Direkt nach den 24H von Le Mans ist das Rennen in der Eifel nun der zweite Teil des großen Langstreckenmonats Juni. Der späte Termin hat wettertechnisch große Vorteile und lässt auf ein komplettes 24H Rennen schließen, bietet jedoch Nachteile bei der Anzahl der Siegfavoriten.
Nach drei NLS-Läufen und den beiden 24h Qualifier Rennen (je vier Stunden) haben die Teams vor dem großen Aufschlag beim 24 Stunden Rennen so viele Kilometer wie selten zuvor zurückgelegt. Auch wenn selten das Kräfteverhältnis im Vorfeld die Erwartungen für das Saisonhighlight erfüllt, sind die Vorzeichen in diesem Jahr gefühlt deutlicher als in den letzten Jahren unter dem GT3-Reglement. Zunächst blicken wir auf die SP9-Klasse mit insgesamt 27 GT3-Fahrzeugen.
Porsche
Erstmals nach einigen Jahren ist mit Porsche wieder eine Marke favorisiert, zahlenmäßig und auf Grundlage der bisherigen Saisonläufe sogar recht deutlich. Nachdem die Porsche im Vergleich zu den 24h Qualifiers sogar noch zehn Kilo ausladen durften, was nach einem Dreifachsieg etwas verwundert, wäre alles andere als ein Porsche-Sieg eine Enttäuschung für die Zuffenhausener. Realistisch können vier bis fünf Porsche um den Gesamtsieg fahren, wovon die anderen Hersteller weit entfernt sind. Zunutze macht man sich den großen Fahrerpool an GT-Piloten aus dem Hause Porsche, wodurch Fahrer wie Jaminet, Campbell, Tandy, Heinrich, Bachler oder Christensen trotz der IMSA-Überschneidung kompensiert werden können.
Zweifelsohne wäre ein Sieg für Falken Motorsport absolut überfällig. Kein Team aus dem Reigen der GT3-Teams war so oft mit gesamtsiegfähigem Material unterwegs und ist dann doch immer wieder knapp gescheitert. Mal waren es Schwächen im Fahreraufgebot, mal waren es die Falken-Reifen, die in den kühlen Nachttemperaturen nicht performt haben, mal war es einfach nur Pech. Bereits über ein viertel Jahrhundert ist das Team, was zunächst mit einem Nissan Skyline aufschlug, am Start. Zunächst als asiatisches Projekt, später als ausgelagertes Team mit Sitz in Deutschland. Dieses Jahr ist man top aufgestellt und konnte die ersten beiden NLS-Saisonläufe gewinnen. Mit Andlauer/N. Menzel/S. Müller/Picariello in der #33 und Boccolacci/Heinemann/Marschall/Schuring in der #44 hat man zwei siegfähige Autos im Rennen. Ein Podium ist im Grunde Pflicht.
Denkt man an Porsche am Nürburgring, fallen einem neben dem türkis-grünen Falken-Design natürlich die gelben Farben des Grello von Manthey Racing ein. Meist ist der Manthey Porsche der Schnellste Wagen am Ring, jedoch nicht selten mit Unfallschäden, die eine Zielankunft in den letzten Jahren oft verhinderten. Durch DTM-Überschneidungen konnte das Team zwar nicht alles mitfahren, hat aber beim dritten NLS-Lauf eindrucksvoll aufgezeigt. Mit dem bekannten DTM-Duo Güven und Preining ist das Team die NLS-Läufe gefahren. Hinzu kommt nun Kevin Estre, der auf eine Runde wohl der schnellste Pilot auf der Nordschleife ist. Kurzfristig hat man noch den Routinier Patrick Pilet auf dem Grello gemeldet, der einen Doppelstart mit dem Scherer Porsche unternimmt.
