Bevor es los geht, erst mal die letzten Updates aus dem Krankenlager:

1. Dario Franchittis Knöchelbruch könnte komplizierter sein, als gedacht. Er war zwar gestern an der Strecke in Talladega, muss aber heute wieder ins Krankenhaus. Sprach man am Samstag noch von rund drei Wochen, in denen der Schotte ausfallen wird, legt man sich jetzt nicht mehr so fest. Wenn es schlecht läuft, sitzt Franchitti erst wieder Mitte Juni im Auto. Kritik gab es in Richtung Johnny Sauter Larry Gunselman, der geschlagene acht Sekunden nach dem Unfall mit hoher Geschwindigkeit in Darios Wagen einschlug. Da wäre genug Zeit gewesen, den Wagen zu verlangsamen, da eh Gelb war. Seitens der NASCAR überlegt man wohl jetzt schon, ob man ein solches Verhalten in Zukunft nicht bestraft. Besser wärs.

2. Heikki Kovalainen geht es laut McLaren bestens, aber er muss eine weitere Nacht im Krankenhaus bleiben. (Muss er doch nicht, laut diverser Meldungen.) Er hat wohl einen ziemlichen Brummschädel, was angesichts der 26G die sein Nacken beim Aufprall aushalten musste, wohl nicht verwunderlich ist. Der Reifenstabel hat auch seinen Dienst erfüllt, denn er hat die Aufprallgeschwindigkeit massiv verringert. Eine Überlegung wäre es aber, an der schnellen Stelle auch Asphalt hinzulegen, denn Kovalainen war auf dem Kiesbett nur noch Passagier. Auf Asphalt hätte er den Wagen eventuell noch in einen Dreher zwingen können. Ob der Finne in der Türkei wird fahren können hängt aber vom FIA Check ab. Die Ursache des Unfalls ist allerdings weiterhin ein Rätsel. Klar ist, dass die Felge brach. Warum sie das tat, ist nicht bekannt.

3. Stephane Ortelli geht es nach seinem Monster-Abflug den Umständen entsprechend gut. Er hat einen gebrochenen Knöchel und viele Prellungen. Dazu wohl doch auch eine leichte Gehirnerschütterung, was angesichts der massiven Aufprallenergie bei seinen Überschlägen auch nicht weiter verwunderlich. Er wird wohl erst Mitte der Woche aus dem Krankenhaus entlassen werden. Bei der Rettung von Ortelli fiel mir auf, dass die Sache einigermaßen schnell ging. Eine Krankenschwester war sofort da, ebenso eine weitere medizinische Person. Der Krankenwagen tauchte ebenfalls relativ flott auf, auch wenn das Ding eher wie ein Lastwagen aussah. Bergung und Abtransport waren schnell und gut, ebenso die Informationspolitik. Was den schweren Unfall verursacht haben könnte, ist noch nicht bekannt. Wird auch schwer werden rauszufinden, denn der Wagen ist vollkommen zerstört.

Der Motorsport hat an diesem Wochenende dreimal sehr viel Glück gehabt.

F1 – GP Barcelona
Das Rennen war dann doch besser, als man es erwarten konnte. Was vor allem mit den vielen Ausfällen zu tun hatte, die aber eigentlich nur das Hinterfeld betraffen. Vorne war die Sache von Start an klar. Alonso hatte auf der schmutzigen Seite des Grids keine Chance, obwohl er sogar einen Tick besser loskam als Raikkönen. Aber sowohl der Finne als auch Massa beschleunigten den Spanier einfach aus, der dann auch noch etwas weiter innen anbremsen musste und zudem Hamilton im Genick hatte. Die Ferrari zeigten vor allem im ersten Stint, was sie drauf hatten. Raikkönen baute schnell eine bequeme Führung aus, die er aber nach der Safety Car Phase nicht mehr aufbauen konnte. Der Grund – Ferrari nahm das Gas raus. Nachdem Hamilton auf die harten Reifen wechselte, kam er auch nicht mehr auf Spitzenzeiten. Fuhr Raikkönen im ersten Stint um 1.21.9 min, nahm er später eine ganze Sekunde raus und hielt Massa und Hamilton nur noch auf Abstand. Hätte der Finne ernst gemacht, wäre er dem Feld enteilt. So richtig ist immer noch nicht klar, wie gut der Ferrari eigentlich ist. Man hat im Moment den Eindruck, dass die Italiener nicht das Letzte aus dem Wagen rausholen.

