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	<title>RacingBlog &#187; Tony Stewart</title>
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	<description>NASCAR, Formel Eins und alles was schnell ist</description>
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		<title>NASCAR: Analyse Homestead Saisonfinale 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 19:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
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		<category><![CDATA[Carl Edwards]]></category>
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		<category><![CDATA[Tony Stewart]]></category>

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		<description><![CDATA[„WOW!“ Mehr braucht man im Prinzip nicht zu dieser knappen Entscheidung sagen, denn Tony Stewart und Carl Edwards standen nach den 36 Saisonrennen am Ende des Jahres wieder bei Null. Die fünf Siege im Chase brachten Stewart letztendlich als Tiebreaker den Gewinn des Cup-Titels 2011, doch dieser Triumph war mehrfach gefährdet.

Letztendlich ist es auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„WOW!“ Mehr braucht man im Prinzip nicht zu dieser knappen Entscheidung sagen, denn Tony Stewart und Carl Edwards standen nach den 36 Saisonrennen am Ende des Jahres wieder bei Null. Die fünf Siege im Chase brachten Stewart letztendlich als Tiebreaker den Gewinn des Cup-Titels 2011, doch dieser Triumph war mehrfach gefährdet.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8xMS8yMDExSG9tZXN0ZWFkQ3VwVG9ueVN0ZXdhcnRDZWxlYnJhdGUxLmpwZw=="><img class="alignleft size-medium wp-image-19910" title="Ford 400" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/2011HomesteadCupTonyStewartCelebrate1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Letztendlich ist es auf dem Homestead-Miami Speedway genau so gekommen, wie es die nahezu günstigsten Szenarien in puncto Spannung vorschlugen. Tony Stewart und Carl Edwards beendeten das Rennen auf den Plätzen 1 und 2, der direkte Kampf um den Sieg entschied die Meisterschaft. Besser hätte es nur werden können, wenn die beiden Fahrer in der letzten Runde Seite an Seite aus Turn 4 gekommen wären. Doch auch so barg das Resultat einige Brisanz, denn aufgrund der Einlaufreihenfolge waren Stewart und Edwards in den Punkten plötzlich gleichauf. Da fährt man 36 Rennen und kommt am Jahresende wieder nach Florida zurück, nur um erneut bei Null zu stehen. Tony Stewart gewann zwar durch den besseren Tiebreaker die Cup-Trophäe, doch seinem Erfolgsdrang wurden zuvor einige Getriebeteile in den Weg geworfen:</p>
<p><span id="more-19876"></span></p>
<p>Nach vier Runden sah es bereits aus, als wäre das Rennen des späteren Meisters schon verloren. Ein faustgroßes Loch klaffte am Kühlergrill des Chevrolet mit der #14, vermutlich verursacht durch ein Trümmerteil, welches beim Getriebeschaden von Kurt Busch auf der Strecke zurückgeblieben war. Nun war es für die Crew von Tony Stewart an der Zeit, entsprechend zu handeln und den Einsatzwagen auf dem 1,5-Meilen-Intermediate-Oval aerodynamisch konkurrenzfähig zu belassen. Glücklicherweise kam weniger Runden später eine Caution wegen eines kurzen Schauers heraus, was Smoke eine Reparatur ohne Rundenverlust ermöglichte. Anstatt auf Platz 8, welchen er sich von seiner Startposition innerhalb der ersten 13 Umläufe erkämpft hatte, musste Stewart das Rennen nun von Rang 40 aufrollen und was dann geschah, war geradezu magisch.</p>
