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Formel Eins: Analyse Suzuka 2011

Sebastian Vettel holte sich wie erwartet die WM-Krone, doch der Red Bull war überraschenderweise nicht das dominierende Auto am Wochenende.

Selten haben sämtliche Experten vor einem Wochenende so falsch gelegen. Und auch in unserer Vorschau lagen wir (besser gesagt ich) komplett daneben. Der Red Bull war in Suzuka nicht so stark, wie das alle vermutet hatten. Stattdessen waren Ferrari und McLaren auf Augenhöhe und konnten Vettel mächtig unter Druck setzen. Das änderte zwar nichts mehr an der WM, aber die Frage ist schon, warum der RB7 auf einer Strecke, die ihm eigentlich so gut liegen sollte, nicht dominieren konnte? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten, James Allen, der uns ja auch immer die Strategie-Analyse liefert, ist sich auch noch nicht sicher. Vermutlich gibt es aber zwei Gründe, für die eher schwache Performance des Teams.

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Formel Eins: Analyse Spa 2011

Eine trockene Fahrbahn bescherte zumindeste in der ersten Hälfte ein spannendes Rennen mit einem souveränen Sebastian Vettel.

Red Bull und Spa – das war bisher keine gute Kombination. Die hohen Abtriebswerte des Red Bull sorgten dafür, dass Vettel und Webber auf den langen Geraden kaum eine Chance hatten. Doch das hat sich in diesem Jahr geändert. Schon in den wenigen trockenen Momenten im Training wurde deutlich, dass die Änderungen am Red Bull Wirkung zeigten. Ein neuer Heckflügel und ein teilweise neuer Unterboden sorgte dafür, dass die Bullen plötzlich bei der Höchstgeschwindigkeit mit dabei waren. Tatsächlich war Mark Webber im Rennen laut FIA der schnellste auf der Geraden, Vettel war nur wenig langsamer. Dieser Umstand und weil der RB7 besser mit der Reifenwahl klar kommt, sorgte dafür, dass man einen Doppelsieg einfahren konnte. Ein wenig Glück war aber auch dabei.

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Formel Eins: Die große Halbzeit Analyse

Die Hälfte aller Rennen in diesem Jahr sind vorüber und es lohnt sich mal einen Blick auf die Teams zu werfen und wie ihre Saison bisher war.

11 Rennen sind vorüber, 8 weitere folgen noch, wobei es nur noch zwei in Europa geben wird (Spa, Monza). Die restlichen Rennen finden vor allem in Asien statt (Singapur, Japan, Korea, Indien) was für die Teams eine besondere Herausforderung sein wird. Denn wegen der längeren An- und Abreise ist es schwerer Updates an den Wagen zu bringen. Die Zeit, die die Rennchassis in der Fabrik verbringen, ist kürzer, dazu kommt, dass man wegen der sehr unterschiedlichen Strecken verschiedene neue Aero-Teile bereit halten wird. Ein weiterer Grund, der Updates erschweren wird, ist schlicht und ergreifend das Geld. Will man das 2011er Modell weiter updaten oder doch lieber mehr das 12er Modell? Man sieht – wer Fehler in der Vorbereitung und in der ersten Hälfte der Saison macht, der wird bitter bestraft. Und Fehler haben viele Teams gemacht.

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Formel Eins: James Allen Strategiereport – Ungarn

Der GP von Ungarn war ein fantastisches Rennen. Wieder war es zwischen den vier besten Wagen sehr eng, und eigentlich hätte jeder gewinnen können. Der enge Konkurrenzkampf und die unterschiedlichen Wetterbedingungen sorgten wieder dafür, dass die Strategie eine wichtige Rolle spielte.

Der Sieger Jenson Button war in der Lage, die richtigen Entscheidungen zu fällen. Diese basierten aus den Daten, die man in den freien Trainings gesammelt hatte, und der Entscheidung während des späten Regenschauers nicht an die Box zu kommen, um auf die Intermediates zu wechseln, sondern abzuwarten.
Auf der anderen Seite gab es etliche Fahrer, deren Rennen durch schlechte strategische Entscheidungen beeinflusst wurden, was dazu führte, dass gleich drei Fahrer aus dem Mittelfeld in die Punkte gekommen sind. Den Regen hatte man für den Morgen des Sonntags prognostiziert, aber nicht für den Mittag. Aber die meisten Teams waren sich über die Vorhersagen nicht sicher.
Das Überholen in Budapest war noch nie besonders leicht, aber die Wetterbedingungen halfen dem Rennen. Es gab auf der Start/Zielgeraden am Sonntag weniger Gegenwind als es während der Quali gegeben hatte was auch ein Grund dafür war, warum die DRS-Zone an diesem Wochenende nicht sonderlich gut funktionierte. Eine Menge Fahrer kamen ohne den bremsenden Gegenwind schneller in den Begrenzer, als noch am Samstag.
Ein weiterer Grund, warum das DRS am Wochenende wenig Überholmanöver bot, war die relativ kurze Gerade und die Menge an Abtrieb, die die Wagen fuhren. Sie kamen vor dem Bremspunkt nie auf ihre Höchstgeschwindigkeit.
Schauen wir uns mal genau an. wie die Entscheidungen getroffen wurden.
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Formel Eins: Analyse Ungarn 2011

