Auf dem umgebauten Atlanta Motor Speedway bekamen die Fans ein spannendes Rennen geboten. Mit William Byron gab es zudem den fünften Sieger im fünften Lauf.
Das fünfte Saisonrennen auf dem AMS bot die besten Bedingungen für ein spannendes Rennen: Ein neues Auto und eine völlig neue Strecke. Neben der dringend notwendigen neuen Asphaltdecke bekam das Oval auch mehr Banking und wurde etwas schmaler. Das Ergebnis war eines der spektakulärsten Rennen der Saison, in dem sich mit William Byron erneut ein neuer Fahrer in die Siegerlisten eintrug.
„Es war so ganz anders, Intermediate-Style mit ein bisschen Speedway-Touch“, betonte Byron nach dem Rennen. Eine Aussage, die wenig überrascht, immerhin wurde in Atlanta erstmals mit dem Superspeedway-Paket gefahren. Folglich war das Rennen auch vom Pack Racing geprägt, das man sonst nur von den Superspeedways in Daytona und Talladega kennt. Zudem bekamen die Fans satte 46 Führungswechsel durch 20 verschiedene Fahrer geboten. Ein neuer Rekord in Atlanta.
Einmal mehr standen jedoch auch die Reifen im Fokus. Im Verlauf des Rennens lösten sich gleich mehrere Pneus in Luft auf. Die Folge: zahlreiche Crashs und Gelbphasen. Insgesamt gab es am Ende des Tages satte elf Unterbrechungen – allerdings nicht alle wegen Reifenschäden.
Die Stage-Siege sicherten sich wie in der Vorwoche Byron (Stage 1) und Ryan Blaney (Stage 2). Für den Penske-Piloten reichte es am Ende jedoch nur zu Rang 17, während Byron in die Victory Lane abbog. Es war sein erster Sieg in Atlanta und sein dritter Cup-Erfolg insgesamt. Zweiter wurde Ross Chastain gefolgt von Kurt Busch, Daniel Suárez und Cory LaJoie. Nach fünf Rennen standen somit fünf unterschiedliche Piloten in der Victory Lane. Es war zudem der dritte Sieg für einen der Hendrick-Chevrolets – lediglich Chase Elliott wartet noch auf einen Erfolg.
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Am kommenden Wochenende steht mit dem Circuit of the Americas der erste Rundkurs im NASCAR-Kalender auf dem Plan. Das Debüt im vergangenen Jahr verlief bedingt durch den starken Regen ziemlich chaotisch und wurde nach bereits 54 der geplanten 68 Runden abgebrochen. Den Premieren-Sieg sicherte sich der Rundkurspezialist Chase Elliott.
In diesem Jahr stattet NASCAR dem 3,426 Meilen langen Rundkurs, auf dem auch die Formel 1 gastiert, bereits im März einen Besuch ab. Es bleibt zu hoffen, dass sich das texanische Wetter dieses Mal von seiner besseren Seite zeigt. Aus europäischer Sicht ist das Rennen ebenfalls interessant. Der zweifache EuroNASCAR-Champion Loris Hezemans wird erstmal in diesem Jahr für das niederländische Team Hezeberg an den Start gehen.
Außerdem: BORIS SAID! (sorry Simon; Anm. d. Lektors)
Wie in der vergangenen Saison umrunden die Piloten den COTA erneut 68 Mal. Die erste Stage endet nach 15 Runden, die zweite nach 17. Das finale Segment auf dem COTA umfasst 36 Runden.
Bilder: NASCAR/Getty Images (Sean Gardner)


