Bernie Ecclestone hat durchblicken lassen, dass es in diesem Jahr kein Formel-Eins-Rennen in Deutschland geben könnte. Die mögliche Absage ist ein Symbol für den Niedergang des Motorsports in Deutschland.
Seit 1960 hat der Grand Prix von Deutschland ununterbrochen stattgefunden. 2015 könnte damit Schluss sein, denn das Chaos am Nürburgring und die klammen Kassen des Hockenheimring machen ein Rennen in Deutschland laut Bernie Ecclestone unwahrscheinlich. Der Grund dafür – die Rennen sind zu teuer. Laut unseren Informationen zahlt der Hockenheimring knapp zwölf Millionen Euro an die FOM, damit die F1 ihre Runden dreht. Mit den Zuschauerzahlen der letzten Jahre lässt sich das kaum refinanzieren, was wiederum an den hohen Eintrittspreisen liegt.
Aber ein wenig erstaunlich ist es schon, dass das Interesse an der F1 in Deutschland so stark nachgelassen hat. Trotz guter Rennen sind die Einschaltquoten und die Zuschauerzahlen im Sinkflug. Beim letzten Rennen der F1 am Nürburgring 2013 kamen gerade mal 45.000 Besucher. Interessanterweise ist das in anderen Ländern nicht so. Silverstone verzeichnet jedes Jahr ein ausverkauftes Haus, der Red Bull Ring im letzten Jahr ebenso. Und auch in Spa sind die Tribünen gut besetzt. Trotz der teuren Eintrittskarten. Vielleicht liegt es also daran, dass Motorsport in Deutschland einfach immer weniger Menschen interessiert? Wenn ja, warum ist das so?
Die Hersteller sind nicht schuld
An den Herstellern liegt es schon mal nicht. Mercedes, Porsche, Audi und BMW pumpen jedes Jahr zweistellige Millionenbeträge in die Werbung für ihre Motorsportaktivitäten. Das bringt auch was, zumindest bei der WEC. Ein Blick in die Zahlen dieser Seite offenbar, dass die WEC in den letzten zwei Jahren massiv zugelegt hat und nach der Formel Eins das größte Interesse verbucht. Allein der Artikel über den neuen Nissan GT-R LM zog in 24 Stunden knapp 5.300 Leser an.
Es gibt zu wenig interessante Serien
Liegt es also am Angebot, also an den Serien? Ich glaube, da kommt man der Sache schon näher. Die DTM ist (immer noch) die populärste deutsche Serie. Was vielleicht als Aussage über den Zustand des deutschen Motorsport schon ausreicht. Die DTM ist eine Hersteller-Serie, eine Kopfgeburt, mit zwar manchmal spannenden Rennen, auf jeden Fall mit Toppiloten und super Teams. Aber die Serie wirkt klinisch. Es fehlen die „Underdogs“, die kleinen Teams und so richtig ins Herz schließen kann man die DTM einfach nicht. Man kann auch über die Autos streiten, die sowieso mehr Formel-Wagen sind. Dazu kommt die grottige Berichterstattung in der ARD.
Die nächstgrößere Nummer ist das ADAC GT Masters. Eine schöne GT3-Serie, spektakuläre Autos, tolle Piloten, große Startfelder. Nur leider laboriert die Serie an ihrer BoP. Selbst für langjährige Beobachter ist manchmal nicht so richtig klar, warum der Sieger aus dem letzten Rennen plötzlich nur von P10 startet. Und wo denn jetzt dieser neue Gewinner herkommt. Für oberflächliche Betrachter wirkt die Serie noch verwirrender. Dazu kommen lange Pausen zwischen den Rennen.
Es folgt die VLN, die zumindest in der GT3-Klasse vieles besser macht als der ADAC. Die BoP ist ausgeglichener, jeder soll bei allen Rennen die gleichen Chancen haben. Auch hier starten mittlerweile mehr als 25 Autos in der Klasse und doch kann man sich Namen und Teams irgendwie besser merken als in der GT-Masters. Die Länge der Rennen und der Veranstaltungsort sind ebenfalls ein Highlight. Das Problem der VLN: Die Länge der Rennen und der Veranstaltungsort. Ohne einen vernünftigen Livestream, ohne eine vernünftige Berichterstattung wird niemand auf die Idee kommen, sich ein Rennen mal anzuschauen. Den bisherigen Livestream kann man, dank langer Pausen mit Radio Nürburgring, nur mit Schmerzmitteln ertragen. Da der Ring aber nicht über die nötigen, geschätzten 25 Millionen Euro verfügt, um Glasfaser um die Strecke zu legen, werden TV-Bilder auch weiterhin Mangelware bleiben.
