Das ist ein langer Text, der teilweise ein Krimi ist. Die Kurzfassung: Wenn die NASCAR sich gegenüber Premiere kooperativer gezeigt hätte (zum Beispiel durch die Vorlage eines Mehr-Jahres-Vertrages), dann hätte der Sender eventuell zugeschlagen. Auf der anderen Seite hätte Premiere auch dieses Jahr ohne Probleme die Live-Rechte bekommen können, würde man langfristiger rechnen. Es ist nach meinen Informationen nicht mal so, dass die Live-Übertragungen ein Zuschussgeschäft für Premiere wären. Die Entscheidung gegen die Live-Übertragungen fiel angeblich einzig und allein aus dem Grund, weil man im Vorstand der Überzeugung ist, dass man mit den Live-Übertragungen auch nicht mehr Abos generieren kann, als man eh schon hat, weil der Markt für NASCAR Fans, die sich extra ein Premiere-Abo für die Serie zulegen, 2007 zu großen Teilen abgegrast wurde. Ohne langfristigen Vertrag lohnt sich die Sache nicht.

Aber da passiert noch mehr, deswegen dieser lange Text. Wem das zu kompliziert ist kann bis zum Epilog runterscrollen, da steht dann, was man als Fans noch machen kann.

Ich habe die letzten Wochen viel gemailt, telefoniert und recherchiert, da ich versucht habe zu verstehen, wo eigentlich die Probleme bei den Verhandlungen der NASCAR mit Premiere liegen. Je weiter ich vordrang, desto schmallippiger wurde man. Auf der einen Seite gab es Menschen, die durchaus bereit waren etwas mehr Licht in die Sache zu bringen, auf der anderen Seite war keiner bereit mir das a) schriftlich zu geben und man bestand darauf, namentlich nicht genannt zu werden. Es geht hier um ein komplexes Sammelsurium bestehend aus Geld, Buchhaltungen, Sponsoren, TV-Rechten und auch Eitelkeiten. Ich schütze meine Quellen, sie werden nicht genannt. Man mag das folgende Glauben, oder auch nicht, aber viele Infos sind im Netz zu finden und man muss sie nur richtig zusammensetzen. Meine Quellen hierfür waren das ESPN-Forum, das digitalspy Forum, das Stockcar-News Forum, verschiedene NASN Foren und Quellen in Deutschland, bei ESPN und bei der NASCAR. Wem die Vorgeschichte egal ist, der kann direkt zu Punkt III springen, ab da geht es um die Verhandlungen in diesem Jahr.

I.
Als Premiere Ende 2005 die Bundesligarechte verlor und es sich zum Jahreswechsel abzeichnete, dass Unity Media nicht geblufft hatte, suchte man händeringend nach Alternativen. Nach dem Fußball steht klar die Formel Eins an zweiter Stelle der Zuschauergunst bei Premiere, also lag die Idee nahe, dass man sich zum dem Motorsportsender Deutschlands hocharbeiten wollte. Hinter der Idee stand auch die Motorsportredaktion von Premiere, die aber nicht in die eigentlichen Verhandlungen involviert ist. Im Januar 2006 sickerte durch, dass Premiere unter der Leitung des ehemaligen F1 Moderators Wolfgang Rother an einem Konzept für einen reinen Motorsportkanal bastelt. Gleichzeitig nahm man auch Verhandlungen mit der NASCAR auf. Ziel war es, analog zur Formel Eins, einen langfristigen Vertrag mit der NASCAR abzuschließen. Die Angaben schwanken da zwischen drei und fünf Jahren. Bei der NASCAR stieß dieser Wunsch nicht auf Gegenliebe, da man im europäischen Raum mit Eurosport nicht so gute Erfahrungen gemacht haben soll. Jedenfalls bekam Premiere nur einen Ein-Jahres-Vertrag.(Einschub: Angeblich hatte Eurosport einen langfristigen Vertrag in den 90ern abgeschlossen, der auch besagte, dass man alle Rennen live zeigt, war davon aber nach und nach wegen schlechter Quoten abgerückt. Dafür habe ich aber keine Bestätigung von einer zweiten Quelle erhalten).Gleichzeitig reiften innerhalb der NASCAR die Expansionspläne. Es war klar, dass man den Peak bei den Einschaltquoten erreicht hatte, die Frage war nun, wie man die Quoten zumindest halten konnte. Seit 2002 versuchte man immer mal wieder Fahrer anderer populärer Serien in die NASCAR zu bekommen. Nachdem Christian Fittippaldi aber schon grandios gescheitert war, verzichtete die NASCAR und auch die meisten Monoposto Fahrer auf weitere Versuche. Doch 2006 platzte wie eine Bombe die Meldung, dass Juan Pablo Montoya in die NASCAR einsteigen würde. Das war ein Name, der weltweit bekannt war und mit dem man plötzlich auch alle Formel Eins Fans erreichen konnte.

