Wegen dem Taifun Shanshan fand das SUPER-GT-Finale erstmals im Dezember statt. Bereits in der Qualifikation sicherte sich TOM’S-Toyota-Gespann Sho Tsuboi / Kenta Yamashita vorzeitig den GT500-Titel. In der GT300 fiel die Entscheidung in den letzten zehn Rennrunden.
Ursprünglich war das Rennen in Suzuka für das erste September-Wochenende geplant. Die Wucht des Taifuns Shanshan zwang die Dachorganisation GTA jedoch das Rennen auf Anfang Dezember zu verschieben. Damit fand erstmals das Saisonfinale in der 30-jährigen Geschichte der SUPER GT (das Einladungsrennen in den USA Ende 2004 abgesehen) erstmals im letzten Monat des Jahres statt. Doch anders als im Jahr 2005, als der Suzuka Circuit zuletzt die finale Saisonstation war, wurde das Wochenende nicht von Starkregen geplagt. Stattdessen schien erstmals seit dem Rennen Anfang August am Fuji Speedway durchgehend über das gesamte Wochenende die Sonne. Das bedeutete auch, dass die Qualifying-Anpassungen, die für die zweite Jahreshälfte vorgenommen wurden, endlich ihre vollständige Premiere feierten. Bei den Läufen zuvor gab es wegen Verschiebungen und Starkregen nämlich Sonderregelungen.
Die Änderungen in der Kurzfassung: Die Teams dürfen nun zwischen Q1 und Q2 wieder die Reifen wechseln. Eine Lotterie entscheidet, mit welchem Satz das Rennen gestartet werden muss. Die Zeiten beider Sessions werden weiterhin addiert. In der GT300 wird der Q1-Teil nicht mehr in zwei Gruppen unterteilt. Stattdessen gehen alle 27 Autos in einer 20-minütigen Session gleichzeitig auf die Hatz. Die schnellsten 14 gehen in die oberste Gruppe in Q2, um für die Pole-Position zu kämpfen. Der Rest duelliert sich um die restlichen Plätze 15-27 in der unteren Gruppe. Die Sonderregel, dass die langsamsten vier der oberen und die schnellsten vier der oberen Gruppe je nach Zeitenaddition die Positionen tauschen können, wurde abgeschafft. Zu kompliziert war diese Regelung – und sorgte auch bei den TV-Grafiken für Verwirrung zu Beginn des Jahres.
Bereits im Vorfeld war klar: Wenn die SUPER GT im Dezember in Suzuka fahren wird, wird wegen der kalten Temperaturen der Streckenrekord gebrochen werden. Und so kam es auch. In der GT500 sicherte sich Nirei Fukuzumi (#14 Eneos x Prime GR Supra) die Ehre mit einer 1:43.143 – die schnellste Runde aller Zeiten eines Sportwagens auf der legendären Grand-Prix-Bahn, die selbst den einstigen Rekord von Philippe Alliot im Peugeot 905 Evo 1B (1:43.957) aus dem Jahr 1992 brach. Der bisherige GT500-Rekord lag bei 1:44.112 aus dem Jahr 2022. In der GT300 stellte Joao Paulo de Oliveira im Kondo Racing Nissan GT-R NISMO GT3 einen neuen Rekord mit 1:55.092 auf – und brach damit das Benchmark aus dem Jahr 2018 von 1:55.531 (Yuichi Nakayama).
Die GT500-Meisterschaftsentscheidung fiel ebenfalls bereits am Samstag. Mit ihrer zweiten Pole-Position in diesem Jahr sicherten sich Sho Tsuboi / Kenta Yamashita (#36 au TOM’S GR Supra) drei Bonuspunkten. Da ihre engsten Kontrahenten Naoki Yamamoto / Tadasuke Makino (#100 Stanley Civic Type R-GT) nicht über den fünften Startplatz hinauskamen und damit leer ausgingen, war der Vorsprung des Toyota-Gespanns uneinholbar.
