Der zweite Lauf der NASCAR Cup Series in Fontana wurde von Drehern und Reifenschäden bestimmt. Den Sieg sicherte sich Kyle Larson.
Nach einem Jahr Pause, hat die NASCAR Cup Series am vergangenen Wochenende ihr “Comeback” auf dem Auto Club Speedway gefeiert. Den Sieg in Kalifornien schnappte sich der amtierende Meister Kyle Larson, der damit zum zweiten Mal in Fontana in der Victory Lane stand.
Der Hendrick-Pilot sprach anschließend selbst von einem glücklichen Sieg. Allerdings profitierte Larson von einem verrückten Rennverlauf, der von vielen Drehern und Reifenschäden geprägt war. Insgesamt gab es zwölf Gelbphasen. Entsprechend boten die Restarts für die Zuschauer viel Unterhaltung.
Dominiert wurde das Rennen vor allem von Tyler Reddick und Erik Jones. Der Childress-Pilot sicherte sich auch die beiden Stage-Siege, flog jedoch in Führung liegend 49 Runden vor Schluss in die Mauer. Grund dafür war ein Reifenschaden. Am Ende kam Reddick mit einer Runde Rückstand auf Rang 24 ins Ziel.
Etwas besser lief es in des für Jones, der hinter Austin Dillon Dritter wurde. Dahinter folgte mit Daniel Suárez ein weiter Chevrolet-Pilot. Bis kurz vor Ende duellierte sich der Mexikaner sogar mit Larson um den Sieg.
Vorschau: Las Vegas
Als nächstes gastiert der NASCAR-Tross in Las Vegas. Das dortige Oval wird neben dem Rennbetrieb auch von der örtlichen Polizei als Übungsgelände genutzt. Zusätzlich ist die Strecke Basis für mehrere Rennteams und steht seit März 2005 zweimal die Woche abends für private Beschleunigungsrennen zur Verfügung.
2006 wurde das Oval neu konfiguriert und erhielt ein progressives Banking. Zudem wurde eine neue Fanzone namens Neon Garage eingerichtet. Das 1,54-Meilen-Tri-Oval wurde 1996 eröffnet und trägt den Spitznamen „The Blue Oval“. Das liegt daran, dass die Rennen oft von Rennwagen aus dem Hause Ford dominiert wurden.
Doch in den letzten Jahren bröckelte die Dominanz der Ford-Piloten in Las Vegas. 2017 setzte sich beispielsweise Truex Jr. im Toyota in Sin City durch. Zwischen 2018 und 2020 gewannen mit Harvick und Logano aber wieder zwei Piloten aus dem Hause Ford. Der Penske-Pilot gewann sogar zweimal in Folge. 2021 bog dann mit Kyle Larson ein Chevrolet-Pilot in die Victory Lane ab.
Die meisten Siege sicherte sich indes der zurückgetretene Jimmie Johnson. Ganze viermal gewann der Altmeister, der sich Ende 2020 in die IndyCar und IMSA verabschiedet hat, auf dem Oval. Außer Johnson gewannen Keselowski, Logano und Harvick mehrmals in Las Vegas.
Bei den Teams hat Roush-Fenway Racing die Nase mit sieben Siegen vorne, gefolgt von Hendrick Motorsport, das auf sechs Erfolge kommt. Insgesamt viermal stand ein Fahrer des Team Penske in der Victory Lane. Zwölfmal triumphierte ein Ford in Las Vegas, achtmal ein Chevy und Toyota durfte dreimal jubeln.
Das Rennen in Las Vegas ist außerdem das Heimrennen der Busch-Brüder, Kyle und Kurt. Der jüngere der beiden, Kyle Busch, hat im Jahr 2009 seinen einzigen Las-Vegas-Sieg zusammen mit Joe Gibbs Racing gefeiert. Sein älterer Bruder durfte im Jahr 2020 erstmals in die Victory Lane von Sin City abbiegen.
Bilder: NASCAR/Getty Images (Meg Oliphant/James Gilbert)


