Hier gibt es in den nächsten Stunden immer mal wieder Updates zum Rennen. Ich werde nicht die ganze Nacht was schreiben, da mich der Jetlag nervt und ich sehen muss, dass ich mal wieder sowas wie einen Schlafrhythmus bekommen.

Live Timing
http://www.ris-timing.be/kangaroo/24h.htm (down)

http://www.lemans.org/24heuresdumans/pages/chronos_gb.html
Etwas übersichtlicher, aber auch langsamer.

—schnipp—

Ziel

Nach 24 Stunden hat Audi es tatsächlich geschafft und die hoch gehandelten Peugeot geschlagen. Tom Kristensen, Rinaldo Capello und Alan McNish gewinnen mit einer Runde Vorsprung vor dem Peugeot mit der Nummer Sieben, gefahren von Jacques Villeneuve, Nicolas Minassian und Marc Gene. Dritter wird der Peugeot mit der Nummer Neun (Montagny, Klien, Zonta). Auf Platz vier der Audi Nummer Drei vor dem dritten Peugeot und dem Audi mit der Nummer Eins. Bester “Nicht-Diesel” wird der Pescarolo mit der Startnummer 17, vor dem Oreca Nummer 5 und dem erstaunlichen Lola Aston Martin, der ja gleich zu Beginn einen Unfall hatte und trotzdem auf Platz 9 reingekommen ist. Zehnter wurde der schnellste LMP2 von Van Merkensteijn Team. Zweiter in der LMP2 der Essex Porsche. In der GT1 gewinnt der Aston Martin vor der Corvette und in der GT2 der Ferrari von Risi Motorsport.

Bei Audi ist die Freude demenstprechend groß, denn so hart musste man noch nie um einen Sieg in Le Mans kämpfen. Peugeot hatte den schnelleren Wagen, musste aber öfter an die Box. Dort hatte man auch die längeren Standzeiten, weil der Fahrerwechsel wegen des geschlossenen Wagens einfach länger dauert. Warum Peugeot verloren hat? Ich gehe morgen in der Analyse darauf ein.

Ein Wort noch zu Eurosport – guter Job mit der seit Jahren bekannten Kommentatorenbesetzung. Zwar war die Zapperei zwischen Euro und Euro 2 etwas nervig, aber man muss ja froh sein, wenn ein Sender die gesamten 24 Stunden überträgt, nach dem Motors TV ausgebootet wurde und Premiere sich aus der Übertragung rausgezogen hat.

Das war das mit Abstand spannendste Le Mans Rennen seit Jahren und ich hab mich schon fast geärgert, dass ich zwischendurch auch mal schlafen musste. Mehr, wie erwähnt, morgen in der Analyse.

Noch 15 Minuten

Der zweitplatzierte Peugeot scheint entweder ein Reifenproblem oder irgendwas am Differential/Antriebswelle zu haben. Beim Anbremsen und Beschleunigen bricht das Heck aus und er ist kaum auf der Strecke zu halten. Das sieht nach einem größeren Problem aus. Audi holt den Führenden rein und wechselt auf Regenreifen. Damit sollte die Sache gegessen sein. Der Peugoet mit der 7 hat somit eine Runde verloren und keine Chance mehr auf den Sieg. Er kann zwar die Box wieder verlassen, aber das sollte es gewesen sein und man wird versuchen den zweiten Platz zu halten.

Noch 30 Minuten

Es ist weiter nass bis feucht und sowohl Peugeot und Audi sind auf geschnittenen Slicks unterwegs. Man hat Frank Biela mit der Startnummer 1 auf Intermediates gesetzt, er drehte sich aber beim Anbremsen zur ersten Schikane kurz raus. Man rechnet mit weiteren Schauern und die Frage ist, welche Reifen man aufziehen soll. Ärgerlich ist zur Zeit das Livetiming, dass keine genauen Abstände rausgibt. Auch bei Eurosport gibt es keine richtigen Zeiten. Der Abstand scheint bei rund einer Runde zu liege, also ca. drei Minuten. Klar ist, dass Peugeot nicht gewinnen kann, wenn es bei Audi nicht noch Probleme gibt. Bei dem Wetter ist das jederzeit möglich. Es bleibt also weiter spannend.

