Die neueste SRO-Antwort auf eine GT3-Europameisterschaft startet an diesem Wochenende in ihre mittlerweile vierte Saison. Nach den größeren Reformen im vergangenen Jahr setzt man 2017 auf Stabilität: ein größtenteils unveränderter Kalender, bekannte Klassenstrukturen und gleiche Meisterschaftskonzepte. Hersteller, Teams und Fahrer honorieren dies mit großen Starterfeldern.

Der lange Weg

Anfang der 1990er Jahre formulierte ein exzentrischer Franzose mit der Lebensgeschichte eines sehr unrealistischen Hollywood-Blockbusters ein besonderes Ziel: er wolle den GT-Sport wiederaufleben lassen. Dies wäre nur zu erreichen, wenn man vermögende Gentlemen um sich scharen könne, und er wisse wie. Stéphane Ratel verkörpert damals wie heute viele Charakterzüge eines Rennfahrers. Abenteuerlust, Risikofreudigkeit und die Art von Dreistigkeit, welche manche ihm am liebsten um die Ohren hauen würden, sind die Stützpfeiler seines Veranstalterdaseins. 1992 entwickelte er das Konzept der Gentlemen Drivers Trophy by Venturi, die zu dieser Zeit als größter Markenpokal der Welt galt. Der Absolvent eines International Business-Studiums und Freund der luxuriösen Annehmlichkeiten des Lebens wusste, welche Klinken er putzen musste. Nachdem er die kantigen GT-Renner sogar erfolgreich an die Sarthe bringen konnte, schien Ratel in den obersten Kreisen der Sportwagendisziplin angekommen zu sein. So wurden auch Jürgen Barth und Patrick Peter, seines Zeichens Veranstalter großer Events des historischen Motorsports, auf ihn aufmerksam. In Saint-Tropez (wo auch sonst?) entwickelte man schließlich das Konzept der BPR-Organisation samt BPR-Serie. Diese junge Veranstaltungsreihe startete 1994 mit großen Ansprüchen an sich selbst: ein globaler Kalender, riesige Felder und lange Rennen samt Profi-Fahrer-Nennungen. Mit der Zulassung von GT1-Raketen erlebte der Plan einen kurzen und schnellen Aufstieg, welcher sogar eine Partnerschaft mit der FIA (seit: 1997: FIA GT Championship) zur Folge hatte. 1995 wurde zusätzlich noch die Stéphane Ratel Organisation (heute: SRO Motorsports Group) ins Leben gerufen, die zunächst Projekte wie die Lamborghini Supertrophy und weitere administrative Aufgaben betreute. Aus dem Nebenbei-Projekt wurde schließlich die bestimmende GT-Organisation.

Als die GT1-Klasse 1998 zunehmend kollabierte, musste Ratel erneut Anlauf für sein großes Ziel nehmen. Er baute die FIA GT Championship in eine Serie mit Fokus auf die GT2 um und schrieb sich eines hinter die Ohren: nicht die Hersteller sind seine wahren Kunden, sondern die Teams. Denn auch in der GT2 wurde es schnell einsam und nur Chrysler hielt ihm kurz vor der Jahrtausendwende die Treue. Infolgedessen suchte man Allianzen mit privaten Tunern (z.B. Prodrive und Reiter), die auch von der FIA abgesegnet wurden. 2001 integrierte man außerdem die 24 Stunden von Spa in das Seriengerüst, welche vorher auf Tourenwagen ausgelegt waren: der neue Mittelpunkt seines GT-Imperiums. Grundsätzlich verliefen die ersten Jahre des neuen Millenniums positiv, aber dann kamen wieder alte Sorgen zum Vorschein: der Maserati MC12 wurde vorgestellt. 2004 debütierte der grenzwertige Dreizack-Sportwagen und zog einen Rattenschwanz von Problemen nach sich. Die Lösung, welche maßgeblich vom ehemaligen FIA-Präsidenten Max Mosley geprägt wurde, bestand aus drei Buchstaben: BoP. Dieser Mechanismus ließ eine stabilere Phase zu, welche Marken wie Ferrari, Aston Martin, Corvette oder auch Lamborghini in der Szene hielt. Die FIA GT Championship absolvierte zum damaligen Zeitpunkt ihre achte Saison.

Parallel dazu hatte die SRO ein neues Projekt vor Augen: seriennahe und kosteneffektive GT-Autos nach Markenpokal-Vorbild, die „unkompliziert“ durch die BoP gegeneinander fahren können. Für diese schuf man 2005 das GT3-Konzept, welches 2006 in die Realität überführt wurde. In diesem Jahr wurde nämlich die erste Saison der FIA GT3 European Championship veranstaltet, die bis Ende 2012 existierte. Zusätzlich entstanden in den ersten Jahren danach viele nationale Championate wie zum Beispiel die ADAC GT Masters oder auch die British GT. Nur letztere verblieb in den Händen der SRO. Nach einem gemächlichen Wachstum sollte spätestens im Laufe des Jahrzehntwechsels eine rasante Entwicklung beginnen, die Einstiege von Audi, BMW, Mercedes, McLaren oder auch Nissan enthielt. Im Übrigen stammen viele Klassiker der bisherigen GT3-Ära aus diesem Zeitraum (2009: Audi R8 LMS; 2010: BMW Z4 GT3 und Porsche 997 GT3-R; 2011: Ferrari 458 Italia GT3, Mercedes-Benz SLS AMG GT3, McLaren MP4-12C GT3 und Nissan GT-R Nismo GT3).

