Kein schwacher, pseudo-witziger Aprilscherz, sondern Startschuss in die neue Saison: Am 01. April erwacht die japanische Super GT in Okayama endlich aus dem Winterschlaf. Auch in diesem Jahr wird der Racingblog als einziges deutsches Medium ausführlich über die Rennserie berichten.

Viel wurde über den Winter über einen möglichen Zusammenschluss zwischen der DTM sowie der Super GT spekuliert. Zum einen waren da die Kommentare aus Deutschland, die bereits Anfang des vergangenen Jahres so klangen, als hätte man sich mit den Japanern geeinigt, während die wiederum nur brav nickten und schwiegen. Kulturell gesehen somit ein halbes Zeichen für eine Negation des Zusammenschlusses. Erst im Dezember wurde bekannt, dass man sich nach mehrmaligen Treffen, unter anderem in Deutschland, mit der DTM respektive der ITR auf eine Übernahme von Einheitsteilen wie Sicherheitszellen und Getrieben geeinigt hatte. Die Nachricht kam weniger überraschend, schließlich hatte sich Masaaki Bandoh, Vorsitzender der Super GT, bereits kurz nach der Präsentation der neuen 2012er DTM-Boliden in Frankfurt offen über eine mögliche Kostenreduzierung durch die Übernahme einzelner Einheitsteile geäußert.

Die Kosten sind in der Super GT, die im Gegensatz zu westlichen Rennserien eine andere Philosophie verfolgt (Entwicklung von Technologie für den Rennsport, nicht um seine Marke für die regionalen Automärkte zu promoten), ein noch immer heiß diskutiertes Thema. Eine komplette Angleichung des Reglements lehnte Bandoh bereits im Vorfeld strikt ab, weil dadurch die Produktionskette der einzelnen, japanischen Zulieferer gefährdet werden könnte – ein Modell, das die Japaner seit vielen Jahren erfolgreich praktizieren. Aus Deutschland, primär aus dem BMW-Lager, sind Stimmen vernehmbar, dass die Münchner gerne den Einsatz des 4l-Aggregats in der GT500 sehen würden, während die Japaner weiterhin auf 3,4l V8-Motor setzen. Des Weiteren möchte Honda ab 2014/15 mit dem neuen NSX, der mit einem so genannten Midship-Motor ausgestattet sein wird, in der Meisterschaft antreten, was darauf schließen lässt, dass sich GTA und ITR bis auf die Übernahme einzelner Einheitsteile wohl nicht einig werden.

Darf man den Gerüchten aus Japan glauben schenken, so verlief ein Treffen zwischen ITR und GTA in Tokyo Anfang des Jahres alles andere als erfreulich für die Deutschen, so dass diese nach nur wenigen Stunden mit enttäuschten Gesichtern wieder zurückflogen. Die ITR, die sowieso den Anschein erweckt, lediglich ihre Teile an Nippon verkaufen zu wollen, würde gerne ihre Monocoques in der GT500 sehen, was allerdings unter anderem zu den bereits genannten Gründen in der Gefährdung der hiesigen Produktionsketten führen könnte. Der Hokuspokus um eine etwaige, gemeinsame Rennserie seitens Hans Werner Aufrecht (man denke an seine Aussagen Anfang 2011 wie, sinngemäß, dass die Japaner bereits 2012 nach DTM-Regularien fahren und gewiss einige Hersteller aus dem Land der aufgehenden Sonne in Deutschland antreten könnten), war zudem sowieso dem Größenwahnsinn der „populärsten Tourenwagen-Serie der Welt“™ geschuldet, denn auch das lehnte Masaaki Bandoh einem Interview mit dem Magazin Racecar Engineering strikt ab, wenn auch beispielsweise ein einzelnes Event (eventuell schielte er dort auf das International Pokka GT Summer Special in Suzuka) sicherlich denkbar wäre, unter anderem auch zusammen mit der GrandAm. Dies heiße allerdings nicht, dass die Japaner die „Gaijins“ (Ausländer) nicht in ihrem Land begrüßen würden. Die Super GT selbst würde hingegen nach ihrem weniger erfolgreichen Gastauftritt in Fontana, Kalifornien im Jahr 2004 nicht mehr den europäischen oder amerikanischen Raum betreten, aber weiter auf dem südost-asiatischen Raum expandieren. Das derzeitige Zwischenergebnis: 2013 wird die Super GT erstmals auf der Formel-1-Strecke in Südkorea gastieren, und neben Malaysia ihr zweites Auslandsrennen bestreiten. Masaaki Bandoh sprach auf der Pressekonferenz von der neuen, asiatischen Strategie seitens der GTA und Super GT, während sich die Streckenbetreiber  auf das zweite Event auf ihrem Kurs freuen. Fehlen nur noch die einst geplanten Häuser rund um die Strecke… Ob und wie sich ITR/DTM sowie GTA/Super GT weiter annähern werden, ist derzeit ungewiss. Eines ist jedenfalls sicher: Im Super-GT-Reglement für 2012 steht ausdrücklich geschrieben, dass alle Fahrzeuge, die seit der 2009er Saison antreten, bis Ende 2013 die gleichen Chassis verwenden müssen, wobei Ausnahmen durch die GTA genehmigt werden können, wie zuletzt 2010 für den Honda HSV-010. Freilich trafen mit der ITR sowie der GTA zwei kulturell unterschiedliche, egomanische Geschäftspartner aufeinander. Es scheint aber, als habe die ITR nicht aus den europäisch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen der Vergangenheit gelernt. Gegenüber japanischen Geschäftspartnern verlangt man nichts, ganz im Gegenteil. Steht so aber auch in jedem noch so minderen „Business für Dummies“.