In den anderen Klassen ist die Sache durch. In der LMP2 führt der Van Merkensteijn Porsche mit sieben Runden Vorsprung vor dem Essex Porsche und dem Pescarolo/Judd von Saulnier Racing.

In der GT1 liegt der Aston Martin mit der 009, gefahren von Brabham/Garcia/Turner mit einer Runde Vorsprung vor der Corvette mit der 63. Auf Platz drei die zweite Corvette.

In der GT2 führt immer noch der Ferrari von Risi vor vier anderen Ferrari. Auch hier wird sich nicht mehr viel tun, wenn nicht einer den Wagen komplett wegwirft.

Noch 60 Minuten

Das Wetter spielt verrückt. Bei Start/Ziel regnet es heftig, im hinteren Teil ist es trocken. Der führenden Audi mit Kristensen war gerade zu seinem vorletzten Stopp an der Box und man hat geschnitte Slicks, eine Art Intermediates aufgezogen. Der zweitplatzierte Peugeot hatte an der Box ein kleines Problem, weil er wegen eines Konkurrenten der hinter ihm stand zu spitz reinfuhr und erst mal per Rollbrett gerade gestellt werden musste. Er ließ seine Intermediates drauf und konnte mit leichter Verzögerung weiter fahren. Jetzt wird es aber wegen des Wetters richtig eng. Und das nach 23 Stunden.

Noch 90 Minuten

An der Spitze rückt man weiter zusammen. Mittlerweile sind es nur 2:15 min die der Audi Vorsprung hat. Das wird gegen Ende noch sehr eng und der Vorsprung könnte unter 30 Sekunden fallen, wenn die Peugeot nicht noch einmal mehr halten müssen, was im Moment nicht so ganz klar ist. Bei der Analyse des Rennens wird man bei Peugeot feststellen, dass man das Rennen nicht auf der Strecke, sondern an der Box verloren hat. Fast 10 Minuten länger als die Audi stand man still, also knapp zwei Runden. Mit anderen Worten: der hohe Speed der Franzosen bringt nichts. Man müsste mindestens 5 Sekunden pro Runde schneller sein, wenn man hätte gewinnen wollen. Offenbar hätte es dem 908 aber auch nicht geholfen, wenn man einfach langsamer gewesen wäre, da der Spritverbrauch trotzdem höher ist. Aber noch ist das Rennen nicht gelaufen und bevor der Audi nicht über die Ziellinie gefahren ist, haben sie nicht gewonnen.

Noch 2 Stunden

Dramatik an der Spitze. Der führende Audi wurde beim Überrunden von einem Nachzügler umgedreht und bekam einen Schlag auf die Hinterachse! Scheinbar ist aber nichts passiert, denn Kristensen fährt zügig weiter. Allerdings beginnt es wieder mehr zu regnen und die Wagen rutschen stark. Bei Audi hat man die Intermediates zurecht gelegt. Der Peugeot mit der Nummer 8 verbremste sich kurz und landete in einem Reifenstapel, wurde aber von einer Hundertschaft vom Streckenposten schnell geborgen und konnte an die Box zurück fahren. Er liegt eh ohne Chance weit zurück.
Das Wetter spielt nun in der Endphase eine große Rolle. Weder Audi noch Peugeot können Gas weg nehmen, auf der anderen Seite wird man bei den schwierigen Wetterverhältnissen vorsichtig sein müssen. Zur Zeit sind die Führenden noch auf Slicks unterwegs, aber beide bewegen sich an der Haftungsgrenze. Ein kleiner Fehler, ein wenig mehr Nässe an einer Stelle und das Rennen kann vorbei sein.

Den Franzosen läuft aber die Zeit weg. Sie können den Rückstand nicht schnell genug aufholen und müssen wohl darauf hoffen, dass der führende Audi in Probleme kommt. Und das kann in Le Mans in der Schlussphase ja schneller gehen, als man denkt. Weiterhin ein irrsinnig spannendes Rennen in der LMP1.