Zeitgleich wurde aus der FIA GT Championship die FIA GT1 World Championship (2010-2012). Auch diese Iteration sollte durch die krankhafte GT1 zu Fall gebracht werden, wodurch die für diese Boliden gedachte Meisterschaft im letzten Jahr ihres Daseins aus GT3-Rennern bestand. Ein passendes Symbol für den Machtwechsel! Die GT1 verschwand daraufhin komplett und die Gruppe GT2 wurde zu dem, was heutzutage als GTE oder auch GTLM bezeichnet wird. Während 2013 noch die FIA GT Series die Lücke der aufgegebenen WM schloss, wurde schon 2014 der neue Name Blancpain Sprint Series eingeführt. Parallel dazu lief seit 2011 die Blancpain Endurance Series. Nach einigem hin und her werden beide Unterserien 2017 schon zum zweiten Mal als eng verbundenes, gemeinsames Konstrukt antreten: die Blancpain GT Series.

Ratels liebstes Kind hat somit eine extrem dynamische Vergangenheit hinter sich, was es im Übrigen mit ihm gemeinsam hat. Der Sohn eines französischen Offiziers war als Kind viele Jahre in Kambodscha. Nachdem die Familie nach Frankreich zurückgekehrt war und der Vater einen Managerjob erhalten hatte, ereignete sich ein tragisches Unglück, welches ihm seine Eltern und seine Schwester raubte. In der Obhut seines Patenonkels entdeckte er die Liebe zu Automobilen. Vor allem Sportwagen hatten es dem aufgeweckten Franzosen angetan. Der schon damals freche Geschäftsmann handelte sogar mit ihnen, was die Sinne für diese Art der Industrie nachhaltig schärfen sollte. Wohl auch deswegen gründete er etliche Jahrzehnte später den Blancpain GT Sports Club (seit 2015), der alles hat, was ihn über 25 Jahre lang antrieb: ein Amateurgeist, (Super-) Sportwagen und unkomplizierter Motorsport.

Der französische Nobelpreisträger Anatole France schrieb vor mehr als einem Jahrhundert einen Satz, der fast wie für Ratel gemacht scheint: „Wer Geschichte schreibt, muss höchst eitel sein und Freude am Erfinden haben.“ Und das hat der Franzose zweifelsohne. 2016 debütierte die Intercontinental GT Challenge, die unter anderem die 12 Stunden von Bathurst und die 24 Stunden von Spa (zusätzlich zum Blancpain GT Series Endurance Cup) enthält. Des Weiteren stellte Stéphane Ratel vor wenigen Monaten ein neues Konzept für den Sportwagenklassiker in Suzuka vor und wird in Kombination mit der Blancpain GT Asia (Debütsaison startet am nächsten Wochenende) einen Großangriff auf diesen Kontinent wagen. Sein GT4-Konzept explodiert nahezu seit vergangenem Jahr, er hat starke wirtschaftliche Beziehungen zur wichtigsten amerikanischen GT3-Serie in der Form der PWC und die BoP-Kompetenz der SRO scheint unbestritten zu sein. Ein Portfolio, das sich sehen lassen kann.

Die Serie im Überblick

Die Blancpain GT Series besteht in ihrer aktuellsten Ausprägung aus dem Sprint Cup und dem Endurance Cup. Beide Cups enthalten jeweils fünf Rennwochenenden. Während bei ersterem das klassische Format mit zwei einstündigen Läufen (Qualifikations- und Hauptrennen) samt einem Boxenstopp und Fahrerwechsel genutzt wird, hat das Langstrecken-Pendant unterschiedliche Stundenvorgaben im Angebot. Die „kürzesten“ Rennen umfassen drei Stunden (Monza, Silverstone und Barcelona). Der längste Lauf ist der Jahreshöhepunkt in der Form der 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Vorher reist die Langstreckenvariante Ende Juni für die 1000 Kilometer von Paul Ricard nach Südfrankreich. Das Rennen wird jedoch als 6h-Lauf durchgeführt und startet meist um 18:00 Uhr Ortszeit.

