„Alles, was schnell ist“ – so lautet bekanntlich der Slogan unserer Seite. Wenn man einen Blick auf das breite Angebot des Blogs wirft, kann man sicherlich zustimmen, dass wir nicht weit weg von diesem Ziel sind. Jedoch fehlte bisher die wohl „schnellste Serie der Welt“: die NHRA (nein, nicht die Verrückten mit den Waffen). Die 1951 gegründete National Hot Rod Association ist zweifelsohne der bekannteste Drag Racing-Verband der USA und damit wohl der Welt. Seit nun fast 66 Jahren trägt man die motorisierten Kopf-an-Kopfrennen aus, welche mit zigtausenden Pferdestärken und Nitromethan an die Quartermiles locken. Vor allem die beiden Königsklassen Top Fuel und Funny Car gaben der Disziplin ein Gesicht in den vergangenen Jahrzehnten. Die länglichen Top Fuel Dragster schaffen eine Höchstgeschwindigkeit von über 500 km/h und brauchen für 305 Meter (reformierte Distanz) etwa 3,7 Sekunden. Ihr katapultartiger Start lässt Kräfte auf die Piloten wirken, die sogar mit den Werten eines Space Shuttle-Starts verglichen werden können.
Die Funny Cars sehen aufgrund des Motors in der Front mehr wie „klassische Autos“ aus, was die Silhouetten verstärken sollen. Unter dem Karbon-Kleid mit aerodynamischen Aufbauten sind sie jedoch relativ ähnlich zu den Dragstern. Somit sind sie auch nur minimal langsamer.

In der ersten Ausgabe unserer NHRA-Impressionen stehen diese beiden Divisionen im Vordergrund:

Eine Besonderheit der NHRA ist die relativ große Anzahl an weiblichen Teilnehmern. Im oben abgebildeten Fahrzeug sitzt mit Leah Pritchett die Siegerin der Läufe in Pomona und Phoenix. In ihrer Kategorie ‘Top Fuel’ liegt sie aktuell auf Platz zwei.

In diesem Funny Car nimmt Courtney Force regelmäßig Platz. Sie liegt aktuell auf Platz fünf.

Ihr Vater John Force ist 16-facher Funny Car-Champion und das Gesicht des Sportes. Der 67-Jährige feiert 2018 sein 40. aktives Jahr in der Szene und gewinnt sogar noch Läufe.

Der Name verpflichtet: Tony Schumacher gewann schon acht Mal die ‘Top Fuel’-Meisterschaft (Rekordwert) und führt auch aktuell das Championat an. Wie Courtney ist er der Sohn einer NHRA-Legende: Don Schumacher.

Bei den Funny Cars dominierte in diesem Jahr bisher Matt Hagan. Er könnte bei den NHRA Finals im November seinen dritten Titel einfahren.

Steve Torrence in Las Vegas

Matt Hagan beim Saisonauftakt in Pomona

Antron Brown bei den Wintertests in Phoenix

Bilderrechte / Copyright: NHRA