Man hat die echten Fans vergessen
Tja – und das war es dann auch schon mit den bekannten Motorsportserien in Deutschland. Ja, ich weiß, RCN und diverse andere Serien, aber hier sieht es genauso düster aus. Stattdessen schwelgen Fans in Erinnerungen. An die DTM der späten 80er und 90er Jahre. An die Deutsche Rennsportmeisterschaft der 70er Jahre. Man erinnert sich an Zeiten, zu denen die weltbesten Tourenwagenpiloten in einer deutschen Serie starteten und dabei recht robust miteinander umgingen.
Auch wenn ich mich wiederhole – was Deutschland vielleicht fehlt, um die Begeisterung für den Motorsport wieder zu wecken, ist ein Serie wie die BTCC. Eine Serie, die trotz des vielen Geldes, das in sie gesteckt wird, etwas hemdsärmliger ist. Denn die Fans da draußen, das sind nicht jene, die einmal im Jahr in eine VIP-Lounge gehen. Die Fans, das sind jene, die sich jeden Tag die Hände schmutzig machen, die sparen, damit sie ein Wochenende zu einem Rennen fahren können. Was der deutsche Motorsport braucht, ist also eine klassische Tourenwagenserie. Wenig Schnickschnack, viel Spannung, gute Namen und eine brauchbare Übertragung. Dann kommen auch die Fans wieder an die Strecke. Auch zur Formel Eins.

12 Kommentare
Na da hat der Don doch den Nagel so ein bisschen auf den Kopf getroffen. Motorsport ist heute einfach nur noch regeltechnisch verklausuliert, klinisch, für den normalen Fan nicht mehr fassbar.
Spaß macht immer noch das Zusehen bei Motorradrennen, wobei ich da nicht mal eine Klasse hervorheben will, aber die Fahrer dort sind halt auch alle noch ein bisschen „anders“.
Und wenn man im Zeitalter des Webs dessen Chancen nicht nutzt und die einzelnen Rennserien mittels Streaming dem Fan näherbringt, dann wird das wohl auch auf Sicht nichts werden.
Von der F1 möchte ich gar nicht schreiben. Ich glaube, da wird sich in den letzten Jahren selbst abgeschafft. Skandale um das natürlich große Geld und Rennen, die immer noch aussehen, als würde es immer einen hintergründigen Nichtangriffspakt geben.
Eines hast Du aber noch vergessen: Die Medien oder besser die TV-Sender.
Allen voran muss da RTL genannt werden. RTL hat die Formel 1 zu „Michael Schumacher Show“ gemacht. Alles drehte sich um ihn und als er aus der F1 ausstieg, gab es eine Lücke, die erstmal nicht geschlossen werden konnte.
Es gab zwar genügend deutsche Fahrer (für viele scheint die Nationalität ja wichtiger als fahrerisches Können zu sein) aber die wurden in Schumacher-Zeiten sehr stiefmütterlich behandelt.
Warum sollten sich die Zuschauer also Rennen mit „zweitklassigen“ Fahrer anschauen? Ihnen wurde eingeimpft, dass es nur einen Weltklassefahrer gibt und dann kommt lange nichts … also brauchen sie nun keine Formel 1 mehr.
Beim Handeln der öffentlich-rechtlichen bin ich mir bei internationalen Serien nicht sicher, ob es Trotz oder Ignoranz ist.
Dabei wäre die WEC für die ÖR ein schöner Wiedereinstieg in den internationalen Motorsport. Die Rennen sind zwar lang, dafür ist deren Anzahl recht überschaubar und mit Le Mans wird eine hochkarätige Veranstaltung geboten. Und gerade jetzt, in der Wintersportsaison, sieht man, dass stundenlange Sportsendungen mit Konferenzschaltungen zu verschiedenen Veranstaltungen sehr gut funktionieren.
Aber so fristet die WEC bei RTL ein Nischendasein zwischen Practice und Qualifying der F1.
Aber auch die Hersteller tragen eine Teilschuld, zumindest Audi, BMW und Mercedes. Denn das was einem iin der DTM geboten wird, interessiert ausser den Werksangehörigen wohl niemanden.
„Ehrlicher“ Motorsport ist das nicht. Das schöne an der alten DTM war doch, dass die Fahrzeuge den Serienfahrzeugen sehr nahe kamen. Da fuhren eben die Sportversionen der Fahrzeuge, die man im Alltag auch auf der Strasse sah. Die aktuellen DTM-Fahrzeuge haben ja nicht mal annähernd die gleiche Silhouette wie die Fahrzeuge, auf denen sie basieren sollen.