Kalender

VeranstaltungRennstreckeDatumBesonderheiten
Sprint 1Misano World Circuit Marco Simoncelli01. - 02. AprilNachtrennen (Sa.)
Endurance 1Autodromo Nazionale Monza22. - 23. April3h-Rennen
Sprint 2Brands Hatch Circuit06. - 07. MaiGP-Variante
Endurance 2Silverstone Circuit13. - 14. Mai3h-Rennen
Sprint 3Circuit Zolder02. - 04. Juni
Endurance 3Circuit Paul Ricard23. - 24. Juni"1000 kms"
TesttagCircuit de Spa-Francorchamps04. Juli
Endurance 4Circuit de Spa-Francorchamps27. - 30. Juli24h-Rennen
Sprint 4Hungaroring25. - 27. AugustTruck-GP-Wochenende
Sprint 5Nürburgring15. - 17. Septembervoraussichtlich Kurzanbindung
Endurance 5Circuit de Barcelona-Catalunya30. September - 01. Oktober3h-Rennen

Im Vergleich zum vergangenen Jahr haben sich die größten Veränderungen in Bezug auf den Standort Deutschland ergeben. Der Nürburgring wird nur noch das Sprint-Wochenende beheimaten. Die drei Stunden am Jahresende erhält der Circuit de Barcelona-Catalunya, wodurch in diesem Jahr der Endurance Cup das letzte Saisonrennen stellt. Der dadurch freie Sprint-Slot wird vom belgischen Zolder genutzt – der einzige Neuzugang. Der Kurs nahe Genk ist eine der wenigen Strecken im Kalender, die kein F1-Standort sind oder einen GP erwarten wie der Circuit Paul Ricard.

Wichtige Elemente der Serie

Die GT3-Veranstaltungsreihe besteht aus etlichen kleineren Kategorien und Meisterschaften. So kann man sowohl beide Cups gewinnen als auch die Gesamtmeisterschaft erkämpfen. 2016 gelang letzteres dem HTP Motorsport-Duo Dominik Baumann und Maximilian Buhk in einem Mercedes AMG GT3. Aber auch Amateure können zu Titel- bzw. Klassenehren kommen. Im Sprint Cup gibt es die Pro-Am-Klasse sowie den Silver Cup (formal der Pro-Division zugehörig) und im Endurance Cup einen Pro-Am Cup sowie einen reinen AM Cup. Der Reifenhersteller Pirelli bleibt der BGTS weiterhin treu und wird eine neue Mischung 2017 einsetzen. Neben der Effizienz soll auch die Haltbarkeit erhöht worden sein. Bei den Testläufen traten aber einige Reifenschäden auf, welche Pirelli als klassische „Kinderschuhprobleme“ herunterspielte. Logischerweise setzt die SRO auf ihr vierstufiges BoP-System, welches sich auf diverse Streckencharaktere bezieht. Dieses entsteht hauptsächlich im Testumfeld des variabel gestaltbaren Circuit Paul Ricard und wird mit Computertechnik feingeschliffen.

Saisonnennungen

Bis auf minimalste Abweichungen sind die Saison-Feldergrößen der verschiedenen Cups gleich geblieben (SC: 34; EC: 57). Die gesamte Serie werden dieses Jahr 30 GT-Fahrzeuge in Angriff nehmen. Sieben Marken sind vertreten, die sich so verteilen: sieben Audi R8 LMS, zwei Bentley Continental GT3, drei Ferrari 488 GT3, fünf Lamborghini Huracán GT3, vier McLaren 650S GT3, sieben Mercedes AMG GT3 und zwei BMW M6 GT3.

Audi – der Kampf gegen die Lücke

Die vergangene Saison war keinesfalls ein Reinfall für die Marke aus Ingolstadt. Wer den Anspruch der Audianer kennt, weiß aber auch genau, dass viele zweite und dritte Plätze auf Dauer nur ein schwacher Trost sind. Immerhin reichte eine konstante Performance im Sprint Cup für einen Titelerfolg in diesem Unterklassement. Meister Enzo Ide und sein Lieblings-Copilot in der Form von Christopher Mies, der das letzte Sprint-Wochenende 2016 verpasste, werden im #1 Belgian Audi Club Team WRT R8 LMS (nur im BGTSC gemeldet) die Titelverteidigung anstreben. Die Chancen dafür sind relativ groß. Der #3 Team WRT Audi R8 LMS, welcher im Sprintbereich von Jake Dennis und Pieter Schothorst bewegt wird (BGTEC: Josh Caygill-Jon Venter-Niki Mayr-Melnhof), hat sicherlich den Status eines Geheimfavoriten. Dennis sollte aus verschiedenen Formelserien bekannt sein und sein 25jähriger Kollege Schothorst sammelte in der Renault Sport Trophy und in der International GT Open viel Sportwagenerfahrung. Im Laufe der Saison könnte diese Paarung zu einer großen Überraschung werden. Im #5 Belgian Audi Club Team WRT R8 LMS teilen sich Le Mans-Experte Marcel Fässler und Werksfahrerbruder Dries Vanthoor das Lenkrad (BGTEC: Marcel Fässler-Dries Vanthoor-Will Stevens). Während ersterer als stabil und erfahren gilt, hatte Dries Vanthoor noch anfängliche Schwierigkeiten im letzten Jahr. Mit der Langstreckenergänzung Stevens sollte die Nennung vor allem im Laufe des Endurance Cups im Auge behalten werden. Ebenfalls zum Belgian Audi Club Team WRT zugehörig ist die Nummer 6 von Will Stevens und Markus Winkelhock (BGTEC: Nathanaël Berthon-Stéphane Richelmi-Benoît Tréluyer). In beiden Wettbewerben muss man dank der Kader als Sieganwärter eingeschätzt werden. Im Sprint-Bereich hat man nach jetzigem Stand das einzige reine „Platin“-Duo. Ein zweiter Team WRT Audi R8 LMS mit der Nummer 17 wird von Stuart Leonard und Robin Frijns pilotiert (BGTEC: Stuart Leonard-Robin Frijns-Jake Dennis). Die Sprint-Kombination erinnert sehr stark an das Duo Ide (Silber) – Mies (Platin) und sollte dementsprechend nicht vergessen werden. Für Titelambitionen fehlte Leonard bislang aber die Geschwindigkeit. Bei den längeren Rennen könnte das Trio durchaus Ambitionen haben. Bei Überschneidungen mit der Formel E wird Jamie Green Frijns ersetzen.