Ein gutes Rennen legte Lewis Hamilton hin. Nach der Kritik aus den letzten Rennen, zeigte er, was in dem McLaren steckt und das er auch ein beständiges Rennen hinlegen kann. Mehr geht bei den Briten im Moment offenbar nicht und das wird sich in den nächsten 14 Tagen wohl auch nicht ändern. Man hat einfach nicht den Speed der Ferrari und muss aufpassen, dass man von BMW nicht überholt wird. Denn hätte Kubica nach dem Start vor Hamilton gelegen, wäre der wohl kaum am Polen vorbeigekommen, denn die Rundenzeiten waren ziemlich identisch. Für McLaren ist es im Moment ein wenig verhext. Jeden Schritt, den man macht, beantwortet BMW und seit diesem Wochenende wohl auch Renault.

Die Franzosen haben den wohl größten Schritt gemacht. Und vermutlich hat das was mit dem leidigen Massedämpferproblem zu tun, mit dem Renault seit der Saison 2006 rumkämpft. Es geht wohl darum, dass man vor allem die Vorderachse ruhig bekommt, um besser und vor allem ruhiger einlenken zu können. Ferrari versucht die Vorderachse offenbar erfolgreich mit dem Loch in der Schnauze zu stabilisieren, BMW und Honda haben das bekannte Flügelwerk. Es geht aber auch wohl mit der Variante, dass man die Flügel abdämpft. Beweglich dürfen diese ja nicht sein, aber keiner hat was davon gesagt, dass man die Aufhängungspunkte nicht mit kleinen Dämpfer versehen darf. Diese Dinger heißen “J-Damper” und werden von McLaren eingesetzt. Kleine Sache, große Wirkung.

Neben Renault hat mich auch mal wieder Honda beeindruckt. Platz sechs ist eine saubere Leistung, die man zwar mit Hilfe der Ausfälle von Alonso, Kovalainen, Rosberg und Piquet bewerkstelligt hat, aber immerhin war man zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Japaner sind kurz davor, den Sprung ins Mittelfeld zu schaffen. Wem man eindeutig die Leviten lesen sollte: Adrian Sutil. Da wo er der Deutsche in der ersten Runde überholen wollte, gab es nicht mal eine Lücke. Sutil steht unter Druck, keine Frage. Das Team konzentriert sich zunehmend auf Fisichella, der zudem auch noch keine Fehler macht und sich PR-trächtige Kämpfe mit Heidfeld und den Red Bull geliefert hat. Ich war noch nie ein Fan von Sutil, und nach der gestrigen Aktion werde ich wohl so schnell auch keiner mehr werden. Und sein Team wohl auch nicht. Ich bin weiterhin der Meinung, dass man mit Robert Dornboos besser dran wäre.

Wie man es besser macht, zeigte Nakajima im Williams. Von Platz 12 gestartet gelang ihm ein sauberes Rennen, in dem er sogar den auf Platz acht gestarteten Trulli hinter sich lassen konnte. Er fuhr unspektakulär aber konstant schnell und holte aus dem Williams das raus, was möglich war. Auch er profitierte von den Ausfällen, aber am Ende gewinnt halt auch der, der sein Material schont.

In 14 Tagen gehts auf die wunderschöne Strecke von Istambul, die zwar auch nicht gerade vor Überholmöglichkeiten strotzt, aber immerhin schön anzusehen ist.

