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NASCAR: Vorschau Talladega Oktober 2010

An diesem Wochenende steht Chase-Rennen Nummer 7 in Talladega auf dem Plan. Der Superspeedway wird vermutlich die Vorentscheidung für den Endspurt über die drei Rennen in Texas, Phoenix und Homestead liefern. ACHTUNG: Start schon um ca. 18:15 Uhr.

Die sehr beliebten „restrictor plate“-Rennen auf den Superspeedways von Daytona und Talladega zählen jährlich zu den absoluten Highlights des NASCAR-Kalenders. Der Talladega Superspeedway ist mit 2,66 Meilen Länge und einem extremen Banking von 33° ein wahres Monster in der Landschaft. Diese Daten machen enorme Geschwindigkeiten möglich, die mit den erwähnten „restrictor plates“ eingebremst werden müssen. Im verlinkten Artikel zur Strecke selbst ist neben einer kleinen Beschreibung des Ovals auch zu finden, warum NASCAR seinerzeit diese Begrenzung einführte. Diese Art von Rennfahren zeichnet sich durch eine Besonderheit aus, das sogenannte „bump drafting“. Der folgende Abschnitt, in welchem diese Fahrtechnik erklärt wird, entstammt der Talladega-Vorschau vom Frühjahr – schließlich muss ich die Welt ja nicht neu erfinden:

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NASCAR: Probleme mit den Quoten

Die Einschaltquoten der NASCAR sinken seit Jahren. Auch in diesem Jahr macht vor allem der Chase Sorgen. Was macht die NASCAR falsch? Wo ist sie schuldlos?

Die Welt der NASCAR ist mehr ganz so glänzend, wie sie noch vor ein paar Jahren ausschaute. 2010 ist ABC aus dem Chase ausgestiegen, stattdessen überträgt nur noch ESPN die Rennen, sieht man mal von den wenigen Rennen ab, die noch bei ABC laufen. Der Verlust von ABC ist nicht ganz so schlimm, wie man auf den ersten Blick denken könnte. ESPN erreicht rund 100 Millionen Zuschauer, bei ABC liegt die technische Reichweite 16 Millionen Zuschauer höher. Aber ein Zeichen ist es schon, wenn ein Hauptsender in den USA auf die NASCAR verzichtet. Allerdings hatte die NASCAR noch nie besonders viel Glück mit einem der vier Prime-Sender. Nur NBC war eine gewisse Zeit in der Lage, vernünftige Quoten zu erreichen. Die Gründe für den Verfall sind vielfältig, aber die Frage ist auch, ob das wirklich so schlimm ist.

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NASCAR: Vorschau Charlotte Oktober 2010

Das letzte Nachtrennen der Saison in Charlotte beschließt gleichzeitig auch die erste Hälfte des Chase. Am vergangenen Wochenende sorgte das turbulente Rennen in Fontana für die erste große Zäsur in den Playoffs, nachdem zuvor eigentlich fast alle zwölf Fahrer Chancen auf die Meisterschaft besaßen. Jetzt sind nur noch vier Piloten innerhalb von 100 Punkten.

Zum letzten Mal in diesem Jahr heißt es im Sprint Cup „night racing“, denn das „Bank of America 500“ beschließt die Serie der Samstagnachtrennen für 2010. Gefahren wird auf dem Charlotte Motor Speedway, bis vor kurzem noch bekannt als „Lowe’s Motor Speedway“. Die US-Baumarktkette, welche noch regelmäßig auf dem Auto von Jimmie Johnson vertreten ist, verlängerte einen 10-Jahres-Vertrag mit dem Speedway nicht weiter. Charlotte ist ein 1,5-Meilen-Oval und ähnlich aufgebaut wie seine Schwestern in Atlanta und Texas. Mehr zur Strecke selbst und ihrer Geschichte im hier verlinkten Extra-Artikel. Bekannt ist der Speedway für das längste Rennen des Jahres, das Coca-Cola 600 Ende Mai. Doch auch in Charlotte wird zweimal pro Saison gefahren, stellt die Stadt doch die Heimat der meisten NASCAR-Teams dar.

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NASCAR: Analyse Fontana Oktober 2010

Ausgerechnet Fontana entpuppte sich am Wochenende als eines der spannenderen Rennen der letzten Zeit und sorgte für richtungsweisende Veränderungen in der Punktetabelle. Im Rennen wechselte oft die Führung und bis zum Schluss kristallisierte sich kein Fahrzeug als dominant heraus. Das Feld der Meisterschaftsfavoriten verkleinerte sich zunehmend.

