Jedes zweite Jahr erwachen die Straßen zwischen Leonberg, Böblingen und Stuttgart laut röhrend zum Leben und werden vom Geist früherer Rennsport-Jahrzehnte erfasst. Legendäre Autos und Motorräder zeigen bei Demofahrten über den ehemaligen Solitude–Ring die technischen Fortschritte sowie akustischen Klänge des vorherigen Jahrtausends.
Die Geschichte der Solitude-Veranstaltung geht bis in das Jahr 1903 zurück, als noch Bergrennen zum gleichnamigen Schloss veranstaltet wurden. Mitte der 1920er debütierte dann ein 22,3 Kilometer umfassender Rundkurs, der noch einige Male seine Form und seinen Ort ändern sollte. Am häufigsten fuhren Motorräder zwischen den waldigen Hügeln, aber in den 60ern konnten auch Formel-1-Stars wie Dan Gurney, Jack Brabham oder Jim Clark begrüßt werden. 1965 war schließlich das letzte kompetitive Motorsport-Jahr im Stuttgarter Wildpark. 2011 reaktivierte das Solitude Revival den nun über elf Kilometer langen Kurs.
Weitere Informationen und Streckenkarten: Solitude Revival e.V.





























1 Kommentare
[…] Rahmen des Solitude Revival hatte ich erst am vergangenen Wochenende die Chance, mit Stéphane Ortelli über seinen […]
Comments are closed.