweite rechts, bringen die Fahrer zurück auf die Zielgeraden.

Zeitplan (local time, MEZ)

Freitag, 29. Mai

3:00 – 4:15 p.m. (21:00 -22:15) – NTT IndyCar Series practice

Samstag, 30. Mai

9:00 – 10:00 a.m. (15:00 -16:00) – NTT IndyCar Series practice

01:00 – 2:45 p.m. (18:00 – 19:45) – Qualifying for the NTT P1 Award

Sonntag, 31. Mai

9:30 – 10:00 a.m. (15:30 – 16:00) – NTT IndyCar Series warmup

12:30 p.m. (18:30) – Übertragungsbeginn FOX

12:52 p.m. (18:52) – Chevrolet Detroit Grand Prix (100 laps/164.5 miles), FOX, Sky live

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