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BTCC: Brands Hatch Indy 2025 – BMW meldet sich eindrucksvoll zurück

von Sebastian Focks
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Beim Saisonauftakt in Donington hatte es den BMWs noch deutlich an Performance gemangelt, bei den BTCC-Rennen auf dem Indy Circuit von Brands Hatch meldete sich West Surrey Racing nun eindrucksvoll mit drei Siegen durch Champion Jake Hill, Youngster Daryl DeLeon und Rookie Charles Rainford zurück.

Wie im Bericht über die Rennen vom Saisonauftakt in Donington bereits beschrieben, hatten die BMWs von West Surrey Racing nach Wegfall des Hybridsystems – und damit etwas mehr als 50 Kilogramm Gewicht – stark unter einer aus dem Gleichgewicht gebrachten Fahrzeugbalance zu kämpfen. Was man während der Testfahrten bis zum Saisonauftakt nicht hatte lösen können, scheint nun aber in den zwei Wochen zwischen Donington und Brands Hatch deutliche Fortschritte gemacht zu haben. Die Pole-Position und alle drei Siege – das letzte Mal gab es das 2015 in Croft – gingen an BMW-Piloten und Jake Hill meldet sich somit mit etwas Verspätung für die Mission Titelverteidigung an.

Hinter ihrer beim Saisonauftakt gezeigten Pace liefen dagegen die Ford Focus von NAPA Racing UK. Ash Sutton, in Donington mit zwei Siegen perfekt in die Saison gestartet, gelang nach schlechter Qualifikation – auch bedingt durch die geringe ihm zur Verfügung stehende Zusatzboost-Leistung – ein dritter Platz im zweiten Lauf als bestes Resultat, was zugleich das einzige Podiumsergebnis für einen Ford darstellen sollte. Dan Cammish hätte im zweiten Lauf zwar Chancen auf einen Sieg gehabt, warf diesen aber durch einen ärgerlichen Fehler weg, als er kurz vor dem Restart nach einer Safety-Car-Phase versehentlich die Zündung ausschaltete.

Engste Verfolger der BMWs waren in Brands Hatch die Hyundais von Excelr8/Team Vertu, die ihre gute Performance aus Donington fortführen konnten, beim Kampf um die Tagessiege aber letzten Endes doch keine Chance gegen die wiederauferstandenen 330er aus dem Hause West Surrey Racing hatten. Anstatt Tom Chilton, in Donington Sieger im dritten Lauf, war es in Brands Hatch nun Hyundai-Neuzugang Adam Morgan, dem die starke Rolle neben Hyundai-Gallionsfigur Tom Ingram zufiel und der sich mit einem zweiten Platz und der schnellsten Rennrunde im zweiten Lauf einen schönen Erfolg aus Brands Hatch mitnahm.

Das aus strategischer Sicht bestimmende Thema waren am Rennsonntag einmal mehr die Reifen. TOCA und Reifenausstatter Goodyear hatten im Vorfeld beschlossen, dem Ganzen etwas mehr Würze oder – je nach Betrachtungswinkel – Beliebigkeit zu geben, und neben dem Soft-Reifen als Standard-Compound die härteste Reifenmischung als Optionsreifen mit nach Brands Hatch zu bringen. Logischere Wahl wäre eigentlich der Medium-Compound gewesen. Die Grip-Eigenschaften des harten Reifens entpuppten sich auf der neu asphaltierten Strecke des Indy Circuits dann schließlich in etwa denen von Backsteinen. Wer also den harten Optionsreifen – wie vorgeschrieben – für einen bestimmten Lauf wählte, konnte sich mehr oder weniger sicher sein, diesen Lauf abschreiben zu können.

Dementsprechend überraschte es kaum, dass sich die vorderen Startreihen des ersten Laufs, angeführt von Polesitter Jake Hill und Teamkollege Charles Rainford neben ihm, durchgehend für den soften Standardreifen entschieden. Alle, die in der Quali eher mäßig abgeschnitten hatten, wie zum Beispiel Ash Sutton auf Startplatz 13, Dan Rowbottom auf 14, Tom Chilton auf 15, Josh Cook auf 17 und Aiden Moffat auf 20, wählten dagegen den harten Reifen für den ersten Lauf, um die Pflicht, diesen verwenden zu müssen, abzuhaken und in den nächsten beiden Läufen dann mit den Softs angreifen zu können.

