Nach Williams zeigt heute Sauber das neue Einsatzfahrzeug. Weil Sauber nunmehr seit 25 Jahre in der Formel Eins ist, hat der Wagen auch gleich eine neue Lackierung bekommen.

Viel lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen. Auffällig ist nur, dass Sauber offenbar auf einen S-Duct verzichtet. Die Nase ähnelt der des Ferrari und Williams aus dem letzten Jahr. Ganz interessant ist die Luftführung unter Nase. Hier hat Sauber einige neue Boards installiert, die den Luftfluss möglichst ungestört unter das Auto bringen soll. Die Lufteinlässe für den Ferrari-Motor sind relativ groß geraten, was etwas überrascht. Denn sowohl die Seitenkästen als auch die Lufthutze sind größer geworden. Der Heckflügel passt sich dem an, was man bei Williams gesehen hat und wohl auch bei den anderen Team sehen wird.

Große Überraschungen bietet der Wagen also nicht. Der von Audi Motorsport kommenden neue Technische Direktor Jörg Zander hat seinen Dienst erst im Januar begonnen und hat somit nichts mit dem neuen Auto zu tun. Er wird sich um die Weiterentwicklung des C36 kümmern und den C37 für 2018 entwickeln. Die Saison 2017 ist für Sauber eh nur ein Übergangsjahr. Man fährt mit den 2016er Motoren von Ferrari und wird somit, da die Motorenentwicklung ja freigegeben ist, im Laufe der Saison zurückfallen. Gerüchte besagen, dass Sauber ab 2018 dann auf die Aggregate von Honda setzen wird.