 

Der Rennkalender 2012

2013 ist die Super GT somit das erste Mal in Südkorea unterwegs, was Strecken-technisch die größte Änderung in den kommenden zwei Jahren darstellen dürfte. Zu hoffen ist allerdings, dass die Renndistanzen, die 2011 aufgrund der Folgen der tragischen Naturkatastrophe vom 11. März stellenweise stark gesenkt wurden, ab 2013 wieder angehoben werden. Auch in diesem Jahr müssen sich die Fans auf wieder kürzere Rennen einstellen, wobei die Ankündigung der Rückkehr des 1000-km-Rennens in Suzuka nicht nur bei den Fans für Freude gesorgt hatte, schließlich war das wohl neben dem F1-Japan-GP bekannteste Rennen Japans in den Jahren seit 2009 auf 700km und im letzten Jahr sogar auf 500km verkürzt worden. Bis auf den Frühjahrslauf in Fuji (500km) sowie das letzte Rennen in Motegi (250km) haben alle anderen Rennen eine Distanz von 300km. Schlecht ist das gewiss nicht, schließlich haben die kürzeren Distanzen bereits im letzten Jahr für weniger strategische Spielereien an der Box und für noch mehr Action als sonst sowieso schon auf der Strecke gesorgt. Wie ursprünglich auch letztes Jahr angedacht, geht die Saison in Okayama los und endet Meisterschafts-technisch gesehen in Motegi im Oktober. Der große Motorsport-Saisonabschluss wird hingegen wieder zusammen mit der Formel Nippon beim JAF Grand Prix in Fuji im November zelebriert, der wie gehabt selbstverständlich nicht zur Meisterschaft zählt.

 

Der Kalender für 2012:

31.03-01.04:   Okayama International Circuit 300km

03.05-04.05:   Fuji Speedway 500km

09.06-10.06:   Sepang International Circuit (Malaysia) 300km

28.07-29.07:   Sportsland Sugo 300km

18.08-19.08:   Suzuka Circuit 1000km

08.09-09.09:   Fuji Speedway 300km

28.09-29.09:   Autopolis 300km

27.10-28.10:   Twin Ring Motegi Motegi 250km

16.11-18.11:   JAF Grand Prix Fuji Speedway (gehört nicht zur Meisterschaft)

 

Super GT im TV

Wie auch in den Jahren zuvor wird die Super GT ausschließlich auf dem Japan-exklusiven Sportsender J Sports zu sehen sein; einen Deal mit einem internationalen TV-Sender haben die Japaner nicht unterschrieben – in Deutschland bleiben die Flachfernseher somit schwarz. Die einzige Alternative sind die kurzen Highlight-Videos auf der offiziellen Webseite oder die Suche nach halb-legalen Grau-Streams. Getreu dem Motto „Einen Schritt vor und zwei zurück“ hat die GTA vor wenigen Tagen den offiziellen Super-GT-Stream (nicht verwirren, das Video-Fenster ist lediglich ein Promotion-Video, der eigentliche Stream verbirgt sich hinter den japanischen Schriftzeichen zu jedem einzelnem Rennen) in Zusammenarbeit mit J Sports sowie dem in Japan sehr bekannten und beliebten „Videohoster“ Nico Nico Douga angekündigt. Nico Nico Douga (Anmeldung erforderlich) kann als eine Kombination aus japanischen YouTube sowie Ustream bezeichnet werden, lange bevor es die beiden anderen Plattformen überhaupt gab, geschweige sie überhaupt in Planung waren. Auf dem Stream werden allerdings lediglich die Qualifyings sowie ausgewählte Trainings-Sessions (bislang sind beide Läufe in Fuji, Suzuka und Motegi bestätigt) und immerhin der komplette JAF Grand Prix zu sehen sein. Und wie hätte es auch anders sein sollen: Der Stream ist selbstverständlich geoblocked und kann deshalb außerhalb Japans nicht angeschaut werden, was ohne Premium-Account sowieso zu einem Problem geführt hätte. Denn anders als das System von beispielsweise Justin.TV, haben Premium-User auf Nico Nico Douga Vorrang und verdrängen, je nach Andrang, die Free User mitunter sogar komplett.

