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Best of 2013 – Yankee

von geinou
1 Kommentare 13 minutes read

Zum Jahreswechsel schauen die Racingblog-Autoren auf das vergangene Jahr zurück und stellen ihre persönliche Highlights und Enttäuschungen zusammen.

Super GT JAF Grand Prix Fuji Sprint Cup 2013 Day 2 GT500 Start2013 war ein Auf und Ab. Ein Jahr mit vielen gemischten Gefühlen. Wir haben gejubelt, gelacht, getrauert. Auf die schönen, unterhaltsamen Momente folgten die Stunden der Trauer, die Stunden des Schmerzes. Auch 2013 forderte der Motorsport erneut seine Opfer – Fahrer, Streckenposten, Zuschauer – die viel zu früh von uns gegangen sind. Zu früh bei einer Tätigkeit, die sie liebten ausführen. Mit Schock erinnere ich mich noch an den Moment, als Allan Simonsens Tod bei den 24 Stunden von Le Mans verkündet wurde.

Ich operierte damals die ersten beiden Rennstunden in unserem Live-Ticker, hatte dementsprechend die unliebsame Aufgabe, über jene Schockmeldung zu berichten. Simonsens plötzliches Ableben war der zunächst traurige Höhepunkt einer Motorsport-Saison, die bereits im Februar beim Nationwide-Rennen der NASCAR nur knapp an einer Katastrophe vorbeischrammte. 2013 steht im Zeichen von Allan Simonsen, Sean Edwards, Wolf Silvester, Janina Depping wie auch ihrer Beifahrerin, Jason Leffler, Maria de Villota sowie vielen weiteren, die viel zu früh von uns gegangen sind. Überschattet wurden die letzten Tage dieses emotional hügeligen Jahres mit der schockierenden Meldung über Michael Schumachers schweren Ski-Unfall, der zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels (Stand: Montag, 30.12.2013) um sein Leben kämpft. Ich hoffe inständig, dass Schumacher die Kraft und das Glück hat, dieses eine „letzte Rennen“ um sein Leben zu gewinnen.

Der richtige Übergang zum eigentlichen Hauptteil dieses Artikels ist nach diesem Einstieg nun schwierig. Trotz der Trauer gab es sie doch noch, die schönen Momente im Motorsportjahr 2013. Momente, die uns daran erinnern, warum wir die ganze PS-Hatz und Kreisfahrerei eigentlich schauen und lieben. Momente, die uns daran erinnern, weshalb wir uns früh am Morgen respektive spät in der Nacht vor den Fernseher oder Stream setzen, um Rennen aus aller Welt zu verfolgen.

Bestes Rennen
Das Rennen der Super GT im Sportsland Sugo. Zugegeben, ich bin da natürlich etwas voreingenommen. Doch auch so wäre meine Wahl nach Japan gefallen. Das Rennen auf der malerischen Naturrennstrecke nahe Sendai bot nahezu alles, was man sich als Motorsport-/Sportwagen-Fan wünschen konnte. Viele Zweikämpfe in beiden Klassen, Überholmanöver, Spannung, wechselhafte Witterungsbedingungen und eine höchst kuriose Szene. Tatort Rainbow-Corner in Runde 70: Im erbarmungslosen aber stets fairen Zweikampf versuchen sich bei Nieselregen der Führende Yuji Tachikawa (außen) sowie Juichi Wakisaka (innen) am Evangelion-McLaren vorbei zu quetschen. Dabei berührt Wakisaka den lila McLaren leicht, der wiederum den Zent Cerumo-Lexus von Tachikawa touchiert. Tachikawa dreht sich ins Kies, während von hinten die beiden Honda mit Takashi Kogure und Frédéric Makowiecki ein 3-wide-Manöver auf der Geraden mit Wakisaka in der Mitte aufmachen. Dabei kommen Makowiecki sowie Kogure, jeweils von außen, dem Denso Kobelco SC430 von Wakisaka zu nahe. Makowiecki berührt den Lexus, schießt quer rüber und trifft Kogure. Vier der Top-Favoriten auf den Rennsieg waren eliminiert; Wakisaka schleppte sich mit einem Schaden noch auf Position Vier ins Ziel. Am Ende fuhr das ARTA-Team von Aguri Suzuki einen Doppelsieg in der GT500 wie auch GT300 ein. Sugo wie es leibt und lebt. Viel Action sowie ein denkwürdiger Moment, der schon jetzt in die Geschichte der Super GT eingeht.

