Posts Tagged ‘Kyle Busch’

NASCAR: Vorschau Charlotte Mai 2011

Posted 26 Mai 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Am Wochenende stehen drei absolute Top-Rennen in den wichtigsten Rennserien der Welt an und die NASCAR trägt mit dem Langstreckenklassiker Coca-Cola 600 eines ihrer Kronjuwelen dazu bei. Carl Edwards holte sich im All-Star Rennen vergangene Woche in überlegener Manier die Million und dürfte damit auch am Sonntag der größte Siegkandidat im Feld sein.

Nachdem im letzten Jahr das Indy 500, der Formel 1 GP in Monaco und das Coca-Cola 600 ausnahmsweise mal nicht am selben Wochenende stattfanden, ist es am Sonntag wieder soweit. Der Langstreckenklassiker (fast 1000km) der NASCAR steht dabei als letztes auf dem Programm. Die Startzeit ist allerdings etwas unfreundlich für uns Europäer, denn die Amerikaner feiern am Montag ihren Memorial Day. Der freie Tag hinter dem großen Teich wird auch sogleich ausgenutzt, um das Nachtrennen vom Samstag auf den Sonntag zu verschieben. Weil das Coca-Cola 600 allerdings regelmäßig auf gut und gerne vier Stunden Fahrzeit kommt, ist im Gegensatz zu den traditionellen Nachtrennen die Startzeit auf ca. Mitternacht angesetzt. Gefahren wird im Übrigen wie in der letzten Woche auf dem Charlotte Motor Speedway, wo Carl Edwards zuletzt das All-Star Rennen gewann.

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NASCAR: Vorschau All-Star Rennen XXVII 2011

Posted 20 Mai 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Am Wochenende geht es zum zweiten und letzten Mal in diesem Jahr nicht um Punkte, sondern nur um ein sattes Preisgeld. Beim All-Star Rennen der NASCAR gibt es natürlich einige Dollar mehr zu gewinnen als noch beim Budweiser Shootout zu Saisonbeginn. Wer das Spektakel schauen möchte, wird allerdings wieder eine Nachtschicht einlegen müssen!

Das All-Star Rennen der NASCAR wird seit 1985 ausgetragen und geht in diesem Jahr schon in seine 27. Ausgabe. Bis auf eine Ausnahme (1986: Atlanta Motor Speedway) wurde dieses prestigeträchtige Preisgeldrennen immer auf dem Charlotte Motor Speedway ausgetragen, wenn auch unter einem immer mal wieder angepassten Regelwerk. Im Rennen selbst geht es um alles oder nichts, denn anstatt von Punkten wird am Wochenende die stolze Summe von einer Million US-Dollar auf den Sieger warten. Das ist jedoch nicht immer so gewesen, denn Darrell Waltrip bekam 1985 als erster All-Star-Champion „nur“ 200.000 Dollar überwiesen. 1990 (300.000 $), 2000 (500.000 $) und 2002 (750.000 $) wurde der Gewinnerbetrag jeweils erhöht, bevor er seit 2003 schließlich bei der magischen Marke angekommen war. Doch wie wird man überhaupt ein „All-Star“ und was muss man eigentlich genau tun, um die Million mit nach Hause zu nehmen?

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NASCAR: Analyse Dover Mai 2011

Posted 17 Mai 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

333 Runden lang hatten Jimmie Johnson und Carl Edwards das Feld im Griff, bevor sich zuerst Clint Bowyer und später Matt Kenseth sowie Mark Martin gegen die Dominanz auflehnten. Grip-Veränderungen auf der Strecke machten Strategiespiele möglich, welche die konservativ agierenden Führenden nicht eingehen wollten. Kenseth nahm ihnen daher den Sieg ab!