Die GTA und Super GT bewegen sich mit diesem Stream auf jeden Fall in die richtige Richtung, wenn auch eine Übertragung aller Rennen ins Internet wünschenswert gewesen wäre, wohl aber – verständlicherweise – der Pay-TV-Sender J Sports etwas dagegen hatte. Dass ein Geoblock für den Live-Stream genutzt wird, mag auf den ersten Blick für den geneigten Westler schlimm und unverständnisvoll klingen, erscheint aufgrund der Ausrichtung der Serie tatsächlich in irgendeiner Form aber doch zumindest teilweise sinnig, wenn auch dennoch enttäuschend. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Verantwortlichen den Weg der Verbreitung über das Internet weiter einschlagen (oder kleinere Deals mit Spartensender wie früher einst mit MotorsTV absegnen) und stellenweise forcieren. Weltweite Fans gibt es schließlich, auch wenn die Super GT selbst sich auf japanischen respektive dem südost-asiatischen Raum ausrichtet. Ähnlich dem letzten Jahr werden wir im Racingblog, sofern möglich, zu allen Rennen einen Live-Blog anbieten, zusätzlich gibt es vor und nach jedem Rennwochenende selbstverständlich unsere ausführlichen Vorschau- sowie Analyse-Artikel.

 

Die GT500

Die GTA schraubt und werkelt weiterhin fleißig am neuen Regelwerk für 2014, großartige Änderungen sind in diesem Jahr somit nicht zu verzeichnen. Schneller ist man geworden. Hierfür wurden zwar die Luftrestriktoren von 29.1mm*2 auf 30.2mm*2 vergrößert, gleichzeitig aber auch 80 PS mehr zugelassen. Geschuldet ist dies den in diesem Jahr schneller gewordenen GT300-Boliden. J.P. de Oliveira hatte bereits im Vorfeld via Twitter vermutet, dass in diesem Jahr einige Rundenrekorde geknackt werden könnten. Alle drei Hersteller setzen weiterhin auf die auch im letzten Jahr eingesetzten Fahrzeuge und werkelten über den Winter an mehr oder weniger kleineren Modifikationen. Auch das Fahrerkarussell hat sich in der GT500 im hohen Bogen gedreht, unter anderem mit dem Abschied und der Rückkehr zwei großer, deutscher Champions.

 

Nissan

Dass ausgerechnet Nissan, und dann auch noch die junge Truppe von Mola, die GT500-Meisterschaft gewinnen würde, hatten nicht viele für möglich gehalten, schließlich ist der GT-R das dienstälteste Fahrzeug im Feld. Lexus hatte nur wenige Chancen auf Siege und wurde zudem vom Pech verfolgt, während Honda letzten Endes sich quasi selbst schlug. Nissan arbeitete über dem Winter an einem verbesserten Monocogue sowie einer neuen Aufhängung und besserer Gewichtsverteilung. Auffallend ist dabei die leicht veränderte Front des GT-R sowie das Design der Außenspiegel. Die einzige und gleichzeitig auch große Fahreränderung betrifft den #23 Motul Autech GT-R. Aufgrund seines Audi-WEC-Engagements hat Benoit Tréluyér Nismo verlassen. An seiner Stelle kehrt an die Seite von Satoshi Motoyama Serienveteran Michael Krumm zurück, mit dem er bereits 2003 die Meisterschaft gewinnen konnte. Ansonsten setzt Nissan auf die Fahrerpaarungen vom letzten Jahr, einschließlich dem Meisterduo, bestehend aus Masataka Yanagida und Ronnie Quintarelli.

 

Nachfolgend alle Nissan-Teams im Überblick:

 

Mola
#1 S Road Reito Mola GT-R
Nissan GT-R
Masataka Yanagida, Ronnie Quintarelli
Michelin

Team Impul
#12 Calsonic Impul GT-R
Nissan GT-R
Tsugio Matsuda, Joao Paulo de Oliveira
Bridgestone

Nismo
#23 Motul Autech GT-R
Nissan GT-R
Satoshi Motoyama, Michael Krumm
Bridgestone

Kondo Racing
#24 D’station Advan GT-R
Nissan GT-R
Hironobu Yasuda, Björn Wirdheim

 

