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NASCAR: Allmendinger triumphiert in Charlottes

von Simon Mones
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Zum Abschluss der “Round of 12” gewann A.J. Allemndinger das Rennen auf dem Roval in Charlotte. Für Kyle Busch ist der Titelkampf derweil vorbei.

Langsam aber sicher nähern sich die Playoffs der NASCAR-Cup-Serie ihrem Ende. Auf dem Roval des Charlotte Motor Speedway fiel am Sonntag die Entscheidung, welche Piloten in die “Round of 8” einziehen. Am Ende zählten vor allem die Punkte, denn mit A.J. Allmendinger gewann ein Fahrer, der nicht in den Playoffs steht.

Für den Kaulig-Piloten war es der dritte Sieg auf einem Rundkurs. Die Stage-Siege gingen an Chase Elliott und Tyler Reddck. In der Schlussphase musste sich Allmendinger dabei gegen den bereits qualifizierten William Byron verteidigen.

Neben Byron ist auch Ryan Blaney mit einem Sieg bereits weiter. Christopher Bell, Chris Buescher, Tyler Reddick, Kyle Larson und Martin Truex Junior sicherten sich über die Punkte den Einzug in die “Round of 8”. Dies gelang auch Denny Hamlin nach Platz drei in der zweiten Stage. Doch danach lief es für den Gibbs-Piloten alles andere als nach Plan. Wegen eines Crashs 30 Runden vor Rennende musste er das Rennen aufgeben und wurde als Letzter gewertet.

Damit wurde der Kampf um den Sieg und die Plätze in der “Round of 8” noch einmal richtig spannend. Denn bis dahin hatten Allemendinger und Busch den Sieg unter sich ausgemacht. Nun wurde aus dem Zweikampf ein Vierkampf mit Byron und Gibbs.Es folgten drei weitere Gelbphasen, unter anderem weil der Chevrolet von Ricky Stenhouse in Flammen aufging. Der anschließende Restart ging für Busch in die Hose.

Mit durchdrehenden Hinterrädern verlor er den zweiten Platz an Byron und damit auch die Chance auf die nächste Playoff-Runde. Der Childress-Pilot wurde schließlich Dritter und schied damit aus den Playoffs aus. Auch Brad Keselowski, Bubba Wallace und Ross Chastain mussten ihre Titelträume begraben.

Up Next: Las Vegas

Am kommenden Wochenende fällt in Las Vegas der Startschuss zur “Round of 8”. Das dortige Oval wird neben dem Rennbetrieb auch von der örtlichen Polizei als Übungsgelände genutzt. Außerdem ist die Strecke Basis für mehrere Rennteams und steht seit März 2005 zweimal wöchentlich abends für private Beschleunigungsrennen zur Verfügung.

Im Jahr 2006 wurde das Oval umgestaltet und mit einer progressiven Bande versehen. Außerdem wurde eine neue Fanzone namens Neon Garage eingerichtet. Das 1,54 Meilen lange Tri-Oval wurde 1996 eröffnet und trägt den Spitznamen „The Blue Oval“. Das liegt daran, dass die Rennen oft von Ford-Rennwagen dominiert wurden. Jimmie Johnson, Jeff Gordon und Sterling Marlin gehören zu den wenigen Fahrern, die in Las Vegas mit einer anderen Marke gewannen. Fast 50 Prozent der Rennen wurden von einem Ford gewonnen.

Besonders gut schien das Oval den Autos aus dem Hause Roush zu liegen, weshalb die Strecke auch als „House of Roush“ bekannt ist. Fast alle Roush-Fahrer haben mindestens einmal in der Casino-Stadt gewonnen. Der letzte Sieg des Teams war jedoch im März 2011. Im vergangenen Jahr gewann mit Joey Logano abermals ein Ford-Pilot. Blick man nur auf das Herbstrennen, das erst seit 2018 im Kalender ist, gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Hersteller. Ford und Toyota gewannen je zweimal. Chevrolet war einmal erfolgreich.

Bilder: NASCAR/Getty Images (Jared C. Tilton)

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