Das Rennen auf dem Dover International Speedway am Sonntag war nun nicht unbedingt der Brüller, plätscherte es doch mehr als ein Dreiviertel der Renndistanz vor sich hin. 331 Runden lang war so gut wie nichts passiert, während sich Jimmie Johnson und Carl Edwards wie erwartet an der Spitze um die Führung stritten. Kasey Kahne läutete mit einem Mauerkuss Gelbphase #5 und damit die entscheidende Phase des Rennens ein. Die folgenden Boxenstopps brachten dann erstmals Clint Bowyer nach einer Turboabfertigung vor die beiden Favoriten. Das ist jetzt zwar nicht so ungewöhnlich, jedoch war Bowyer in der folgenden Grünphase der erste Pilot des Tages, welcher sich auch länger als ein oder zwei Runden gegen Johnson und Edwards durchsetzen konnte. Allerdings war nach dem Schwenken der grünen Flagge über 60 Runden vor dem Ende klar, dass der Sprit im Tank wohl genau nicht ausreichen würde.

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NASCAR: Vorschau Dover Mai 2011

Posted 13 Mai 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Am Wochenende fährt der Sprint Cup erstmals in diesem Jahr auf der Beton-Meile von Dover im US-Bundesstaat Delaware. Schaut man in die jüngere Vergangenheit, dann kommen eigentlich nur die Top3 der Meisterschaft für einen Sieg in Frage. Weil die Leistungsdichte 2011 aber äußerst hoch ist, muss man noch einige weitere Fahrer mit in die Rechnung einbeziehen.

Regan Smith bewies in der letzten Woche, was Trevor Bayne zum Jahresanfang in Daytona bereits angedeutet hatte: 2011 ist erstmals wieder ein Jahr, in dem so gut wie jeder Fahrer eine Chance auf den Sieg hat, zumindest wenn er sein Material von einem der Top-Teams bezieht. Solche Erfolge von Kundenteams hatten aber in der jüngeren Vergangenheit durchaus Seltenheitswert. An diesem Wochenende geht es auf dem Dover International Speedway hoffentlich ähnlich spannend wie zuletzt zur Sache. Der DIS ist ein Ein-Meilen-Oval mit mächtig Kurvenüberhöhung und einem Streckenbelag aus Beton, der sich oft als durchaus rutschig entpuppt. Das Banking von 24° macht hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich und wechselt abrupt auf die 9° der beiden Geraden über. Der – laut Klassifikation – Shorttrack ist außerdem durchaus eng, man könnte ihn auch als den großen Bruder von Bristol bezeichnen. Wenn sich außerdem wieder einige Fahrer an waghalsigen Three-Wide-Situationen versuchen wollen, dann könnte der Fehden-Counter der NASCAR in die Höhe schnellen.

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Ferner liefen: Die Newshappen

Posted 11 Mai 2011 — by DonDahlmann
Category Motorsport

// Michael Schumacher hat mal wieder einen zähen Start in die Saison. Sein Rennen in der Türkei war geprägt von schlechten Entscheidungen, ruppiger Fahrweise und einer Klatsche in der Qualifikation, als er 1 Sekunde gegenüber Rosberg verlor. Nach der Quali war Schumacher ratlos, später stellte sich heraus, dass er in Turn 1 etwas von der Linie gerutscht war. So ein Fehler passiert jedem mal, aber es fällt doch auf, dass Schumachers Fehlerquote sehr hoch ist. Vorbei die Zeit, in der er fehlerlos seine Runden zog und schon ein leichter Slide Ausgangs einer Kurve für hoch gezogene Augenbrauen sorgte. In den britischen Medien, die traditionell schlecht auf Schumacher zu sprechen ist, sieht man die “Götterdämmerung” eingeleitet. Joe Saward schriebt “In the end one gets no choice as an F1 driver. You have to face up to the realities that you cannot beat age. Some go on deluding themselves that they could still do it and blame others for pushing them out. Others are smarter and get on with their lives. ” Und auch James Allen meint: “He probably accepts that due to his age and time out of racing he’s a few tenths slower than Rosberg, but the Mercedes could turn out to be a contender this year and you can always tell when a driver gets a sniff that there may be a chance to do something special. Schumacher needs a podium at the least to make the comeback worthwhile, to give it some real justification.”
Nach dem Rennen in der Türkei wirkte Schumacher niedergeschlagen und fast deprimiert. Er sprach davon, dass ihm momentan der Spaß am Fahren fehlen würde, was angesichts seiner momentane Chancenlosigkeit auch nicht weiter verwundert. Gleichzeitig werden Gerüchte laut, dass man bei Mercedes schon für die Zukunft plant. Paul di Resta oder Nico Hülkenberg stehen als Nachwuchstalente bereit, nachdem Rosberg in den letzten 18 Monaten gezeigt hat, dass er der Teamleader sein kann. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht. Don