<p>In Erwartung des kommenden Spektakels war der US-Proxy für den RaceBuddy auch schneller installiert als dem NASCAR-Region-Coding-Verwalter lieb war. Ich verfolgte nun fast die komplette erste Rennhälfte bis zum erneuten und diesmal stärker einsetzenden Regen aus der Onboard-Kamera von Tony Stewart. Smoke legte eine Hammer-Vorstellung auf den Asphalt und überholte in den ersten sieben Runden nach der Grünen Flagge gleich mal 13 Autos. Three-Wide im Hinterfeld war keine Seltenheit und wenn die obere und untere Spur schon zeitgleich durch die Konkurrenz besetzt war, ging es halt in der Mitte an den Autos vorbei. Zeitweise hatte man echt den Eindruck, die anderen Wagen würden lediglich unter Caution-Tempo rollen.</p>
<p>Seine Aufholjagd wurde jedoch kurze Zeit später durch eine weitere Caution gebremst. In Runde 34 bekam die Crew von Stewart dabei aber noch einmal die Gelegenheit, die Reparaturarbeiten am Chevy zu überprüfen und das Grilltape entsprechend anzubringen. Auf Platz 27 nahm der Verfolger des jederzeit (Boxenstopp-bereinigt) Führenden Carl Edwards dann die Fahrt wieder auf. Zur dritten Gelbphase in Umlauf 83 hatte Smoke die Top10 geknackt und arbeitete sich bis zum Beginn von Caution #4 in Runde 108 noch in die Top5 vor. Dann kam jedoch der erwähnte Regen, welcher die Fahraktivitäten für etwas mehr als eine Stunde unterbrach und den Beteiligen eine Menge bezüglich der Wahnsinns-Fahrt von Tony Stewart zum Rätseln gab.</p>
<p>NASCAR bekam die Strecke zum Glück relativ problemlos wieder trocken, sodass es in Runde 117 nun unter Flutlicht wieder ans Eingemachte gehen konnte. Es folgte eine knapp 50 Umläufe lange Phase mit drei weiteren Cautions, in welcher sich Stewart und ein nur rechtsseitig neu bereifter Kevin Harvick um die Führung stritten. Die letzte dieser genannten Gelbphasen sah Jeff Burton und Dale Earnhardt Jr in Front des Feldes, welche sich den Boxenstopp gespart hatten. Währenddessen wechselten Smoke und Carl Edwards nur jeweils zwei Pneus, wobei Stewarts Crew ein wenig schlampte und aufgrund einer im Schlagschrauber feststeckenden Mutter acht Plätze für die #14 verlor. Ein Four-Wide während des Restarts später klebte Stewart aber wieder an Edwards Allerwertestem und machte sich direkt mit einem kleinen freundschaftlichen Schubser bemerkbar.</p>
<p>Nach einer Ermahnung seitens NASCAR ging das Rennen in die entscheidende Phase, denn es waren noch zwei Boxenstopps zu absolvieren und die lange Grünphase von Runde 161 bis 213 ließ zunächst vermuten, dass dies alles unter Grün passieren würde. Tony Stewarts Crew-Chief Darian Grubb heckte ein riskantes Pokerspiel aus und wollte damit wohl auf Nummer sicher gehen, um bei den Besuchen der eigenen Crew nicht noch mehr Zeit liegen zu lassen, als zuvor schon geschehen. Grubb schickte Smoke also außer Sequenz und wies seinen Schützling und Boss in Personalunion zum Sparen von Benzin an.</p>
<p>Unterdessen setzte Carl Edwards unbeirrt seine Fahrt an der – zwischenzeitlich in der langen Grünphase zurückgewonnenen – Spitze des Feldes fort und blieb bei der konservativen Strategie. Direkt nachdem Stewart den rettenden Pitstop absolviert hatte, welcher ihn bis zur karierten Flagge bringen sollte, kam die achte und letzte Caution des Abends heraus. Diese Gelbphase und ihr Zeitpunkt waren ein echter Glücksgriff für Tony Stewart, da er nun von Platz 15 direkt nach vorne gespült wurde, denn die erneute Regentropfen sorgten für eine längere Parade hinter dem Pacecar, welche die Fahrer in Sequenz zum allerletzten Nachfassen nutzen.</p>
<p>Damit war zum einen klar, dass Homestead kein Benzinkrimi mehr werden sollte und zum anderen lag Stewart wegen der geschickten Taktik plötzlich in „Führung“. Zwar hatte er noch Kyle Busch und Brad Keselowski vor sich, die verzichteten in Erwartung einer weiteren Caution aber zuvor auf einen Boxenstopp und somit noch einmal stoppen mussten. Keselowski schluckte Stewart beim Restart noch in der ersten Runde und führte daraufhin von Umlauf 232 bis einschließlich 267 den Rest des Rennens solo an. Carl Edwards versuchte über die letzten gut 30 Runden zwar noch, Stewart an der Spitze abzufangen, doch auf weniger als 0,8 Sekunden konnte er den Vorsprung zu keinem Zeitpunkt verringern.</p>