Honda

Es war ein enttäuschendes Jahr für das Meisterschaftsteam aus dem Jahr 2011, Weider Honda Racing, deren verkorkster Saisonstart im Regen von Fuji (beschlagene Scheiben) als Indikator für die Saison dienen sollte. Zwar gewann man zwei Rennen, musste in drei Läufen aber ohne Punkte nach Hause fahren, mitunter verschuldet durch eigene Fehler. Am Ende sprang zwar ein dritter Platz für den Weider HSV-010 raus, die Chancen auf den Titel waren hingegen rein mathematisch und sehr marginal. Auch die restlichen Honda-Fahrzeuge enttäuschten, lediglich der Keihin HSV-010 konnte mit soliden Ergebnissen sich den vierten Platz sichern. Die restlichen Honda-Teams beendeten 2011 allesamt außerhalb der Top 10 in der Gesamtwertung – zu wenig für eine Marke mit solch großen Ambitionen. So hervorragend das erste Jahr mit dem neuen Wagen lief, umso enttäuschender war das Zweite. Über den Winter hat man somit nicht nur an den Fahrerpaarungen deutlich geschraubt, sondern auch den HSV-010 mit zahlreichen Verbesserungen ausgestattet. Der Wagen ist unter anderem mit einem neuen, widerstandfähigeren Front-Fender versehen worden. Besonders auffallend ist der neue V-ähnliche Heckflügel. Zudem soll laut Aussagen von Honda die Höchstgeschwindigkeit, die Achillesverse des HSV-010, stark verbessert worden sein, während die Kurvengeschwindigkeiten durch bessere Gewichtsverteilung je nach Strecke mit noch mehr Downforce weiterhin erhöht werden konnte. Für den technisch-anspruchsvollen Kurs in Okyama gilt der HSV-010 unter normalen Bedingungen somit als Favorit. Während Testfahrten in Suzuka ist sogar der Streckenrekord für GT-Fahrzeuge um eine Sekunde gebrochen worden, wenn auch der HSV-010 noch immer einen kleinen Nachteil gegenüber dem Lexus SC430, dem Wagen mit der besten Höchstgeschwindigkeit) auf den langen Geraden wie beispielsweise in Fuji, hat. Als einziger Hersteller ist Honda der Empfehlung der GTA nachgekommen und hat in alle Boliden eine Klimaanlage eingebaut, die sich nur dann aktiviert, wenn der Fahrer nicht das Gaspedal betätigt. Der Verlust an maximaler Höchstgeschwindigkeit soll sich nach eigenen Aussagen um 1 km/h belaufen.

Auch bei den Fahrern hat sich einiges getan. Weider-Pilot Loic Duval hat Honda nach Jahren der Markentreue verlassen und wechselte ins Lexus-Lager. Duval wird vom Rookie Carlo van Dam ersetzt, der sich mit seinen Titelgewinnen im deutschen Formel-3-Cup 2007 sowie 2008 in der japanischen Formel 3 und bei Einsätzen in der GT300 einen Namen machte. An seiner Seite sitzt weiterhin der Champion von 2010: Takashi Kogure. Nach einjähriger Pause kehrt zudem Ex-Champion Ralph Firman zu ARTA zurück. Der Ire ersetzt dort an der Seite von Takashi Kobayashi Ex-IndyCar-Pilot Hideki Mutoh, der wohl auch wegen seiner weniger tollen Leistungen 2011, in die GT300 zu Team Mugen versetzt wurde.

 

Nachfolgend alle Honda-Teams im Überblick:

 

Autobacs Racing Team Aguri
#8 ARTA HSV-010
Honda HSV-010 GT
Ralph Firman, Takashi Kobayashi
Bridgestone

Keihin Real Racing
#17 Keihin HSV-010
Honda HSV-010 GT
Toshihiro Kaneishi, Koudai Tsukakoshi
Bridgestone

Weider Honda Racing
#18 Weider HSV-010
Honda HSV-010 GT
Takashi Kogure, Carlo van Dam
Bridgestone

Team Kunimutsu
#100 Raybrig HSV-010
Honda HSV-010 GT
Takuya Izawa, Naoki Yamamoto
Bridgestone

 

Lexus

Ähnlich Honda hatte sich auch Lexus das letzte Jahr ein wenig anders vorgestellt. Es fehlte an Geschwindigkeit, insbesondere in den Kurven. Der Saisonauftakt auf der Heimstrecke in Fuji war verregnet, weshalb der SC430 seine Muskeln im Bereich der Höchstgeschwindigkeit nicht ausnutzen konnte. Beim zweiten Auftritt am Fuße des Mt. Fuji lief es besser, wenn der in Führung liegende Zent Cerumo SC430 nicht durch einen technischen Defekt ausgefallen wäre. Trotz der beachtlichen Anzahl an Autos in den Top 10, hatte Lexus, ähnlich Honda, nur geringe, theoretische Chancen auf den Titelgewinn. Neben der geringeren Kurvengeschwindigkeit musste unter anderem die Tom’s-Truppe um André Lotterer und Kazuki Nakajima mit hohem Reifenverschleiß kämpfen, mit dem insbesondere der Japaner nicht immer zu recht kam. Zu wenig für ein Team, das sich vor der Saison Chancen auf den Titel ausgerechnet hatte, und am Ende nicht eine Podiumsplatzierung erzielen konnte. Das Reifenverschleißproblem wird Toyotas Luxusmarke wohl auch in diesem Jahr noch beschäftigen. Beim Frühjahrstest in Sepang schien diese Baustelle jedenfalls noch nicht beseitigt worden zu sein. Auffallend ist der neue Bereich um den Diffusor, der deutlich größer als beispielsweise beim Nissan GT-R ausfällt. Zudem wurden kleinere Verbesserungen an der Gewichtsverteilung des Wagens sowie des Lufteinlasses vorgenommen; der vordere sowie hintere Teilrahmen besteht nun aus Karbon und nicht mehr aus einer Stahl-Aluminium-Kombination. Man erhofft sich eine bessere Kurvengeschwindigkeit, während die Höchstgeschwindigkeit gleich geblieben ist.

