Regen macht den Motorsport prinzipiell eigentlich immer unterhaltsamer. Es sei denn man heißt NASCAR oder Mark Webber. Beides ist bei der japanischen SUPER GT aber zum Glück nicht der Fall.
Dass überhaupt in Fuji gefahren werden konnte, war für manch einen vor rund zwei Monaten so nicht unbedingt absehbar. Das schwere Tohoku-Erdbeben sowie der Tsunami und die anschließende Atomnotlage im Atomkraftwerk der Stadt Fukushima haben das Land des Lächelns stark mitgenommen. Wie schnell kann ein Land zumindest teilweise (der Süden war von der Katastrophe so gut wie nicht betroffen) wieder zur Normalität, zum Alltag zurückkehren? Wie schnell gelingt der Wiederaufbau? Wie schnell kann man den Opfern helfen? Und was passiert im besagten Atomkraftwerk? Die Blicken gehen zwar noch immer kritisch Richtung Fukushima, doch man darf – hoffentlich! – davon ausgehen, dass sich die Situation zumindest nicht verschlimmern wird. Entsprechend der Lage in den letzten Wochen hat die GT Association (GTA) kurzerhand den einzigen offiziellen Testtermin der SUPER GT in Okayama abgesagt und gleichzeitig den Saisonauftakt verschoben bzw. verlegt. Denn obwohl am 1. Mai-Wochenende in Fuji gefahren wurde, so wurde das Rennen weiterhin als das zweite Rennen der Saison angesehen, während das ursprünglich erste Rennen in Okayama weiterhin die Bezeichnung Round 1 trägt – und am 22. Mai 2011 ausgetragen wird. Verwirrend? Sicherlich. Verständlich? Gewiss nicht. Mittlerweile plant man alle Rennen der Saison fest ein, unter anderem auch das letzte Rennen am 16. Oktober in Motegi, behält sich aber natürlich das Recht, die einzelnen Läufe kurzfristig abzusagen.
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Regen macht den Motorsport prinzipiell eigentlich immer unterhaltsamer. Es sei denn man heißt NASCAR oder Mark Webber. Beides ist bei der japanischen SUPER GT aber zum Glück nicht der Fall.
Dass überhaupt in Fuji gefahren werden konnte, war für manch einen vor rund zwei Monaten so nicht unbedingt absehbar. Das schwere Tohoku-Erdbeben sowie der ...