<p>Der anschließende Sieg brachte Tony Stewart die Führung in der Meisterschaft aufgrund des Tiebreakers und damit auch den Sprint-Cup-Titel des Jahres 2011 ein. Zwar kamen Carl Edwards und er mit Gleichstand in den Punkten über die Ziellinie, doch Smoke gewann in dieser Saison fünf Rennen, im Gegensatz zu Edwards einzigem Sieg zu Beginn in Las Vegas. Die knappste Meisterschaftsentscheidung in der NASCAR hat damit ihren Weg in die Rekordbücher gefunden. Ich denke, dass wir das realistisch betrachtet spannendst-mögliche Saisonfinale bekommen haben, welches möglich war. Dem 1992er Hooters 500 macht es jedenfalls ganz eindeutig Konkurrenz.</p>
<p>Tony Stewart hat sich den Titel in diesem Mega-Rennen geradezu wirklich und real erarbeitet, indem er den bis zur Halbzeit führenden Kontrahenten Carl Edwards am Ende ausstach und von Platz 40 aus die Spitzenposition eroberte. Ein Meisterschaftsgewinn von Edwards hätte dagegen immer diesen unangenehmen Nachgeschmack gehabt, dass Stewart vielleicht gerade wegen seines Kühlergrillschadens nicht mehr wirklich nach vorne hätte durchbrechen können, um den Ford mit der #99 noch abzufangen. Somit ist Tony Stewart, natürlich auch aufgrund seiner fünf Chase-Siege in zehn Playoff-Rennen ein absolut verdienter und unumstrittener Champion, der gemeinsam mit einem ebenso jederzeit fairen Carl Edwards diese Meisterschaft auskämpfen konnte.</p>
<p>Edwards hatte zwar zuvor lange Zeit die Führung inne, musste aber trotzdem auch mehrmals um den, nach Stewarts Grillschaden zunächst perfekt geglaubten, Titelgewinn fürchten: In der Ford-Armada von Roush-Fenway Racing und Richard Petty Motorsports verabschiedeten sich gleich drei Roush-Yates-Aggregate mit Schall und Rauch, denn neben David Ragan und Marcos Ambrose musste auch Greg Biffle vorzeitig die Segel streichen. Zumindest bei Ragen war aber im Vorfeld bereits klar, dass es sich um eine Testversion des Motors für das nächste Jahr handelte.</p>
<p>Die gesamten offiziellen Ergebnisse können <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcmVzdWx0cy8zNmhtczIwMTFyZXN1bHRzLmh0bQ==" target=\"_blank\">hier inklusive weiterer Statistiken noch einmal bei Jayski.com nachgeschaut werden</a>. Zum Abschluss folgt wie gewohnt die Übersicht zu den <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzM2aG1zMjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\">Punkteständen bei den Fahrern</a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzM2aG1zMjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\">in der Owner-Wertung</a>.</p>
<p>Ansonsten verabschiede ich mich mit dieser Analyse bis zum Beginn der 2012er-Speedweeks in Daytona im Februar. Es wird in diesem Jahr vermutlich nur ein kurzes Best-Of analog zur letzten Saison geben, da ich über den Winter meine Diplomarbeit schreiben werde und die Zeit anderweitig sicher gut gebrauchen kann. Vielen Dank für das Interesse am Racingblog und meinen Artikeln, wir hören uns sicher das ein oder andere Mal im Podcast während der Motorsport-freien Zeit, in welchem ich auch das jeweils neueste zur Silly-Season ausbreiten werde!</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/22/nascar-analyse-homestead-saisonfinale-2011/ford-400/' title='Ford 400'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/2011HomesteadEdwardsObamaBiden-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ford 400" title="Ford 400" /></a>
