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GT World Challenge Europe Endurance Cup: Analyse Paul Ricard

von Nils Otterbein
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Am vergangenen Samstag fand mit dem sechsstündigen Endurance-Lauf das zweitlängste Rennen der Saison statt und bietet seit Jahren eine Art Generalprobe vor den 24 Stunden von Spa. Gab es beim Endurance-Auftakt in Monza noch eine große Dominanz von BMW, bildete sich dieses Mal ein deutlich engeres Bild an der Spitze, was zu einem sehr kurzweiligen und sehenswerten Rennen führte. Es hat gezeigt: Auch auf dem gewöhnungsbedürftigen Retortenkurs in Südfrankreich kann es gute Rennen geben!

Die Rennserie fährt seit 2012 in Le Castellet. Bis 2014 trug man noch ein reguläres Endurance-Rennen mit drei Stunden aus, da zu diesem Zeitpunkt das 6 Stunden, bzw. 1000 Kilometer Rennen auf dem Nürburgring stattfand. Seit 2015 trägt man alljährlich die 6 Stunden in Südfrankreich aus. Der Weißwein auf der Dachterrasse in Frankreich bei mediterranem Klima ist natürlich viel besser als die Bratwurst in der Eifel. :D

Mit 57 Startern wurde nichts weniger als ein Rekord eines GT World Challenge Laufs erreicht bei Rennen außerhalb der 24 Stunden von Spa. Anfang Juli in Belgien werden dann 72 Starter erwartet. Wer jedoch bei einem solch großen Feld mit den üblichen Qualitätsunterschieden der Piloten ein wahres Chaos befürchtet hat, der sah sich auch dieses Mal getäuscht.

In den drei Segmenten der Qualifikation ergab sich eine reine erste Mercedes Reihe mit der #88 von Akkodis ASP neben dem AlManar Mercedes #777. In den beiden Reihen dahinter konnten sich erstmals auch in der GT World Challenge die beiden neuen Ferrari 296 von AF Corse gut in Szene setzen nach dem großartigen Erfolg von Frikadelli Racing am Nürburgring vor zwei Wochen. Eine Hauptrolle im Rennen sollte auch der viertplatzierte Attempto Audi #40 spielen. Etwas enttäuschend lief die Qualifikation für das Lager von BMW, die jedoch im Rennen weiter nach vorne kommen sollten und insbesondere für Porsche, von denen im Rennen durchweg nichts zu sehen war.

Für den wohl größten Aufreger sorgte ein Zwischenfall in der Box, wo der WRT BMW von Valentino Rossi bei der Ausfahrt aus der Box mit einem der Boutsen VDS Audi kollidierte und durch einen Reifenschaden direkt in Q1 die Planungen für die Session über den Haufen warf. Damit war die viel beachtete #46 weit hinten im Pro-Feld außerhalb der Top20 für den Start platziert, was sich vollends auch bei einem sechs Stunden Lauf nicht aufholen lässt.

Um dem Rennen eine gewisse Struktur zu geben, werde ich die Endurance-Rennen bei den Analysen zukünftig in einzelne Stints unterteilen.

Stint 1

Alle 57 Wagen gingen wie geplant ins Rennen, was wie so oft unter dem Motto: „Am Start kann ich die meisten Plätze gutmachen“ begann. So dauerte es nur wenige Kurven, bis es hinten im Feld vor der langen Mistral-Geraden einen heftigen Abflug des Barwell Motorsport Lamborghinis gab, dem eine Berührung mit einem der Haupt Racing Mercedes von Florian Scholze vorausging. Am Ende der Geraden gab es zudem einen Highspeed-Dreher von Lorenzo Ferrari im Schwesterfahrzeug des Pole-Setter-Mercedes von Akkodis ASP. Somit gab es direkt nach der ersten Runde die erste Safety-Car Phase. Was zu diesem Zeitpunkt trotz der riesigen Auslaufzonen keiner gedacht hätte: Es sollte die Einzige bleiben! Die Verlierer des Starts waren die beiden AF Corse Ferrari von Robert Shvartzman und Daniel Serra, die ihre guten Startplätze nicht halten konnten und gegen die Audis von Marschall, Vervisch und Mies den Kürzeren zogen.