Andere denkwürdige Rennen waren jenes der Super Formula, ebenfalls im Sportsland Sugo, der Grand Prix von Long Beach der IndyCar (Takuma Sato gewinnt als erster Japaner ein IndyCar-Rennen) sowie der Saisonauftakt der Super GT in Okayama und das Finale der Super Formula in Suzuka.

Bestes Finish
Meine Kollegen Don und Thomas haben mir schon meine Wahl für die „weiteren Plätze“ mit jenen Zieleinläufen der IndyCar in den Straßen von Sao Paulo sowie dem Indy-Lights-Finish in Indianapolis abgenommen. Meine persönliche Nummer Eins fällt aber erneut nach Japan, wenn ich auch persönlich in einer kleinen Zwickmühle stecke. Das Duell in den letzten Runden mitsamt Foto-Finish von André Lotterer und Loic Duval (0,041 Sekunden!) in der Super Formula im Sportsland Sugo war außergewöhnlich. Vorausgegangen war ein spektakuläres Rennen, das wohl auch aufgrund von vier Safety-Car-Phasen stets spannend blieb. Meine Wahl fällt jedoch auf das Finale der Super Formula in Suzuka, speziell auf den zweiten Lauf. Die Ausgangslage war eindeutig: Naoki Yamamoto musste mindestens den dritten Platz erreichen, um bei Punktegleichheit den Titel vor dem aufgrund seines WEC-Engagements bei Audi nicht am Rennen teilnehmenden André Lotterer zu gewinnen. Vorausgegangen war ein Start-Ziel-Sieg Yamamotos im strömenden Regen in Lauf Eins. Der Regen spielte auch im zweiten Durchgang eine wichtige Rolle, als sich zum Ende hin wieder der Himmel über der legendären Grand-Prix-Strecke öffnete. Es folgte ein Finish, das in Punkto Dramatik jenem der Formel Eins in Brasilien 2008 in nichts nachstand.

Bester Fahrer
Die Wahl könnte so einfach sein: Sebastian Vettel dominierte die diesjährige Formel-Eins-Saison spätestens ab der Halbzeit nahezu fehlerlos. Dies erfordert Respekt und Anerkennung. Ermöglicht wurde dieser Erfolg vor allem aber auch durch den technisch absolut überlegenen Red-Bull-Boliden. Freilich muss solch ein Gefährt erst fehlerlos pilotiert werden. Doch auch wegen der Überlegenheit konnte Vettel seiner Konkurrenz nicht einmal den Hauch einer Chance lassen. Die Wahl könnte so einfach sein… Ist sie aber nicht, weshalb ich mich für „Mr. Sixpack“ Jimmie Johnson entscheide. In acht Jahren sechs Mal den NASCAR Sprint Cup bei 36 Rennen im Jahr zu gewinnen ist eine unglaubliche Leistung. Oder anders ausgedrückt: der schiere Wahnsinn. Johnsons Erfolg kam nicht von ungefähr und gewiss nicht von ihm alleine. Es ist das komplette Team rund um Crew-Chief Chad Knaus, das das Jahr über mehr als 100% gab und zusammen mit Johnson stets Top-Resultate einfuhr.

Ebenfalls erwähnen möchte ich André Lotterer, der vielleicht etwas untergegangen im Trubel anderer Fahrer erneut eine bärenstarke Saison fuhr, trotz hervorragender Leistungen aber aufgrund von ein bisschen Pech sein persönliches „Triple“ (24 Stunden von Le Mans, WEC, Super Formula) nicht erzielte. Im gleichen Atemzug muss man seinen Audi-Kollegen Loic Duval erwähnen, dem es zusammen mit Tom Kristensen und Allan McNish erstmals gelang, beim Langstrecken-Klassiker an der Sarthe zu obsiegen sowie Team LeMans in der Super Formula mit dem Erfolg im Sportsland Sugo nach Jahren wieder auf die Erfolgsspur zu manövrieren. Die Ehrenerwähnung geht an Allan McNish, der erst kürzlich als frisch gekürter Weltmeister seine aktive Rennfahrerkarriere beendete. Der symphytische Schotte zählt zu den Größen des Motorsports, den wir hoffentlich schon bald als TV-Kommentator begrüßen dürfen. Sein Vater erzählte einst, dass er bei seiner Geburt nicht sicher war, ob Allan ein echter McNish sei. „Doch als ich seine Eier sah, da wusste ich, dass er ein echter McNish ist.“ Vielen Dank für die tollen und unterhaltsamen Jahre, Allan!