Für TOM’S sowie Tsuboi ist es der zweite Titel in Folge, der nach seinem Triumph aus dem Jahr 2021 nun der jüngste Dreifach-Champion aller Zeiten mit 29 Jahren ist und in der Hall of Fame an die Seite von Legenden wie Satoshi Motoyama, Juichi Wakisaka sowie Yuji Tachikawa rückt. Zugleich krönte er sich als der erst sechste Doppelmeister in der japanischen Motorsport-Geschichte, indem er im gleichen Jahr sowohl die Titel in der SUPER FORMULA wie auch der SUPER GT gewann. Vergangenes Jahr machte es ihm sein Ex-Teamkollege Ritomo Miyata vor. Für seinen diesjährigen Partner Kenta Yamashita ist es der zweite Titelgewinn seit 2019, damals an der Seite von Kazuya Oshima. Seit der Einführung der aktuellen GT500-Regularien im Jahr 2020 hat Toyota nun dreimal die Meisterschaft in vier Jahren gewonnen – alle drei von der #36 TOM’S-Mannschaft.
Tsuboi und Yamashita waren die schnellsten Fahrer in der Qualifikation (siehe Fukuzumis Rundenrekord), aber gemeinsam hatten sie die beste Konstanz. Nach der Pole-Position sowie dem Titelgewinn deklarierte Yamashita: „Ich will nicht von Pole starten und dann nur sechster werden.“
Und das wurden sie auch nicht. Direkt zum Start kontrollierte Sho Tsuboi das Feld, obgleich er sich nicht von seinen direkten Kontrahenten absetzen konnte. Nirei Fukuzumi wurde wegen „impeding“ in der Qualifikation, was zu einem Dreher des #12 Marelli Impul Z (Kazuki Hiramine / Bertrand Baguette) in der Astemo-Schikane führte, um fünf Postionen am Grid nach hinten gesetzt. Der #8 ARTA Mugen Civic Type-R (Tomoki Nojiri / Nobuharu Matsushita) musste wegen eines Motorwechsels am Samstagabend in den ersten Runden einen 5-sekündigen Strafstopp einlegen.
Keinen guten Start erlebte das Kondo-Racing-Nissan-Gespann Tsugio Matsuda / Teppei Natori. In der Qualifikation konnte man noch den dritten Startplatz einfahren. Im Rennen konnten ihre Yokohama-Reifen jedoch erneut nicht schnell genug auf Betriebstemperatur gelangen, wodurch Natori schnell bis ans Ende des Feldes durchgereicht wurde. Yuji Kunimoto, ebenfalls mit Yokohama-Pneus bereift, konnte seinen #19 WedsSport Advan GR Supra anfangs noch in der Spitzengruppe halten, fiel den zwei FCY-Phasen im Rennen aber zum Opfer und kam lediglich auf dem 14. Platz zusammen mit Teamkollege Sena Sakaguchi ins Ziel.
Die erste dieser beiden kurzen Rennneutralisierungen passierte ihm zehnten Umlauf, als Koudai Tsukakoshi im #17 Astemo Civic Type R-GT in der Degner den #87 Metalive S Lamborghini GT3 berührte. Natsu Sakaguchi krachte in die Streckenbegrenzung – Tsukakoshi fiel vom zweiten auf den fünften Platz zurück.
Nach nur drei Runden wurde das Rennen wieder freigegeben und Mitsunori Takaboshi (#3 Niterra Motul Z) versuchte am #16 ARTA Mugen Civic Type R-GT von Hiroki Otsu vorbeizugehen – allerdings ohne Erfolg. Glücklicher verlief es für ihn kurze Zeit später, als Otsu hinter einem GT300-Auto im Verkehr in der 130R stecken blieb. Takaboshi nutzte dies konsequent aus, um auf den Bronzerang vorzurücken. Vor ihm lag der #100 Stanley Civic Type R-GT von Tadasuke Makino – einem der ersten Stopper zu Beginn der 16. Runde.
Der Stopp missglückte der Kunimitsu-Truppe aber ein wenig, wodurch der sich nun im Auto befindliche Naoki Yamamoto hinter den #16 ARTA-Honda von nun Ren Sato durchgereicht wurde. Einen Umlauf später kam der Rest des GT500-Feldes herein – darunter auch der Führende Kenta Yamashita, der seinen #36 au TOM’S GR Supra an Teamkollege Sho Tsuboi übergab. Ebenfalls stark in der Box war der #12 Marelli Impul Z, nachdem Bertrand Baguette von Startplatz 15 aus einen starken Eröffnungs-Stint. Als Teamkollege Hiramine das Steuer übernahm, befand sich der blaue Nissan Z plötzlich in den Top 5.