Die alte DTM war auch „bodenständiger“ was die Rahmenrennen (z.B. Käfer Cup) bzw. auch die Teilnahme an den 24-Std. auf dem Nürburgring angeht.
Heute träumt die DTM heute davon, dass sie ein bisschen Formel 1 ist und verschläft dabei, dass die Fans abhauen.
@ MatzeLoCal:
Das Thema „Motorsport Übertragungen in Deutschland“ braucht einen eigenen Kommentar. Obwohl… eigentlich reicht der Name „Kai Ebel“.
Du hast schon viele Dinge erwähnt hast, die für völlig richtig halte. Ich glaube aber zusätzlich, wenn ich das von außen sagen darf, dass euer Motorsport auch zum Opfer seines eigenen Erfolges geworden ist. Es war lange einfach zu viel Geld da.
Das meine ich jetzt nicht in einem moralischen Sinn, als Anklage verlotterter Sitten oder der Faulheit im Geldregen. Das alles sehe ich nicht.
Aber nehmen wir zB die Austragungsstätten, und lassen wir die F1 außen vor: Mitte der 90er gab es den alten Hockenheimring, die Avus, diverse Flugplatzrennen, einen deutlich anders aussehenden Nürburgring, etc. Alles irgendwie einmalig, alles blieb im Gedächtnis, wenn man es im TV sah.
Was es nicht gab, waren Oschersleben und der Lausitzring. Sie sind im Motorsport-Boom entstanden, und sollten – so wie die beiden nun umgebauten F1-Strecken – einem modernen Standard entsprechen. Und so sehen sie jetzt auch aus: Klinisch, viel Beton, flach, fad. Wenn die Kamera weit raus zoomt, sieht man gerade noch die Werbebanden an den Absperrungen. Wenn man im TV über ein Rennen zappt, könnte es irgendwo sein, live oder fünf Jahre alt. Das nimmt viel an Bindung. Jedes Jahr gibt es einen Seufzer der Erleichterung, wenn als letzter seiner Art wieder der Norisring auf dem Plan steht.
Und ähnlich ist es bei den Serien. Die F1 ist traditionell weit weg vom Fan (in D vielleicht noch mehr als im Ausnahmefall GB, wo die meisten Teams sitzen). Und die DTM, ebenfalls im Boom und nach dem F1-„Erfolgsrezept“ entstanden, will es ihr auch in diesem Punkt nachmachen. Denn das ist schließlich professionell. Und dann kommt eben lange nichts. Oder jedenfalls nichts, was einmalig oder originell wäre.
Nicht zuletzt kostet die Professionalisierung in der Motorsport-Medienlandschaft viel Nähe. Blogs können sie nur unzureichend aufwiegen, denn die sind zwar nah am Fan, aber oft weit von den Akteuren. Denn auch die haben ihre PR professionalisiert und sind daher weniger zugänglich. Oder sie versuchen Zugänglichkeit dadurch vorzutäuschen, dass sie ihren PR-Beauftragten auf Twitter in Fan-Speak auf das Publikum loslassen. Eine falsche Strategie, denn der fan durchschaut es genervt. Und der Zufallsleser kapiert nicht, worum es geht.
Das alles fußt auf Ereignissen, die im Grunde positiv sind. Schön, dass Geld da ist. Schön, dass die Hersteller ein Image aufbauen konnten. Und großartig, dass die Strecken sicher sind. Zumindest letztes darf nicht infrage gestellt werden.
Aber die Brücke zwischen dem Business Motorsport und den Fans wird brüchiger. Wie man sie wieder aufbauen kann? Keine Ahnung. Vielleicht ist die Zeit dafür schon vorbei.
Ich finde es ja, hier in den Kommentaren, zu einfach immer nur RTL irgendwas in die Schuhe zu schieben. RTL hat nur Eigeninteresse im Sinne und darf das auch. Ist Privat, wird nicht durch GEZ finanziert.
Grundsätzlich wären die ÖR dafür verantwortlich, aber die lassen selbst Kultevents wie das Bremer-Sechs-Tage-Rennen schon mehr oder weniger links liegen. Ich habe im Jänner genau an einem Tag davon etwas im (ich meine) ARD MoMa gesehen. Wow. Überragend!