Eigentlich ist der Auto Club Speedway nicht als Kracher bezüglich großer Spannung bekannt, doch das 400-Meilen-Rennen am Sonntag zeigte, was das Oval bieten kann, wenn es mal richtig gut läuft: Neun Gelbphasen über 36 der 200 Runden sorgten dafür, dass sich das Feld nicht so stark auseinanderziehen konnte, wie zuletzt noch häufig zu beobachten war. 23 Führungswechsel zwischen insgesamt 14 Fahrern zeigten, dass kein Fahrzeug in einer Glanzvorstellung den Rest des Feldes in Grund und Boden fuhr. Mindestens fünf Fahrer waren während der gesamten Renndistanz als mögliche Sieger in Betracht zu ziehen, doch Tony Stewart fuhr letztlich seinen zweiten Saisonerfolg ein und brachte sich damit wieder in Reichweite der Tabellenspitze. Sein Sieg kam nicht zuletzt wegen günstig gefallenen Gelbphasen gegen Rennende zustande.

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NASCAR: Analyse Kansas 2010

Greg Biffle gewann das dritte Chase-Rennen in Kansas und brachte sich damit wieder in Schlagdistanz zur Spitze der Meisterschaft, die nun Jimmie Johnson anführt. Kyle Busch und David Reutimann peppten den Rennverlauf durch eine kleine Fehde zusätzlich auf.

Nachdem zuletzt Jimmie Johnson die Oberhand behielt, musste er sich an diesem Wochenende knapp Greg Biffle geschlagen geben, der den zweiten Saisonerfolg für Roush-Fenway Racing und Ford einfuhr. Als Zweiter konnte Johnson aber genügend Punkte sammeln, um dem bisherigen Tabellenführer Denny Hamlin die Spitzenposition abzujagen. Das Rennen selbst war ein abwechslungsreiches und mit nur knapp drei Stunden Länge auch recht kurzes. Insgesamt fünf Cautions sorgten für Zäsuren, in deren Folge sich immer wieder unterschiedliche Fahrer an die Spitze des Feldes setzten. Am Ende lag Greg Biffle nach einer erfolgreichen „wedge“-Verstellung die letzten und entscheidenden 60 Runden in Front.

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NASCAR: Vorschau Kansas 2010

Das dritte Chase-Rennen findet in diesem Jahr wieder auf dem Kansas Speedway statt, welcher einer der neueren NASCAR-Strecken im Kalender ist. Außerdem stellt der Meisterschaftslauf am Wochenende das erste Playoff-Event der Saison auf einem 1,5-Meilen-Oval dar.

Die NASCAR-Historie auf dem Kansas Speedway ist nun wirklich übersichtlich: Erst seit 2001 ist der Sprint Cup im mittleren Westen der USA vertreten und das jahrelang auch nur mit einem Saisonrennen. Das Herzland der Vereinigten Staaten ist ansonsten ziemlich NASCAR-arm, denn die nächstgelegenen Strecken sind beispielsweise der Texas Motor Speedway sowie Kansas‘ Schwesterstrecke, der Chicagoland Speedway, und die haben immerhin schon mal mindestens einen Bundesstaat als Puffer zwischen sich und dem Kansas Speedway. Im neuen Kalender für 2011 wurde Kansas dann mit einem zweiten Termin neben dem Chase-Datum bedacht, der Anfang Juni ansteht.

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NASCAR: Sind die Rennen im Cup zu lang?

In diesem Jahr sind auffällig viele Cup-Rennen von demselben Problem betroffen: Die ersten Rennhälften bringen einfach keine Spannung hervor. Ich beschäftige mich in diesem Artikel nicht mit den Ursachen dieser Problematik, versuche aber Lösungen anzubieten. Diese sollen mit der schwierigen finanziellen Lage vereinbar sein, in der sich Unternehmen und Teams befinden.