Bestes Team
Red Bull Racing, weil die lassen die Eier nicht im Pool hängen. Sagt der Vettel.

Wenn ich nun sarkastisch klingen wollte, hätte ich Michael Waltrip Racing benannt. Kein Team hat besser (lies: schlechter) beschissen als diese Truppe. Da dreht sich einer, da wird ein anderer geparkt. Und am Ende gibt es vor allem einen Dummen: Matrix Truex jr. Das Ergebnis des Versuches, ihn ungewollt mit irgendwelchen Team-Ordern in den Chase zu holen: Punkte weg. Sponsor und damit auch Job weg. Glücklicherweise fand er bei Furniture Row ein neues Cockpit.

Die ernstgemeinte Antwort fällt auf das Team rund um Jimmie Johnson und Chad Knaus bei Hendrick Motorsports. Weshalb, das habe ich bereits in der Kategorie zuvor erwähnt. Die Ehrenerwähnung geht an Team Cerumo in der Super GT, weil man trotz unverschuldetem Pech (u.a. in Sepang, Sugo und Suzuka) nicht aufgab und doch noch die Meisterschaft in der GT500 gewann.

Überholmanöver des Jahres
Der Dreikampf zwischen Ronnie Quintarelli, Takashi Kogure und Koudai Tsukakoshi in der Super GT zum Saisonauftakt in Okayama fünf Runden vor Schluss um den Sieg. Sollte der Timestamp nicht funktionieren, einfach bis Minute 9:30 vorspulen:

Feinde / Duell des Jahres
Sebastian Vettel und Mark Webber konnten sich noch nie so wirklich leiden. Das aber sowieso schon angespannte Team-Verhältnis wurde noch weiter belastet, als der Deutsche in der so genannten „Multi-21-Affäre“ sich nicht an die Team-Order hielt und Webber den Sieg streitig machte. Mehr als Zoff und lange Gesichter gab es bei Red Bull jedoch nicht. Ganz anders zwischen den beiden Streithähnen Joey Logano und Denny Hamlin. Dieser Zoff endete, ausgehend von harten, kritisierenden Worten Hamlins nach dem Frühlingsrennen in Bristol, in einem schweren Unfall in Fontana, bei dem weder Hamlin noch Logano nachgeben wollten. Hamlin verletzte sich dabei schwer, sodass er für einen Großteil der Saison pausieren musste. Einen zumindest aus fahrerischen Sicht tröstenden Abschluss hatte diese „verlorene“ Saison für Denny Hamlin aber doch noch: Wieder einigermaßen genesen gewann er das Finale in Homestead, Miami.

Kostenpunkt des Jahres
Hier fällt meine Wahl eindeutig auf den kuriosen, in einem großen Blechhaufen endenden Start der American Le Mans Series in Baltimore. Glücklicherweise wurde niemand dabei verletzt.

Enttäuschung des Jahres
Enttäuschungen gab dieses Jahr so einige. Aus Motorsport-technischer Sicht ist mir allerdings besonders die Problematik zwischen Japan und Südkorea im Gedächtnis geblieben. Sowohl Super GT als auch Super Formula haben versucht, ein Einladungsrennen respektive einen Meisterschaftslauf im koreanischen Nachbarsstaat auszutragen. Ohne Erfolg. Die Absagen beider Serien kamen zwar kurzfristig und überraschend, gingen jedoch einer langen und öffentlich zumindest erfolgreich suggerierten Vorarbeit heraus. Offiziell sprachen GTA und JRP jeweils von „diversen Gründen“. Nach entsprechender Recherche konnte ich allerdings einige der genauen Streitpunkte benennen, über die ich in meiner Vorschau zum Super-Formula-Rennen in Motegi berichtete. Interessant dabei sind auch die Probleme zwischen den jeweiligen Promotern respektive Streckenbetreibern des (ehemaligen) Grand-Prix-Kurses in Yeongam sowie der neuen, frisch eingeweihten Strecke in Inje. Zwar anfangs als „tba“ angegeben plante die Super GT 2014 einen erneuten Versuch bei den Nachbarn zu wagen, gab aber bereits im Dezember bekannt, dass auch dieses Rennen „aus diversen Gründen“ abgesagt werden muss. Zwar plane man offiziell noch einem weiteren Versuch im Jahr 2015. Es wäre aber wohl nicht weiter verwunderlich, wenn in naher Zukunft keine der beiden höchsten japanischen Rennserien in Südkorea gastieren wird. Persönlich habe ich jedoch noch immer Hoffnungen. Denn der Sport kann wie auch Musik und andere Künste etwas schaffen, das die „fat cats“ in Politik und Wirtschaft oftmals nicht können: Völker verbinden.

