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NASCAR: Harvick-Serie in Michigan endet

von Simon Mones
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Auf dem Michigan International Speedway fand am vergangenen Wochenende der vorletzte Lauf der Regular Season statt. Den Sieg sicherte sich Ryan Blaney.

Am vergangenen Wochenende stand auf dem Michigan International Speedway das vorletzte Rennen der Regular Season an. In den letzten Jahren setzte sich hier meist Kevin Harvick durch, der bislang aber noch sieglos ist. Somit fand dessen Serie nun durch den Sieg von Ryan Blaney ein jähes Ende.

Für den Penske-Piloten, der sich in einem Foto-Finish gegen William Byron und Kyle Larson durchsetzte, war es der erste Erfolg in Michigan und der zweite in diesem Jahr. Kevin Harvick wiederum, der als 14. das Ziel sah, konnte immerhin sein Playoff-Ticket buchen.

Stage-Siege für Elliott und Busch

Die Stage-Siege sicherten sich Chase Elliott und Kyle Busch. Während das erste Rennsegment noch ohne größere Zwischenfälle über die Bühne ging, kamen sich Austin Dillon und Brad Keselowski im Kampf um Platz sechs auf den letzten Metern in die Quere. Der Childress-Pilot verlor nach der Berührung die Kontrolle über sein Auto und krachte heftig in die Mauer und überschlug sich dabei beinahe.

„Oh Mann, das wollte ich nicht. Tut mir leid für ihn. Ich wollte ihn nicht abschießen“, entschuldigte sich Keselowski über Funk. Doch auch Dillion nahm einen Teil der Schuld an dem Unfall auf sich: „Ich wollte einfach so viele Stage-Punkte wie möglich mitnehmen. Als ich vom relativen unebenen Randstreifen wieder weg wollte, dachte ich, er würde mir ein bisschen mehr Raum lassen. Ich dachte einfach, da wäre mehr Platz, aber er hat mich wohl ein bisschen zu lange da unten gehalten.“

Chaos in der Schlussphase

Auch in der Schlussphase ging es einmal mehr hoch her: Zunächst waren es Byron, Larson, Denny Hamlin und Kurt Busch, die allesamt um den Sieg kämpften. Doch 21 Runden vor Schluss gab es eine weitere Caution – dieses Mal wegen Regen. Nach sieben Runden unter Gelb konnte es dann weiter gehen, zumindest für eine kurze Zeit.

Im Mittelfeld wurde Joey Logano von Martin Truex Jr. gedreht und zeitgleich drehten sich auch Christopher Bell und Ryan Newman. Es folgte ein weiterer Restart acht Runden vor Schluss. Durch die Choose-Rule fand sich nun Blaney in der ersten Reihe wieder, neben dem immer noch führenden Byron. Auf der Innenbahn übernahm der Penske-Pilot dank eines Pushs von Kyle Busch die Führung und gab diese nicht mehr ab.

Up Next: Daytona, die Dritte

Die Entscheidung im Kampf um die Playoffs fällt am kommenden Wochenende in Daytona. Traditionell handelt es sich bei dem zweiten Rennen auf dem Oval in Florida um ein Nachtrennen. In diesem Jahr ist es nach dem Roval-Rennen bereits der dritte Besuch auf dem Superspeedway.

Die meisten Siege beim zweiten Besuch des Daytona-Ovals erzielte David Pearson mit fünf Erfolgen. Von den noch aktiven Piloten gelang es jedoch keinem Piloten das Rennen mehrfach zu gewinnen. Mit neun Siegen ist Wood Brothers Racing der erfolgreichste Rennstall beim Coke Zero Sugar 400. Der letzte Sieg des Familienteams datiert aber vom Jahr 1983. Auf Platz zwei liegt Hendrick Motorsports mit sieben Erfolgen, dicht gefolgt von Rush Fenway Racing. Joe Gibbs Racing triumphierte viermal. Bester Hersteller ist Chevrolet, die 20-mal ein Auto in der Victory Lane platzierten. Ford gelang dies 19-mal. Toyota triumphierte lediglich 2008 und 2018.

Bilder: NASCAR/Getty Images (Logan Riley/Sean Gardner)

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