Der erste Lauf wurde dann, wie bereits angedeutet, zu einer klaren Nummer für Jake Hill. Auf die Pole-Position ließ der amtierende Champion einen sauberen Start-Ziel-Sieg folgen, bei dem ihm lediglich Teamkollege Charles Rainford mit etwas Respektabstand folgte und sich am Ende den zweiten Platz und damit sein erstes Podium in der BTCC holte. Hinter den BMWs folgten im Parallelflug die beiden Hyundais von Tom Ingram und Adam Morgan. Ingram hatte sich bereits beim Start gegen seinen Teamkollegen, der von Startplatz drei losgefahren war, durchgesetzt und brachte den letzten Platz auf dem Podium sicher über die Ziellinie.

In einem eher ruhigen Rennen belegten dahinter nach recht einsamer Fahrt Dan Cammish und Mikey Doble, der sich somit zugleich einen weiteren Sieg in der Independent-Wertung sicherte, die Plätze fünf und sechs. Daryl DeLeon, Sam Osborne (nach sehr guter Quali endlich auch mal mit einem soliden Punkteresultat), Dan Lloyd und Ash Sutton komplettierten die Top Ten. Suttons Leistung war insofern beachtlich, als dass er am Ende bester Pilot auf den harten Reifen war und es im Rennen schaffte, sich gegen einige soft-bereifte Konkurrenten durchzusetzen.

Der zweite Lauf sollte sich dann deutlich trubeliger gestalten. Reglementsbedingt waren die drei Ersten des ersten Laufs – Hill, Rainford und Ingram – nun verpflichtet, den harten Reifen zu fahren, was unmittelbar beste Aussichten für die direkten Verfolger Adam Morgan, Dan Cammish, Mikey Doble und Co. versprach. Bis auf die Top 3 und Toyota-Pilot James Dorlin auf Startplatz 17 entschied sich im zweiten Lauf dann auch sonst niemand für die harten Reifen. Beim Start schafften es Hill und Rainford zunächst, ihre Plätze zu behalten, während sich dahinter Dan Cammish nach erfolgreicher Attacke gegen Tom Ingram in Graham Hill Bend auf den dritten Platz vorschob. Adam Morgan und Mikey Doble wiederum hatten ihre gute Ausgangsbasis mit schlechten Starts verspielt und mussten sich u.a. dem ebenfalls soft-bereiften BMW von Daryl DeLeon geschlagen geben.

In den ersten Rennrunden waren es dann vor allem Cammish und DeLeon, die das Tempo im Feld nach vorne trieben. DeLeon schnappte sich in Runde drei zunächst Ingram, während Cammish nur eine Runde später an Rainford für Platz zwei vorbeizog. Kurz darauf konnte auch DeLeon Teamkollege Rainford bei der Anfahrt zu Druids überholen und lag nun mit ein wenig Abstand zu Hill und Cammish auf Platz drei. Im Schlepptau von DeLeon zog dahinter Adam Morgan, der sich nach seinem schlechten Start wieder sortiert hatte, ebenfalls an Rainford vorbei und lag damit in Schlagdistanz zu den Podiumsplätzen.

Generell schienen die BMWs mit den harten Reifen etwas besser zurechtzukommen als die Fronttriebler, aber mit Cammish im Nacken schien es nur eine Frage der Zeit, bis Hill seine Führungsposition würde hergeben müssen. Etwas Ruhe brachte dann aber erst mal eine Safety-Car-Phase. Die Cupra-Teamkollegen Dexter Patterson und Max Hall waren sich bei der Einfahrt in Paddock Hill Bend nicht einig, kollidierten und vergruben ihre Arbeitsgeräte im Kiesbett. Zur Unterhaltung des in Paddock Hill üblicherweise zahlreich vertretenen Publikums zankten sich die beiden anschließend auch noch ein wenig über das soeben Vorgefallene – inklusive leichter Schubserei. Das Thema konnte aber dem Vernehmen nach im Anschluss geklärt und beigelegt werden.