Die meisten Fahrerpaar-Änderungen der drei GT500-Marken hat Lexus vorgenommen. Wie bereits seit einigen Wochen bekannt, hat André Lotterer die Möglichkeit, für Audi in der WEC anzutreten, wahrgenommen (bleibt allerdings Toyota und Team Tom’s in der Formel Nippon erhalten). Den perfekten Nachfolger hat Tom’s mit Honda-Abgänger Loic Duval gefunden, der zusammen mit Ex-F1-Pilot Kazuki Nakajima fahren wird. Große Änderung auch bei Team Sard, die nicht nur mit Kobelco einen neuen Hauptsponsor haben, sondern anstelle von Takuto Iguchi mit der Fahrerpaarung Juici Wakisaka und Hiroaki Ishiura 2012 an den Start gehen werden. Wakisaka wechselt Marken-intern von Team Kraft, die mit Yuji Kunimoto und Andrea Caldarelli ihren Lexus SC430 besetzen. Caldarelli fuhr im letzten Jahr für Team Kondo in der Formel Nippon. Ex-Kraft-Pilot Andre Couto wechselt hingegen zu Wedsport Bandoh an die Seite von Seiji Ara.

 

Nachfolgend alle Lexus-Teams im Überblick:

 

Lexus Team LeMans Eneos
#6 Eneos Sustina SC430
Lexus SC430
Daisuke Ito, Kazuya Oshima
Bridgestone

Lexus Team Wedsport Bandoh
#19 WedSport Advan SC430
Lexus SC430
Seiji Ara, Andre Couto
Yokohama

Lexus Team KeePer Kraft
#35 KeePer Kraft SC430
Lexus SC430
Yuji Kunimoto, Andrea Caldarelli
Bridgestone

Lexus Team Petronas Tom’s
#36 Petronas Tom’s SC430
Lexus SC430
Kazuki Nakajima, Loic Duval
Bridgestone

Lexus Team Zent Cerumo
#38 Zent Cercumo SC430
Lexus SC430
Yuji Tachikawa, Kohei Hirate
Bridgestone

Lexus Team Sard
#39 Denso Kobelco SC430
Lexus SC430
Juichi Wakisaka, Hiroaki Ishiura
Michelin

 

Die GT300

Ein Sprichwort unter den japanischen Fans besagt: „Man kommt um die GT500 zu sehen, bleibt aber wegen der GT300“. Diese „zweite Klasse der Super GT“ wird nicht umsonst so genannt, ist sie schließlich der Wettkampfbereich für kleinere Privatteams, die im Falle weniger, kleinerer Ausnahmen, weder werksseitig unterstützt werden, geschweige – was sowieso verboten wäre – reine Werksteams sind. Rennsport für den etwas kleineren Geldbeutel sozusagen. Über den Winter hat die GT300 nicht nur Zuwachs aus Europa bekommen, die GTA hat auch einige Reglement-Änderungen durchgeführt. Interessant ist dabei zu vermelden, dass die GT300-Boliden in diesem Jahr deutlich schneller unterwegs sind. Während Testfahrten zu Beginn des Jahres in Sepang, wurden Höchstgeschwindigkeiten auf dem Niveau der letztjährigen GT500-Konfiguration gemessen, was unter anderem wie bereites erwähnt auch der Hauptgrund zur Leistungserhöhung der GT500-Maschinen war. Die GTA unterscheidet dabei zwischen den JAF-GT300-Fahrzeugen, also den reinen für die GT300 gebauten, japanischen Maschinen wie etwa den Subaru BRZ GT300 und den FIA-GT3-Boliden, zu denen unter anderem der bereits erwähnte BMW Z4 liegt. Bereits in den letzten Jahren wurde die GT300 von den europäischen Marken dominiert, was sich aufgrund von technischer Probleme und niedriger Kurvengeschwindigkeiten (dafür aber umso besseren Top Speeds) nicht immer im Ergebnis widerspiegelte, weshalb die japanischen Marken am Ende doch die Meisterschaft für sich entscheiden konnten. Erst im letzten Jahr gelang GSR&Studie with TeamUKYO mit dem BMW Z4 seit 2003, als Team Taisan Advan die GT300 mit einem Porsche 911 GT3R (den Erfolg des Exoten Shiden MC/RT-16 im Jahr 2007 klammere ich hier bewusst aus) für sich entschied, die GT300 mit einer westlichen Marke zu gewinnen. Größter Titelkonkurrent war mit dem Ferrari von Team Gainer ein weiteres, westliches Fahrzeug. Es ist deshalb nicht weiter verwunderlich, dass die GTA dem JAF-GT300-Typus im neuen Reglement etwas entgegengekommen ist.