Szene des Jahres
Ehrlich: Es gab zu viele. Da Tonyflextwäre zum einen Mattias Ekströms Vater, der wie besessen seinem Sohnemann eine Wasserflasche in den Rennanzug kippte. Da gab es einen James Hinchcliffe, der nach einer Kollision mit EJ Viso und Graham Rahal im Barber Motorsport Park nahezu das komplette Rennen in seinem Wagen abseits der Strecke auf den Abschleppdienst der IndyCar wartete. Da gab es die vielen, dem Regen trotzenden japanischen Fans am Fuji Speedway beim Nicht-Rennen der WEC, die trotz der Absage nach vielen, vielen Stunden des Wartens ihr Lächeln auf dem Gesicht nicht verloren. Und dann gab es natürlich Jeff Hammond, den rasenden Reporter der FOX-NASCAR-Crew. Hammond geht überall hin, wo es seinen bepackten Oberkörper aushält. Gigantischer Streckenmonitor in Charlotte? Kein Problem, Hammond klettert drauf! Boxring in Texas? Kein Problem, Hammond steigt rein! Mit dem Motorroller zu Denny Hamlins Bodyguards fahren und anschließend in der sitzenden Position weggetragen werden? Kein Problem, auch den Spaß macht Hammond mit! Hot Dogs in Martinsville verdrücken? Kein Problem, verschlingt Hammond sofort! Mit den Gummiresten eines Goodyear-Reifens herumspielen? Kein Problem, Hammond macht daraus ein Schauspiel! Nichtssagend schreiend am Boxenausgang stehend irgendwas kommentieren, was wegen des Motorenlärms sowieso keiner versteht? Kein Problem, Hammond fand auch schon die ESPN Tech Garage mit Tim „this is where the wheel goes“ Brewer super! Zugegeben: Die hammondschen Einspieler sind oftmals unfreiwillig komisch, aber genau das macht sie auch so besonders.

Prinzipiell könnte somit nahezu jeder Auftritt von Jeff Hammond (ein paar Impressionen gibt’s in unserem Tumblr) genannt werden. Oder aber auch Tony Stewart, der nach seinem Unfall beim Daytona 500 selbst mit der Flex Hand an seinen Wagen legte. Die kurioseste Szene des Jahres ereignete sich nach meiner bescheidenen Meinung jedoch beim Coca-Cola 600 in Charlotte, als eines der Kabel der von FOX eingesetzten Spider-Cam abriss, auf die Strecke fiel und unter anderem Kyle Buschs Wagen beschädigte. Rote Flagge wegen eines Kamerakabels. Und wir alle schauten zu. Bis auf Jeff Hammond. Der schnappte sich einen Teil des Kabels und spielte vor der Kamera damit rum.

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Schönster Moment des Jahres
Bei all der Trauer und den schwierigen Momenten gab es zum Glück auch viele schöne Momente. Mir persönlich sehr stark in Erinnerung geblieben sind neben Kuriositäten wie der Spider-Cam beim Coca-Cola 600 auch der plötzlich auf der Strecke herumfahrende Jeep beim Formel-Eins-Grand-Prix in Südkorea. Selbstredend aber auch der Sieg von Takuma Sato in Long Beach (erster Sieg eines Japaners in der IndyCar) oder der Erfolg von Martin Truex jr. in Sonoma (inklusive eines leicht angetrunkenen Michael Waltrips in der Pressekonferenz). Über all dem steht jedoch der jubelnde Tony Kanaan, der nach vielen, vielen Jahren des Misserfolgs endlich die Milch beim Indianapolis 500 trinken durfte, genauso wie all diejenigen, die trotz schlimmer Unfälle ohne lebensgefährliche Verletzungen wieder die Rennstrecke verlassen konnten. Hier sei besonders an die Zuschauer beim NASCAR-Nationwide-Rennen in Daytona erinnert oder an Dario Franchitti in Houston, dessen Unfall ebenfalls nur knapp an einer Katastrophe vorbeischrammte.