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 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=19876" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=19876&amp;md5=8791737733836c5eb4a544a934d2b7c6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>NASCAR: Vorschau Homestead Saisonfinale 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 09:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum letzten Mal in dieser Saison röhren am Wochenende in der NASCAR die Motoren, bevor es in die knapp drei Monate lange Winterpause geht. Das Zentrum im finalen Kampf um den Titel bilden Carl Edwards und Tony Stewart, welche nur durch drei Punkte getrennt sind. Am Sonntag erwartet uns in Homestead also ein spannendes ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum letzten Mal in dieser Saison röhren am Wochenende in der NASCAR die Motoren, bevor es in die knapp drei Monate lange Winterpause geht. Das Zentrum im finalen Kampf um den Titel bilden Carl Edwards und Tony Stewart, welche nur durch drei Punkte getrennt sind. Am Sonntag erwartet uns in Homestead also ein spannendes Rennen.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-19866" title="06 FORD CHAMPWEEKEND LOGOS" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Ford-400-C-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" />Das Saisonfinale findet 2011 zum zehnten Mal in Folge auf dem <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL25hc2Nhci1mYXEvbmFzY2FyLXN0cmVja2VuL2hvbWVzdGVhZC1taWFtaS1zcGVlZHdheS8=" target=\"_blank\"><strong>Homestead-Miami Speedway</strong></a> statt, wo aber bereits seit 1999 Cup-Rennen stattfinden. Früher hatte die Strecke ein ähnliches Layout wie der Indianapolis Motor Speedway, war jedoch kürzer als das legendäre Oval. Ein späterer Umbau brachte dem Speedway das heutige Aussehen mit den charakteristischen zwei 180°-Kurven und einem progressiven Banking von maximal 20 Grad auf 1,5 Meilen Länge. Weitere Details können in unserer oben verlinkten Streckenbeschreibung nachgelesen werden. Homestead hat sich im Laufe der Jahre aber vor allem einen sehr bestimmten Ruf aufgebaut, welcher die Meisterschaftsentscheidung noch entscheidend beeinflussen könnte:</p>
<p><span id="more-19862"></span></p>
<p>Der Homestead-Miami Speedway ist nämlich geradezu eine reine <strong>Ford-Domäne</strong>. Von den letzten neun Austragungen – und das sind alle bisherigen Saisonfinals auf der Strecke – konnten Piloten von <strong>Roush-Fenway Racing</strong> sage und schreibe sieben Rennen gewinnen. Dazwischen schlichen sich lediglich 2003 <strong>Bobby Labonte</strong>, noch in einem Chevrolet von Joe Gibbs Racing, sowie zuletzt 2009 <strong>Denny Hamlin</strong> in einem JGR-Toyota. Sowohl für Chevy als auch für den japanischen Motorenhersteller waren dies die einzigen beiden Fahrten in die Victory Lane von Homestead überhaupt. Das letzte Event der Saison trägt also nicht umsonst den Namen „Ford Championship Weekend“.</p>
<p>Zwischen 1999 und 2002 verfügte das Oval noch nicht über sein progressives Banking zwischen 18 und 20°, wodurch sich auch die Siegerlisten etwas anders lesen: Als der Homestead-Termin noch nicht das letzte Rennen im Kalender war, gewannen nämlich <strong>Tony Stewart</strong> (1999 in einem Gibbs-Pontiac) und <strong>Bill Elliott</strong> (2001 in einem Evernham-Dodge), während <strong>Kurt Busch</strong> die letzte Ausgabe auf dem alten Layout (2002 damals noch in einem Roush-Ford) siegreich beenden konnte. Die beste Serie in Homestead legte <strong>Greg Biffle</strong> zwischen 2004 und 2006 hin, als er drei Rennen in Folge für sich entscheiden konnte.</p>
