Aus Racing Point wird Aston Martin und auch ansonsten haben sich ein paar Dinge geändert.
Bekannterweise ist Sebastian Vettel nun Teil des Teams und man darf gespannt sein, wie er sich schlägt. Es gibt ja nicht wenige die glauben, dass er nicht mehr auf dem Niveau unterwegs sein kann, dass ihn in die F1 und zu seinen WM-Titeln gebracht hat. Zu deutlich war der Abstand zu Leclerc bei Ferrari, zu deutlich der Druck, den Ricciardo auf ihn ausübte, bevor Vettel das Team verließ. Die Mindestanforderung dürfte sein Lance Stroll hinter sich zu lassen. Gut wäre es, wenn es die Ergebnisse von Perez aus dem letzten Jahr wiederholen könnte. Aber bei seinem Anspruch muss da noch mehr drin sein.
Dafür benötigt er natürlich ein vernünftiges Auto und der AMR21 sollte das sein. Basierend auf dem sehr erfolgreichen Vorjahresmodell hat man das Chassis vor allem im Heck renoviert. Dank des Deals mit Mercedes bekommt man in diesem Jahr die revolutionäre Hinterrad-Aufhängung des W11 aus dem letzten Jahr. Im Grunde das Heck mit Motor, Getriebe und Aufhängung eine Mercedes Konstruktion.
Aston musste aber, wie alle anderen, das Problem mit dem verlorenen Abtrieb durch die den schmaleren Unterboden angehen. Wie haben sie das gemacht? Keine Ahnung, denn wie alle anderen auch zeigte Aston Martin den 2020er-Unterboden beim Launch. Zumindest kann aber erkennen, dass die Nase vorne ein bisschen schmaler geworden ist. Das entspricht einem ersten Trend in diesem Jahr. Die Nase leitet die Luft nun stärker unter das Auto, wo sie auf die Barge Boards trifft. Die werden in diesem Jahr, letztmalig, sowieso die wichtigsten Teile am Auto sein. Schön ist das nicht, aber 2022 kommt ja ein völlig neues Chassis.
Bilder: Aston Martin