Die recht lange Safety-Car-Phase zum Ausbuddeln der beiden Cupras brachte das Feld jedenfalls wieder enger zusammen und Cammish in perfekte Schlagdistanz zu Hill, dessen harte Reifen nun auch nicht mehr auf idealer Betriebstemperatur waren. Kurz vor dem Restart blieb der blaue Ford Focus dann aber unvermittelt mitten auf der Cooper Straight stehen. Das wiederum sorgte für etwas Verwirrung und Stau auf den folgenden Positionen, und zu allem Überfluss krachten sowohl Mikey Doble als auch Aiden Moffat in den stehengebliebenen Ford. Im Gegensatz zu Cammish, an dessen Auto die hintere Radaufhängung nach den Einschlägen gebrochen war, konnten Doble und Moffat die Fahrt aber glücklicherweise fortsetzen. Der Grund für Cammishs plötzliches Liegenbleiben war simpel und definitiv ein Ding, für das er sich hinterher selbst gerne in den H… gebissen hätte: Anstatt – wie eigentlich vorgesehen – das Motormapping vor dem Restart zu verstellen, erwischte Cammish die Zündung und schaltete das Auto schlichtweg bei voller Fahrt ab…

Cammish war damit jedenfalls raus aus dem Kampf um den Sieg, und direkter Verfolger von Jake Hill war nun dessen Teamkollege Daryl DeLeon mit Hyundai-Pilot Adam Morgan im Schlepptau. Um das liegengebliebene Auto von Cammish wegzuräumen, wurde die Safety-Car-Phase logischerweise verlängert, und am Ende ging es dann nur noch in einen Sprint über acht verbleibende Runden. Wer nun dachte, WSR-Neuzugang DeLeon würde es locker angehen lassen und versuchen, seinen erfahreneren Teamkollegen, der zugleich amtierender Titelverteidiger ist, nach hinten abzuschirmen, um diesem trotz ungünstiger Bereifung einen weiteren Sieg zu ermöglichen, wurde schnell eines Besseren belehrt: DeLeon fackelte nicht den Bruchteil einer Sekunde und attackierte Hill ohne jegliche Kompromisse bereits in Paddock Hill. Hill, darauf bedacht, vor allem möglichst viele Punkte zu sammeln, spielte mit und ließ seinen Teamkollegen ziehen.

In der Folge entschwand der gerade einmal 19-jährige Daryl DeLeon dem Rest des Feldes und fuhr seinem ersten Sieg in der BTCC (zugleich auch sein erstes Podium) entgegen. Im Parc Fermé war der ehemalige Cupra- und seit dieser Saison neue BMW-Pilot entsprechend sprachlos, aber auch überglücklich. Da DeLeon, obwohl in Großbritannien aufgewachsen, mit einer philippinischen Lizenz antritt, haben wir zudem erstmals einen philippinischen Rennsieger in der BTCC – und den ersten Sieg eines Nicht-Briten seit – vermutlich – Fabrizio Giovanardi (hab jetzt nicht extra nachgeguckt, schreibt’s gerne als Kommentar drunter, wenn es jemand parat hat).

Hinter DeLeon wurden Hill und Rainford, die sich zu allem Überfluss auch noch gegenseitig duellierten, im Verlauf der letzten Runden Opfer der restlichen soft-bereiften Konkurrenz. beide hielten sich aber mit den Endpositionen sieben (Rainford) und acht (Hill) immerhin noch besser als Tom Ingram, der mit den harten Reifen aus den Top Ten herausrutschte und am Ende Elfter wurde. Geschlagen geben mussten sich die beiden Erstplatzierten des vorangegangenen Laufs unter anderem einem sehr stark fahrenden Adam Morgan, der ohne seinen verpatzten Start vielleicht sogar Siegchancen gehabt hätte, aber immerhin einen zweiten Platz holen konnte. Dritter wurde Ash Sutton, der – wie geplant – nach dem abgeschriebenen ersten Lauf nun mit den Softs weiter nach vorne fahren konnte.

