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NASCAR: Hamlin wieder siegreich

von Simon Mones
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Zum Auftakt der Playoffs auf dem Darlington Raceway zeigte Denny Hamlin, dass er noch gewinnen kann. Kyle Larson wurde einmal mehr Zweiter.

Er kann es also doch noch! Beim Playoff-Auftakt in Darlington sicherte sich Denny Hamlin seinen ersten Saisonsieg und steht damit sicher in der „Round of 12.“ Während der Gibbs-Pilot einen perfekten Start in die Playoffs erwischte, lief es für andere Piloten weniger gut.

Besonders für die bislang so erfolgreiche Truppe von Hendrick Motorsport hätte das Darlington-Rennen besser laufen können. Bereits nach 16 Runden fand sich Alex Bowman in der Mauer wieder. Beim Versuch auszuweichen zog sich auch dessen Teamkollege William Byron einen Schaden zu.

Beide fielen ans Ende der Führungsrunde zurück, doch damit war das Drama noch nicht vorbei. Denn beim Boxenstopp unter Gelb nahm auch der Chevrolet von Chase Elliott Schaden, nachdem dieser mit einem Crew-Mitglied von Rick Ware kollidiert war. Der Mechaniker kam indes mit dem Schrecken davon. Wenige Runden später crashte dann mit Michael McDowell ein weiterer Playoff-Teilnehmer. Den Stage-Sieg in diesem actionreichen ersten Renndrittel sicherte sich der spätere Rennsieger Hamlin vor Ryan Blaney und Kurt Busch.

Gibbs-Pech in Stage 2

Das zweite Renndrittel begann ähnlich wie das erste Segment. Dieses Mal waren es Kyle Busch und Austin Dillon, die sich in die Quere kamen und für den Gibbs-Piloten war damit das Rennen bereits gelaufen. Die Schuld dafür sah Busch jedoch nicht bei dem Childress-Piloten, viel mehr sei die Abstimmung seines Camry die Ursache gewesen.

Doch ähnlich wie bei Hendrick in der ersten Stage sollte es auch für die Gibbs-Truppe Schlag auf Schlag kommen. Zunächst erwischte der in Führung liegende Christopher Bell ein großes Teil auf der Strecke, wenig später klagte dann Martin Truex Jr. über Vibrationen, weil eines seiner Räder nicht richtig befestigt war. Während Bell aber ohne Zeitverlust weiterfahren konnte, musste der Meister von 2017 noch einmal stoppen und fiel dadurch zurück. Kurz vor Stage-Ende war das Rennen nach einem weiteren Unfall dann auch für Byron gelaufen. Den Stage-Sieg sicherte sich Kyle Larson vor Bell und Ross Chastain.

Hamlin triumphiert in Darlington

Hendrick-Pilot Larson drückte auch dem dritten Rennsegment zunächst seinen Stempel auf, während Truex und Hamlin versuchten, ihm über die Strategie ein Schnippchen zu schlagen. Die beiden Gibbs-Piloten wurden jedoch von einer weiteren Gelbphase ausgebremst, nachdem sich Blaney wegen Bremsproblemen gedreht hatte.

Nach einer weiteren Gelbpahse – dieses Mal crashte Chase Elliott, dessen Rennen danach beendet war – lag Hamlin schließlich in Führung. Larson kam zwar noch einmal ran, konnte den Gibbs-Piloten jedoch nicht mehr überholen.

Vorschau Richmond

Am kommenden Wochenende besucht die höchste NASCAR-Liga das Oval in Richmond. Bis 2018 bildete das Rennen in Richmond noch den Abschluss der „Regular Season“, weswegen das Rennen unter dem Motto „One last race, to make the chase“ stand.

Eröffnet wurde das 0,75 Meilen lange D-Oval im Jahr 1946, damals war die Strecke noch unbefestigt. Auch als die NASCAR 1953 ihr erstes Rennen in Richmond austrug, war die Strecke noch nicht asphaltiert. Bereits 1964 fand auf dem 0,5-Meilen-Oval ein Rennen unter einer temporären Beleuchtung statt. Erst 1968 wurde eine Asphaltdecke aufgetragen, die Strecke behielt aber zunächst ihre ursprüngliche 0,5-Meilen-Konfiguration bei. Seit 1988 ist die Strecke 0,75 Meilen lang.

Am häufigsten gewann Richard Petty auf dem 0,75-Meiler. Dem „King“ gelangen sieben Besuche in der Victory Lane. Abgesehen von Hamlin gelang es nur Kevin Harvick und Brad Keselowski mehr als einmal in Richmond zu gewinnen. Hamlin fuhr bereits dreimal in die Victory Lane, Harvick und Keselowski gewannen zweimal auf dem traditionsreichen Oval. Letzterer setzte sich im vergangenen Jahr beim zweiten Lauf der Playoffs durch, ein Triumph, den er sicher gerne wiederholen würde.

Von den aktiven Teams weisen Hendrick Motorsports, sowie Penske und Joe Gibbs Racing die meisten Siege auf. Gibbs setzte sich insgesamt siebenmal durch, Penske gewann sechsmal und Hendrick gelang es fünfmal ein Auto in die Victory-Lane zubringen. Bester Hersteller ist Chevrolet mit 17 Erfolgen, dicht gefolgt von Ford, die auf 16 Siege kommen. Toyota gewann das Herbstrennen in Richmond siebenmal.

Bilder:NASCAR/Getty Images (Jared C. Tilton)

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