Die Meister sind gekrönt: In der Elite 1 verteidigt Alon Day seinen Titel. In der Elite 2 krönt sich Ulysse Delsaux erstmals zum Meister.
Es war wohl das spannendste Finale der Geschichte der EuroNASCAR. In beiden Klassen hatten vor den finalen Rennen mehrere Piloten noch die Chance auf den Titel. Am Ende des Wochenendes hieß es in der Elite 1 jedoch: Mission Titelverteidigung abgeschlossen. Der neue und alte Meister heißt Alon Day.Der CAAL-Pilot ließ der Konkurrenz insbesondere am Sonntag keine Chance und setzte sich in der Gesamtwertung gegen Frederic Gabillon, Lucas Lasiere und Loris Herzmanns durch.
Vor dem entscheidenden Rennen am belgischen Circuit Zolder hatte Day einen Rückstand von zwei Punkten auf Lasserre. Da der Is
raeli aber beide Rennen gewann, und Lasiere am Samstag mit Bremsversagen ausfiel, gelang Day die Titelverteidigung. “Es fühlt sich so gut an”, so der 26-Jährige, der sich nach der Disqualifikation in Italien zurück kämpfte “Das Auto lässt mich niemals im Stich und enttäuscht mich nie. Das Fahrzeug, das Team – alle sind einfach großartig. Ich bin sprachlos.”Die Vizemeisterschaft ging einmal mehr an Frederic Gabillon, der somit zum dritten Mal knapp den großen Wurf verpasst hat. Das Podium komplettierte Gabillons Landsmann Lasserre.
Für Loris Hezemans, der am Samstag ebenfalls technische Probleme hatte, blieb am Ende nur der vierte Rang. In der Junior Trophy sicherte sich der junge Niederländer hingegen den Titel. Damit hat Hezemans nun unabhängig vom NASCAR Drive for Diversity Programm, die Möglichkeit in einem NASCAR-Rennen in den USA zu starten.
Delsaux neuer ELITE-2-Meister.
Anders als in der ELITE 1, gab es in der ELITE 2 einen neuen Meister. Dies war aber schon vorher klar, da der amtierende Champion Thomas Ferrando in dieser Saison nur noch in der ELITE-1-Divison an den Start ging.
“Es ist unglaublich”, meint Delsaux. “Vor dem Rennen war ich wirklich gestresst. Ich habe versucht, meine Emotionen in Griff zu halten und mich auf das Rennen zu konzentrieren, wie immer. Danke an mein Team: Die Mannschaft war
unglaublich.” Aufgrund der konstant guten Ergebnisse und eines technischen Defekts bei Guillaume Deflandre, reichten Delsaux ein zweiter und ein dritter Platz zu Titelgewinn.
Den Titel im Rookie Cup gewann Florian Verturi, dennoch überwog die Enttäuschung beim 17-jährigen Piloten von GoFas-Racing. Venturi hatte durch seinen Sieg am Samstag, noch Chancen selbst die Meisterschaft zu gewinnen. Dazu hätte der Franzose jedoch auch am Sonntag gewinnen müssen, es wurde jedoch nur Rang zwei. Doch auch für ihn gibt es ein Trostpflaster: Wie Hezemans erhält auch Venturi, die Möglichkeit in den USA zu fahren.
