Die Zeiten der Einigkeit bei den Teams ist vorbei. Ferrari und Red Bull haben die FOTA verlassen. Bernie Ecclestone wird es freuen.
Ein bisschen überraschend war die Meldung schon. Dass Ferrari mit der Arbeit der FOTA, der Teamvereinigung der Formel Eins, unzufrieden war, ist schon seit längerem bekannt. Aber Red Bull? Die hatten, zumindest offiziell, kaum Kritik an der FOTA. Gegründet wurde die FOTA Mitte 2008, ausgerechnet in Maranello. Ziel war es, gegenüber der FIA und der FOM (Ecclestone) in Zukunft mit einer gemeinsamen Stimme zu sprechen. Zuvor hatte es schon mehrfach derartige Organisationen gegeben, darunter auch die FOCA in den 80er Jahren, die Bernie Ecclestone gegründet hatte, um der damals allmächtigen FISA die Stirn zu bieten. Die FOCA existiert defacto noch, ist aber Teil des Ecclestone Imperiums. Vor der Gründung der FOTA verhandelten die Teams einzeln mit der FIA/FOM, was keine gute Position war. Die FOTA aber nicht nur gegründet, damit man in Zukunft eine höhere Beteiligung an den Einnahmen haben würde, sondern vor allem, um die von Max Mosley implementierte Kostengrenze von 40 Millionen Pfund umgehen zu können. Der Streit führte fast zum Bruch der Formel Eins im Jahr 2009. Und um die Kosten geht es auch jetzt.
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