Nach dem Restart konnte der Akodis ASP Mercedes von Jules Gounon wegziehen. Maro Engel konnte das Tempo nicht ganz mitgehen. Dieser hatte große Mühe, die genannten Audis von Attempto, Comtoyou und Sainteloc hinter sich zu halten. Die Startnummer #11 mit Frederik Vervisch fiel jedoch nach etwa 30 Minuten aus der Spitzengruppe raus, weil er Abseits der Kameras in langsamer Fahrt mit einem Reifenschaden an die Box kam. Es sollte nicht der Letzte gewesen sein!

Im Mittelfeld fiel vor allem Alex Aka im Attempto Audi #99 stark auf, der in der Startphase ca. 20 Plätze nach einer verpatzten Quali gutmachen konnte. Außerdem hatte Reema Juffali im Mercedes von Theeba Motorsport als eine der ersten Rennfahrerinnen aus Saudi-Arabien einen guten Startstint hingelegt und positionierte sich stark in den Top 30, u.a. vor dem Iron Dames Lamborghini, die noch etwas Anpassungsschwierigkeiten mit dem neuen Modell haben.

Vor Ende des Stints konnte Dennis Marschall im Attempto Audi auf den zweiten Platz an Maro Engel vorbeigehen, bevor die Stopps begannen. Die meisten entschieden sich für die Strategie, regulär jeden Fahrer zwei Stints fahren zu lassen, damit jeder mit 3x ca. 2 Stunden auf seine Fahrzeiten kommt. So machten es die beiden Mercedes von Gounon und Engel. Anders machte man es im Audi-Lager: Den Attempto Audi übernahm nun Mattia Drudi von Dennis Marschall und den Sainteloc Audi #25 übernahm Simon Gachet von Christopher Mies.

Nach den Stopps wechselte die Führung, da sich für die #40 der frühere Stopp bezahlt machte und man vor dem Akkodis Mercedes die Führung übernahm. Einen guten Startstint erlebte auch Charles Weerts für WRT in der #32, der nun hinter den genannten Mercedes und Audis auf der fünften Position lauerte.

Stint 2

Die BMW´s konnten im Rennverlauf an Pace zulegen und so schnappte sich Marco Wittmann im Rowe BMW den AF Corse von Daniel Serra, während Weerts den Druck auf Gachet ausübte. Wittmann konnte auf den Markenkollegen von WRT aufschließen, womit hier ein spannender Dreikampf entstand, bei dem man kurzzeitig auf der Mistral zu dritt nebeneinander fuhr. Wittmann konnte schnell an beiden vorbeigehen und fand den Anschluss an die Spitze.

Charles Weerts konnte das Tempo der Gruppe nicht mehr mitgehen und musste sich dann sogar gegen die beiden Ferraris verteidigen. Es kam beim Angriff von Daniel Serra zu einer Berührung, wo er sich eigenverschuldet einen Aufhängungsbruch zuzog und das Rennen damit vorbei war. Bislang läuft die Endurance-Saison von WRT recht unrund, nachdem man in Monza schon mit Reifenschäden weit zurückfiel. Ähnlich wie die BMW wurden auch die Ferrari im Verlauf dieses Stints schneller, was evtl. auf die kühleren Temperaturen zurückzuführen war, wo bei Langstreckenrennen die Turbo-Konzepte traditionell auftrumpfen.