Chris Smiley auf Platz vier im privat eingesetzten Hyundai des Restart Racing-Teams holte sich nicht nur sein bis dato bestes Saisonresultat, sondern auch den Sieg in der Independent-Wertung. Dahinter sah Aiden Moffat, in diesem Lauf immerhin zweitbester BMW-Pilot, die Zielflagge. Moffat musste den ersten Lauf von weit hinten starten, nachdem er in der Qualifikation sein Auto ins Kiesbett von Paddock Hill gedreht hatte. Interessanterweise durfte Moffat den fünften Platz behalten, obwohl er im Rennen recht aggressiv Mikey Doble ausgangs Graham Hill Bend umgedreht und damit dessen Rennen nach einem starken ersten Lauf ruiniert hatte. Josh Cook, der nach der guten Performance beim Saisonauftakt in Brands Hatch deutlich schlechter unterwegs war als erwartet, holte sich Platz sechs vor den beiden schon genannten BMWs von Rainford und Hill sowie Dan Rowbottom und Ronan Pearson, die die Top Ten komplettierten.

Die Pole Position für den dritten und letzten Lauf des Tages ging dann an Ford-Pilot Rowbottom, der aber mit Jake Hill und Charles Rainford zwei der bis dato dominierenden BMWs in der Startaufstellung direkt hinter sich hatte. Interessanterweise verfügten alle Piloten auf den ersten sieben Startplätzen noch über einen Satz Soft-Reifen (bzw. hatten den obligatorischen harten Optionsreifen bereits gefahren). Erst die auf Startplatz acht, neun und zehn startenden Adam Morgan, Daryl DeLeon und Ronan Pearson waren auf die harten Reifen festgelegt und damit tendenziell chancenlos für den letzten Lauf.

Entgegen den Erwartungen schaffte Dan Rowbottom es zunächst, seine Führung gegen Hill und Rainford, die sich auch ein wenig selbst im Weg standen, zu verteidigen. Und es sollte noch heißer zwischen den beiden werden: In Surtees griff Rainford den auf Rowbottom fixierten Hill unvermittelt an und eroberte Platz zwei. Und nur wenig später setzte Rainford dann in Paddock Hill Bend eine robuste Attacke inklusive Lackaustausch auf den führenden Rowbottom und holte sich die Führung. Hill blieb dagegen erst einmal hinter Rowbottom stecken und schaffte es erst in der neunten Runde am Ford vorbei.

Binnen weniger Umläufe war Hill dann wieder an seinem Rookie-Teamkollegen dran und setzte diesen unter Druck. Aber trotz mehr zur Verfügung stehendem Extra-Boost schaffte Hill es nicht, eine Attacke auf Rainford zu setzen. In den letzten Runden fiel Hill dann sogar wieder einige Wagenlängen zurück und musste sich gegen den zwischenzeitlich von Startplatz elf bis auf Platz drei vorgefahrenen Tom Ingram verteidigen. Insbesondere in den letzten beiden Runden entwickelte sich zwischen den beiden Titelkontrahenten des Vorjahres ein enger Kampf, bei dem Ingram sichtlich schneller war, aber keinen Weg am BMW vorbeifand.

Charles Rainford machte letzten Endes den dritten BMW-Sieg an diesem Tag perfekt und holte sich bei seinem erst zweiten BTCC-Einsatz seinen ersten Sieg. Jake Hill gelang es, Platz zwei gegen Tom Ingram zu verteidigen, und Ash Sutton, dem etwas die Pace fehlte, um an der Spitze mitzumischen, wurde Vierter vor Chris Smiley (zweiter Independent-Sieg an diesem Tag), Josh Cook, Tom Chilton, Aiden Moffat, Dan Rowbottom und Gordon Shedden. Adam Morgan und Daryl DeLeon „retteten“ sich mit den harten Reifen auf die Plätze zwölf und 13, während es Dan Cammish nach Start aus der letzten Startreihe gelang, mit den harten Reifen immerhin bis auf den 14. Platz nach vorne zu fahren.

