– Carl Edwards hat bei Roush für ein paar (nicht näher genannte) Jahre verlängert. Normalerweise dürften das drei Jahre sein. Damit ist der schon mal weg vom Markt.

– Derweil manifestieren sich die Gerüchte, dass Tony Stewart zum Ende des Jahres Joe Gibbs Racing verlassen wird, um Owner bei Haas/CNC zu werden. Mittlerweile berichtet sogar die Sports Illustrated davon. Die sind normalerweise eher vorsichtig mit sowas, aber auch gleichzeitig sehr gut vernetzt. Man weißt darauf hin, dass das auch alles ein Spiel vom Stewart sein könnte, um Gibbs unter Druck zu stetzen. Allerdings halten sich die Gerüchte im Haas/CNC ziemlich hartnäckig und ich würde mich nicht wundern, wenn wirklich etwas dran sein würde. Wenn Stewart seinen Crew Chief und Home Depot zu seinem neuen Team schleppen würde, hätte der dank der Hendrick Unterstützung, die Haas/CNC bekommt, eine schlagkräftige Truppe. Für einen weiteren Titel reicht es vielleicht nicht (sofort) aber für Top 20 wäre man auf jeden Fall gut. Stewart ist 37 – kein Alter für einen NASCAR Piloten, aber das richtige Alter, um was eigenes zu starten.

Andere News
– F1
Super Aguri und die Weigl Gruppe haben bestätigt, dass man verhandelt. Und zwar nicht nur über ein Sponsoring, sondern über eine Teiübernahme. Gut – 20 vielleicht 30 Millionen mag die Gruppe einmal raushauen können, aber sicher keine 100 Millionen. Die hätte Honda nämlich gerne. Der Deal wird allerhöchstens dazu dienen das Super Aguri sich dieses Jahr über Wasser halten kann. Große Entwicklungsschritte sollte man nicht erwarten.

– Die Sache mit Citroën und der DTM ist wohl ernster als gedacht. Jedenfalls hat der Motorsportchef der Franzosen, Olivier Quesnel, angedeutet, dass mehr dahinter steckt. Allerdings ist das mehr eine Drohung in Richtung WRC. Die steckt gerade in einer hausgemachten Krise. Die FIA hat zum einen es immer noch nicht geschafft, die Serie vernünftig zu vermarkten, andererseits stößt den Teams und den Veranstaltern sauer auf, das es nun diesen merkwürdigen Rotations Kalender gibt. So hat sogar die Rally Monte Carlo ihren sicheren Platz im Kalender verloren und bekommt nur noch alle zwei Jahre Besuch der WRC. Daher ist man in Monaco ziemlich beleidigt. Man ist sogar so sauer, dass man ernsthaft überlegt die WRC ganz sausen zu lassen und stattdessen was eigenes veranstaltet. Quasi ein Einladungs Tunier. Und zwar mit Col de Turini, den die FIA aus Sicherheitsgründen nicht mehr sehen wollte. Die Hersteller sehen das ähnlich, zu mal die Rally Monte Carlo schlichtweg dass PR-Ereignis im Jahr ist. Wer mag es nicht im Winter seine Sponsoren an die Riveria karren? Das ist es netter, als in Jordanien.
Subaru und Ford haben auch schon bekundet, dass man nicht so wirklich zufrieden ist, aber die Drohung von Citroën geht dann schon einen Schritt weiter. Da die WRC ab 2010 auch neue Autos sehen will, wird wohl innerhalb der nächsten 12 Monate eine Entscheidung fallen. In der DTM könnte man zu dem mit dem C5 antreten, der eine Klasse besser ist, als der C4 der WRC. Da die Franzosen es in ihrer Modellpolitik wieder sehr auf die obere Mittelklasse absehen, würde das PR-technisch sehr gut passen. Es bleibt aber weiterhin – die Franzosen haben keinen V8. Bei Opel lag die Sache anders, die hatten dank General Motors die nötigen Teile. Citroën müsste den V8 allerdings komplett neuentwickeln. Auch bei den Kollegen aus dem PSA Konzern, Peugeot, ist kein V8 weit und breit zu sehen. Nun sind die Motoren nicht so kompliziert in der DTM, aber nötige Know-How muss man auch erst einmal entwickeln. Aber ich will das gar nicht schlecht reden. Wegen mir können Citroën auch auch noch Lexus gerne ab 2010 kommen.