<p>In diesem Jahr ist der Kampf um die Meisterschaft an Spannung kaum zu überbieten, denn nur <strong>drei winzige Punkte</strong> trennen <strong>Carl Edwards</strong> und seinen Verfolger <strong>Tony Stewart</strong> voneinander. Diese Konstellation besteht schon seit dem Sieg von Stewart vor zwei Wochen in Texas, denn das vorletzte Rennen der Saison in Phoenix konnte daran nichts mehr ändern. Der Lauf am vergangenen Wochenende sorgte im Prinzip lediglich dafür, dass nun alle anderen Chase-Teilnehmer auch rechnerisch vom möglichen Gewinn des Titels ausgeschlossen sind. <strong>Kevin Harvick</strong> kann seinen Rückstand von 51 Punkten nämlich nicht mehr aufholen, da pro Rennen maximal 48 Punkte vergeben werden.</p>
<p>Mit der aktuellen Punktedifferenz zwischen <strong>Carl Edwards</strong> und <strong>Tony Stewart</strong> (-3) lassen sich nun ein paar <strong>Rechenspiele</strong> anstellen: Zunächst einmal besteht für beide Fahrer die Möglichkeit, mit einem Rennsieg die <strong>Meisterschaft</strong> komplett <strong>aus eigener Kraft</strong> zu gewinnen. Für eine Fahrt in die Victory-Lane vergibt die NASCAR derzeit 43 Punkte plus 3 Bonuszähler für den Sieg an sich sowie noch einen weiteren Extrapunkt, weil man ja als Gewinner mindestens die letzte Runde in Führung gelegen haben muss. Summa summarum bekommt ein Rennsieger also mindestens 47 Punkte, wobei er sich noch einen weiteren Zähler für die meisten Führungsrunden anrechnen lassen kann.</p>
<p>Gewinnt nun Stewart (43+3+1 = 47) direkt vor Edwards, welcher jedoch die meisten Führungsrunden holt (42+1+1 = 44), dann haben wir die <strong>engst-mögliche Entscheidung</strong> im Titelkampf, nämlich einen <strong>Gleichstand zwischen beiden Fahrern</strong>, da Stewart exakt den Rückstand von drei Punkten aufholen konnte. Da er in diesem Fall aber über insgesamt fünf Rennsiege 2011 verfügt, im Gegensatz zu Edwards‘ einzigem Saisonerfolg in Las Vegas, macht ihn dieser Tie-Breaker zum neuen Meister.</p>
<p>Alle anderen Szenarien hängen von den Positionsunterschieden der beiden Fahrer im Rennen ab. Pro Platzierung abwärts vergibt die NASCAR einen Punkt weniger, womit Stewart also außer bei einem Sieg immer drei Plätze vor Edwards ankommen muss, um Meister zu werden. Die Bonuspunkte können diesen Abstand allerdings noch um +/-2 Positionen verändern. Einfaches Bespiel: Holt <strong>Tony Stewart </strong>Platz 4, dann kann <strong>Carl Edwards</strong> auf Platz 5 trotzdem den Titel verlieren, wenn er selber keine Runde anführen konnte, während Smoke aber die meisten Umläufe an der Spitze gedreht hat. Hier hätten wir dann wieder einen Gleichstand mit Vorteil Stewart.</p>
<p>Bleibt also nur noch die Frage zu beantworten, welcher der beiden Piloten sich auf dem Intermediate-Oval in Homestead die besten Chancen ausrechnen darf. Auf dem Papier schlägt die <strong>Statistik</strong> zunächst recht klar in Richtung von <strong>Carl Edwards</strong> aus, auch wenn die bisherigen Erfolge der zwei Titelkontrahenten <strong>nahezu identische Zahlen</strong> zu Tage befördern: Denn einerseits verfügen beide Fahrer jeweils über 2 Siege und 6 Top10s in Homestead, nur bei den Top5s hat Edwards mit 4 knapp die Nase vor <strong>Tony Stewart</strong> mit 3. Zusätzlich konnte Ersterer auch schon eine Pole-Position einfahren.</p>
<p>Andererseits muss man aber wiederum beachten, dass <strong>Carl Edwards</strong> seit seinem Cup-Debüt nur <strong>sieben Rennen</strong> dafür zur Verfügung hatte, während <strong>Tony Stewart</strong> schon seit Beginn im Jahr 1999 <strong>zwölf Ausgaben in Homestead</strong> gefahren ist. Zudem sind Edwards Erfolge wesentlich jüngeren Datums: Die Ausgabe in 2008 während seiner 8-Siege-Saison und das Chase-Rennen im letzten Jahr konnte der Meisterschaftsführende zuletzt einstreichen.</p>