Am Ende des Stints kam es dann in der Spitzengruppe fast durchweg zu Fahrerwechsel. Die #40 übernahm Ricardo Feller von Mattia Drudi, die #88 übernahm Timur Boguslavskiy, in der #777 übernahm Fabian Schiller von Maro Engel und die #98 übernahm Phillip Eng von Marco Wittmann. Die Ferraris, die sich das gesamte Rennen als Paar im Feld hielten, wurden von Davide Rigon und Niklas Nielsen übernommen. Der Einzige in der Spitzengruppe, der am Steuer blieb, war Simon Gachet im Sainteloc Audi trotz eines eher mittelmäßigen Stints des jungen Franzosen im Vergleich zum stark auffahrenden Christopher Mies.

Stint 3

Auch wenn Timur Boguslavskiy bei meinen bisherigen Artikeln selten gut wegkam, war er für mich in diesem Rennen die positive Überraschung! Nicht umsonst gab er Le Castellet als seine Lieblingsstrecke an. Im internen Mercedes Duell konnte er Fabian Schiller hinter sich halten und verlor im Gegensatz zu vorherigen Rennen in Monza oder Brands Hatch nicht den Rhythmus. Im Verlauf des Stints konnte jedoch Phillip Eng im Rowe BMW auf die Beiden aufschließen und relativ schnell an beiden vorbeigehen. Erst gegen Ende des Stints konnte Schiller dann am russischen Markenkollegen vorbeigehen – für alle Beobachter erstaunlich spät.

Durch die sehenswerten Platzduelle wuchs der Vorsprung von Feller im Attempto Audi auf zwischendurch fast 30 Sekunden an! Diese Besatzung war die Einzige, die in der Spitzengruppe alle drei Fahrer zu Beginn nur einen Stint fahren ließ. Man darf für Spa gespannt sein, ob man hier tagsüber diese eher ungewöhnliche Taktung beibehält.

Im Verlauf dieses Rennabschnitts war ausnahmsweise etwas von Porsche zu sehen, jedoch nicht zu ihrem Vorteil: Laurin Heinrich im Rutronik Porsche #96 zog sich einen Reifenschaden hinten links zu. Diese Stelle kristallisiert sich zunehmend als Schwachpunkt der neuen Porsche 992 Version heraus, die sich durch eine radikalere Bauart auszeichnet. Diese Probleme sollte man für Spa schnellstens in den Griff bekommen, sonst kann es hier zu gefährlichen Unfällen kommen! Übrigens: Bester Porsche sollte am Ende der Herberth Motorsport 911 aus dem Bronze-Cup auf der 20. Gesamtposition werden, nachdem die #54 von Dinamic GT Huber ebenfalls noch in Probleme kam.

Kurz vor dem Stopp dann das große Drama um den Gesamtführenden Attempto Audi: Feller schleppte sich mit einem kapitalen Reifenschaden hinten rechts an die Box zurück. Daraufhin musste man die #40 zurückziehen, da Teile der Aufhängung beschädigt wurden. Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einem klaren Sieg aus mit einer knappen halben Minute Vorsprung. Die Führung erbte somit Eingangs des nächsten Stints der Rowe BMW #98 vor dem AlManar Mercedes #777, dem Sainteloc Audi #25 und dem Akkodis ASP Mercedes #88. Unauffällig nach vorne kam der Iron Lynx Lamborghini #63, der zu diesem Zeitpunkt von Jordan Pepper und anschließend von Andrea Caldarelli gefahren wurde, der an beiden Ferrari vorbeikam.

Stint 4

Die BMW-Dominanz bzgl. der Rundenzeiten schien zu diesem Zeitpunkt zuzunehmen, als die komplette Dunkelheit einzog. Nun schlug die Stunde vom zweiten Rowe BMW #998 mit Daniel Harper am Steuer. Dieser ging innerhalb kurzer Zeit an beiden AF Corse und dem Iron Lynx vorbei, sprich vom achten auf den fünften Rang. Teilweise bahnte sich der Brite auch mit leichten Berührungen seinen Weg nach vorne. Das führende Schwesterfahrzeug mit Phillip Eng konnte die Führung verwalten, aber nicht weiter ausbauen. Der gute Speed von BMW zeigte sich auch bei der #46, die sich nach dem schlechten Startplatz zu diesem Zeitpunkt in den Top10 wiederfand. Weiter nach vorne sollte es aber nicht mehr gehen.