// Pitpass hat sich die Unternehmensverhältnisse der Formel Eins noch mal genau angeschaut und ist auf ein Unternehmen namens “Delta Prefco” gestossen. Der Autor stochert etwas im Nebel herum, vermutet aber, dass es sich um eine Schlüsselgesellschaft handelt, die außerhalb der normalen Beteiligungen der CVC steht. Die Vermutung, dass die CVC im Prinzip nur eine leere Hülle in den Händen hält und Bernie die Rechte an der F1 über diverse weitere Firmen verteilt hat, wird auch von Pitpass geteilt. Don

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NASCAR: Analyse Darlington 2011

Posted 10 Mai 2011 — by DonDahlmann
Category NASCAR

In welcher Rennserie kann ein Underdog aus einem leicht unterfinanziertem Team noch gewinnen? In der NASCAR, wie Regan Smith am Wochenende gezeigt hat.

Ein bisschen sensationell ist die Sache schon. Furniture-Row-Racing gehört jetzt nicht zwingend zu den Team, die man oft vorne sieht. Aber der Kurs in Darlington, der unter dem Beinamen “to tough to tame” läuft, machte diesem Zusatznamen mal wieder alle Ehre. Es flogen die Fetzen, und das nicht nur, weil Brian Vickers einen der kuriosesten Unfälle seit Ewigkeiten hatten, sondern auch weil nach dem Rennen fast zu viel los war, wie auf der Strecke. Denn die beiden durchaus als Heißsporne bekannten Kyle Busch und Kevin Harvick gerieten ebenso aneinander, wie vor dem Rennen Ryan Newman und Juan Pablo Montoya, die sich angeblich bei einer “Aussprache” am Freitag wortwörtlich in den Haaren gelegen haben sollen. Die NASCAR bezeichnete das Ergebnis der Aussprache als “unglücklich”, beide Fahrer wollten sich nicht so recht äußern. Offenbar sind bei einigen Fahrern die Nerven etwas angespannt.

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NASCAR: Analyse Richmond April 2011

Posted 03 Mai 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Kyle Busch gewann in Richmond sein zweites Rennen 2011 und somit die dritte Ausgabe dieses Frühjahrsrennens in Folge. Gemeinsam mit Denny Hamlin beherrschte er nach dem Vorstoß an die Spitze etwa drei Viertel des Abends und musste nur im turbulenten Mittelteil auf die Führung verzichten. Derweil hält sich Carl Edwards mit einem Top5-Resultat an der Tabellenspitze.

Das Rennen in der Nacht von Samstag auf Sonntag startete gemächlich und sah in der ersten Hälfte nur zwei Gelbphasen. Das hat immerhin dafür gesorgt, dass ich recht schnell ins Land der Träume gesegelt und nur vereinzelt mal kurz wieder aufgewacht bin. Viel verpasst habe ich aber anscheinend nicht, denn nach Aufarbeitung des Geschehens stellte sich heraus, dass ich nur das Revanchefoul von Juan Pablo Montoya nicht mehr auf dem Schirm hatte. Ich konnte sogar den unvermeidlichen Sieg von Kyle Busch vermutlich besser riechen als das notwendige Riechsalz zum Wachbleiben, denn die Zieldurchfahrt ist mir ebenfalls nicht mehr in Erinnerung. Das heißt aber nicht, dass das Rennen keine Action zu bieten hatte, immerhin wartete die zweite Hälfte mit nicht weniger als vier Cautions auf – darunter auch ein Big-One! Doch von vorne:

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NASCAR: Vorschau Richmond April 2011

Posted 29 Apr 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Das neunte Saisonrennen beschließt an diesem Wochenende das erste Viertel des Jahres. In Richmond findet dabei das bereits dritte echte Shorttrack-Rennen nach Bristol und Martinsville und außerdem die erst zweite Flutlichtschlacht nach Texas statt. Die vier Ausgaben seit 2009 hat Joe Gibbs Racing dominiert, kann Denny Hamlin also endlich in die Gänge kommen?

