Die „Grüne Hölle“ machte beim siebten Lauf der ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ihrem Namen alle Ehre: Regen im Zeittraining, eine abtrocknende Strecke im Rennen, später ein heftiger Schauer – und am Ende doch wieder Sonnenschein. Mit diesen anspruchsvollen Bedingungen kamen die Falken-Piloten am besten zurecht: Julien Andlauer und Joel Sturm fuhren im Porsche 911 GT3 R souverän zum Sieg und bescherten Falken Motorsports damit den zweiten Doppelerfolg in Serie.

Hinter dem siegreichen Duo feierten Tim Heinemann und GT3-Debütant Benny Leuchter den zweiten Platz – ebenfalls im Falken-Porsche. Für Leuchter war es ein ganz besonderes Rennen: „Bei meinem ersten GT3-Start direkt auf dem Podium zu stehen – mehr kann man nicht erwarten.“ Auch Teamkollege Sturm, der erstmals für Falken Motorsports antrat, war überwältigt: „Ein Traum ist in Erfüllung gegangen.“
Das Podium komplettierte das BLACK FALCON Team EAE mit Mustafa Mehmet Kaya, Mike Stursberg und Tobias Müller. Besonders emotional war der Erfolg für Stursberg, der nach über elf Jahren wieder auf dem Podest stand. Müller durfte sogar doppelt jubeln: Neben Platz drei im Gesamtklassement gewann er auch die Cup-2-Klasse der Porsche Endurance Trophy Nürburgring und wurde dafür zum „Fahrer des Rennens“ ausgezeichnet.

Für internationales Aufsehen sorgte Max Verstappen. Der vierfache Formel-1-Weltmeister erfüllte sich einen Herzenswunsch und absolvierte auf der Nordschleife die für ihn notwendige DMSB Permit der höchsten Stufe A. Im Porsche 718 Cayman GT4 CS sammelte er die vorgeschriebenen Runden und genoss jede Minute: „Ich habe viel gelernt – bei Regen, Trockenheit und im Verkehr. Es war einfach großartig, mehr Erfahrung auf dieser einzigartigen Strecke zu sammeln.“
Auch in der Meisterschaft bleibt es spannend: Ranko Mijatovic und Nick Wüstenhagen von FK Performance Motorsport feierten ihren siebten Sieg im siebten Rennen und setzten sich damit an die alleinige Tabellenspitze.
Fazit: Ein packendes Wochenende mit wechselnden Bedingungen, spannenden Geschichten und einem strahlenden Doppelsieg für Falken Motorsports – die Fans an der Nordschleife kamen voll auf ihre Kosten.

