NASCAR – Talladega
Das Talladega immer für ein spektakuläres Rennen gut ist, weiß man. Aber gestern legte der Sprint Cup das wohl beste Rennen der laufenden Saison hin. Genauso will man ein NASCAR Rennen haben. Eng, sauber extrem spannend und man weiß bis zur letzten Runde nicht, wer am Ende vorne stehen wird. Es hätte wirklich jede gewinnen können, auch wenn es lange so aussah, dass Tony Stewart und Dale Earnhardt jr. das Rennen unter sich ausmachen würden. Die beiden gelten als die besten Bump Drafter in der Szene und sie stellten dies auch bis zum Schluss unter Beweis. Die Probleme für beide kamen dann aber am Ende. Stewart hatte einen Reifenschaden, der ihn ans Ende des Feldes zurück warf, Junior hatte sich in den letzten Runden einmal beim Drafting verzockt, als er auf die äußere Linie ging, und dort von allen alleine gelassen wurde. Keiner hatte Lust Junior anzuschieben, da man wusste, dass sein Wagen gestern unschlagbar erschien. Da ließ man ihn auf Platz 20 zurückfallen, wo er dann in den Unfall mit Stewart und Labonte verwickelt war. Danach war sein Rennen leider gelaufen.

Deutlich besser war Montoya unterwegs. Die Dodge sind irgendwie komisch. Auf den 1.5 Ovalen sind sie lahm, aber sobald die Luftmengenbegrenzer drauf geschraubt werden, gehen sie ab wie sonst was. Kurt Busch, Kasey Kahne, Stremme und Montoya waren abwechselnd immer vorne zu finden, und vor allem Montoya hatte in der letzten Runde die beste Position für einen möglichen Sieg, als er in einer sensationellen Aktion Jeff Gordon vom zweiten Platz verdrängte. Alles sprach für ihn, doch dann brach im hinteren Mittelfeld die Hölle los und Augangs Turn Zwei gab es in der letzten Runde den “big one”. Da die NASCAR für den Fall kein “Green/White/Checkered” mehr vorsieht, war Kyle Busch der Sieger. Ob er Montoya hätte halten können?

Das Rennen zeigte auch, dass man mit dem CoT ganz wunderbar überholen kann. Man muss nur tricksen. Junior probierte es während des Rennens gleich mehrfach kurz vor der Ziellinie an Stewart vorbei zu gehen. Das machte er, in dem er aus dem Windschatten rausging und sich kurz in Richtung rechten Kotflügel von Stewart fallen. Dort kann sich offenbar noch einmal ansaugen lassen, gleichzeitig nimmt man dem Gegner etwas Anpressdruck. Junior schoss jedesmal an Stewart vorbei. Was ähnliches machte auch Montoya mit Jeff Gordon in der vorletzten Runde und vermutlich hatte selbiges mit Kyle Busch auf der Zielgeraden vor. Schade, dass er das nicht mehr machen konnte, ich hätte das Finish gerne gesehen.

Große Enttäuschungen gab es während des Rennens nicht. RCR kämpft weiter mit einer gewissen Schwäche, die Toyota sind nur bei Gibbs richtig gut und Hendrick Motorsport würde in einem massiven Loch hängen, wenn sie nicht Junior hätten. Es ist nicht mir schleierhaft, warum Johnson und Gordon dieses Jahr soviele Probleme haben, während Junior mit seinem neuen Team so erfolgreich ist. Ich bin mir sicher, dass die beiden noch ein Mini-Comeback werden feiern können und es tut der Serie auch gut, wenn die Seriensieger der letzten beiden Jahre mal nicht so gut unterwegs sind.