Erstmals in diesem Jahr  ist der von den FIA-GT3-Boliden bekannte „canard wing“ erlaubt. Die Endplatte des Heckflügels muss dabei der Maße 400mm*150mm entsprechen. Neu ist zudem die erweiterte Breite der Reifen von 12 auf 14 Zoll, womit die Reifengröße denen der GT500 entspricht; die Bodenfreiheit der Vehikel wurde von 50mm auf 45mm gesenkt. Nicht ganz unwichtig zu erwähnen ist die erstmalige Freigabe von ABS und Traktionskontrolle sowie der Einsatz der bereits aus der GT500 bekannten Wippenschaltung. Ähnlich der „großen Klasse“ wurden auch in der GT300 die Restrictors vergrößert. Letzteres ist zudem auch die einzige Änderung, welche die JAF-GT300-Fahrzeuge des letzten Jahres vornehmen müssen, die ansonsten in ihrer letztjährigen Konfiguration unterwegs sein werden, was unter anderem den Shiden MC/RT-16 betrifft. Für die FIA-GT3-Vehikel wurde die FIA-BoP-Regelung angewandt. Während Performance-Tests wurden die einzelnen Boliden seitens der GTA eingestuft, um eine Chancengleichheit zu wahren. Eine ausführliche Übersicht über die Einstufung sowie weiteren Merkmalen der einzelnen GT300-Boliden (wie etwa das Zusatzgewicht), findet ihr bei den Kollegen von Autosport-Web Japan.

Zuwachs aus Europa war nicht nur ein heiß diskutiertes Thema im Winter, sondern wird auch über die gesamte Saison sehr interessant zu beobachten sein. Mit dem SLS AMG GT3 setzt GREEN TEC & LEON with SHIFT den ersten Silberpfeil in der Super GT ein. Hinter der Leistung des Monstrums, im Vergleich zur flinken Konkurrenz, steht allerdings noch ein großes Fragezeichen, da nur wenige Testkilometer gefahren wurden. Mit Hironori Takeuchi sowie Haruki Kurosawa sitzen allerdings zwei erfahrene Piloten am Steuer, mit Takeuchi sogar einen ehemaligen GT500-Champion. Kuriosum am Rande: Takeuchi, der seit seinem Abschied 2007 sein Comeback feiert, musste am offiziellen Rookie-Test der GTA teilnehmen, weil er noch nie einen GT300-Wagen in einem Meisterschaftsrennen pilotiert hatte. Selbstverständlich hat er diesen Test, wie alle anderen Rookies auch, bestanden. Mit gleich vier (!) R8-LMS-Maschinen wird eine wahre Audi-Armada in dieser Saison unterwegs sein, wovon zwei davon sogar die Ultra-Variante sind. Nach ihrer knappen Niederlage im letzten Jahr hat das Team Gainer seine Wunden geleckt und ist von Ferrari ins Audi-Lager gewechselt. Der zweite R8-LMS ultra wird hingegen von apr eingesetzt. Hideko Noda kehrt nach zweijähriger Pause zu Hitotsuyama Racing zurück und wird dort zusammen mit Michael Kim den Racerbook Audi R8 LMS steuern. Die Schweizerin Cindie Allemann (Teamkollege: Akihiro Tsuzuki) ist nicht nur die erste Frau in der Super GT, sie wird außerdem den zweiten Audi R8-LMS von Hitotsuyama Racing fahren. Team Mach hat den Exoten Vemac RD32DR vom letzten Jahr durch den Ferrari F458 GT3 aussortiert – und geht mit der Fahrerpaarung Tetsuji Tamanaka und Masayuki Ueda an den Start. Mit seinem fast schon unaussprechlichen Namen wird der MachGoGoGoshakenFerrari458 auf jeden Fall auffallen. Der zweite, verbleibender Ferrari ist der F430 GTC von LMP Motorsport. JLOC wird mit gleich vier Lamborghinis antreten, wobei „lediglich“ zwei, die Nr. 87 (Kouji Yamanishi und Hideki Yamauchi) sowie die Nr. 88 (Manabu Orido und Takayuki Aok) mit dem neuen Gallardo LP600+ GT3 unterwegs sein werden.