Race-Control-Moment des Jahres
Eindeutig der vorzeigte Abbruch der DTM-Qualifikation in Russland, weil Staatspräsident Putin kurzerhand den Luftraum für sich sperrte. Eventuell ist er aber auch einfach nur kein Fan von Q4…

Spruch des Jahres:

PayTVCola

 

 

Sorry, PayTV. Aber ich glaube / hoffe, du fandst es hinterher auch ganz lustig. ;)

Glückspilz des Jahres
Glückspilze gab es glücklicherweise auch 2013 wieder viele. Kyle Larson und die Zuschauer in Daytona hatte ich bereits erwähnt. Auch Dario Franchitti, wenn er auch nach der Schwere seines Unfalls auf Raten der Ärzte seine Karriere nach vielen erfolgreichen Jahren beendete, sowie die Zuschauer hinter dem Fangzaun in Houston müssen an dieser Stelle erwähnt werden. Gleich mehrere Schutzengel hatten auch Shigeru Terajima sowie ein Streckenposten, als Terajima aus unerklärlichen Gründen mit seinem Ferrari 453 in Suzuka fürchterlich in die Streckenbegrenzung kurz nach der Boxengassenausfahrt abflog.

Aus gegebenem Anlass hoffe ich jedoch inständig, dass Michael Schumacher nach seinem lebensbedrohlichen Ski-Unfall wieder genesen wird!

Wünsche für 2014
Ein Jahr mit weniger „Abs“, dafür umso mehr „Aufs“. Mehr schöne, weniger traurige Momente. Weniger schwere respektive fatale Unfälle.

An dieser Stelle möchte ich mich erneut bei meinen Kollegen und insbesondere Chef Don Dahlmann für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bedanken. Ein großes Dankeschön gebührt jedoch in erster Linie unseren tollen Lesern, ohne die das Racingblog gar nicht erst möglich wäre. Ich hatte es in der Vergangenheit schon häufiger angesprochen: Insbesondere durch den teilweise intensiven Kontakt in der Chatbox ist eine kleine „Familie“ entstanden, die nicht nur verschiedene Persönlichkeiten enthält, sondern sich auch schon über lange Zeit kennt. Die Racingblog-Community zählt, ohne übertreiben zu wollen, zu einer der ruhigsten und gepflegtesten des Internets. Ein Ort, an dem man in Ruhe und guter Gesellschaft die vielen Rennwochenenden verbringen kann. Ein Ort, an dem oftmals selbst zur späten Stunde noch was los ist. Irgendwas wird immer diskutiert, irgendeine Sportart gemeinsam geschaut, irgendein lustiges Video (oder eine Flash-Animation) geteilt. Gerade diese Momente zeigen, dass nicht nur die Liebe zum Motorsport verbindet. Egal ob jemand ständig Debakel beschwört, Internet-Streams nicht ausstehen kann, ständig herumwitzelt oder prinzipiell immer alles gut findet. Es ist schön, dass es euch alle da draußen gibt. Und ich hoffe, dass wir alle ein wundervolles 2014 erleben werden.

Vielleicht mit ein bisschen mehr Mut zur Benutzung der Kommentarfunktion unter den Artikeln. Viele Nachrichten gehen in der Chatbox oftmals verloren. Wir Autoren freuen uns über jedes Feedback, das wir erhalten, egal ob positiv oder konstruktiv kritisch. Nackte Klickzahlen unter den Artikeln sind unschön. Wir leben vom Feedback der User. Feedback, das uns motiviert weiterzumachen. Feedback, das uns motiviert, auch mit den noch so dicksten Augenrändern um 5 Uhr oder noch früher aufzustehen, um auch wirklich jede wissenswerte Information aus Japan oder sonst wo herauszufiltern sowie Expertisen und Analysen abzugeben. Motivation, die je nach Situation auch mal verloren gehen kann. Aber auch Motivation, die uns anspornt weiterzumachen und das bestmögliche für euch, unsere Leser zu geben.

In diesem Sinne: Auf ein hoffentlich schönes 2014!

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1 Kommentare

CMP 1 Januar, 2014 - 17:51

Toller Artikel Yankee, musste paar mal schmunzeln (natürlich abgesehen von den Tragödien..) während dem lesen. Hier auch nochmal vielen Dank für deine sehr ausführliche und vor allem so gut wie exklusive „Asien Berichterstattung“. Mach weiter so!

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