Miyake erhöhte den Druck auf den führenden Yamashita, verschätzte sich bei einem Angriffsversuch in der 29. Runde in der ersten Kurve aber etwas, als sein Nissan Z etwas zu stark aufsetzte und er nach außen driftete. Dies gab Yamashita wieder etwas Luft zum atmen.
Haarig wurde es zum Ende der zweiten FCY-Phase, als der #48 Datsumou K’s Frontier GO&FUN Nekoneko GT-R aus der GT300-Klasse mit einem technischen Problem neben der Strecke stoppte. Obwohl Takumi Sanada seinen Nissan wieder zum Laufen brachte, um wenigstens in den Notausgang am Degner Exit zu fahren, hielt die FCY überraschenderweise drei Umläufe an. Zu dem Zeitpunkt sank die Streckentemperatur von anfangs 19 Grad auf nun 14 Grad, was die Reifen sehr stark abkühlen ließ. Kakuoshin Ohta im Astemo-Honda machte während der auf 80 km/h limitierten Schleicherei ordentlich Boden auf seine beiden Vordermänner gut, indem er einfach die Kurven deutlich enger anfuhr.
Eine Vorentscheidung fiel dann direkt beim Restart: Direkt am Degner Exit, als das Rennen wieder freigegeben wurde, stieg Atsushi Miyake etwas zu stark aufs Gaspedal – und drehte sich. Auch Kenta Yamashita kam leicht quer beim Beschleunigen aus der Kurve, konnte seinen Toyota GR Supra aber noch abfangen. Miyake fiel auf den sechsten Platz zurück und gab damit Ohta eine Chance, den führenden Yamashita zu verfolgen.
Dieser erlebte einige wenige Umläufe später eine wahre Schrecksekunde, als er wegen einer GT300-Überrundung kurz nach außen in der Löffelkurve driftete. Dies gab Ohta die Möglichkeit, sich im Windschatten auf der Gegengerade anzusaugen. Der Astemo Civic Type R-GT-Pilot versuchte dann mit einer Divebomb in der letzten Schikane die Führung zu übernehmen – verpasste dabei aber den Bremspunkt. Es sollte die letzte Attacke gegen den am Vortag bereits zum Meister gekürten Yamashita gewesen sein, der anschließend den dritten Saisonsieg für die TOM’S-Mannschaft einfuhr.
Ohta und Tsukakoshi mussten sich mit dem Silberplatz begnügen. Im letzten Rennen mit Titelsponsor Marelli (siehe unsere Paddock-Notzen für mehr Details), der nach 43 Jahren die Zusammenarbeit mit Team Impul beendet, haben Kazuki Hiramine und Bertrand Baguette noch den Bronzerang für den Marelli Impul Z geholt, nachdem Hiramine kurz vor Schluss sich noch am Stanley Civic Type R-GT vorbeidrückte. Im Gespräch nach dem Rennen erklärte uns Bertrand Baguette, dass man eine Reifenmischung verwendete, die besonders schnell auf Betriebstemperatur kam, was sich angesichts der kalten Bedingungen als goldrichtig herausstellte.
Die einstigen Titelaspiranten Naoki Yamamoto / Tadasuke Makino im Stanley-Honda mussten sich mit dem vierten Platz begnügen. Hiroki Otsu und Ren Sato im zweiten ARTA-Honda vollendeten die Top-5, nachdem man kurzzeitig gar an einem möglichen Podiumsresultat schnüffelte. Es wäre das zweite des Jahres für das Duo gewesen. Nach dem Fehler von Miyake, kam der #3 Niterra Motul Z als bester der vier Nissan Z auf dem siebten Platz ins Ziel – eine Position hinter dem #14 Eneos x Prime GR Supra. Nissan konnte nach einer sehr schwierigen Saison mit lediglich einem Sieg somit keinen versöhnlichen Saisonabschluss feiern.