Noch 3 Stunden

Vorne spitzt sich der Kampf zu. Man hat mittlerweile wieder auf Slicks gewechselt und Peugeot kann wieder den Geschwindigkeitsvorteil ausnutzen. Man ist wieder die drei bis vier Sekunden schneller als der führende Audi. Das wird eine ganz, ganz enge Kiste. Peugeot hat sowohl die Nummer 7 mit Villeneuve, als auch die Nummer 9 mit Klien auf die Jagd geschickt. Es wird volles Rohr gefahren und Audi muss versuchen dagegen zu halten.

Es ist schwer zu sagen, wie das Rennen ausgehen wird. Laut Zeitwertung sind es nur noch 3.14min Vorsprung die Audi hat. Aber es sind noch drei Stunden zu fahren und Peugeot ist eine bis drei Sekunden schneller. Auf der anderen Seite muss Audi nicht so oft an die Box. Ein Fehler bei Audi, ein Problemchen beim Boxenstopp – und die Sache ist wieder komplett offen. Es geht wirklich um jede Sekunde. Jedes Rutschen, jedes kleine Problem beim Überrunden kann das Rennen entscheiden. Und das nach 21 Stunden!

So ein spannendes Rennen habe ich in Le Mans lange nicht mehr gesehen. Das wird noch richtig dramatisch, denn Peugeot wird alles versuchen nach vorne zu kommen.

Zwischen 08.00 und 11.00 Uhr
Audi kann den Abstand auf den Peugeot weiter ausbauen. Teilweise führt man mit einer Runde Vorsprung. Die Franzosen haben ein Riesenproblem mit dem Regen und kommen nicht zurecht. Es ist nicht ganz klar, warum die Peugeot im Nassen so Probleme haben, aber das wird Audi nicht stören. Es ist klar, dass Audi auch deswegen in Führung liegt, weil man viel weniger Zeit an der Box verbracht hat.

Doch jetzt geht es in Le Mans erst richtig wieder los. Peugeot kämpft um den Anschluss nach vorne und Audi pokert bei den Reifen. Es hat aufgehört zu regnen, also versucht man mit nachgeschnittenen Intermediates/Slicks um den Kurs zu gehen. Die 02 mit den Oldies fährt auf Regenreifen, die beiden anderen auf nachgeschnittenen Slicks. Die Peugeot haben Regenreifen drauf und Villeneuve verliert weiter Boden. Doch Audi hat nur einen Wagen vorne. Zudem hat die Nummer 1 plötzlich ein technisches Problem und steht in in der Box. Hinter dem “Oldie Wagen” lauern zwei Peugeot auf den Sieg. Die Sache ist bei weitem noch nicht gegessen, auch wenn Capello gerade eine Runde Vorsprung halten. Spannender war es in Le Mans seit Jahren nicht mehr.

Die Nacht zwischen 03.00 und 08.00 Uhr

Es blieb lange ruhig diese Nacht, doch ab ca. 04.00 Uhr überschlugen sich die Ereignisse. Zum einen begann es zu regnen, zum anderen kam Schwung in die Wertung. Audi holte plötzlich mächtig auf die Peugeot auf, die im Regen bei weitem nicht so schnell waren, wie im trockenen. Die “Oldie” Mannschaft mit Capello, Kristensen, McNish, kam immer näher. Villeneuve in der Nummer Sieben, bisher die Führenden, verlor teilweise im zweistelligen Sekundenbereich, was auch daran lag, dass Peugeot Intermediates aufegezogen hatte. Gegen 05.30 Uhr war es dann so weit – Kristensen übernahm nach einem Boxenstopp zum ersten Mal die Führung. Danach tat sich erstmal wenig.

In der GT1 und GT2 gab es keine Veränderungen, in der LMP2 hatten beide Porsche Spyder Probleme, konnten aber weitermachen. Es führt weiter der VanMerkensteijn Porsche vor dem dänischen Essex Team.