Scherer PHX ist nun im zweiten Jahr nach der Übernahme der Übernahme des Phönix Rennstalls dabei und ist das einzige GT3-Team, was mit zwei Marken an den Start geht. Beide Autos sind für sich gesehen gut besetzt. Mit L. Vanthoor/Niederhauser/Feller/Pilet hat man das beste Aufgebot am Start, was nicht in den etablierteren Teams von Falken und Manthey mitfährt. Beide Qualifier Rennen, eines im Regen, eines im Trockenen, konnte das Team gewinnen. Allerdings hat die Einstufung des Luftmengenbegrenzers wohl nicht ganz der BOP entsprochen, weshalb man den begehrten Platz im Top Qualifying verloren hat. Allerdings ist davon auszugehen, dass das Team über die ersten Qualifyings am Donnerstag noch ins Top Qualifying reinkommen wird. Neben Manthey ist man das nächste Team Michelin-Bereifung.
Dinamic GT ist hingegen mit Pirelli unterwegs. Ob der neue Reifen am Nürburgring über die komplette Distanz performt, sei mal dahingestellt. Fahrerisch ist man allenfalls ein Geheimfavorit und konnte mit dem vierten Platz bei NLS1 aufzeigen. Mit Buus/Sturm/Hartog und Cairoli hat man ein sehr junges Quartett am Start, denen teilweise noch die Kilometer am Nürburgring fehlen könnten. Wie gesagt: Wenn es ein Geheimfavorit geben könnte, der durch das schwächere GT3-
Feld nicht unrealistisch ist, dann dieses Team. Den Platz im Top Qualifying, in das nur noch ca. 40 Prozent der SP9-Pro-Teams reinkommen, muss man sich erst noch erkämpfen. Da wir keine rote Flagge erwarten, wird es schwer sein, einen Rückstand aus den Startstints wieder zuzufahren.
Hinzu kommen noch zwei Porsche aus der Klasse Pro-Am von Black Falcon, die nach einigen Jahren im Cup-Bereich wieder in der SP9, mit u.a. Gabriele Piana zurück sind. Außerdem startet Hankook Competition ein recht neues Projekt in der Top-Klasse, mit u.a. Marco Holzer und zwei asiatischen Entwicklungsfahrern.
Mercedes
Nach dem Abgang von HRT zu Ford hat Mercedes in einigen Serien einen Aderlass zu verkraften. So auch am Nürburgring, wo beim 24h Rennen nur Getspeed als Topteam aufschlägt, dafür mit zwei Gesamtsiegfähigen AMG. Die #14 ist mit Neuzugang Maxime Martin/Schiller/Stolz/Engel absolut gesamtsiegfähig einzuschätzen. Die #17 könnte das perfekte Backup-Fahrzeug werden mit dem Routinier Adam Christodoulou/Grenier/Aron/Auer. SR Motorsport by Schnitzelalm stellt noch einen AMG, wie üblich in der Pro-Am. Mit Heyer/Härtling/Fittje/Brück hat man eine der stärksten Pro-Am-Besatzungen überhaupt. Ein Ergebnis in den besten Zehn der Gesamtwertung würde nicht überraschen. Insgesamt also nur drei Mercedes – doch etwas dünn für das größte Rennen in Deutschland. Nur ein deutscher Hersteller glänzt noch mehr durch Abwesenheit.
BMW
Rowe Racing setzt den einzigen M4 GT3 in diesem Jahr ein. Hier kommt durch die IMSA-Überschneidung die Fahrerknappheit zum Tragen. Phillip Eng, Dries Vanthoor, Marco Wittmann, Sheldon van der Linde, Neil Verhagen, Max Hesse, Dan Harper, René Rast und Robin Frijns sind alle in Watkins Glen. Außerdem setzt Rowe zwei Top-Autos nächste Woche in Spa ein. Farfus/Krohn/K. van der Linde/Marciello sind die gesamte Saison auf dem Auto gefahren und sind durchaus Top-Kandidaten für den Gesamtsieg – aber eben nur mit diesem einen Fahrzeug. Am Ende dürfte es auch eine Kosten-Nutzen-Rechnung gewesen sein: In der modernen GT3-Ära hat BMW eben nur zwei Mal gewonnen, davon einmal 2020 bei einem arg verkürzten Rennen – auch hier mit Rowe. Außerdem konnte man den Abgang von Walkenhorst und die Schließung des Teams RMG nicht kompensieren. Teams wie Schubert konzentrieren sich auf Sprintrennen, während für WRT oder Paradine Competition die deutsche Rennszene wohl nicht attraktiv genug ist. Natürlich kann man auch mit einem Auto gewinnen, siehe Frikadelli 2023, aber prozentual ist die Chance gering.