Wer sich die NASCAR-Analysen der vergangenen Wochen durchliest, wird feststellen, dass die ersten Rennhälften oft innerhalb von ein oder zwei Absätzen zusammengefasst werden können. Auch in New Hampshire hatten satte 200 der 300 Runden so gut wie nichts mit der Rennentscheidung zu tun. Natürlich kann sich die Rennaction nicht in jeder Runde überschlagen, doch in letzter Zeit verkümmert der Sprint Cup diesbezüglich etwas. Der Langstreckencharakter der Rennen der ersten NASCAR-Liga sticht deutlicher hervor denn je: Mehr als die Hälfte eines Rennens ist das Feld damit beschäftigt, sich extrem zurückzuhalten und sich bestenfalls gut für die Schlussphase zu positionieren.

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NASCAR: Analyse New Hampshire September 2010

Clint Bowyer gewann wie 2007 das erste Chase-Rennen, während einige Favoriten durchaus ins Schwitzen kamen und wertvolle Punkte liegen ließen. Da neun weitere Rennen folgen, kann aber natürlich noch viel passieren. Das zweite Saisonrennen in New Hampshire tat sich anfangs nicht als spannungsgeladen hervor, wurde dann aber zu einem handfesten Spritpoker.

Wie so viele Saisonrennen in diesem Jahr drohte auch der erste Chase-Termin in New Hampshire zunächst zu einem Langweiler zu verkommen. Satte 200 der 300 Runden hatten so gut wie nichts mit der Rennentscheidung zu tun, einzig und allein Clint Bowyer unterstrich, dass der Sieg wohl nur über ihn gehen würde. Nun muss ich sagen, dass es natürlich nicht immer und in jeder Runde Action am laufenden Band geben kann, doch in letzter Zeit verkümmert der Sprint Cup diesbezüglich etwas. Der Langstreckencharakter der Rennen der ersten NASCAR-Liga sticht deutlicher hervor denn je: Mehr als die Hälfte eines Rennens ist das Feld damit beschäftigt, sich extrem zurückzuhalten und sich bestenfalls gut für die Schlussphase zu positionieren.

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NASCAR: Vorschau Chase 2010

In New Hampshire beginnt an diesem Wochenende der insgesamt siebte „Chase for the Sprint Cup“ und damit die entscheidende Phase der Meisterschaft. Während der kommenden zehn Rennen streiten sich nur noch zwölf Fahrer um die Krone der NASCAR.

Der „Chase for the Sprint Cup“ wurde 2004 eingeführt, um eine vorzeitige Entscheidung in der Meisterschaft zu verhindern; zumindest ist das der offizielle Grund. Gerüchte besagen, dass Matt Kenseth für die Einführung der NASCAR-Playoffs verantwortlich war, indem er 2003 mit nur einem Rennsieg die Meisterschaft gewinnen konnte. Das ursprüngliche Punktesystem des Chase ist nun aber nicht wirklich freundlich zu den Rennsiegern der „regular season“ gewesen, weshalb es 2007 auch überarbeitet wurde. Alles in allem dürfte der Chase eine Ausgeburt des amerikanischen Gedanken gewesen sein, immer hochdramatisch in Playoffs entscheiden zu wollen. Zusätzlich entgeht man dem Zuschauerschwund pünktlich zum Start der Football-Saison, wenn Spannung bis zum letzten Rennen garantiert bleibt.

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NASCAR: Analyse Atlanta September 2010

Tony Stewart sicherte sich in Atlanta den ersten Sieg seit fast einem Jahr und damit seine ersten zehn Bonuspunkte für den Chase. Die Top11 der Meisterschaft steht mittlerweile fest in den Playoffs und in Richmond werden sich vier Piloten um den letzten Platz streiten.

Das Rennen in Atlanta war jetzt nicht so der oberspannende Superknüller, doch trotzdem sind einige interessante Dinge passiert, die es sich aufzuzeigen lohnt. Die erste Hälfte des Rennens gehörte jedoch nicht dazu, denn die musste komplett ohne Caution auskommen. Trotzdem zeigte sich während dieser Phase eindeutig, mit wem gegen Rennende zu rechnen sein müsste. Denny Hamlin führte bis dahin satte 74 Runden und wurde nur durch Tony Stewart, Carl Edwards, Kurt Busch, Kasey Kahne und seinen Teamkollegen Kyle Busch ernsthaft in Bedrängnis gebracht. Kyle nahm sich dann durch eine Geschwindigkeitsübertretung während der ersten Boxenstopps unter grüner Flagge erstmal selbst aus dem Rennen um die Spitze.

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