Archive | 28. September 2009

Formel Eins: Analyse Singapur

“Taktik-Klassiker” ist auch so ein Euphemismus für einen langweiligen Grand Prix. Aber so schlimm war es gestern nicht. Dazu ein paar Infos am Ende des Artikels in eigener Sache.

image001Der Umstand, dass es in Singapur gestern nicht komplett langweilig war, lag an drei Dingen: den persönlichen Fehlern einiger Fahrer, dem WM-Stand und dem sensationellen Ambiente des Grand Prix. Da hat Ecclestone mal wieder ein gutes Näschen gehabt, denn egal wie langweilig das Rennen auch sein mag – die Totalen, die man gestern im Fernsehen zeigte, waren wunderschön. Da hätte man gerne mehr von. Das betrifft nicht das Action auf der Strecke. Die möchte man eher nicht so oft sehen. Aber – auch wenn sich an der Spitze des Feldes wenig tat, es war doch erstaunlich, wie stark sich die Positionen veränderten. Und immerhin ist die WM noch teilweise offen.
Spannend bleiben die Gerüchte am Rande des Rennens. Räikkönen soll bei McLaren angedockt haben, Alonso bei Ferrari und Toyota steht angeblich vor dem Ausstieg.

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ALMS: Schade um ein gutes Rennen

Leider gibt es weniger zu analysieren, als ich gehofft hatte. Die heftigen Unwetter, die in den letzten Tagen Georgia verwüstet haben, trafen auch das Petit Le Mans und führten zu einem Abbruch, kurz bevor man die halbe Distanz der 500 Meilen absolviert hatte.

025801022407184 der geplanten 394 Runden konnten gefahren werden, bevor das Rennen mit roter Flagge abgebrochen und später am Abend dann für beendet erklärt wurde. Doch beginnen wir am Anfang. Gleich in Kurve 1 zeigte sich die Klasse eine Allan McNish. Der auf Platz 3 gestartete Audi-Pilot überholte auf der Start-Ziel-Geraden einen Peugeot und schnappte sich den zweiten in der ultraschnellen ersten Kurve auf der nassen Außenbahn! Ein irres Manöver.

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