11. Stunde

Es geht in Richtung Halbzeit und im Rennen tut sich wenig. Der Audi mit der Nummer 2 halt einen Respektabstand von rund 2 Minuten zum führenden Peugeot mit der Nummer 7. Die Startnummer 8 der Franzosen hatte zwischendrin mal wieder ein Problem mit dem Getriebe und verlor erneut drei Runden. Ansonsten ist das Rennen weiter spannend, aber sehr ruhig. Das gilt auch für die anderen Klassen, in denen sich an der Spitze nichts verändert hat. Die Nacht geht noch rund drei bis vier Stunden und damit ich bei der eher schwierigen Phase am Morgen wieder fit bin, verziehe ich mich jetzt mal ins Bett. Streams sind im Chat zu finden.

9. Stunde

Update: Saftey Car Phase: Die Nummer 6 vom Oreca Team ist böse abgeflogen. Offenbar sitzt Marcel Fässler noch im Auto. Es sieht so aus, als sei er seitlich auf die Ecke einer Betonbegrenzung geknallt. Eurosport verabschiedet sich intelligenter Weise gerade in eine 15minütige Nachrichtenunterbrechung. Danke auch dafür.

So wie ich das gerade im Stream gesehen habe, ist Fässler aus dem Wagen raus, hat gestanden, wird aber zur Sicherheit mit dem Krankenwagen ins Hospital gebracht.

Nach knapp mehr als einem Drittel des Rennens hat sich vorne nicht viel getan. Allerdings hat Peugeot ein paar kleine Probleme. Christian Klien in der 9 erlaubte sich einen Dreher nebst Ausflug ins Kiesbett, was ihn mehr als drei Minuten gekostet hat. Alex Wurz musste eben außerplanmäßig an die Box, weil der japanische Dome vor ihm jede Menge Öl verlor. Wurz konnte so gut wie nichts mehr sehen und musste früher zum Pitstop. Bei Audi läuft es dagegen ruhig und gut. Aber trotz der kleinen Probleme bei den Franzosen und des niedrigeren Verbrauchs kommen die Audi einfach nicht näher an die Franzosen ran. Der zweitplatzierte Audi, die Nummer 2 mit McNish, Capello und Kristensen, kann den Abstand bei einer Minute halten, muss dafür aber Zeiten hinlegen, die man nicht mal in der Quali gefahren ist. Auf Platz Drei liegt der Peugeot mit der Nummer 9, aber schon eine Runde zurück. Die beiden anderen Audi liegen eine weitere, bzw. zwei Minuten zurück, und sind also noch in Schlagdistanz. Auf Platz sechs der letzte Peugeot, der ja lange in der Box stand. Bester “Nicht-Disel” ist zur Zeit der Pescarolo mit der 17, 20 Sekunden dahinter lauert der Oreca mit der Nummer 6. Es bleibt vorne also weiterhin sehr spannend. Die Audi fahren ebenso wie die Peugeot volles Rohr. Im Moment drehen die Franzosen Rundenzeiten um die 3.20 min, McNish ist rund 3.5 Sekunden langsamer.

In der LMP2 hatte das Essex Team etwas Pech, als ihnen ein rechter Hinterreifen hochging. Das passierte zwar nicht weit von den Boxen entfernt, aber trotzdem kostete das natürlich ordentlich viel Zeit. Im Moment liegen sie eine Runde hinter den Kollegen von Van Merksteijn Team.

Bei den Fahrzeugen der GT1 ist das Rennen weiter eng. Im Moment führt der Aston Martin mit der 009 mit 54 Sekunden vor der Corvette mit der 63.

In der GT2 ist die Sache durch. Zumindest was die Markenwertung angeht. Nachdem sich die beiden schnellsten Porsche am Nachmittag in der Indianapolis Kurve gegenseitig rausgekegelt haben, ist jetzt auch der letzte verbliebene GT3 RSR in der Box verschwunden. Er hat mittlerweile über 13 Runden Rückstand. Es geht also nur noch zwischen den Ferrari 430 um den Sieg.