Ein paar Regenschauer sorgten für einen sehr abwechslungsreichen Grand Prix. Ein paar strategische Fehlentscheidungen kamen dann auch noch dazu.

Eigentlich kann Sebastian Vettel zufrieden sein. Die Kollegen haben sich mal wieder gegenseitig die Punkte weggenommen, er hat 84 Punkte Vorsprung und es gibt noch 200 Punkte, die man bei einer perfekten Siegesserie erlangen kann. Aber wie in den letzten Rennen gesehen hat, ist es eben nicht so leicht mit einem Sieg, weil Red Bull, Ferrari und McLaren doch relativ gleich auf sind. Dennoch kann sich Vettel nicht entspannen, denn in den letzten zwei Rennen wurde deutlich, dass man eben nicht mehr das beste Paket im Renn hat. Das wird Red Bull zu denken geben, denn Siege sollen den Titel ja möglichst weiter absichern. Was das Team auch erschrecken wird: Im Rennen war Vettel nicht der Lage an Button dran zu bleiben, dessen Reifen auch nicht mehr die jüngsten waren. Und dann war da noch Hamilton, der das Rennen nicht wegen der Fehlentscheidung zwischendurch auf Intermediates zu gehen, verloren hatte. Den Fehler machte man viel früher.

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Formel Eins: James Allen Strategiereport – Nürburgring

Beim Rennen zum Grossen Preis auf dem Nürburgring konnte man drei Fahrer in drei verschiedenen Wagen sehen, die fast gleichschnell waren.

Wie der Sieger Lewis Hamilton festgestellt hat, ging es vor allem darum, perfekt zu sein und keine Fehler zu machen. Das galt für die Strategen ebenso, wie für die Boxenmannschaft und die Fahrer. Am Ende basierte der Sieg auf einer außergewöhnlichen Fahrerleistung und einer gut ausbalancierten Strategie. Aber weiter hinten im Feld konnte man einige unterschiedliche Strategien sehen, die das Rennergebnis bestimmten. Vor allem bei Adrian Sutil, der als sechster vor den deutlich schnelleren Mercedes ins Ziel kam.

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Formel Eins: Analyse Deutschland GP 2011

Ein grandioses Rennen im ersten Teil, ein starker McLaren und ein schwächelnder Red Bull sorgten für einen der abwechslungsreichsten Grand Prix der Saison.

Man kann nicht sagen, dass man bei Red Bull nach dem Rennen lange Gesichter machte, denn Platz 3 und 4 ist wahrlich kein schlechtes Ergebnis. Aber leichte Sorgenfalten konnte man bei Christian Horner schon sehen. Zu deutlich waren die Probleme, die Red Bull im Rennen hatte, vor allem, was den Drop Off der Pirelli Reifen in den letzten Runden eines Stints angeht. Auffallend war auch mal wieder, der merkwürdige Unterschied zwischen der Quali-Performance und dem Speed im Rennen des RB7. Auch wenn der am Ring etwas kleiner ausfiel, als das sonst der Fall war und Vettel mal nicht auf Pole fahren konnte, scheint der RB7 in der Quali immer noch einen kleinen Vorteil zu haben. Aber wenn das dazu führt, dass Ferrari, McLaren und Red Bull auf Augenhöhe kämpfen können, dann sind das keine schlechten Aussichten für den Rest der Saison. Die Unterschiede zwischen den drei Top Teams sind im Rennen marginal, aber auf eine lange Distanz doch sichtbar. Drei unterschiedliche Konzepte und doch liegt man gleichauf.

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Formel Eins: Vorschau Deutschland GP 2011

Die Formel Eins macht Station in Deutschland und der Nürburgring wird sich vermutlich das gesamte Wochenende von seiner besten Seite zeigen: Mit Regen.