<p>Auf Edwards Seite steht damit die Overall-Performance in Homestead, denn nur in seiner Debüt-Saison gelang ihm mit Platz 14 nicht der Sprung in die Top8. Stewart erreichte dagegen in den letzten sechs Jahren nur zwei Mal die Top10 und das waren dann auch nur die Ränge 8 sowie 9. Interessant ist in puncto Hersteller-Strecke auch noch die Tatsache, dass zuletzt sowohl <strong>Tony Stewart</strong> als auch <strong>Carl Edwards</strong> jeweils auf dem starken Oval des anderen Piloten <strong>sehr gut mithalten</strong>, bzw. sogar gewinnen konnten. Smokes Sieg auf dem Ford-Oval <strong>in Texas</strong> unterstützt diese Beobachtung ebenso wie der zweite Platz von Edwards auf der eigentlichen Chevy-Strecke <strong>in Phoenix</strong>.</p>
<p>Das Finale wird also eine ganz ganz enge Kiste, die an Spannung vermutlich kaum zu überbieten sein wird, sollte denn alles optimal bzw. normal ablaufen. Natürlich kann immer mal ein schlechter Startplatz für eine Verwicklung in Scharmützel im Mittelfeld mit Folgen sorgen. Auch der Ausfall einer der beiden Titelkontrahenten ist denkbar, wollen wir aber hoffen, dass Smoke und Cousin Carl bis zur letzten Runde fighten. In diesem Szenario natürlich am besten um den Sieg!</p>
<p>Wie gewohnt folgen an dieser Stelle noch <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzM1cGh4MjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\"><strong>die Links zu den aktuellen Ständen in der Fahrer-</strong></a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzM1cGh4MjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\"><strong>Owner-Wertung</strong></a> sowie <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvZW50cmllcy8zNmhtczIwMTFlbnRyeS5odG0=" target=\"_blank\"><strong>die Entry-List</strong></a> und ein Zeitplan für das Wochenende:</p>
<p><strong>Ausstrahlungsdaten</strong></p>
<p><em>Freitag, 18.11.</em><br />
15:00 Uhr, Nationwide Series Practice, nicht im TV<br />
16:30 Uhr, Truck Series Final Practice, SPEED (um 17 Uhr)<br />
18:30 Uhr, Nationwide Series Final Practice, ESPN2<br />
21:00 Uhr, Sprint Cup Series Practice, ESPN2<br />
22:30 Uhr, Truck Series Qualifying, SPEED<br />
00:00 Uhr, Sprint Cup Series Final Practice, SPEED<br />
02:00 Uhr, Truck Series Rennen (Ford 200), SPEED</p>
<p><em>Samstag, 19.11.</em><br />
19:00 Uhr, Nationwide Series Qualifying, SPEED<br />
20:30 Uhr, Sprint Cup Series Qualifying, SPEED<br />
22:30 Uhr, Nationwide Series Rennen (Ford 300), ESPN2</p>
<p><em>Sonntag, 20.11.</em><br />
21:00 Uhr, Sprint Cup Series Rennen (Ford 400), ESPN</p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=19862" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=19862&amp;md5=28e66db6c946f9a6af484737a45b4af5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>NASCAR: Analyse Phoenix November 2011</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2011/11/15/nascar-analyse-phoenix-november-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 12:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Edwards]]></category>
		<category><![CDATA[Chase for the Sprint Cup]]></category>
		<category><![CDATA[Kasey Kahne]]></category>
		<category><![CDATA[Phoenix International Raceway]]></category>
		<category><![CDATA[Sprint Cup]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Stewart]]></category>

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		<description><![CDATA[Während sich Carl Edwards und Tony Stewart um die Meisterschaft stritten, drängelte fast unbemerkt Kasey Kahne dazwischen, um Red Bull Racing ein schönes Abschiedsgeschenk zu bereiten. Im Chase steht es dagegen weiterhin unentschieden zwischen den beiden Kandidaten, Phoenix änderte nichts an der 3-Punkte-Situation der Spitze.