Ronnie Quintarelli (#23 Motul Autech Z) beendete sein letztes SUPER-GT-Rennen zusammen mit Teamkollege Katsumasa Chiyo auf dem achten Platz. Die Gründe für den Rücktritt gab der 45-Jährige bei einer Pressekonferenz am Freitag (siehe unsere Paddock-Notizen) bekannt. Der Vierfach-Champion hatte die Ehre den Start-Stint zu fahren und zeigte dabei nochmals einige starke Überholmanöver, u.a. außen vorbei an Kazuya Oshima in der Astemo-Hitachi-Schikane.
GT300
Bereits in der Qualifikation machte das #88 Venteny Lamborghini GT3-Gespann Yuya Motojima / Takashi Kogure keinen Hehl daraus, dass sie, obgleich man lediglich als Tabellenzweite ins Wochenende gingen, die Favoriten auf den Titel sind. Dank der zweiten Pole-Position des Jahres verkürzten sie den Abstand auf Naoya Gamou / Takuro Shinohara (#65 Leon Pyramid AMG) von elf auf acht Punkte. Letztere kamen in der Qualifikation nicht über den zehnten Platz hinaus. Hibiki Taira / Yuui Tsutsumi verpassten nach einem Dreher in Q1 von Taira fast den Einzug in die Top-Gruppe in Q2. Dank einer wahren Wunderrunde von Taira zog man aber dennoch in die Upper14-Gruppe ein. Mit 20 Punkten Rückstand waren ihre Chancen aber nur rein mathematischer Natur. Neben einem Sieg hätten sie auf großes Pech seitens der anderen Titelanwärter hoffen müssen. Fürs Rennen qualifizierte man sich dennoch auf dem dritten Platz zwischen dem #61 Subaru BRZ R&D Sport (Takuto Iguchi / Hideki Yamauchi) und dem apr LC500h GT (Kazuto Kotaka / Jin Arakawa / Yuki Nemoto).
Der Start des Rennens sah keine Verschiebungen auf den Spitzenplatzierungen. Motojima kontrollierte das Feld. Dahinter bekämpften sich Iguchi, dessen Subaru BRZ während des Warm-ups einen Schaden erlitt, zum Rennstart aber rechtzeitig repariert werden konnte, und Taira.
Für eine Schrecksekunde bei JLOC sorgte eine Meldung der Rennleitung, dass der Start des #88 Venteny Lamborghini GT3 untersucht werde, da Motojima die Geschwindigkeit währen der Einführungsrunde nicht richtig eingehalten habe. Am Ende kam mit mit einer Verwarnung davon. Mit einem blauen Auge kam auch Koudai Tsukakoshi aus der GT500-Klasse davon, nachdem er und Natsu Sakaguchi sich berührten, was wie bereits erwähnt zum Crash des zweiten JLOC-Lamborghini und der ersten FCY-Unterbrechung führte.
Da Shinohara sich schwer im Verkehr tat, musste Leon Racing gambeln. So orderte man den schwarzen Mercedes-AMG GT3 im 15. Umlauf zum vorzeitigen Boxenstopp herein. Ohne die Reifen zu wechseln übernahm Naoya Gamou das Steuer. Zur gleichen Zeit ging der #2 muta Racing GR86 GT am Subaru BRZ vorbei. Eine Runde nach dem Leon-Mercedes kam der Hybrid-Lexus in die Box. Auch apr entschied sich gegen einen Reifenwechsel, um an Track-Positions zu gewinnen. JLOC reagierte auf den Undercut-Versuch und holte im 18. Umlauf auch Motojima zum Service herein. Anders als die beiden Kontrahenten wechselte man die beiden Hinterreifen. Dadurch verlor der #88 Venteny Lamborghini GT3 zwar zunächst die Führung. Gleichzeitig verlor man aber nicht allzu viel Zeit und blieb gar vor dem #65 Leon Pyramid AMG, auch wenn dieser nun bis auf fünf Sekunden an den Huracan heran kam.