Nicht nur das W Racing Team wird Audi vertreten (auch wenn man das schon fast meinen könnte). Die Franzosen von Saintéloc Racing erhalten mit dem deutschen Werksfahrer Christopher Haase eine kompetente Unterstützung für Romain Monti, die zusammen im #25 Audi R8 LMS sitzen werden. Obwohl diese Nummer für die gesamte Saison gemeldet ist, fehlen die Daten für den BGTEC, welche wir gerne nachreichen. Aufgrund der sehr unausgeglichenen Paarung sollte man nicht zu große Hoffnungen haben. Abgerundet wird das Ringe-Jahresaufgebot von zwei I.S.R. Racing Audi R8 LMS. Die Nummer 74 hat das sehr interessante Gespann aus Frank Stippler und dem ehemaligen Formelaspiranten Kevin Ceccon zu bieten (BGTEC-Nennungen noch nicht finalisiert). Das Schwesterfahrzeug mit der Nummer 75 wird von Rennstallbesitzersohn Filip Salaquarda und Clemens Schmidt gefahren (BGTEC: Filip Salaquarda-Frank Stippler-Clemens Schmidt). Eine Spitzentruppe waren die Tschechen bislang nicht.

Bentley – der Wunsch des großen Wurfs

Der seit 2014 aktiv im Renneinsatz befindliche Bentley Continental GT3 ist kein erfolgloses Fahrzeug. In seinen bisher drei BGTS-Jahren erzielte man mehrere Laufsiege und Podien. So gewann man beispielsweise gleich beim ersten Versuch das größere Langstreckenrennen in Le Castellet. Der größte Erfolg des mutigen Projekts sind sicherlich die beiden Sprint-Fahrertitel 2015. Der heutige Mercedes-Pilot Maximilian Buhk und Vincent Abril kamen damals zu Titelehren. Im vergangenen Jahr wurde die britische Traditionsmarke jedoch vom Pech verfolgt, was die Briten sichtlich frustriert hat. 2017 wird das Bentley Team M-Sport selbiges hoffentlich abschütteln und sich auf alte Stärken besinnen können: hochklassige Fahrer, clevere Strategien und das richtige Gespür für Timing. Im #7 Bentley Continental GT3 werden sich der Brite Steven Kane und der Franzose Vincent Abril das Steuer teilen (BGTEC: Steven Kane-Guy Smith-Oliver Jarvis). Das Duo erlebte 2016 ein Katastrophenjahr, aber dies sollte eine Ausnahme gewesen sein. Im Schwester-Bentley mit der Nennnummer 8 trifft der Spanier Andy Souček auf den Belgier Maxime Soulet (BGTEC: Andy Souček-Maxime Soulet-Vincent Abril). 2016 war etwas gnädiger zu ihnen und ließ sie die Gesamtsaison auf Rang vier beenden.