Audi
Auch ohne werksunterstützte Programme sind immer noch vier R8 Evo II am Start. Der Audi ist am Nürburgring bei allen Fahrern äußerst beliebt und hat nicht umsonst 2024 – allerdings beim kürzesten 24H Rennen aller Zeiten, einen weiteren Gesamtsieg eingefahren. Scherer PHX hat deswegen die #1 auf dem Auto mit Winkelhock/Haase/Ludwig. Nach den 24h Qualifiern gab es einen recht kurzfristigen Wechsel des Reifenherstellers von Yokohama auf Michelin. Dadurch hat man zwar seinen Platz in der Top-Quali geopfert, war aber aufgrund der Performance-Probleme mit dem Yokohama wohl alternativlos. Man hatte sogar auf den Start beim zweiten Rennen verzichtet. Auch wenn der Reifen unter den erwartet trockenen Bedingungen wohl besser gepasst hätte, könnte sich der Wechsel als goldrichtig erweisen.
Außerdem gibt es ein neues Programm bei Eastalent Racing aus Österreich zu vermelden mit vier Österreichern in Form Reicher/Klien/Siedler/Hofer. Bei den bisherigen Saisonläufen ist man eigentlich recht zuverlässig durchgefahren. Das Team hat bereits viel Langstreckenerfahrung auf der Creventic-Plattform gesammelt und sollte mit Zuverlässigkeit sauber durchs Rennen kommen. Bereits zum zweiten Mal ist JUTA Racing mit einem Pro-Am-Projekt am Start. Das Team aus Litauen wollte ursprünglich Frankl Stippler neben dessen Ford-Projekt einsetzen. Allerdings hat man ihn nun durch Pierre Kaffer ersetzt, der mit Veremenko, „SELV“ und Elia Erhart fährt. Hinzu kommt das „100.000 Kilometer Auto“ der Equipe Vitesse in der reinen Am-Klasse.
Aston Martin
Einen der wenigen Gesamtsiegfavoriten außerhalb der deutschen Premiummarken bringt Aston Martin mit Walkenhorst Motorsport an den Start. Die #34 ist mit Krognes/Pittard/Thiim bestens besetzt und könnte den Favoriten in die Suppe spucken. Walkenhorst sollte nun im zweiten Jahr mit dem Aston Martin ausgreift sein. Außerdem kommen noch Daten von zwei weiteren Autos in der AM und der Pro-Am-Klasse hinzu.
Recht kurzfristig konnte noch PROsport einen Pro-Am-Einsatz realisieren, allerdings ohne Vorleistungen aus den NLS-Läufen aus 2025. Nico Bastian konnte man verpflichten, nachdem dieser aus dem Ford-Projekt rausgefallen ist. Dazu mit Marek Böckmann einen mittlerweile etablieren Piloten am Nürburgring und mit Steven Palette einen erfahrenen Routinier.
Lamborghini
Nach dem Debüt 2023 setzt Abt Sportsline erstmals zwei Lamborghini Huracan GT3 Evo II ein. Mit dem kompletten Wechsel von Audi auf den Lamborghini hat man sich in der DTM erstaunlich schwer getan, trotz einer BOP, mit der die Grasser Truppe in Form von Jordan Pepper einen Meisterschaftsanwärter einsetzt. Da jedoch DTM und 24h Rennen bekanntlich zwei paar Schuhe sind, darf man die Abt-Mannschaft keinesfalls abschreiben, vor allem wegen zwei sehr guter besetzter Autos. Die #27 mit Pepper/Bortolotti/Juncadella und die #28 mit Mapelli/Engelhart/Engstler. Neben Getspeed und Falken eines der drei Teams mit zwei annähernd gleich gut besetzten Autos. Auch wenn Juncadella und Engelhart evtl. etwas abfallen, könnte man diese mit weniger Fahrzeiten gut kompensieren.