Aber nicht nur Zuwachs aus Europa ist zu vermelden, auch die Japaner haben über den Winter fleißig gearbeitet. Knappe vier Monate nach seiner Ankündigung wird der neue Subaru BRZ GT300 von Subaru BRZ R&D Sport sein Stelldichein geben. Bleibt zu hoffen, dass Subaru aus den Fehlern der letzten Jahre (technische Defekte) mit dem neuen Wagen gelernt hat. Pilotiert wird der Wagen von Tetsuya Yamano und Kouta Sasaki. NDDP Racing, eine Nachwuchs-Team von Nissan, setzt in diesem Jahr mit dem Nissan GT-R Nismo GT3 den ersten japanischen FIA-GT3-Wagen ein. Nissan setzt dabei auf  Katsumasa Chiyo und Yuhi Sekiguchi, zwei hoffnungsvolle Nachwugspiloten. Sekiguchi konnte letztes Jahr unter anderem die japanische Formel-3-Meisterschaft gewinnen und fuhr für JLOC bereits in der GT300 mit, während Chiyo aus dem Nachwuchsprogramm von Nissan stammt und ebenfalls in der japanischen F3 unterwegs war. Darf man den Gerüchten glauben schenken, konnte der Wagen während der Testfahrten in Sepang allerdings keine fünf Runden am Stück ohne zu überhitzen fahren. Die plötzliche Vergrößerung der Kühleröffnung beim offiziellen Test in Okayama lässt zumindest auf den Wahrheitsgehalt des Gerüchts schließen. Eine weitere Neuheit im Startfeld ist der Toyota Prius von apr, der erste Hybrid-Wagen im Feld. Während der Testfahrten in Okayama ist aufgrund eines Lecks am Tank Benzin auf den Auspuff ausgelaufen, was in einem spektakulären Feuerball mündete.

Glücklicherweise sind weder Fahrer noch die Maschine (ernsthaft) zu Schaden gekommen, so dass apr mit dem Wagen zum Saisonstart in Okayama antreten wird. So viel PR kann Honda dem Konkurrenten natürlich nicht überlassen, weshalb man kurzerhand mit dem CR-Z ebenfalls einen Hybrid-Wagen anmeldete. Der sich bei M-Tec in der Entwicklung befindliche Wagen wird allerdings erst ab dem vierten Lauf in Sugo in den Wettkampf einschreiten. Eingesetzt wird der CR-Z dann von Team Mugen, die mit Hideki Mutoh bislang erst einen Fahrer bestätigt haben. Passend zum Meisterschaftsgewinn im letzten Jahr hat GSR&Studie with TeamUKYO seine Taktzahl erhöht und setzt gleich zwei BMW Z4 GT3 in dieser Saison ein. Das Meister-Duo von 2011 (Nobuteru Taniguchi und Taku Bamba) hat man dabei auf beide Fahrzeuge verteilt. Taniguchi, der im Siegerwagen mit der Startnummer 0 sitzt) erhält Zuwachs von Tatsuya Kataoka; Bamba, im Wagen mit der Startnummer 4, von Masahiro Sasaki. BMWs Interesse an der Super GT hat sich durch den Erfolg des Z4 im letzten Jahr deutlich erhöht, weshalb beide Fahrzeuge werksseitige Unterstützung erhalten. Zudem werden zu einzelnen Rennen, unter anderem in Okayama, einige Abgesandte von Schubert Motorsport vor Ort sein, und GSR&Studie with Team UKYO unterstützen. Interessante Randbemerkung: Ukyo Katayama hat die Rolle des Teamchefs des #4 GSR ProjectMirai BMW übernommen. Bei den offiziellen Testfahrten in Okayama war hingegen ein anderes Team ganz vorne: Team Taisan Endless mit ihrem Porsche 977 GT3. Ein Fahrzeug, dass man nicht nur am ersten Rennwochenende im Blickfeld behalten soll. Apropos Porsche: Hankook hat sein Engagement in der GT300 stark zurückgefahren. Mit dem #33 Hankook Porsche ist lediglich ein Wagen der südkoreanischen Reifenmarke unterwegs. Generell ist auffallend, dass erneut nahezu alle Teams, bis auf wenige Ausnahmen, auf den Reifen von Yokohama setzen, der sich in den letzten Jahren allerdings auch als sehr beständig und schnell erwiesen hatte.

Nachfolgend alle Teams und Fahrer im Überblick:

Zu beachten ist, dass insgesamt vier Fahrzeuge für die Saison 2012 mit „TBN“ eingeschrieben wurden, aber nicht für das erste Rennen in Okayama gemeldet sind. Abgesehen vom Honda CR-Z (ab Sugo) ist bislang nicht bekannt, ob und wann die anderen drei Fahrzeuge diese Saison antreten werden.