Gegen Ende des Stints wurde es strategisch nun interessant durch das „zurückrechnen“, also wann die Teams ihren letzten Stopp machen mussten. Einen radikalen Weg schlug man bei Akkodis ASP ein, wo 2,07h vor dem Ende Raffaele Marciello von Boguslavskiy übernahm. Bei einem Stint, der maximal 65 Minuten gehen darf, war man hier genau am Limit der restlichen Zeit unterwegs. Der „Undercut“ sollte sich am Ende als goldrichtig herausstellen.

Hinzu kam, dass sich andere gegenseitig aufhielten: Zwischen der #25 mit Christopher Mies und der #777 mit Fabian Schiller entbrannte ein enges Duell um einen möglichen Podiumsplatz. Erneut erwischte es derweil gegen Ende des Stints ein Fahrzeug aus der Spitzengruppe: Die #63 von Iron Lynx hatte auf dem fünften Platz liegend den optisch kapitalsten Reifenschaden des Tages. Umso überraschender, dass man hier nach einem kurzen Stopp sogar noch weiterfahren konnte. Es zeigt aber auch: Porsche und Lamborghini sind mit ihren Evo-Modellen anfälliger von Reifenschäden als andere, unabhängig von den Reifenherstellern der einzelnen Rennserien.

Einige machten nun für die letzten beiden Stints ihre letzten Fahrerwechsel: Die #98 übernahm Nick Yelloly von Eng, die #25 übernahm Niederhauser von Mies, die #777 übernahm Stolz von Schiller und die #998 wurde von Max Hesse übernommen. Die beiden Ferrari fuhren im kompletten Rennen die vollständige Reichweite von 65 Minuten durch und wurden durch Antonio Fouco und Alessio Rovera übernommen.

Stint 5

Wie zu erwarten war, drückte Marciello seinen Stempel mal wieder auf. Es ist schon erstaunlich zu sehen, dass er in jeder Rennserie etwas über der Konkurrenz steht, egal mit welchem Reifenhersteller oder mit welchem Mercedes Team er unterwegs ist. Irgendwas muss er haben, was andere nicht haben!

Der gute Speed der BMW´s war in diesem Stint komischerweise wieder weg. Max Hesse konnte die Zeiten seines Kollegen Daniel Harper nicht wiederholen und auch die Führung von Nick Yelloly begann zu schmelzen. Innerhalb von Rund 15 Minuten konnte Marciello vor seinem letzten Stopp scheinbar mühelos an seinem Markenkollegen Luca Stolz, am Audi von Patric Niederhauser und letztlich auch am BMW von Yelloly vorbeigehen. Damit war vor dem Schlussstint die Luft um den Gesamtsieg etwas raus. Dahinter verlor Max Hesse seinen fünften Platz an Antonio Fouco und die #46 von Maxime Martin im WRT BMW hing im „luftleeren“ Raum ohne direkten Kontrahenten fest. Schließlich eröffnete Marciello etwas mehr als eine Stunde vor Schluss den Reigen der letzten Stopps.

Schlussstint (Stint 6)

Es war an der Gesamtspitze klar der unspektakulärste Stint im Rennen, da die Positionen nach den letzten Stopps eher bezogen waren. Etwas überraschend, dass bei Unterschieden von fast einer halben Stunde, was die Zeitpunkte der letzten Stopps anging, keine größere Dynamik mit abbauenden Reifen entstehen konnte.