Konrad Motorsport hat recht kurzfristig den Einsatz bekanntgegeben, noch kurzfristiger die Fahrerbesatzungen. Mit Max Paul und Dani Soufi sind zwei Profis zusammen mit Pavel Lefterov und Peter Elkmann am Start, der im Kartsport einige Rekorde hält. Hinzu kommt der AM-Einsatz von Renazzo Motorsport, einem asiatischen Importeur von Lamborghini. Den Einsatz macht das deutsche Team von Daniel Kuvasik, der als Pseudonym „Dieter Schmidtmann“ fährt. Dazu kommt neben Chris Beuer und „Nana“ noch Thomas Mutsch, der oft den Glickenhaus als AM-Pilot fuhr.
Ford
Haupt Racing schlägt wie gewohnt am Nürburgring stark auf und setzt schon im Debütjahr drei Mustang ein. Ein Auto ist bereits beim ersten NLS-Lauf durch einen Crash von Niko Bastian beschädigt worden und konnte erst für das Saisonhighlight wieder aufgebaut werden. Realistisch wird man keine Rolle um den Gesamtsieg spielen – Kilometer sammeln ist angesagt. Auf der #64 konnte man Frank Stippler neben Maini/Olsen/J. Owega für das Projekt gewinnen, während die #65 mit beiden Owega Brüdern/Dennis Fetzer und David Schumacher auf die Jugend setzt. Mit Assenheimer/Kolb/D. Müller/Haupt ist noch ein stark besetztes Pro-Am-Auto in der #63 dabei. Frank Stippler sagte im Interview bei einem der NLS-Läufe, dass er mit dem Audi R8 drei Jahre gebraucht hat, um das Fahrzeug siegfähig am Nürburgring zu entwickeln. Kürzer dürfte die Entwicklungsphase mit dem Mustang nicht sein.
Ferrari
Nachdem Klaus Abbelen von Frikadelli Racing schon früh den Daumen nach unten für einen Einsatz der „Bella 2“ gezeigt hat und sowohl vom schweizer Octane Team, als auch von Racing One nichts mehr zu hören ist, setzt nur noch Rinaldi zusammen mit Kondo Racing aus Japan einen Ferrari ein, um das Team Realize Kondo Racing with Rinaldi zu nennen. Perel/Fernandez Laser/Jefferies/Neubauer werden hier ein starkes Quartett bilden, was aber eher im Bereich der Pro-Am-Besatzungen zu finden sein dürfte.
Fazit
Aus dem geplanten McLaren-Programm mit Dörr wurde nach den NLS-Läufen wegen einigen Kinderkrankheiten nichts. Auch für andere Marken wie Lexus, Corvette etc. sind ganzjährige Nordschleifen-Programme nicht mehr realisierbar. Realistisch können sieben bis acht Autos um den Gesamtsieg fahren. Beim Rest dürften unterschiedliche Gründe dagegen sprechen. Seien es die Fahrzeuge, die noch nicht ausgereift sind, seien es fahrerische Schwächen oder Schwächen beim Reifenhersteller, der am Nürburgring essentiell ist. Realistisch sind es vier Porsche, zwei Mercedes, ein BMW, ein Lamborghini und ein Aston Martin, die den großen Sieg unter sich ausfahren. Vom Start bis in die Nachtstunden wird man das schwächere Spitzenfeld wohl kaum bemerken. Ein etwas zäher Sonntag wie in Le Mans ist allerdings nicht unrealistisch, insbesondere dann, wenn sich die zahlenmäßige Überlegenheit der Porsche bemerkbar machen sollte und die Positionen bezogen sind.
Exoten, „Farbtupfer“ und Sonstiges
Bevor wir auf die Exoten schauen, zunächst mal die Frage: Wo wird der beste nicht-SP9 ins Ziel kommen? Immerhin sind zwölf Autos in der Cup2-Klasse gemeldet mit den Porsche 911 GT3 Cup Autos in der 992-Version. Bei den NLS-Läufen fehlen hier den Klassenbesten nicht selten weniger als eine Runde auf den Gesamtsieg. Selbst mit den Pro-Am-Teams aus der GT3 kann man gut mithalten. Mit etwa sechs bis sieben Runden Rückstand dürften die Klassenbesten um den 15. Platz ins Ziel kommen.