BMW – die Sehnsucht nach Konstanz

Die Bayrischen Motoren Werke und ihr BGTS-Team Rowe Racing werden mit sehr gemischten Gefühlen an das letzte Jahr zurückdenken. Der Triumph bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps im Juli war das einzige richtige Highlight einer sehr durchwachsenen Saison. Durch die internen Reformen im GT-Bereich wurden die Fahrerpaarungen für 2017 teilweise verändert. Im #98 BMW M6 GT3 werden die Finnen Markus Palttala und Jesse Krohn Platz nehmen. Vor allem Palttala gilt als konstanter und schneller Pilot. Die Nummer 99 wird den gesamten Sprint Cup über von Philipp Eng gefahren werden. Wenn der Kalender der Formel E es zulässt, steht António Félix da Costa an seiner Seite. Wegen des ePrix von Mexiko muss aber bereits in Misano Tom Blomqvist als Aushilfsfahrer ran. Sonst scheint es zumindest im Sprint Cup keine weiteren Überschneidungen zu geben. Die Langstreckennennliste enthält hingegen noch keine Fahrer. Sicherlich werden die Star-Piloten der 24h von Spa eine wichtige Rolle in diesen Planungen spielen. Insgesamt gesehen muss wohl auch in diesem Jahr der Vergleich mit der Wundertüte herangezogen werden. Bei BMW ist man jedoch nach einiger Entwicklungsarbeit vorsichtig optimistisch bezüglich besserer Konstanz.
Im Endurance Cup wird mit Walkenhorst Motorsport ein weiteres bekanntes Team mit dem M6 GT3 antreten. Neben einer Nennung im AM Cup hat man auch ein Fahrzeug mit einer Topbesatzung zusammengestellt. In der Nummer 35 werden sich die GT-Talente Nico Menzel, Ricky Collard und Christian Krognes abwechseln.

Ferrari – das Kundensportprogramm

Bei der Sehnsuchtsmarke aus Maranello hat man im Vergleich zur Konkurrenz stark abweichende Hauptziele: zufriedene Kunden und Titel im Amateurbereich. Insgesamt drei Gesamtseriennennungen werden den Ferrari 488 GT3 einsetzen – zwei davon in der Pro-Am-Klasse. Dazu gehören sowohl der #333 Rinaldi Racing Ferrari 488 GT3 (BGTSC: Mattschull/Keilwitz; BGTEC: Alexander Mattschull-Daniel Keilwitz-Rinat Salikhov) als auch der #11 Kessel Racing Ferrari 488 GT3 (BGTSC: Broniszewski/Piccini; BGTEC: Michal Broniszewski-Andrea Rizzoli-Matteo Cressoni). Komplettiert wird das Trio vom Spirit of Race- bzw. AF Corse-Einsatz mit der Nummer 50, welcher die Piloten Phil Quaife und Lorenzo Case beinhaltet (BGTEC: Pasin Lathouras-Michele Rugolo-Alessandro Pier Guidi). Hier ist höchstens die Langstreckenmannschaft siegfähig. Das Trio erhält im Sprint Cup Unterstützung vom #39 Kessel Racing TP12 Ferrari in den Händen von Piti Bhirombhakdi und Carlo van Dam. Im BGTEC kommen sechs weitere 488 GT3 hinzu. Ein Großteil startet zwar in Klassen mit Amateurbeteiligung, jedoch gibt es zwei sehr wichtige Ausnahmen. Beispielsweise hat der #55 Kaspersky Motorsport Ferrari 488 GT3 mit Giancarlo Fisichella, Marco Cioci sowie James Calado einen sehr starken Fahrerkader. Da der neueste Renner aus dem Hause Ferrari konzeptionell eines der stärksten Autos ist, sollte man gute Leistungen zeigen können. Ähnliches gilt für den #54 SMP Racing Ferrari 488 GT3 (Victor Shaytar-Davide Rigon-Miguel Molina).

Lamborghini – Klasse samt Masse?

Wie in den letzten Saisons werden wieder etliche Huracán GT3 das Feld auffüllen. Das vom Werk stark unterstützte GRT Grasser Racing Team, welches auf der ganzen Welt antritt, hat zwei Gesamtjahresnennungen angemeldet. Ihr #19 Lamborghini Huracán GT3 wird vom Österreicher Norbert Siedler und vom Argentinier Ezequiel Perez Companc pilotiert (BGTEC: Norbert Siedler-Ezequiel Perez Companc-Raffaele Gianmaria). Etwas besser besetzt ist der Schwester-Huracán mit der traditionellen Nummer 63. Platin-Rennfahrer Mirko Bortolotti bildet zusammen mit Christian Engelhart ein bärenstarkes Duo (BGTEC: Mirko Bortolotti-Christian Engelhart-Andrea Caldarelli). Die Speerspitze der Kampfstiere ist in beiden Wettbewerben fraglos diese Nennung.

Sehr interessant kommt das italienische Projekt des Orange 1 Team Lazarus daher. Das ehemalige GP2-Team aus Padua hat sich nach einigem Anlauf in der GT-Szene einen Ruf erarbeitet. So holte man zum Beispiel im vergangenen Jahr die beiden Gesamtfahrertitel in der International GT Open. 2017 möchte man im größeren europäischen Championat um Titelehren kämpfen und hat dafür GT Open-Meister Fabrizio Crestani sowie den kolumbianischen Heißsporn Gustavo Yacamán für die Nummer 27 verpflichtet (BGTEC: Fabrizio Crestani- Gustavo Yacamán-TBC). Der passenderweise orange lackierte Renner könnte 2017 viele überraschen.
Neben GRT gibt es eine weitere Doppelnennung. Denn auch die deutsche Truppe von Attempto Racing bleibt der italienischen Marke treu und bekam dafür Hilfe in der Form von Werks- und Juniorfahrern. Im #66 Huracán GT3 werden die beiden Silber-Piloten Max van Splunteren und Adrian Zaugg Erfahrung sammeln (BGTEC: Max van Splunteren-Adrian Zaugg-Clément Mateu). Das Schwesterauto mit der Nummer 67 wird auf den Fahrstil von Marco Mapelli und Giovanni Venturini eingestellt (BGTEC: Marco Mapelli-Giovanni Venturini-TBC). Auch hier ist Potential für Überraschungen vorhanden.