5. Stunde

In den letzten Stunden ist das Feld schon einigermaßen gerupft worden. Vorne hat es den Peugeot mit der Startnummer 8 erwischt. Der Polesitter stand wegen eines Problems mit dem Anlasser/Getriebe rundenlang an der Box und liegt nun auf der 12 mit 5 Runden Rückstand. Vorne liegt der Peugeot mit der Nummer 7 mit Jacques Villeneuve. Dahinter kommt schon der erste Audi mit der Startnummer 2, der nur 16 Sekunden hinter Villeneuve liegt. Der geringe Abstand ist darauf zurück zu führen, dass der Audi einen Stopp weniger hat. Nach fünf Stunden sieht es also vorne so aus, als würde es noch sehr spannend werden.
Leider auch schon weit zurück ist der Lola Aston Martin, der zu Beginn der dritten Stunde plötzlich mit zerstörten Frontwagen um den Kurs humpelte. Leider war nicht zu sehen, was passiert war.

In der LMP2 liegen weiter die beiden RS Spyder nahe beieinander.

In der GT1 führt die Corvette mit der Startnummer 63 vor dem Aston Martin mit der Nummer 009. Auch hier sind die Wagen nur wenige Sekunden auseinander. Frentzen liegt mit seinem Aston Martin auf Platz vier.

In der GT2 führt ein Ferrari 430 die Porsche Meute an. Der schnellste Porsche hatte schon beim Start Probleme und musste von ganz hinten los, später wurde er ausgerechnet mit einem einem Markenkollegen in einem Unfall verwickelt und liegt nun weit zurück.

Insgesamt gibt es aber erst drei Totalausfälle. Ein Spyker, ein Ferrari 430 sind mir bekannt, wer der dritte ist, kann ich so nicht sagen, da die Zeitnahme da leider auch nix rausgibt.

Das Rennen ist bis her eher ruhig. Zwischenfälle gibt es kaum, auch keine schweren Abflüge, wie man noch vor dem Rennen befürchten musste. Aber die lange Nacht mit ihren Problemen kommt ja noch. Dazu ist vor allem für den frühen Morgen Regen angesagt.

1. Stunde
Wie erwartet setzen sich die drei Peugeot schnell von den Audi ab. Die Zeitunterschiede sind etwa die aus dem Warmup. Die Franzosen sind rund 2.5 Sekunden schneller als der schnellste Audi von McNish. Die Taktik geht jetzt schon los. Die Audi scheinen insgesamt etwas besser mit dem Sprit auszukommen und können etwas später tanken. Eine Runde später an der Tankstelle bedeutet, dass die Peugeot tatsächlich pro Runde zwei Sekunde besser sein müssen, damit sie am Ende vorne sind. Die beiden anderen Audi lassen es etwas gemächlicher angehen. Kann sein, dass man versucht sogar noch eine weitere Runde aus dem Tank zu quetschen. Weiterhin legen drei Peugeot vor drei Audi. Enger geht es um die Plätze ab Nummero sieben zu. Da liegen der Lola Aston Martin, der Dome, ein Pescarola und ein Wagen Oreca ziemlich dicht beieinander. Ohne die Diesel wäre das ein spannendes Rennen :)

In der LMP2 fahren sich das Essex und das Van Merkensteijn Team die Lunge aus dem Hals und liegen rund eine Sekunde hintereinander.

Einen Zwischenfall gab es: Tomi Erdos rummste mit seinem Lola MG beim Anbremsen der ersten Schikane in die Leitplanke, weil er beim Überholen einen Tick zu früh einscherte und den Wagen von Klaus Graf berührte. Erdos konnte den ziemlich zerrupften Wagen in die Box schleppen. Nach einer Stunde sind also noch alle Wagen unterwegs.

Warm Up News:
Kruse Motorsport hat in Zusammenarbeit mit Lola den am Mittwoch total zerstörten Wagen wieder hinbekommen und wird am Rennen teilnehmen.

Peugeot war im Renntrimm mit dem schnellsten Wagen “nur” noch drei Sekunden flotter als der schnellste Audi.

In der LMP2 prügeln sich das Team Essex (u.a. mit Sascha Maasen) mit dem Van Merksteijn Motorsport Team um wenige Zehntelsekunden getrennt an der Spitze.