Gordon Sheddens zehnter Platz in diesem Lauf war das beste Ergebnis des Schotten an diesem Wochenende und ist symptomatisch für die derzeitige Toyota-Performance. Unterm Strich sind Sheddens und Pearsons zehnte Plätze im dritten bzw. zweiten Lauf die besten Resultate für das Speedworks-Team an diesem Renntag. Árón Taylor-Smith, im Vorjahr Independent-Champion und mit dem veralteten Vauxhall regelmäßiger Gast in den Top Ten und manchmal sogar Top Fünf, schaffte gerade einmal zweimal den 15. Platz als bestes Resultat. James Dorlin wurde im vierten Toyota im dritten Lauf immerhin Elfter, verfehlte aber sonst immer die Punkte. Den Corollas mangelt es in diesem Jahr eklatant an Performance. Im Gegensatz zum letzten Jahr und noch viel mehr zum Vorletzten, als man noch in der Lage war, Siege in ersten und zweiten Läufen einzufahren, hat hier eine beunruhigende Rückwärtsentwicklung stattgefunden. Dass man über den Winter das Fahrer-Line-up komplett ausgewechselt hat, dürfte dabei nicht unbedingt hilfreich sein, um die Fahrzeugentwicklung in der nötigen Tiefe und Geschwindigkeit voranzubringen. Der flache, kurvenreiche Kurs von Snetterton, der als nächstes auf dem Programm steht, dürfte den Toyotas mit seinem griffigen Asphalt aber immerhin etwas besser liegen.

In der Meisterschaft führt nach wie vor Ash Sutton vor Tom Ingram, der seinen Rückstand aber immerhin um zwei Zähler auf nun fünf Punkte verringern konnte. Mit einem großen Sprung von Tabellenplatz sechs auf drei liegt dahinter nun BMW-Pilot Jake Hill mit zwölf Punkten Rückstand. Hinter den drei Erstplatzierten klafft schon eine erste größere Lücke von 37 Punkten zu Tom Chilton, der ein sehr eng beieinander liegendes Mittelfeld anführt. In der Independent-Wertung führt Chris Smiley mit 107 Punkten vor Mikey Doble mit 93 Punkten und Josh Cook mit 86 Punkten.

Der gesamte Meisterschaftsstand sowie die einzelnen Ergebnisse der drei Läufe aus Brands Hatch können u. a. auf der Website von TSL Timing oder der offiziellen BTCC-Seite angesehen werden.

Apropos Independents: Power Maxed Racing, immerhin amtierendes Meister-Team in der Independent-Wertung, hat ein wenig unerwartet Zuwachs bekommen. Nachdem man beim Saisonstart wegen Wegfalls des bisherigen Hauptsponsors nur ein Auto für Mikey Doble einsetzen konnte, ist pünktlich zu den Rennen in Brands Hatch Nick Halstead mitsamt Sponsor zum Team gestoßen. Halstead war in den letzten beiden Jahren in einem Hyundai von Excelr8 unterwegs und gehört eher in die Kategorie Gentleman-Driver, von dem man jetzt nicht unbedingt regelmäßige Punkteresultate erwarten kann. Aber der gute Nick Halstead ist als Marketing-Profi eine wichtige Figur bei der Promotion der BTCC und in diesem Zusammenhang – wie man so hört – u. a. mit eine der treibenden Kräfte für die Übertragung der Rennen per TikTok im Vorjahr und YouTube in diesem Jahr. Also gut, dass er auch in diesem Jahr nicht nur hinter den Kulissen, sondern auch wieder am Steuer mitmischt. 😉

Die nächsten BTCC-Rennen finden am kommenden Wochenende in Snetterton statt. Auf dem Kurs in Norfolk war im vergangenen Jahr bei wechselhaftem Wetter Jake Hill zweimal erfolgreich, bevor Rob Huff im dritten Lauf ein reines Toyota-Podium als Sieger anführte.

Bilder: btcc.net

 

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