Premiere wollte Ende 2006 die Rechte erneut um mehrere Jahre verlängern, doch wieder sträubte sich die NASCAR. Einerseits wegen des Geldes, andererseits, weil der Partner ESPN gerade in Europa NASN gekauft hatte und man diesem den Rücken frei halten wollte. Premiere bekam also wieder nur einen Ein-Jahres-Vertrag.

II.
Die Saison 2007 lief für die NASCAR nicht gut. Das CoT, die Dominanz des Hendrick Teams, der Abschied vieler alter Fahrer und einiges mehr brachte schlechte Quoten und leere Ränge an der Strecke. Die Fans äußerten deutlich ihren Unmut über die Politik der NASCAR und gegen Ende der Saison sagte der NASCAR Chef Brain France, dass man auf die Fans hören müsse und die Änderungs- und Erweiterungspolitik der NASCAR beendet sei. Die NASCAR sei ein amerikanischer Sport – Punkt. Da wurde schon deutlich, dass die NASCAR erst einmal dafür sorgen wollte, dass man den eigenen Markt nicht aus der Kontrolle verliert.

III.
Soweit die Vorgeschichte. Was ist im Winter passiert? Erst einmal eine Klärung, wie die Situation der exklusiven TV-Rechte Verwertung ist. Ich habe den Fehler begangen, aufgrund der Aussage von ESPN, dass sie die weltweiten Vermarktungsrechte der NASCAR besitzen, zu glauben, Premiere verhandele mit ESPN. Dem ist nicht so. Die exklusive Ausstrahlungsrechte für ein Land werden immer mit der NASCAR und hier durch deren Vize-Präsident Robbie Weiss verhandelt. ESPN kann die Rechte dann verwerten, wenn sich kein exklusiver Abnehmer findet. Dass wird gleich noch wichtig.

Beim letzten Rennen in Miami war auch eine Abordnung von Premiere vor Ort. Man war guter Stimmung und machte unter anderen Aufnahmen mit Jacques Villeneuve, der in dem mittlerweile berüchtigen Trailer den Satz “See you in 2008 on Premiere” in die Kamera sagt. Es gab vor dem Rennen eine lose Verabredung zwischen Premiere und Robbie Weiss. Doch der ließ sich bei der deutschen Abordnung nicht blicken und schon zu dem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass da etwas schief laufen würde. Doch noch war man bei Premiere relativ guter Dinge.
Meine Quellen bei der NASCAR sagen, dass man Premiere ein “vernünftiges” Angebot zu “leicht erhöhten” Konditionen gemacht hat. Aber wieder handelte es sich nur um einen Ein-Jahres-Vertrag. Bei Premiere war man eh ein wenig verstimmt, weil die NASCAR nicht auf den Sender zu gekommen war, sondern der Sender zur NASCAR gehen musste. In diesem Moment begann in den oberen Etagen, die fürs Geldausgeben zuständig sind, ein Umdenkprozess. Der gesamten Motorsportredaktion, bis hin in die höchsten Stellen, ist klar, dass man mit der NASCAR ein Pfund in der Hand hält, wie damals RTL, als sie die F1 Rechte für einen Spottpreis erwarben. Montoya und Villeneuve sind zwei dicke Namen, die in Europa sehr bekannt sind, und die Einschaltquoten der Rennen stiegen im letzten Jahr weiter an. Mir wurden zwei unterschiedliche Zahlen genannt, die sich zwischen 80.000 und deutlich über 100.000 bewegen. Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis weitere Ex-Formel Eins Stars in die NASCAR einsteigen. David Coulthard war nur einer von vielen, der sein Interesse offen ausgedrückt hat. Doch es sind eben zwei verschiedene paar Schuhe, einerseits darauf zu hoffen, dass das Interesse weiter steigt, andererseits auch tatsächlich die Abonnentenzahl durch die NASCAR zu erhöhen.