Im Endurance Cup hat Barwell Motorsport (#77/#78) zwei Pro-Am-Huracán GT3 angemeldet. Markeninterne Konkurrenz bekommt man in dieser Klasse von Ratòn Racing (#60), die ursprünglich aus der Super Trofeo stammen. Letztere haben mit Andrea Amici und Dennis Lind die wohl bessere Besatzung. Das aus den GT Masters bekannte Team HB Racing stellt einen reinen AM-Huracán. Zusätzlich gibt es noch ein Pro-Fahrzeug in der Form des #12 Ombra Racing Huracán GT3, der von Andrea Piccini, Michele Beretta und Stefano Gatuso gesteuert wird. Außerdem können sich die Freunde des anderen aktuell homologierten Lamborghinis freuen, denn Reiter wird im Zuge ihres Young Stars-Programms den #24 Reiter Gallardo R-EX für die Talente Marko Helistekangas und Caitlin Wood zur Verfügung stellen. Der Finne und die Australierin beweisen sich ausschließlich im Sprint Cup.

McLaren – Werksteam wechsle dich!

CRS Racing, Von Ryan Racing, Garage 59 und nun Strakka Racing – die Bindungsängste in Woking halten an. Eine Besonderheit der neuesten Mannschaft ist jedoch, dass Strakka kein bloßer Silhouettenaufsatz für ein Werksteam ist, wie es die Vorgänger laut Beobachtern waren. Die Truppe aus Silverstone verbrachte vorher viele Jahre in der WEC und deren Vorgängerserie. Neben den bekannten LMP1/2-Projekten hat man dort zudem GT-Renner in den Anfangsjahren eingesetzt. Die neue Herausforderung könnte kaum größer sein. In beiden Cups wird man vier McLaren 650S GT3 betreuen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind dies die einzigen Markenvertreter jeweils. Außerdem tritt man als Quasi-Titelverteidiger im BGTEC an, in welchem Rob Bell, Côme Ledogar und Shane van Gisbergen vergangenes Jahr reüssierten. Im Meisterfahrzeug mit der Nummer 58 wird Ben Barnicoat „SVG“ im Langstreckenaufgebot ersetzen. Der 20jährige Brite stammt aus dem Formelbereich, aber sah frühzeitig seine Zukunft in der GT-Szene. Nach einem Unfall aus der Kategorie „character building“ bei den 12 Stunden von Bathurst sollte er schnell sein Talent aufzeigen können. Im Sprint Cup wird er zusammen mit PWC-Champion Álvaro Parente den #58 Strakka Racing McLaren fahren. Das Duo in der Nummer 59 setzt sich aus Rob Bell und Andrew Watson zusammen (BGTEC: Andrew Watson-Jazeman Jaafar-Dean Stoneman). Besonders die Ergänzung von Stoneman wird viele freuen, da der Brite aufgrund seiner bewegten Lebensgeschichte viele Fans hat. Abgesehen von Rob Bell, der für den BGTEC auf die #58 wechselt, hat man eine junge Fahrzeugbesatzung zusammengestellt. McLaren-Junior Watson, Neuzugang Jaafar (vorher Mercedes) und Formel 2-Meister (2010) Stoneman könnten zum spannendsten Projekt der Serie werden.

Neben diesen Nennungen, die klar im Zeichen eines Werkseinsatzes stehen, hat Strakka Racing jedoch auch eigene Strukturen übernommen. Dementsprechend wird der #42 Strakka Motorsport (!) McLaren 650S GT3 von Teamgründer Nick Leventis und Teamzögling Lewis Williamson gefahren. Im BGTEC wird man durch die Ergänzung von Craig Fleming als Pro-Am-Nennung an den Start gehen. Mit Jonny Kane sitzt ein weiterer Freund des Hauses zusammen mit Loris Hezemans im #44 Strakka Racing McLaren (BGTEC: Jonny Kane-David Fumanelli-Sam Tordoff). Diese beiden Einsätze sind logischerweise nicht so gut wie die „Werksautos“, aber haben Top 10-Potential in den entprechenden Klassen. Welches Potential das neue Duo aus Strakka und McLaren haben wird, ist eine spannende Frage des Saisonstarts. In einem Interview mit den Kollegen von Racing.GT sagte Rob Bell, dass er unbedingt noch einen Sieg bei den 24 Stunden von Spa für sein Portfolio bräuchte. Wenn die Fahrerspeerspitze schon dieses Ziel formuliert…

