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NASCAR: Elliott gewinnt knappes Talledega-Finish

von Simon Mones
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Auf dem Talladega Superspeedway hat mit Chase Elliott erstmals in den diesjährigen Playoffs ein Meisterschaftskandidat gewonnen. Sein Vorsprung auf Ryan Blaney betrug nur 0,046 Sekunden.

Vier Rennen hat es gebraucht, bis endlich einer der Meisterschaftskandidaten ein Playoff-Rennen für sich entscheiden konnte. Auf dem Talladega Superspeedway war es Chase Elliott, der sich auf den letzten Metern denkbar knapp gegeben Ryan Blaney durchsetzte.

Am Ende trennten die beiden Piloten grade einmal 0,046 Sekunden. Elliott profitierte dabei davon, dass er von Erik Jones in Führung geschoben wurde. Zwei Runden vor Schluss lag der Hendrick-Pilot nämlich noch auf Position fünf. Eine späte Caution führte das Feld aber noch einmal zusammen und ermöglichte eine spannende Schlussphase. Am Ende machten mit Blaney und Elliott die beiden Piloten den Sieg untereinander aus, die auch zuvor die Stages gewonnen hatten.

Die Zuschauer sahen ein für Talladega äußerst gesittetes Rennen, das weitestgehend unter Grün über die Bühne ging. Lediglich im ersten Renndrittel gab es einen Big One. Auslöser war Ricky Stenhouse, der Harrrison Burton unglücklich am Heck erwischte und so drehte. Für Wood-Brothers-Pilot und den ebenfalls verwickelten Ty Gibbs war das Rennen gelaufen.

Ernsthaft verletzt wurde jedoch keiner der Piloten. Anders sieht es indes bei Alex Bowman aus, der nach einem Unfall in der vergangenen Woche wegen den Folgen einer Gehirnerschütterung in Talladega nicht starten durfte. Da der Hendrick-Pilot auch in Charlotte nicht starten wird, sind die Playoffs für ihn gelaufen. Sein Teamkollege Elliott steht dagegen nach seinem Sieg als erster Pilot sicher in der “Round of 8”.

Vorschau Roval

Am kommenden Wochenende steht das letzte Rennen der „Round of 12“ auf dem Roval des Charlotte Motor Speedway an. 2018 wurde das Rennen erstmals auf dieser Mischung aus Oval und Rundkurs ausgetragen. Den Premieren-Sieg sicherte sich Ryan Blaney. In der vergangenen Saison triumphierte Kyle Larson.

Überhaupt ist Hendrick Motorspots seit Einführung des Rovals das Team, das es zu schlagen gilt. 2019 und 2020 gewann Chase Elliott das Rennen. Somit hat das Erfolgsteam um Rick Hendrick drei der bisherigen vier Austragungen gewonnen. Für ein Toyota-Team gab es noch keinen Sieg.

Eine Runde auf dem Roval entspricht 3,669 km, was umgerechnet 2,28 Meilen sind. Gefahren werden 109 Runden, die sich auf die drei Stages aufteilen. Die ersten beiden Abschnitte dauern dabei 25 Runden, der letzte ist 59 Runden lang.

Und auch die Starterliste des Bank of America Roval 400 hat es in sich. So gibt etwa der IndyCar-Pilot Conor Daly sein Cup-Debüt. Das europäische Team Hezeberg ist ebenfalls wieder mit Loris Hezemans und Daniel Kvyat vertreten. Und auch Mike Rockenfeller steht vor seinem zweiten Start in der höchsten NASCAR-Liga.

Bilder: NASCAR/GettyImages (Sean Gardner/Chris Graythen)

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