Anfang Januar zeichnete sich innerhalb von Premiere wohl ab, dass das oberste Management zu einer Vertragsverlängerung “Nein” sagen würde. Hier gibt es unterschiedliche Aussagen zu den Gründen. Eine Quelle sagt, dass es die Kosten gewesen sein sollen, die Premiere von einer Verlängerung abgehalten hätten. Andere Quellen besagen, dass man genau das gemacht habe, was man auch bei der NFL schon erfolgreich durchgezogen habe. So soll man sich erst die Abozahlen angeschaut haben, dann man hat sich die Marktforschung betrachtet und festgestellt, dass man den größten Teil der Abonnenten schon im Boot habe, die nur wegen der NASCAR einen langjährigen Vertrag abgeschlossen hatten. Die Rechnung soll gelautet haben: “Bei leicht gestiegenen Kosten werden wir nicht mehr Einnahmen haben. Wenn wir die NASCAR abschießen, verlieren wir vielleicht 30% der Abonnenten, und das auch erst in 12 bis 18 Monaten, denn so lange laufen die meisten Abo-Verträge noch”. Dieses Verfahren soll man angeblich auch schon bei der NFL angewandt haben, allerdings machte man hier den Fehler, die Serie komplett aus dem Programm zu entfernen, was einigen Abonnenten ein Sonderkündigungsrecht einbrachte. Also beschloss man, laut meiner Quellen, mit der NASCAR nur noch um die Rechte der Aufzeichnung zu verhandeln. Als dies bekannt wurde, gab es intern bei Premiere wohl große Diskussionen. Die Motorsportredaktion versuchte mit allen Argumenten die oberen Etagen zu überreden, bei den Live-Übertragungen der NASCAR zu verbleiben. Es gab die Überlegung, den Sprint Cup live nur auf “Premiere Direkt” auszustrahlen, aber dies soll sich nach Berechnung von Premiere finanziell nicht lohnen.

Der NASCAR war die Sache mittlerweile egal. Ob Premiere nun übertragen würde oder nicht, interessierte dort kaum jemanden. Zu dem war man in Verhandlungen mit Sky Sports, was in sofern delikat ist, weil die ja in UK ein direkter Konkurrent zu NASN/ESPN sind, wo die NASCAR bisher gesendet wurde. Doch Murdoch schaufelte so viel Geld auf den Tisch, dass die NASCAR schlecht “Nein” sagen konnte. Mit Premiere redete man weiter, zog die Verhandlungen aber in die Länge. Nachdem der Deal mit Sky in trockenen Tüchern war, freute man sich in den USA über die Mehreinahmen und wollte Premiere schon absagen, als jemanden in der Rechtsabteilung auffiel, dass man auf die Ausstrahlungen bei Premiere (und auch AB Moteurs) gar nicht verzichten könne. Der Grund: Sponsoren wie Dupont, die in Belgien sitzen, oder auch Coca-Cola haben sehr wohl ein Interesse an einer Verbreitung der Serie in Deutschland und zudem hatte man den Sponsoren wohl “Live” Übertragungen in den genannten Ländern vertraglich zugesichert. Würde Premiere nur Aufzeichnungen bringen, hätte das eventuell juristische Konsequenzen, die vor allem Eins wären: teuer.