Nach dem Rennen in England fällt eine Einschätzung der momentanen Leistungsverhältnisse nicht leicht. Die gemischten Wetterverhältnisse in Silverstone, die kleinen Fehler bei den Boxenstopps und die Änderungen am Mapping machte das Rennen sehr einzigartig. Mittlerweile ist die Formel Eins wieder zu den Mapping-Einstellungen aus der Zeit vor Valencia zurückgekehrt, allerdings mit der Einschränkung, dass man das Mapping im Parc Fermé nach der Quali nicht mehr verändern darf. Im Grunde profitieren von der Entscheidung fast alle Spitzenteams. Red Bull sowieso, aber vor allem McLaren hat durch einen kompromisslosen Umbau auf den hot blown diffusor in diesem Jahr viel gewonnen. Nur bei Ferrari ist man sich nicht so sicher.

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Newshappen-Sammlung für 20.07.

// In England gärt weiterhin der Abhör-Skandal um die News Corp. und Rupert Murdoch vor sich hin und es sieht auch nicht so aus, als würde die Sache schnell beruhigen. Die ganze Sache könnte gravierende Folgen für die lautstark angekündigte Kaufofferte des News Corp./Exmor Konsortium um die Mehrheitsanteile der Formel Eins haben. Man muss kein Prophet sein, nicht nur dass Sponsoren der Formel Eins die Sache gerade mit einer gewissen Skepsis betrachten. Viel schlimmer, zumindest aus Sicht von Murdoch, dürfte sein, dass die potentiellen Verkäufer die Sache auch nicht gerade erfreut. Die News Corp. ist eine einflussreiche Firma, aber gegen die Interessen der vielen, vielen Beteiligten in der Formel Eins (Hersteller, Sponsoren, arabische Teilhaber) wird man nicht argumentieren können. Das Kartenhaus scheint da gerade zumindest teilweise zusammen gebrochen zu sein, zu mal auch noch überhaupt nicht absehbar ist, welche finanziellen Konsequenzen der Skandal für die News Corp. haben wird. Bernie Eccelstone wird vermutlich wieder etwas ruhiger schlafen. Eine ähnliche Meinung vertritt auch Joe Saward.

// Bei HRT ist mal wieder Bewegung im Faherkader. Nach dem Red Bull das Nachwuchstalent Daniel Ricciardo im Team gegen Bares platziert hat, gibt es nun Gerüchte, dass der neue Mehrheitsbesitzer des Team, Thesan Capital, Liuzzi aus dem Team haben möchte. Thesan ist eine Investmentgruppe, die auf dem spanischen Markt unterwegs ist, ergo möchte man gerne auch einen spanischen Fahrer ins Cockpit setzen. Da Jamie Alguersuari bei Toro Rosso ist, hat man nicht mehr so die große Auswahl. Jüngstes Gerücht ist, dass man den WTCC-Piloten Javier Villa gerne im Team hätte. Das ist etwas überraschend, ist Villa in den letzten Jahren zwar als talentierter Tourenwagen-Mann, aber nicht als Monoposto-Pilot aufgefallen. Sein letzter Einsatz in einem Auto ohne Dach war Ende 2009 in der GP2 Asia, seine Karriere in der GP2 zwischen 2007 und 2009 war jetzt auch nicht zwingend von so vielen Erfolgen gekrönt, dass er sich für ein F1-Cockpit aufzwingen würde.

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Formel Eins: James Allen Strategie Analyse Silverstone

Der GP von England war ein aus strategischer Sicht ein interessantes Rennen. Es gab eine Menge Unabwägbarkeiten als bei anderen Rennen, was vor allem an den Reifen lag, weil man vor dem Rennen so wenig im Trockenen trainieren konnte.

Und dann gab es die teilweise sehr nasse Strecke beim Start, was alle dazu zwang, auf Intermediates zu starten. Doch wie lange würden die halten? Vor dem Rennen dachten die meisten Strategen an ein 3-Stopp-Rennen, während einige Teams aus dem Hinterfeld einen Stopp weniger einplanten, um ein paar Plätze gut zu machen. Der Start auf der nassen Strecke brachte zwei Dinge, die den Teams das Leben leichter machten. Zum einen mussten die Fahrer so nicht beide Reifenmischungen nutzen, so dass man um den langsameren harten Reifen herum kam. Zum anderen bedeutete der Regen, dass man sich um 11 Runden weniger Gedanken machen musste, was die Startegien vereinfachte. Die erste wichtige Entscheidung betraf den Moment, wann man auf Trockenreifen wechseln sollte.
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