Mercedes – der Großangriff

Der Ärger war riesig im vergangenen Jahr. Mercedes „kreative Regelauslegung“ kostete ihnen den Triumph bei den 24 Stunden von Spa und sorgte schlussendlich dafür, dass man nur knapp die beiden Fahrertitel sowie die Teammeisterschaft feiern konnte. Immerhin trugen diese Erfolge dazu bei, dass man auch 2017 wieder umfangreich angreifen wird. Das Team HTP Motorsport, welches in Altendiez ansässig ist, wird drei Mercedes AMG GT3 einsetzen und die Franzosen von Akka ASP betreuen sogar vier AMG GT3. Zwei der drei Nennungen des Teams HTP Motorsport haben den Zusatz Mercedes-AMG, was eine Werksunterstützung signalisiert. In der Nummer 84 kommen Maximilian Buhk und die Neuverpflichtung Franck Perera (vorher: ISR Audi) zum Einsatz, die zu den besten Fahrern im Feld gehören. Der deutsche Jungmeister und der extrem schnelle Franzose gelten als sehr starkes Duo und werden in ihrem ersten gemeinsamen Jahr mit großer Sicherheit um den Titel kämpfen. Jules Szymkowiak verliert seinen Mentor Bernd Schneider und wird selbst zum Lehrenden, da er in der Nummer 85 mit Fabian Schiller einen noch jüngeren Fahrer zur Seite gestellt bekommt. Buhks ehemaliger „Stammkollege“ Dominik Baumann ist ab diesem Jahr im #86 Team HTP Motorsport AMG GT3 unterwegs und wird Jimmy Eriksson in die Welt des GT-Sports einführen. Alle drei BGTEC-Teams müssen noch finalisiert werden. Dank der Hilfe des Sponsors MANN-FILTER wird dort sogar ein vierter HTP AMG GT3 (#48) hinzukommen. Kenneth Heyer, Indy Dontje und Patrick Assenheimer werden im grün-gelben Gefährt sitzen.

Weitaus beeindruckender ist das verstärkte Projekt von Akka ASP, die vier AMG GT3 auf die Strecke bringen wollen. Diese teilen sich jedoch auf die Pro- und die Pro-Am-Klasse auf. In der Pro startet zum einen die Nennzahl 88. Der Puerto-Ricaner Félix Juan Serrallés, welcher in den letzten Jahren in der IndyLights drei Saisonsiege einfuhr, und der Spanier Daniel Juncadella werden sich ihrer annehmen (BGTEC: Félix Juan Serrallés-Daniel Juncadella-Tristan Vautier). Beide wagen somit einen Karriere-Neustart und sollten im Laufe der Saison im Auge behalten werden. Ebenfalls auf Profis ausgelegt ist die Nummer 90, welche von Michael Meadows und dem ehemaligen Formel-Star Raffaele Marciello gefahren wird (BGTEC: Michael Meadows-Raffaele Marciello-Edoardo Mortara). Wenn der Italiener Marciello schnell die wichtigsten Elemente des GT-Sports versteht, könnte auch die zweite Akka ASP-Pro-Paarung eine große Rolle spielen. Im vergangenen Jahr hat man jedoch gesehen, dass dieser Prozess zwar funktioniert, aber Zeit in Anspruch nimmt.
Trotz der Pro-Am-Einstufungen können die weiteren Boliden auch in Sachen Fahrer glänzen. Der #87 AMG GT3 wird ADAC GT Masters-Star Jules Gounon und Jean-Luc Beaubelique am Volant haben (BGTEC: Maurice Ricci-Jules Gounon- Jean-Luc Beaubelique). Die Nummer 89 wird von Christophe Bourret und dem sehr erfahrenen Franzosen Jean-Philippe Belloc im Renneinsatz betrieben werden (BGTEC: Daniele Perfetti-Alex Fontana-Ludovic Badey).

Neben den Standard-Nennungen wird im Sprint Cup der #70 Kornely Racing Mercedes AMG GT3 mit Kenneth Heyer und Yoshi Mori hinzustoßen. Ihr werdet ihn schnell dank seiner Lackierung erkennen – so viel sei schon mal verraten. Der Endurance Cup wird hingegen gleich mehrere zusätzliche AMG GT3 sehen. Black Falcon konzentriert sich mit der Nummer 15 (Brett Sandberg-Dore Chaponik-Scott Heckert) und der Nummer 16 (Oliver Morley-Miguel Toril-Manuel Metzger) auf die Pro-Am-Ränge. Für Gesamtsieghoffnungen des deutschen Teams steht die Nummer 4 mit Adam Christodoulo, Yelmer Buurman und Luca Stolz. Das Team Zakspeed wird ebenfalls zwei Pro-Am-Boliden betreuen, deren bisher vorgestellter Kader bis auf Rui Aguas relativ schwach sein wird.