Also überraschte man Premiere plötzlich angeblich mit folgender Forderung: “Entweder, ihr zeigt das Daytona 500 live, oder ihr bekommt keine Aufzeichnungen.” Denn offenbar steht in den Verträgen mit den Sponsoren für die Ausstrahlungen in Europa nicht, wie viele Liveübertragungen es geben muss. So wie es aussieht, ist AB Moteurs in der gleichen Lage. Das ist der Grund, warum Premiere das Daytona 500 überhaupt zeigt, denn es macht für den Sender überhaupt keinen Sinn. Im Gegenteil: die meisten NASCAR Fans werden dank des eisernen Schweigens seitens Premiere überhaupt noch nicht wissen, dass man die NASCAR nicht mehr komplett live überträgt. Der richtige Ärger kommt vermutlich nach dem Daytona 500, wenn man die Fans mit einer Live-Übertragung angefixt hat und dann nur noch Aufzeichnungen bringt. Aber ohne das Daytona 500 hätte es keine Rechte für die Aufzeichnungen gegeben, und ohne die, hätte Premiere das Problem, dass man bis vor wenigen Tagen noch mit der NASCAR auf der eigenen Seite die Abos beworben hat. Das hätte zu einem Sonderkündigungsrecht für manche Abonennten führen können, wie man ja seit der Bundesliga und der NFL weiß.

Die Schuld ist also ein wenig verteilt. Wenn die NASCAR sich gegenüber Premiere kooperativer gezeigt hätte (zum Beispiel durch die Vorlage eines Mehr-Jahres-Vertrages), dann hätte der Sender eventuell zugeschlagen. Auf der anderen Seite hätte Premiere auch dieses Jahr ohne Probleme die Live-Rechte bekommen können, würde man langfristiger rechnen. Es ist nach meinen Informationen nicht mal so, dass die Live-Übertragungen ein Zuschussgeschäft für Premiere wären. Die Entscheidung gegen die Live-Übertragungen fiel einzig und allein aus dem Grund, weil man der Überzeugung ist, dass man mit den Live-Übertragungen auch nicht mehr Abos generieren kann, als man eh schon hat, weil der Markt für NASCAR Fans, die sich extra ein Premiere-Abo für die Serie zulegen würden, schon 2007 zu großen Teilen abgegrast wurde.

Hätte man einen langfristigen Vertrag mit der NASCAR, könnte man Marketingmäßig auch mehr in die Offensive gehen und auch Sponsorenverträge schließen. Aber für ein Jahr?

IV.
Als Mitte Januar durchsickerte, dass Premiere die Live-Rechte nicht mehr haben nehmen würde, war vor allem ein Sender völlig überrascht: NASN Europe. Bei NASN war man sich klar, dass man wohl die UK Rechte an Sky verlieren würde, aber an Europa hatte niemand gedacht, weil man fest davon ausging, dass Premiere die Rechte auch 2008 halten würde. Deswegen hatte sich bei NASN auch niemand um die Sprint Cup Rechte bemüht. Das Problem des Senders ist, dass man in 37 europäischen Ländern gleichzeitig ausstrahlt und einzelne Länderfeeds sich nicht lohnen. Plötzlich sah man aber eine Chance, denn wenn Premiere die Rechte für Deutschland freiwillig aufgeben würde, müsste “nur” noch schauen, dass man AB Moteurs rauskickt und gleichzeitig überprüfen, ob irgendwo in Europa nicht ein weiterer Sender Rechte an der NASCAR hält. Und genau das macht man jetzt seitens NASN. Hieß es vor zwei Wochen seitens meines Kontaktes bei ESPN in den USA, dass NASN Europe auf gar keinen Fall den Sprint Cup zeigen würde, sagt er nun: “No comment”.