Von daher: Wenn schon die deutschen TV Sender sich einen Dreck kümmern, müssen die Serien halt selbst aktiv werden. Beste Beispiel: VLN. Eine Klasseserie, und jetzt spreche ich aus meiner eigenen Erfahrung, die mich null juckt. Ich kann mir die Rennen nicht angucken, warum soll ich mich dafür interessieren? Mir wird halt woanders mehr geboten. Selbst die Serien die übern Ozean kommen, kann ich besser verfolgen. Selbst eine Trophee Andros hat mehr Verbreitungswege zu mir als irgendetwas Deutsches :).
Letztlich ist aber nicht nur der Deutsche Motorsport selbst schuld. Die F1 wird, obwohl ich sie mag, mir immer unwichtiger. Früher habe ich mir alle Rennen angeschaut. Heute verzichte ich freiwillig auf Klassiker wie in Russland, Indien oder vergleichbar.
Ich bin auch keiner, der unbedingt auf den Preis achtet. Dennoch war ich noch nicht bei der F1. Warum? Weil mir irgendwie zu viel gegen den Strich geht. Bernie ist da und sackt den Großteil meines Eintritts ein, und vorallem seine komischen Firmen.
Ich kann das nur aus meiner Erfahrung einschätzen. Ein Punkt wäre, dass es alles live gibt im Fernsehen/Netz. Wieso soll ich 500km zu einem DTM Rennen fahren, wenn ich es selber+Rahmenrennen live im TV/Netz sehen kann? Zumal die DTM selber mit einem Rahmenrennen aufwartet, das beschämend ist. Für 3 Rennen am Sonntag (davon 2 Vormittags) mache ich mir doch keine Mühen. Ausserdem vermisse ich echte Markenpokale, wie es sie zb zu den Beru Top10 Zeiten gab. ProCar mit 4 oder 5 Klassen, nä. Dazu hat irgendjemand die Liverechte, so dass man nichtmal einen Livestream anbietet. Nichts ganzes und nichts halbes. Wenn man eh für das Formel Masters bzw F3 Cup ein Satfeed! anbietet, damit der Streamer dass dort abgreift, wieso findet man keinen TV Sender? Es müssten sich einfach ein paar richtige Leute zusammensetzen, und alles neu organisieren. Wenn sowas nicht passiert, haben die kleinen Serien in De gar keine Chance, sich zu präsentieren und Begeisterung zu entfachen. Guck ich zb nach England, da hat jede kleinere Serie eine Zsf fürs Web oder Motors TV Uk bzw BT Sports. In Italien gibts das Streamportal Sportube, in Amerika Fanchoice. Nichts gegen den VLN Livestream, aber wieso ist die Zsf bei Sport1 nur 24min lang? Wieso macht die VLN kein eigenes Magazin, zb für Youtube. Oder der Scirocco Cup. In De gabs ne Aufzeichnung, auf Motors TV und einem ungarischen Sender lief es live. 2014 oder wars noch 2013? Da läuft einfach so viel falsch. Hauptsache, man kann einen Sender verkünden. Was mit dem Rahmenprogramm dann los ist, juckt doch keinen mehr (Stichwort ADAC GT Masters und das legendäre Kabel1 Magazin mitten in der Nacht)
Der Vergleich mit dem Red Bull Ring, der jetzt oft (sogar in der Reuters Meldung) auftaucht ist schon etwas unfair. Nach der langen Pause war das große Interesse ja wohl kein Wunder. Man wird sehen wie sich das heuer und in den nächsten Jahren entwickeln wird. Ich bin da nicht unbedingt so optimistisch. Wobei das Fehlen eines deutschen GP das Interesse wieder nach oben verzerren könnte.
Aber gut, es könnte ja vielleicht doch auch etwas am Rahmenprogramm liegen. Was man so im TV mitbekommt, bekommen die Fans an den Strecken, die einigermaßen voll sind, auch abseits der F1 einiges geboten. Das ist bei Silverstone so, das ist beim Red Bull Ring so. Da hat das ganze Wochenende ja eigentlich schon eine Art Happening Charakter mit vielen Dingen, die jetzt gar nicht so viel mit dem Hauptereignis F1 zu tun haben. Das hat man bei den deutschen GPs in den letzten Jahren nicht so gesehen. Vielleicht könnten die schlechte Auslastung der F1 in Deutschland ja auch ein bisschen daran liegen?
Die Erklärung aus der Breite des Motorsports heraus funktioniert – was die F1 betrifft – für mich nicht so ganz. In den Boomjahren der F1 gab es in Deutschland zwar viele Formel 1 (Schumi) Fans aber wenige, die sich für den Motorsport abseits der F1 interessiert haben. Vielleicht eben gerade noch DTM, wenn es sie denn gerade gab. Ich denke es sind vor allem diese Fans, die jetzt wegbrechen bzw. seit dem Rücktritt von Schumacher schon weggebrochen sind.
