Home Formel EinsF1Formel Eins: Ferrari SF 21 vorgestellt (sort of)

Formel Eins: Ferrari SF 21 vorgestellt (sort of)

von DonDahlmann
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Der neue Ferrari SF21 soll die katastrophale Saison aus dem letzten Jahr vergessen machen.

Alles neu bei Ferrari. Neues Chassis, neuer Motor, neue Organisationsstruktur, neuer Fahrer und eine neue Lackierung gibt es auch. Das alles soll dazu beitragen die letzte Saison möglichst schnell zu vergessen. Die Probleme des letztjährigen Chassis sind bekannt. Zu viel Abtrieb für einen Motor, der nicht genug Leistung hatte. So wie es nachträglich aussieht, musste Ferrari im letzten Jahr den von der FIA reklamierten Motor einsetzen. Und zwar in einer sehr kastrierten Variante. Entweder reichte die Zeit nicht, um einen neuen Motor zu bauen, oder es war Teil der Bestrafung der FIA, dass Ferrari den alten Antrieb weiter nutzen musste. Quasi statt einer direkten Geldstrafe, eine Bestrafung über die Endplatzierung am Ende der Saison und damit eine Reduzierung des Anteils der Ausschüttung von den TV-Geldern.

Dieses Jahr soll dann alles besser werden, auch für die Kundenteams, die jetzt in den Genuss des neuen Motors kommen. Natürlich hat Ferrari nicht verraten, was alles neu am Motor ist, aber das Konzept dürfte dem des Mercedes ähnlich sein. Das bedeutet auch, dass man am Chassis gar nicht so viel ändern musste. Wie man an den Bildern auch sehen kann. Wie bei allen Autos ist die Front neu gestaltet, weil man mehr Luft früher an den Unterboden bekommen will, um die Abtriebverluste hinten auszugleichen. Neu ist auch die erhöhte Anzahl der „Ohren“ auf der Nase. Vier Stück sind auf jeder Seite und Ferrari wird nicht das einzige Team sein, das so was macht.

Interessant ist auch die gespaltene Nase vorn, wie man in der Seitenansicht gut erkennen kann. Da scheint noch eine Menge in dem Bereich zu passieren. Ferrari zeigt auch den neuen Unterboden, als die hinten eingeschnittene Variante. Allerdings hat man in den stark bearbeiteten Bildern den hinteren Teil abgedunkelt. Heckansichten gibt es schon mal gar nicht. Die Lackierung ist zwar typisch Ferrari-Rot, aber neu ist das grüne „Mission Winnow“ Logo. Muss man sich ebenso dran gewöhnen, wie an das dunklere Rot im Heckbereich.

Insgesamt wirkt das Auto stark weiterentwickelt mit einigen interessanten Details. Wie das Auto dann tatsächlich aussieht, wird man dann am kommenden Wochenende sehen, wenn die Testfahrten in Bahrain losgehen.

Bilder: Ferrari

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