Home Formel EinsF1Formel Eins: Neuer Aston Martin AMR24

Formel Eins: Neuer Aston Martin AMR24

von DonDahlmann
0 Kommentare 2 minutes read

Aston Martin hat sich für dieses Jahr viel vorgenommen. Der AMR 24 soll in allen Belangen verbessert sein.

Eine Revolution ist der AMR24 nicht, sondern eher eine Evolution des letztjährigen Chassis. Aston Martin hat sich dazu entscheiden, die gute Basis aus dem letzten Jahr zu nehmen und versucht, die Fehler, die das Chassis hatte, auszubügeln. Doch die lagen weniger bei den Limitierungen des Chassis, sondern mehr aufseiten der Weiterentwicklung, was dem Team einiges an Kopfzerbrechen bereitet hat. Man hat mit dem ersten Update derartig daneben gelegen, dass die restliche Saison den Bach runterging.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass man auf den ersten Blick keine großen Veränderungen von außen erkennen kann. Allerdings musste Aston das Konzept des Autos doch stark verändern. Da man Motor und Getriebe von Mercedes bezieht, bedeutet dies auch, dass man die Hinterradaufhängung übernehmen musste. Die unterscheidet sich von der des 2023, da Mercedes sich für eine Pushrod-Hinterradaufhängung (anstelle einer Pullrod) entschieden hat, was bedeutet, dass der AMR24 diesem Beispiel folgen musste. Die Pushrod-Variante schafft mehr Platz im Heck für den Luftfluss, der so ungehinderter den Heckflügel und den Diffusor anströmen kann.

Bei den Seitenkästen hat sich wenig getan. Auffallend sind aber die sehr schmalen Lufteinlässe, deren Einlass der von Red Bull ähnlich sieht. Das haben, bis auf Alpine, bisher alle gezeigten Autos. Die vordere Aufhängung hat man aus dem letzten Jahr übernommen. Dennoch wird man die Luftführung unter dem Auto verbessert haben.

Eine der Schwächen des Chassis im letzten Jahr war der geringe Spielraum, den man beim Setup hatte. Das war etwas, mit dem vor allem Lance Stroll zu kämpfen hatte und an den Pushrods liegt. Man wird also auch in diesem Jahr schauen müssen, dass das Grund-Setup des Autos auf allen Strecken funktioniert.

Theoretisch hat mit der neuen Hinterradaufhängung nun etwas mehr Abtrieb im Heck und man kann das Auto etwas weicher abstimmen. Das macht das Auto auf manchen Strecken ruhiger und man kann mit dem Anstellwinkel so arbeiten, wie das Red Bull auch macht.

Aston hatte dann heute auch gleich den Roll-Out für das Auto und es gab wohl keinerlei Probleme.

Bilder: Aston Martin

Das könnte Dir auch gefallen

  Der Ansprechpartner in Sachen Automobil ist AUTODOC   Der Ansprechpartner in Sachen Automobil ist AUTODOC
Racingblog
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.