Ich glaube das der Motorsport nicht nur in Deutschland rückgängig ist. Auch in anderen Ländern, selbst in Italien sehe ich da einen Rückgang.
Das Thema Rennsport ist nicht mehr so faszinierend wie vor ein paar Jahren, zu viele (unnötige) Regeln, wie bei der Formel 1, mindern meiner Meinung nach den Spaß am Sport. Wenn man 10 Jahre zurück denkt, und ein Motor nach dem anderen in den Formel Wägen verblasen wurde, Taktiken mit Reifen und Tanken neben den Fahrerischen Können einen großen Einfluss hatten und es einfach noch menschlicher war – warum bekommt man eine Geldstrafe wenn man nach dem Sieg ein Donut fährt …
Aber die Zeiten sind vorbei.
Hinzu kommt noch, dass von der Jugend weniger Begeisterung für diesen Sport mitgebracht wird.
[…] Kommentar: Vom Niedergang des deutschen Motorsport, gefunden bei http://www.racingblog.de (7.2 Buzz-Faktor) […]
Man kann sicherlich viele Gründe aufzählen, am Ende fehlt es meiner Meinung nach aber an Leuten die sowas nicht nur zum Eigenzweck machen. Sprich FETT KOHLE verdienen wollen. Wir brauchen denke ich wieder mehr Leute im Motorsport die aus Leidenschaft so etwas machen. (Die möchte ich vielen nicht absprechen!) An den wichtigen Stellen habe ich das Gefühl das nur geschachert und geschoben wird wer wohl am meisten Profit aus so einer Serie ziehen könnte.
Die Starterfelder werden kleiner, die Strecken weniger etc. Die FANs interessiert es nicht weil sie einerseits vieles im TV oder im Stream von der Couch aus sehen können, aber auch und gerade die F1 zu teuer ist und vor ORT zu weit weg vom Fan ist!
Was ich persönlich nicht verstehe, ich habe es schon öfter geschrieben und hier hat Herr Ecclestone einfach einen Schachzug gemacht den es gilt Rückgängig zu machen.
WENN die F1 auf einer Strecken fahren möchte dann hat die F1 diese Strecke zu MIETEN und nicht der Streckenbetreiber hat an die F1 zu zahlen! Hier sollten sich alle Streckenbetreiber zusammenschließen und diesem Spuk ein Ende machen. Somit würde der ganze Bereich des Gewinns so einer Veranstaltung geändert werden müßen, aber gerechter ablaufen!
ALLES Wird teurer aber sie sprechen von SPAREN! Ist doch kontrovers!
Jedes Jahr andere Reglements. Die Teams die Geld im Hintergrund haben, werden sowas wegstecken, aber die kleinen Teams sind immer an der Grenze die Kosten tragen zu können, und fangen dann wieder von NUll an. Ende der geschichte? Konkurs/Insolvent ….
Das will doch keiner sehen.
Also Leute da oben. Macht den Sport für ALLE erschwinglich! Vor Ort am TV vielleicht etwas weniger, und für die Teams und Strecken.
Dann kommen auch die Leute wieder zum Austragungsort!
Rechnet doch mal momentan zusammen was es kostet ein Wochenende auf dem billigsten Platz in Hockenheim für einen Vati mit 2 Söhnen! Nur mal so udn dann überlegt !
Sehr affig das ganze. F1 ist nicht gleichzusetzen mit dem ganzen Motorsport!!!
Und F1 und gute Rennen ist ja wohl mal komplett falsch. Gute Rennen findet man in der WEC, WTCC, Blancpain etc. aber nicht in der F1.
Die F1 ist einfach grotte zurzeit. Und dann muss man lesen das die F1 mit 1000PS besser wird..
Und größte Problem bei der DTM ist das sie die F1 als Vorbild nimmt anstatt sich eher in Richtung V8 Supercars zu orientieren. Da zerfleischt sich die DTM selbst wenn man sich die Zuschauerzahlen anguckt gehen die auch immer weiter zurück.
Und nur so nebenbei die Deutschen F1-Kommentatoren kann man sich nicht geben. Der Danner labert bei jedem Rennen das gleiche und Neutral sein ist was anderes….
[…] wenig wie und warum man Rennfahrern 55 Millionen Gehalt pro Jahr für Formel 1 – Rennen vor vor leeren Tribünen zahlt, während man just ihre Niederlassungen mitsamt menschlichen Kostenfaktoren, ihnen selbst, nach und […]
Comments are closed.