Das Feld ist in Spezialklassen (SP/Alternative Treibstoffe/TCR), Cup Klassen (Cup2, Cup3, BMW M240, BMW M235) und VLN-Produktionswagen unterteilt. Was wäre ein 24H Rennen ohne die zahlreichen leidenschaftlichen Projekte, die oft von den Fans deutlich mehr geliebt werden als die großen GT3-Projekte!
Hier sind zu nennen der Subaru WRX in der SP4T-Klasse rund um Tim Schrick oder der Dacia Logan mit einem Renault Megane Turbomotor in der SP3T-Klasse. Hier findet sich auch der VW Beetle RSR von Bernd Albrecht mit u.a. Sebastian Asch oder der Mini John Cooper Works. Neuerdings ist sogar die kleinste SP2T-Klasse mit zwei neuen Toyota GR Yaris besetzt.
Im Bereich der zukunftsweisenden Technologien ist auffällig, dass die beiden Klassen der Alternativen Treibstoffe mit insgesamt elf Autos stark wie nie besetzt sind, u.a. mit Einsätzen der Four Motors Mannschaft aus Reutlingen mit „Smudo“ als einer der Piloten und dem Einsatz eines Porsche Cayman der Griesmann Gruppe mit Manthey als Partnerteam.
Neben den starken Cup-Klassen, mit je zwölf Teilnehmern in der Cup2- und Cup3-Klasse mit Porsche 911 Cup und Porsche Cayman GT4 Clubsport, ist die Klasse VT2 zu nennen, die in Hecktriebler sowie Front- und Allradler unterteilt sind. Hier finden sich zwei Liter Basismodelle mit u.a. einigen BMW 330i, Toyota Supra, Cupra Leon. Farbtupfer sind hier ein VW Scirocco oder ein BMW 128ti. Erwähnenswert auch der Einsatz von Max Kruse Racing, wo der Ex-Fußballprofi selbst einen VW Golf VII pilotieren wird.
Eine genaue Starterliste hat der Veranstalter in überarbeiteter Form kurz vor dem Wochenende veröffentlicht: https://www.24h-rennen.de/wp-content/uploads/2024/12/241211-24h-Zeitplan-2025.pdf
Erfreulicherweise sind es mit 141 Autos so viele Autos wie in den 2020er Jahren noch nie. Damit ist man quantitativ auf dem „Vorkrisenniveau“ wieder angekommen, auch wenn Jahre mit 180 oder gar 200 Autos sicherlich nicht mehr kommen werden.
Rahmenprogramm und Zeitplan
Nach dem Ende der WTCR konnte der Veranstalter bislang leider keinen nennenswerten Ersatz im Rahmenprogramm realisieren. Neben den Sessions vom 24h Rennen gibt es auf der Nordschleife nur das 2,5-stündige 24h Classic Rennen am Samstagmorgen. Auf der GP-Strecke gibt es drei Rennen der Tourenwagen Legenden sowie zwei Läufe zur eher unbekannten Cup- und Tourenwagen Trophy.
Hier der Link zum genauen Zeitplan: https://www.24h-rennen.de/wp-content/uploads/2024/12/241211-24h-Zeitplan-2025.pdf
TV und Streaming
Der Veranstalter bietet über den eigenen YouTube Kanal alle Sessions, inklusive Rahmenprogramm in deutscher und englischer Sprache an. Dazu werden alle Sessions auf dem Streamingdienst RTL+ übertragen. Fernsehpartner Nitro zeigt das Rennen zum zehnten Mal in diesem Jahr und plant ab 13 Uhr einen neuen Rekord an Übertragungsstunden aufzustellen, indem man das dritte Rennen der Tourenwagen Legenden zeigt bis einschließlich der Siegerehrung zum 24H Rennen am Sonntag. Glück scheinen sie bei dem top Wetter zu haben, nachdem eine Komplettübertragung in den letzten zehn Jahren oft ins Wasser oder in den Nebel fiel.
Bildquelle: racingblog.de (https://www.racingblog.de/2025/06/19/24h-nuerburgring-die-besten-bilder-vom-ersten-tag/) – Danke an den Kollegen Felix für die tollen Bildern vom ersten Qualifying!