Die Stopps führten dazu, dass der AlManar Mercedes #777 noch den zweiten Platz übernahm. Patric Niederhauser konnte sich in der #25 von Sainteloc am Ende recht klar gegen den langsamer werdenden Rowe BMW von Yelloly durchsetzen.

Das spannendste Rennen lieferten sich um den zehnten Platz der Gesamtwertung in der Spitze um den Gold-Cup Maxime Soulet im Comtoyou Audi, Alberto Di Folco im Boutsen VDS Audi und Marius Zug im Winward Racing Mercedes, der am Ende noch den zweiten Rang der Klasse übernahm. Bei 17 gestarteten Pro-Besatzungen ist ein neunter Gesamtrang des Comtoyou Audi als Sieger des Gold-Cups ein wirklich gutes Ergebnis! Das große Drama ereignete sich jedoch im Bronze-Cup: Hier war der McLaren #188 von Garage 59 klar in Führung, als ihm kurz vor Schluss die Bremsscheibe massiv überhitzte und für einen Brand im hinteren Rad sorgte. Dadurch konnte der Haupt Racing Mercedes mit u.a. Arjun Maini den Sieg dieser Klasse noch einfahren. Maini scheint sich immer mehr zu einem gewinnbringenden Piloten von Hubert Haupt zu entwickeln. Das haben auch die Leistungen bei den 24 Stunden am Nürburgring schon gezeigt.

In der Gesamtwertung reichte es am Ende doch recht locker zum Mercedes Doppelsieg. Marciello hatte am Ende fast zehn Sekunden Vorsprung vor dem AlManar Mercedes. Trotz des starken Schlussstints von Marciello würde ich hier ganz klar Timur Boguslavskiy hervorheben, der sich in seinen beiden Stints erstaunlich gut hielt. Um Platz drei gab es im Nachgang eine Entscheidung am grünen Tisch: Beim Sainteloc Audi #25 wurden bei Patric Niederhauser in der Schlussphase mehrere Track Limit-Verstöße registriert, was zu einer fünf-Sekunden-Strafe nach dem Rennen führte, wodurch der Rowe BMW #98 auf den dritten Rang kam. Das Schwester-Fahrzeug mit den drei „noch“-Junioren von BMW landete am Ende im Ferrari-Sandwich auf dem fünften Rang.

Für Attempto Racing reichte es nach der Enttäuschung rund um die Nummer 40 immerhin noch für einen souveränen Sieg im Silber-Cup mit der #99. Wie schon erwähnt: Hier muss man den guten Startstint von Alex Aka hervorheben, der anschließend einen extrem „lässigen“ Auftritt auch als Co-Kommentator im deutschen live-Stream hatte. Im Pro/Am-Cup gab es erfreulicherweise zu vermelden, dass mit dem Car Collection Porsche #24 und dem ST Racing with Rinaldi Ferrari #38 zwei Teams oben standen, die in Monza mit massiven Unfallschäden gebeutelt wurden.

 

Ich gebe zu: Die 6 Stunden von Paul Ricard waren aufgrund der gewöhnungsbedürftigen Strecke nie meine Lieblingsveranstaltung, aber dieses Jahr hat das Rennen richtig Spaß gemacht und bringt mehr als nur Vorfreude auf das große Saisonhighlights im GT3-Sport! Vor allem das große Starterfeld hat ein dickes Lob verdient: Wer hätte gedacht, dass die Rennen in Monza und Paul Ricard mit so wenig Safety-Car-Phasen ausgehen? Bleibt zu hoffen, dass das in Spa mit 72 Wagen ähnlich gut funktioniert. Nochmal der Hinweis: Wegen der Terminplanung der Formel 1 findet das Rennen ungewohnt am ersten Juli-Wochenende statt.

Bildquelle: www.gt-world-challenge-europe.com (https://www.gt-world-challenge-europe.com/gallery?filter_season_id=23&filter_meeting_id=200&filter_race_id=1334&filter_text=)

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