Neben dem guten Rennen gab es auch jede Menge Gerüchte. Es dreht sich, wie schon mal erwähnt, um Tony Stewart, der eine Bewegung in die Szene bringt. Mittlerweile gibt es drei Gerüchte, die sich hartnäckig halten:
1. Stewart geht zu Haas/CNC um dort Teambesitzer zu werden
2. Stewart geht zu RCR, um wieder bei Chevy andocken zu können
3. Stewart bleibt bei Gibbs, bekommt aber, ähnlich wie Gordon bei Hendrick, sein eigenes Team

Es wird viel über die engen Geschäftsbeziehungen zwischen Stewart und Chevy geredet, der zu dem gerade in den USA in einem Werbespot zu sehen ist, wo er staunend vor einer Corvette steht. Mit Toyota verbindet ihn wohl nicht sehr viel. Auf der anderen Seite wird Stewart nicht so blöd sein, zu einem Mittelfeld Team zu gehen, um dort erst einmal hinterher zu fahren. Ähnlich die Fernando Alonso motiviert sich Stewart über Siege, nicht über Top 20 Platzierungen. Ich halte die Variante mit RCR durchaus für möglich. Noch gar nicht besprochen wurde die Möglichkeit, dass sich Hendrick Stewart schnappt und den etwas glücklos agierenden Casey Mears ersetzt. Stewart und Junior sind dicke Freunde, womit Hendrick ein Gegengewicht zu der Achse Gordon/Johnson hätte.
Die Frage ist auch, wer Stewarts Platz einnehmen könnte, wenn dieser Gibbs verlässt. Die beiden heissesten Kandidaten sind im Moment: Carl Edwards und Juan Pablo Montoya. Edwards gilt als Ford/Roush-Mann, will aber auch in einem Wagen sitzen, mit dem er gewinnen kann. Bei Montoya wäre ein Wechsel wohl theoretisch möglich, aber kaum wahrscheinlich. Er ist im Moment das Zugpferd von Ganassi und zudem eng mit dem Teambesitzer befreundet.

Stewart hat zumindest das Tor für wochenlange Spekulationen weit aufgestossen.

LMS – Monza
Monza gehört zu meinen Lieblingsstrecken, zeigte aber leider gestern auch zweimal, warum sie so gefährlich ist. Erst flog Dindo Capello ab, weil er auf der Geraden zur Parabolica abgeschossen wurde. Sein Wagen stieg auf und schlug in die Leitplanken ein. Erstaunlicherweise gelang es ihm, den zerfledderten Audi zur Box zu schleppen, wo man ihn trotz abgerissener Aufhängung in knapp acht Runden in Stand setzen konnte. Den zweiten Unfall von Ortelli hab ich schon zur genüge besprochen. Auffällig ist allerdings, dass beide Wagen bei schon geringer Unterluft abhoben. Die Aerodynamik der LMP1 ist so sensibel geworden, dass die Dinger sofort in die Luft gehen, wenn mal was passiert. Wie soll das in Le Mans sein, wenn man über die Kuppen geht? Sehen wir wieder fliegende Wagen, wie damals, als die Mercedes durch die Gegend segelten und Peter Dumbreck nur mit viel Glück einen schweren Unfall kaum verletzt überstand? Der ACO, die für das Regelement verantwortlich sind, müssen dringend etwas unternehmen. Eine Variante wären vielleicht die Flaps, die die NASCAR auf den Autos hat, und die die Wagen einigermaßen auf den Boden halten. Die sind aber nur anwendbar, wenn die LMP1 mit Dach unterwegs sind, bei den offenen Prototypen machen sie keinen Sinn. Die Gefahr, dass bei so einem Unfall ein Wagen aber auch mal über die Streckenbegrenzung segelt, ist auf jeden Fall gegeben. Da muss wirklich was passieren.