Klar ist, dass man die Rechte gerne haben würde. NASN/ESPN versucht offenbar gerade die NASCAR in die Richtung zu bewegen, dass sie keine Neu-Verträge in Europa abschließt. Das ist wohl auch der Grund, warum AB Moteurs vermutlich den gleichen Deal bekommt, den Premiere hat: Daytona 500 live, der Rest nur aus der Konserve. NASN arbeitet wohl zurzeit intensiv im Hintergrund daran, die Sprint Cup Rechte für Europa zu bekommen. Nachdem Wegfall von Premiere in Deutschland wäre dieser Deal auch für die NASCAR von Vorteil. Zum einen würde man tatsächlich ganz Europa abdecken, was wiederum die Sponsoren der NASCAR beruhigen würde, zum anderen würde man ESPN einen kleinen Gefallen tun, nachdem man die bei der Rechtevergabe in UK zumindest angerempelt hat. Ob und ab wann NASN den Cup live zeigen könnte, ist völlig unklar, aber man hat sich wohl schon Gedanken gemacht, wie man den Cup ins Programm stopfen kann. Es heißt, dass ein zweiter Sender von NASN überhaupt kein Problem sei. Da deutet vieles auf ESPN Classic hin, aber es ist durchaus denkbar, dass man auch ein NASN/ESPN 2 schaltet. Jedenfalls soll es daran nicht scheitern. Verkompliziert wird aber die eh undurchsichtig Situation gerade dadurch, dass die NASCAR selber ihre Aktivitäten bei der Rechtevergabe im Fernsehen wie im Netz weltweit neu aufstellt.. Vermutlich will die NASCAR die Ausstrahlung des Sprint Cups im Netz selber in die Hand nehmen.

Epilog:
In dem ganzen Spiel sind die Zuschauer in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich erst mal die Verlierer. Die NASCAR interessiert sich für sie nur am Rande, weil man beschlossen hat, erst einmal wieder die US-Zuschauer in den Vordergrund zu stellen. Aber die endgültige Entscheidung über die TV-Rechte ist noch nicht gefallen. Selbst Premiere verhandelt angeblich weiter, da die Proteste der eigenen Redaktion und der Zuschauer nicht ohne Gehör geblieben sind.

Bei Premiere hängt nach der Entscheidung der Haussegen mächtig schief. Die Diskussion darüber, dass man ein mächtiges Instrument aus der Hand gegeben hat, mit dem in Zukunft vielleicht sogar die Quoten der Formel Eins hätte erreichen können, laufen wohl ziemlich lautstark ab.

Und was können wir machen?
Mailen, mailen, mailen und noch mal mailen. In erster Linie an Premiere. Die sind vorsichtiger geworden, was die Zuschauer angeht. Als die NBA aus dem Programm verschwinden sollte, hat nur der Protest der Zuschauer ein Umdenken bewirkt. Mit jeder Mail an Premiere, vor allem an die Motorsportredaktion oder Herrn Ulich, steigt die Chance, dass vielleicht doch noch was passiert. Bloss nicht an die Kundenhotline mailen, das bringt nichts. Mit Mails an die Redaktion unterstützt die Position der Verantwortlichen. Aber mailt auch an die NASCAR. Beschwert Euch darüber, dass man die Serie in Deutschland nicht mehr sehen kann. Dazu mailt an die Sponsoren. Coca-Cola, Pepsi, Dupont, Subway, McDonalds, Jack Daniels – alles, was irgendwie international unterwegs ist. Amerikanische Firmen reagieren deutlich sensibler auf Proteste als deutsche Firmen. Ich stelle am Wochenende noch eine Formmail hier rein, in die man einfach nur noch seinen Namen einsetzen muss. (Wenn das einer früher schafft: bitte in die Kommentare posten, ich komm einfach nicht schneller dazu)   Hier gibt es eine englischsprachige Formmail

Danke an RealityCheck! Weiter unten findet sich auch noch eine Formmail an Premiere.

Es ist noch nicht völlig vorbei – noch gibt es die Möglichkeit etwas zu tun. Wir alle würden uns freuen, wenn wir die NASCAR weiter auf Premiere mit Jacques Schulz sehen können, statt irgendwo im Netz pixelige Streams abgreifen zu müssen.

Der Dank geht an alle Menschen, die mir in den letzten Tagen Informationen zugesteckt haben. Ohne diese Infos, wären einige Sachen im Dunkeln geblieben.

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