Eigentlich hätte man das Rennen auf dem Phoenix International Raceway ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während sich Carl Edwards und Tony Stewart um die Meisterschaft stritten, drängelte fast unbemerkt Kasey Kahne dazwischen, um Red Bull Racing ein schönes Abschiedsgeschenk zu bereiten. Im Chase steht es dagegen weiterhin unentschieden zwischen den beiden Kandidaten, Phoenix änderte nichts an der 3-Punkte-Situation der Spitze.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8xMS8yNDE5MjYuanBn"><img class="alignleft size-medium wp-image-19742" title="241926" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/241926-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Eigentlich hätte man das Rennen auf dem Phoenix International Raceway auslassen können, denn Carl Edwards und Tony Stewart stehen jetzt an derselben Stelle wie vor dem Wochenende. Immer noch trennen nur drei winzige Punkte die beiden Kontrahenten, welche bereits früh Anspruch auf den Sieg anmeldeten. Doch wie es am Ende so kommt, wenn Zwei sich streiten: Der lachende Dritte Kasey Kahne ging plötzlich als Erster aus den finalen Green-Flag-Pitstops hervor und sicherte einem „Werks“-Toyota von Red Bull Racing die vermutlich vorerst letzte Fahrt in die Victory Lane, nachdem er zuvor im Rennen recht unauffällig unterwegs war. Doch diese drei Piloten waren nicht die einzigen ernsthaften Contender am Sonntag.</p>
<p><span id="more-19727"></span></p>
<p>Zunächst führte <strong>Matt Kenseth</strong> das Feld auf die Reise und konnte unbeschadet zwei Gelbphasen an der Spitze überstehen, da ohnehin niemand an die Boxengasse fuhr bzw. Reifen wechseln durfte. Das lag an der Tatsache, dass es ausgerechnet in Phoenix zuvor geregnet hatte, wodurch außerdem das mühsam aufgetragene Gummi von der Strecke verschwand. NASCAR reagierte auf diese Situation mit einer Competition-Caution in Runde 40, damit die Teams den Reifenverschleiß zuverlässig checken konnten. Kurz vor dieser Gelbphase war dann aber <strong>Tony Stewart</strong> von Startplatz acht nach vorne geprescht und konnte zum ersten Mal am Sonntag die Führung übernehmen.</p>
<p>Wegen der grünen Strecke rechnete ich zunächst damit, dass die obere Linie an diesem Nachmittag wie in den Jahren zuvor auf dem alten Asphalt hinfällig sein würde. Zu meiner Überraschung entwickelten sich jedoch gute Duelle und sogar Three-Wide-Situationen im Laufe des Rennens. Zusätzlich kam es zu einer Konstellation, die ich so auch noch nicht in einem Cup-Rennen gesehen hatte. Einige Teams gingen wegen des sehr geringen Reifenverschleißes auf dem neuen, sehr ebenen Streckenbelag dazu über, nur die linke (!) Fahrzeugseite mit neuen Pneus auszustatten. Das wirkte bei einigen Wagen sogar wahre Wunder in puncto Handling-Korrektur.</p>
<p>Da <strong>Matt Kenseth</strong> das „Rennen in der Boxengasse“ gewann, durfte er das Feld beim Restart in Runde 45 anführen. Nach nur einem Umlauf unter Grün war <strong>Tony Stewart</strong> allerdings schon wieder am Roush-Ford vorbei und bestimmte das Rennen fortan bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit. Zwar kam es zwischenzeitlich noch zu einer weiteren Caution, in der sich Kenseth wieder aufgrund seines guten Boxenplatzes aus dem Qualifying die Spitzenposition erobern konnte, doch Smoke machte auch dieses Mal kurzen Prozess mit ihm.</p>
<p>Eine weitere Caution zum Ende des folgenden Green-Flag-Runs in Runde 159 sah wieder <strong>Matt Kenseth</strong> vor <strong>Tony Stewart</strong> beim Restart, die Führung holte Kenseth sich aber schon unter Grün just einen Umlauf vor dem Fallen der Gelben Flagge zurück. Auf Platz 2 lag nach den Boxenstopps <strong>Brad Keselowski</strong>, welcher sich vor Stewart drängeln konnte. An dieser Stelle kam erstmals Tabellenführer <strong>Carl Edwards</strong> ins Spiel, nachdem er sich die ganze Zeit zuvor eher unauffällig in den Top5 versteckt hatte. Edwards musste nun in Reihe 2 neben Tony Stewart zurück ins Rennen gehen.</p>