Das Rennen war, wie soll es bei einem 1000KM Rennen auch anders sein, ein etwas zäher Brocken. Die Peugeot sind den Audi in Sachen Speed deutlich überlegen. Der R10, vom Konzept her ja auch schon nicht mehr taufrisch, zeigt seine Defizite vor allem in der Gewichtsverteilung. Der TDI ist zu schwer, damit liegt zuviel Gewicht auf der Hinterachse, was das Einlenken in die schnellen Kurven verschlechtert. Gleichzeitig scheint mir der Peugeot Motor auch einen Tick kräftiger zu sein, denn die Audi kommen auch auf den Geraden nicht hinterher. Zudem scheint der Fahrplan der Franzosen zu stimmen. Dass ein Wagen im Rennen Probleme hatte war durchaus einkalkuliert, denn Peugeot setzt teilweise Bauteile ein, die schon seit Sebring im Auto stecken. Man will halt sehen, wie lang die Sachen halten und was dann kaputt geht.

Dass das Rennen in Monza am Ende spannender war, als gedacht, lag an den vielen Safety Car Phasen, die den R10 immer wieder erlaubten, an den Peugeot ranzukommen. Die setzten sich am Ende zwar mit einer etwas fragwürdigen und sehr ruppigen Aktion gegenüber den R10 von Rockenfeller durch, aber im Grunde haben sie verdient gewonnen. Bei Audi werden knapp sechs Wochen vor den 24 Stunden von Le Mans die Alarmglocken klingeln. In Le Mans gibt es zwar auch hier und da Safety Car Phasen, aber die seit wegen der Länge der Strecke nicht so häufig, wie auf anderen Strecken. Und bei dem Speed die die Peugeots haben, ist in Le Mans eine Runde schnell verloren.

Glückwunsch an die Freunde vom Horag Team, die in der LMP2 einen dritten Platz einfahren konnten.

GP2 – Barcelona
Nur kurz – beide Rennen waren durchaus sehenswert, wenn auch auf Grund der Strecke für ein GP2 Rennen eher ruhig. Bruno Senna machte das Beste aus seinen eher mauen Startplätzen und übernahm die Führung in der Meisterschaft. Der eigentliche Meisterschaftsfavorit, Romain Grosjan, hatte ein schlechtes Wochenende, weil er im Training gepatzt hatte und er sich im zweiten Rennen, dass er locker hätte gewinnen können, ein zu hartes Manöver gegen Kobayashi erlaubte, das die Rennleitung mit einer Durchfahrtsstrafe belegte. Ich bin mir aber sicher, dass Grosjan weiter der Mann ist, den es zu schlagen gilt.

Und sonst?
Die beiden anderen Rahmenrennen der F1 waren auch eher mau. Die neue Formel BWM Meisterschaft (die deutsche und britische Meisterschaft wurden zusammen gelegt) war nett, aber mehr auch nicht. Selbiges galt für den Porsche Cup.

28.04.2008

Aufz. 16:00 Uhr Porsche Supercup Spanien Premiere
Aufz. 17:55 Uhr Belcar Zolder MotorsTV
Aufz. 18:20 Uhr FIA GT3 Silverstone MotorsTV
Aufz. 18:45 Uhr FIA GT4 Silverstone MotorsTV
Aufz. 19:10 Uhr LMS Monza MotorsTV
Aufz. 19:15 Uhr NASCAR SC Talladega Premiere
Aufz. 20:15 Uhr Formel Eins Spanien Premiere
Aufz. 22:15 Uhr IRL Kansas Premiere
Aufz. 23:35 Uhr British GT Kockhill MotorsTV

29.04.2008

Aufz. 11:55 Uhr GP2 Spanien Premiere
Aufz. 13:05 Uhr British GT Kockhill MotorsTV
Aufz. 13:55 Uhr Porsche Supercup Spanien Premiere
Aufz. 14:00 Uhr ALMS Long Beach MotorsTV
Aufz. 15:20 Uhr LMS Monza MotorsTV
Aufz. 18:00 Uhr Formel Eins Spanien Premiere
Aufz. 20:00 Uhr IRL Kansas Premiere
Aufz. 22:45 Uhr LMS Monza MotorsTV