Gamou konnte aber nicht ganz den Speed von Kogure mitgehen, dessen zwei frische Hinterreifen sich auszahlten. Da man aber nicht mehr die Führung inne hatte, schwang das Meisterschafts-Pendel wieder zu Gunsten der Leon-Truppe. Ein vierter Platz würde dem Gespann ausreichen, um nach 2018 den zweiten Titel zu gewinnen – vorausgesetzt JLOC würde nicht das Rennen gewinnen. In der 27. Runde kam der Toyota GR86 GT von muta Racing zum Stopp herein. Auch sie verzichteten auf einen Reifenwechsel – was ihnen vorerst die Führung einbrachte. Takashi Kogure war nun also im Zugzwang. Er musste zwei Autos nach GTA-GT300-Regulariern überholen, um JLOCs allerersten SUPER-GT-Titel einzufahren.
Der Gamble, den die drei Bridgestone-Teams vollzogen, und auf einen Reifenwechsel verzichteten, ging bei den kalten Temperaturen aber nicht ganz auf. Zum Ende des Rennens hin brach die Pace des apr-Lexus sowie des muta-Toyotas spürbar ein. Es war der Moment für Takashi Kogure, der zunächst kurzen Prozess mit Kazuto Kotaka auf der Start- und Zielgerade machte. Anschließend verkürzte er in nur wenigen Umläufen den Abstand zum #2 muta Racing GR86 GT. Tsutsumi wehrte sich jedoch härter und konnte so zunächst die Führung behalten. Zehn Runden vor Schluss fand Takashi Kogure jedoch den Weg an Yuui Tsutsumi vorbei – und gab sie bis zum Fallen der Zielflagge auch nicht mehr ab.
JLOC ist eines der wenigen Teams in der SUPER GT, das seit der allerersten Saison im Jahr 1994 in der Serie, damals noch unter dem JGTC-Namen, aktiv ist. Nach 30 Jahren des Wartens haben sie es endlich geschafft – und haben ihren ersten GT300-Titel eingefahren. Teamchef Noritake Isao zeigte sich sichtlich glücklich in der Pressekonferenz nach dem Rennen, erklärte aber auch, dass sie sich glücklich schätzen können, dass das Suzuka-Rennen auf Dezember verschoben wurde: „Ehrlich gesagt funktioniert unser Auto noch nicht gut genug, wenn es heiß ist. Wir hätten im Sommer also nicht so eine Performance zeigen können.“ Die Erfolgsgeschichte des EVO II des Lamborghini Huracan, der heuer einige Erfolge weltweit feierte, geht somit weiter. Vielmehr: Für JLOC war es nicht nur der dritte Sieg in Folge dieses Jahr, was es seit Hideshi Matsuda 1999-2000 nicht mehr gab. Man gewann 2024 mit vier Rennen gar die Hälfte aller SUPER-GT-Läufe. Der Rekord liegt bei fünf Siegen in einer Saison des einstigen Jungtalents Shingo Tachi, der 1999 leider tragisch bei einem Testunfall verstarb, und dessen Teamkollegen Keiichi Suzuki im Jahr 1998.
Für Yuya Motojima ist es der erste Titel in der GT300. Takashi Kogure (GT500-Meister von 2010) schreibt sich hingegen als dritter Fahrer überhaupt nach Masataka Yanagida und Kazuya Oshima, der sowohl die GT500- wie auch GT300-Meisterschaft gewann.
Das Podium wurde vom #2 muta Racing GR86 GT sowie dem #31 apr LC500h komplettiert. Zwar konnte Naoya Gamou den Abstand zu beiden zum Ende hin reduzieren. Der Leon-Mercedes-Pilot fand allerdings keinen Weg an Kazuto Kotaka vorbei. Den letzten Platz innerhalb der Top 5 ging an den #6 Uni-Robo Bluegrass Ferrari von Yoshitaka Katyama und Roberto Merhi. Das Subaru-Gespann Takuto Iguchi und Hideki Yamauchi konnten ihren zweiten Startplatz nicht halten und fielen auf den siebten Rang zurück. Der #56 Realize Nissan Mechanic Challenge GT-R, der am Vortag noch den neuen GT300-Rekord aufstellte, musste das Rennen wegen eines technischen Defekts vorzeitig beenden.
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