Teilzeitteams

Nach über 34 vorgestellten Besatzungen fehlen tatsächlich noch einige namenhafte Kombinationen. Vor allem das Ausbleiben eines Gesamtjahreseinsatzes des Motul Team RJN Motorsport wird sicherlich aufgefallen sein. Nach einem nicht gerade zufriedenstellenden Jahr 2016 wird man sich ausschließlich auf den Endurance Cup konzentrieren. Dafür hat man mit Katsumasa Chiyo einen alten Bekannten ins Europaaufgebot zurückgeholt. Der sehr talentierte Sieger der 12 Stunden von Bathurst 2015 wird sich den #23 Nissan GT-R Nismo GT3 mit Alex Buncombe und dem Musterakademiker Lucas Ordoñez teilen. Im Schwester-Nissan mit der Nummer 22 kommen der Australier Matt Simmons und die Briten Matthew Parry sowie Struan Moore zum Einsatz. Simmons ist GT-Akademieabsolvent des Jahres 2015 (international) und zusammen mit Ordoñez der einzige mit dieser Vergangenheit. Die Spätfolgen des Herunterfahrens des Programms sind klar spürbar.

Auffällig ist auch die geringe Repräsentation von Porsche, deren Fokus sicherlich in anderen Serien liegt. Im Pro-Am-Cup der Langstreckendivision wird immerhin ihr 24H Series-Vorzeigeteam in der Form des #911 Herberth Motorsport Porsche 911 GT3 R (Jürgen Häring-Alfred Renauer-Robert Renauer) antreten. Mit Roock Racing erhält man nach aktuellem Stand sogar markeninterne Konkurrenz in dieser Klasse. Das Zwei-Fahrzeug-Projekt des Leverkusener Traditionsrennstalls wirkt aktuell noch sehr mysteriös, weswegen sich wohl Abwarten empfiehlt.

Für Aston Martin tritt nur das Oman Racing Team with TF Sport in der Pro-Am an.

Last but not least: das Emil Frey Racing-Team und ihre zwei Jaguar G3. Während die Gerüchte bezüglich eines neueren Jaguar-Modells weiterhin zirkulieren (wenn auch abgemildert durch das Lexus-Projekt), planen die Schweizer in diesem Langstreckenjahr nochmals nur mit den Oldtimern. Beide Pro-Einsätze sind ausgesprochen gut besetzt. So werden in der Nummer 14 Lorenz Frey, Stéphane Ortelli und Albert Costa zu jeder Tageszeit fahren. Der #114 Jaguar G3 ist mit Jonathan Hirschi, Christian Klien und Marco Seefried noch besser auf dem Papier. Im vergangenen Jahr konnte man in Spa anfangs glänzen mit Spitzenpositionen, aber technische Probleme und Unfälle ließen größere Träume schnell platzen. Es wäre ein schöner Anblick, wenn diese Klassiker wieder vorne zu sehen sind.

Saisonstart

Los geht es mit einem Doppelsprint in Italien an diesem Wochenende. Der Misano World Circuit Marco Simoncelli liegt nur wenige Kilometer von der Küste der Adria entfernt im Dunstkreis Riminis. Die 4,226 Kilometer lange Strecke ist eher aus dem Motorradsportbereich bekannt, was die langwierige Diskussion um Autorennen auf solchen Strecken wieder in sich trägt (“cutting like hell“). Im letzten Jahr gewann das Bentley Team M-Sport (Souček/Soulet) das Qualifikationsrennen und das Belgian Audi Club Team WRT (L. Vanthoor/Vervisch) das Hauptrennen. Nachdem durch eine Umstellung des Rennkalenders die beiden vorangegangenen Misano-Wochenenden näher beieinander lagen, war es auf 2017 wieder ein ganzes Jahr Unterschied. Jedoch ist Misano eine beliebte Teststrecke bei den Teilnehmern, was dies ausgleicht. Wie im letzten Jahr wird der Qualifikationslauf Samstagnacht durchgeführt: eine Besonderheit im Kalender. Die Ampeln werden um 20:40 Uhr auf Grün schalten. Sonntag um 12:30 Uhr folgt das mehr Punkte bringende Hauptrennen. Neben den beiden hauseigenen Serien des Blancpain GT Sports Club und des GT4 European Series Northern Cup (33 Nennungen!) werden auch italienische Spezialitäten zu sehen sein. Sehr interessant ist diesbezüglich die italienische F4-Meisterschaft, welche auch die deutsche Fahrerin Sophia Flörsch enthält. Streams, Zeitpläne und weitere Informationen findet Ihr in unseren TV-Zeiten. Wir wünschen einen unterhaltsamen Saisonstart!

Bilderquelle / Copyright: Blancpain GT Series; SRO Motorsports Group; VLN