 

GSR&Studie with TeamUKYO
#0 GSR HATSUNEMIKU BMW
BMW Z4 GT3
Nobuteru Taniguchi, Tatsuya Kataoka
Yokohama

Cars Tokai Dream28
#2 Evangelion RT Test Type-01 Apple Shiden
Shiden MC/RT-16
Kazuho Takahashi, Hiroki Katoh
Yokohama

NDDP Racing
#3 S Road NDDP GT-R
Nissan GT-R Nismo GT3
Yuhi Sekiguchi, Katsumasa Chiyo
Yokohama

GSR&Studie with TeamUKYO
#4 GSR ProjectMirai BMW
BMW Z4 GT3
Taku Bamba, Masahiro Sasaki
Yokohama

Team Mach
#5 MachgogogosyakenFerrari458
Ferrari 458 GT3
Tetsuji Tamanaka, Masayuki Ueda
Yokohama

Gainer
#10 TBN
TBN
TBN, TBN
TBN

Gainer
#11 Gainer Dixcel R8 LMS
Audi R8-LMS ultra
Tetsuya Tanaka, Katsuyuki Hiranaka
Dunlop

Team SGC
#14 Team SGC IS350
Lexus IS350
Ryo Orime, Alexandre Imperatori
Yokohama

Team ART Taste
#15 ART Taste Porsche
Porsche 911 GT3 R
Tim Bergmeister, Takeshi Tsuchiya
Yokohama

Team Mugen
#16 TBN
CR-Z
Hideko Mutoh, TBN
TBN

Hitotsuyama Racing
#20 Racerbook Audi R8 LMS
Audi R8-LMS
Michael Kim, Hideki Noda
Yokohama

Hitotsuyama Racing
#21 Zent Audi R8 LMS
Audi R8-LMS
Akihiro Tsuzuki, Cyndie Allemann
Yokohama

R’Qs MotorSports
#22 R’Qs Vemac 350R
Vemac 350R
Hisashi Wada, Masaki Jyonai
Yokohama

Samurai Team Tsuchiya
#25 TBN
TBN
TBN, TBN
TBN

Team Taisan Endless
#26 TBN
TBN
TBN, TBN
Yokohama

LMP Motorsport
#27 Pacific Nac Ikamusume Ferrari
Ferrari F430 GTC
Yutaka Yamagishi, Takuto Iguchi
Yokohama

apr
#30 Iwasaki Moda Kuroco apr R8
Audi R8-LMS ultra
Yuki Iwasaki, Yuya Sakamoto
Yokohama

apr
#31 apr Haspero Prius GT
Toyota Prius
Morio Nitta, Koki Saga
Yokohama

Hankook KTR
#33 Hankook Porsche
Porsche 911 GT3 R
Masami Kageyama, Tomonobu Fujii
Hankook

Autobacs Racing Team Aguri
#43 ARTA Garaiya
ARTA Garaiya
Shinichi Takagi, Kosuke Matsuura
Bridgestone

Dijon Racing
#48 Dijon Neon Callaway Wako’s ED
Callaway Corvette Z06R
Hiroshi Takamori, Shogo Mitsuyama
Yokohama

Green Tec Leon & Leon with Shift
#52 Green Tec & Leon SLS
Mercedes-Benz SLS AMG GT3
Hironori Takeuchi, Haruki Kurosawa
Yokohama

R&D Sport
#61 Subaru BRZ R&D Sport
Subaru BRZ GT300
Tetsuya Yamano, Kouta Sasaki
Yokohama

A speed
#66 triple a Vantage GT2
Aston Martin V8 Vantage
Hiroki Yoshimoto, Kazuki Hoshino
Yokohama

JLOC
#85 JLOC Exe Lamborghini RG3
Gallardo RG-3
Sakamoto Yuya, Msaki Kanou
Yokohama

JLOC
#86 Verity Bomex Lambo RG3
Gallardo RG-3
Junichiro Yamashita, Matsuda Hideshi
Yokohama

JLOC
#87 JLOC Lamborghini GT3
Gallardo LP600+ GT3
Kouji Yamanishi, Hideki Yamauchi
Yokohama

JLOC
#88 Manepa Lamborghini GT3
Gallardo LP600+ GT3
Manabu Orido, Takayuki Aoki
Yokohama

Tomei Sports
#360 Runup Corvette
Callaway Corvette Z06R GT3
Atsushi Tanaka, Yasushi Kikuchi
Yokohama

Team Taisan Endless
#911 Endless Taisan 911
Porsche 977 GT3
Kyosuke Mineo, Naoki Yokomizo
Yokohama

 

TV-Zeiten Rennen 1 Okayama

Wie bereits erwähnt, wird man die Super GT auch in diesem Jahr nur wieder über die halb-legale Grausuche in den Weiten des Internets live sehen können. Die Qualifikation wird exklusiv über den offiziellen, geoblockten Stream ab 07:20 Uhr deutscher Zeit zu sehen sein. Das Rennen wird auf J Sports 4 ausgestrahlt. Übertragungsbeginn ist 06:30 Uhr deutscher Zeit, das eigentliche Rennen startet aller Voraussicht nach um 07:00 Uhr. Unseren Live-Blog starten wir am Sonntag zum Rennen um 06:45 Uhr!

 

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