Drei Monate oder ein Vierteljahr ist die NASCAR-Saison nun schon alt, wenn auf dem Richmond International Raceway Saisonrennen Nummer 9 von 36 ansteht. Damit ist die Orientierungsphase abgeschlossen und jetzt gilt es, die verbliebenen Probleme endlich auszumerzen bzw. weiterhin konstant Top10-Ergebnisse einzufahren, möchte man das „Race to the Chase“ zur Halbzeit der Saison dann aus einer komfortablen Position in Angriff nehmen. Hierbei denke ich besonders an Denny Hamlin, Jeff Burton und Joey Logano, die in Richmond eine gute Vergangenheit hatten, 2011 aber bisher noch nicht in einen vernünftigen Fluss gekommen sind. Das dritte echte Shorttrack-Rennen des Jahres auf dem 0,75 Meilen langen D-shaped-Oval läutet über dies eine zweiwöchige Nachtschicht im Sprint Cup ein, denn in Richmond und Darlington wird unter Flutlicht gefahren. Zur Orientierung: Daraufhin folgt dann Dover zur gewohnten Zeit am Sonntag, bevor das All-Star-Weekend (ebenfalls nachts) und das Coca-Cola 600 (spät am Sonntag) anstehen!

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NASCAR: Vorschau Texas April 2011

Posted 08 Apr 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

An diesem Wochenende steht auf dem Texas Motor Speedway eine Premiere in doppelter Hinsicht an, denn der siebte Saisonlauf von Samstag auf Sonntag ist nicht nur das erste Nachtrennen 2011 um Meisterschaftspunkte, sondern auch das erste NASCAR-Nachtrennen in Texas überhaupt.

Der Texas Motor Speedway ist einer der „neueren“ Strecken im NASCAR-Kalender, denn der Sprint Cup fährt erst seit 1997 auf dem Intermediate Oval in Fort Worth. Während die IndyCars dort schon länger ihren Saisonlauf am späten Abend abhalten, stellt das diesjährige Frühjahrsrennen der NASCAR in Texas eine Flutlicht-Premiere dar. Zudem ist das siebte Rennen des Jahres 2011 erst das zweite nach Las Vegas auf einem 1,5-Meilen-Oval, auf welchen ein Löwenanteil der Saison ausgetragen wird. Normalerweise gibt es auf solchen Strecken ja immer gewisse Favoriten, doch Texas lässt sich da nur schwerlich einordnen.

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NASCAR: Analyse Martinsville April 2011

Posted 05 Apr 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Die Martinsville-Serie ist gebrochen! Am Ende waren es weder Jimmie Johnson noch Denny Hamlin, die in die Victory Lane einbiegen konnten. Auch die Lap-Leader Kyle Busch, Clint Bowyer und Jeff Gordon mussten passen, denn Kevin Harvick kam sechs Runden vor Schluss, ähnlich wie in Fontana, mal wieder aus dem Nirgendwo und stahl Dale Earnhardt Jr den Sieg.

Am Sonntag dominierten vorerst ganz andere Fahrer die 500 Runden von Martinsville und auch Denny Hamlin und Jimmie Johnson waren nicht gänzlich ohne Siegchance. Doch nach dreieinhalb Stunden voller Blechschäden resultierend in elf Cautions und einer roten Flagge war am Ende plötzlich Kevin Harvick zur Stelle und holte sich den Erfolg von einem zunächst überragenden Kyle Busch sowie Dale Earnhardt Jr, der fast seine sieglose Periode durchbrechen konnte. Weil die Gelbphasen das Rennen doch arg zerpflückt haben und dazwischen in ein paar längeren green-flag-runs eher Überleben angesagt war, lässt sich der Tag nicht ganz so einfach zusammenfassen. Statt einer linearen Übersicht, werde ich mich dieses Mal daher eher auf die einzelnen Fahrer konzentrieren.

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