Home MotorsportNASCAR: Joey Logano verteidigt Sieg in Las Vegas

NASCAR: Joey Logano verteidigt Sieg in Las Vegas

von Simon Mones
0 Kommentare 4 minutes read

Nach 2019 setzte sich am Wochenende erneute Joey Logano in der Wüste Nevadas durch. Auch, wenn es am Ende noch einmal spannend wurde.

Auch im zweiten Rennen der noch jungen Saison bescherten die Piloten der NASCAR Cup Series – wie die Serie nach dem Ausschieden von Titelsponsor Monster Energy heißt – ein spannendes Rennen geboten. Um ein Haar, wäre auch das Penzoil 400 in Las Vegas in die Overtime gegangen, doch Joey Logano überquerte die Ziellinie bevor es auf den letzten Metern noch einmal krachte und das Rennen unter Gelb zu Ende ging.

Nur wenige Runden zuvor, brachte eine weitere Gelbphase noch einmal Spannung ins Rennen, Logano verteidigte seine Führung aber gegen die frisch bereifte Konkurrenz. Hinter dem Penske-Piloten kam Matt DiBenedetto vor  Ricky Stenhouse und Austin Dillon als Zweiter ins Ziel. Grade Kevin Harvick hatte auf eine späte Caution gehofft, da sein Auto auf Short-Runs ausgelegt war. Mehr als Rang acht war aber nicht drin.

Penzoil 400 Las Vegas:  Elliott gewinnt Stages

Harvick war es auch der in den Stages nach den Boxenstopps fleißig Führungsrunden sammelte. Auch nach dem Start des Rennens war es der Stewart-Haas-Pilot der das Tempo im Feld bestimmte. Aber nach wenigen Runden fehlten dem Kalifornier einige Sekunden auf die Konkurrenz.

Profiteure waren in beiden Fällen Chase Elliott und Martin Truex Jr. die Harvick von der Spitze verdrängen konnten. Die Stage-Siege sicherte sich in beiden Stages der Hendrik-Pilot. Im ersten Rennsegment setzte sich Elliott gegen Truex und Harvick durch. Im zweiten Renndrittel kamen Truex und William Byron. Der Chevrolet-Pilot wäre – ebenso wie Truex im Gibbs-Toyota – auch ein Kandidat auf den Sieg gewesen, fiel aber nach einem Reifenschaden weit zurück. Für Truex endeten die Hoffnungen auf den Sieg in der Mauer.

NASCAR: Charter bis 2024

Unmittelbar vor dem Rennen in Las Vegas gab es Neuigkeiten aus dem NASA-Hauptquartier. Dort wurde die Verlängerung des 2016 eingeführten Chartersystems bis 2024 beschlossen. Ziel war es den Teams einen Wert für ihre Startplätze an die Hand zugeben. „Die Charter-Vereinbarung bringt den bestehenden Teambesitzern Stabilität und einen Langzeitwert. Gleichzeitig gibt sie einen klaren Weg für Besitzverhältnisse in der NASCAR Cup Series vor“, zitiert motorsport-total.com den NASCAR-Präsidenten Steve Phelps „Wir freuen uns, mit den Teambesitzern eine Einigung erzielt zu haben, die das Charter-System bis einschließlich 2024 verlängert. Eine gesunde Struktur der Besitzverhältnisse stellt starkes, wettbewerbsintensives Racing für die Fans sicher. Und das ist ein Ziel, das die Branche gemeinsam verfolgt.“

Neben den Chartern kündigte NASCAR eine weitere Veränderung an. In der Vergangenheit war der Pokal für den Meister stets nach dem Sponsor der Cup Series benannt. Da es künftig nur noch Premium-Partner gibt, musste also ein neuer Name her. Ab sofort hört der Pokal – der sich optisch nicht von der Trophäe der letzten Jahre unterscheidet – auf den Namen Bill-France-Trophy.

NASCAR: Newman plant Comeback

Gute Nachrichten gibt es zudem von Ryan Newman. Am Rande des Rennens in Las Vegas wurde laut motorsport-total.com ein Statement des Rennfahrers vorgelesen. In diesem gibt der Ford-Pilot Einblicke zu seiner Gesundheit und bedankt sich bei den Rettern. „Ich hatte das Glück, weder innere Verletzungen an Organen noch Knochenbrüche erlitten zu haben“, erklärt Newman in dem Statement. „Ich habe aber eine Kopfverletzung erlitten, die aktuell behandelt wird. Die Ärzte sind mit meinen Fortschritten während der vergangenen Tage zufrieden.“

Zudem kündigte der Roush-Fenway-Pilot sein Comeback an, wann das sein wird, ist aber noch nicht absehbar. Man wolle von Woche für Woche entscheiden. „Die Vereinbarung, die wir mit Ross getroffen haben, sieht vor, dass er verfügbar sein sollte, wenn wir ihn brauchen“,  sagt Roush-Teampräsident Steve Newmark.

NASCAR: Ausblick Fontana

In den vergangenen Jahren endete der „Westcoast-Swing“ der NASCAR traditionell am Auto Club Speedway in Fontana. In diesem Jahr hat das Rennen seinen Platz im Kalender mit Phoenix getauscht. Bis 2005 fand das Rennen gar erst im April oder Anfang Mai statt. Seit 2010 beträgt die Distanz zudem nur noch 400 statt 500 Meilen.

Bis 2010 fanden zudem pro Saison zwei Rennen auf dem Oval in Kalifornien statt. 2011 musste man den Termin aber an den Kansas Speedway abgeben. In der vergangenen Saison  setzte sich Kyle Busch gegen Joey Logano und Denny Hamlin durch. Busch ist neben Jimmie Johnson der einzige aktive Pilot, der mehrfach in Fontana gewinnen konnte. Beide Piloten kommen auf drei Siege. Bei den Teams liegt Roush Fenway mit sieben vor Hendrick Motorsports (6). Joey Gibbs Racing und Penske gewannen je dreimal. Bester Hersteller ist Ford mit zehn Siegen, gefolgt von Chevrolet (9) und Toyota (4).

Die ersten beiden Stages dauern 60 Runden, das finale Segment geht über 80 Runden. Übertragen wird das Rennen von MotorvisonTV, Sport1+ zeigt das Rennen am Dienstagmorgen um 6:30 relive.

 

Fotos: NASCAR/Getty Images(Jonathan Ferry/Matt Sullivan)

Das könnte Dir auch gefallen

  Der Ansprechpartner in Sachen Automobil ist AUTODOC   Der Ansprechpartner in Sachen Automobil ist AUTODOC
Racingblog
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.