<p>Die erste Reihe verabschiedete sich aber schnell nach dem Restart von der Spitze des Feldes, denn während <strong>Brad Keselowski</strong> sofort viele Positionen verlor, kam <strong>Matt Kenseth</strong> etwas zu weit nach außen und ward fortan nicht mehr gesehen. Mit – laut eigener Aussage – Bremsproblemen ins Mittelfeld durchgereicht, endete sein Tag sogar gut zehn Runden später, als er auf seinen Martinsville-Kumpel <strong>Brian Vickers</strong> traf. Dieser hatte wohl anscheinend die kleinen Rempeleien auf dem Shorttrack noch nicht ganz vergessen und räumte Kenseth kurzerhand ab. Angeblich habe Letzterer vor ihm gebremst und Vickers hätte nicht mehr ausweichen können.</p>
<p>Wer nun Recht hatte, lässt sich vermutlich nicht mehr klären. Die Bremsen von Kenseth rauchten jedenfalls ziemlich stark bei dem Versuch, den Turbo-Boost der #83 noch abzuwürgen. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Aktion absichtlich geschah. Immerhin schwor Vickers nach Martinsville Rache, jedoch verneinte er, dass der Vorfall in Phoenix solch eine Unternehmung war. Vermutlich hatte er Angst vor einer Strafe der NASCAR und tarnte es daher mehr als es sonst üblich ist wie einen Unfall. Die Offiziellen ließen ihn dann auch tatsächlich gewähren.</p>
<p><strong>Matt Kenseth</strong> musste seinen Ford zunächst in die Garage schleppen, kehrte aber später noch einmal auf die Strecke zurück, wie es aussah mit einem klaren Ziel. Als die #17 auf Feindfahrt den Red-Bull-Toyota entdeckte, ließ Kenseth allerdings von seinem Kontrahenten ab. Nachdem er zunächst noch schäumte, kam das für mich etwas überraschend. Naja, man muss es ja auch nicht übertreiben.</p>
<p>Zurück zum Rennen (um die Meisterschaft): <strong>Carl Edwards</strong> führte zwischenzeitlich das Feld an, allerdings war diese Fahrt bei Anbruch der Kenseth-Vickers-Caution auch schon wieder vorbei und hielt somit gerade einmal etwas mehr als zehn Runden an. <strong>Tony Stewart</strong> übernahm in der Boxengasse unter Gelb und brannte bis zum Ende des zweiten Renndrittels noch weitere 40 Führungsrunden in den neuen Asphalt, womit er dann auch den Bonuspunkt für die meisten Umläufe an der Spitze spätestens sicher machte, denn er hatte zu diesem Zeitpunkt knapp das halbe Rennen in Front gelegen.</p>
<p>In besagter Runde 220 brachte NASCAR zum achten und letzten Mal an diesem Nachmittag eine Caution heraus, womit das letzte Renndrittel im Anschluss tatsächlich unter Grün beendet werden konnte. An dieser Stelle gab es noch ein paar Strategiefüchse, denn <strong>Kurt Busch</strong> und <strong>Paul Menard</strong> gelangten in Führung, da sie nur zwei neue Reifen aufzogen. Die beiden Titelkontrahenten setzten dagegen auf vier Pneus, um beim finalen Stopp ihrerseits nur noch die Hälfte der Gummis wechseln zu müssen. Die Strategie ging wegen des glatten Asphalts dann auch erstaunlich gut auf, denn Busch konnte sich anschließend immerhin 57 Führungsrunden auf seinem Konto gutschreiben lassen.</p>
<p>Da <strong>Kurt Busch</strong> aber wegen der zwei Reifen keine volle Ladung Sprit mitnehmen konnte, musste er bereits früher zum finalen Boxenstopp antreten. Blöderweise kündigte sich dieser finale Aufenthalt gleich mal mit einem stotternden Motor ohne Benzin an. Zu allem Überfluss starb dann das Aggregat nach dem Pitstop auch noch ganz ab und konnte erst gut eine Runde später mit Startpilot wieder zum Leben erweckt werden. Busch war damit natürlich raus aus der Entscheidung, zumal er sich bei der Einfahrt in die Boxengasse auch noch eine Durchfahrtsstrafe wegen Speedings einfing.</p>
<p>Damit sah es so aus, als ob die beiden größten Kontrahenten in der Meisterschaft das Rennen unter sich ausmachen würden, wobei die Entscheidung in Phoenix in der Boxengasse zu fallen hatte. <strong>Carl Edwards</strong> lag vor <strong>Kasey Kahne</strong> und <strong>Tony Stewart</strong>, nachdem er die Führung von <strong>Kurt Busch</strong> erben konnte. An dieser Stelle sei schon einmal Kahne erwähnt, der sich nach Halbzeit unauffällig in den Top5 manifestieren konnte. Weder Edwards noch Stewart wollten zuerst zum Nachfassen gehen, um dem Gegner keinen Informationsvorteil bei der Strategie zu ermöglichen.</p>
<p>Letztendlich musste aber <strong>Carl Edwards</strong> als Vorhut seine Boxenmannschaft ansteuern und entschied sich wie erwartet für zwei neue Reifen auf der rechten Seite, nachdem man zunächst die Crew von Stewart über Funk mit einem Call nach Left-Side-Tires verwirrt hatte.</p>
<p><strong>Tony Stewart</strong> entschied sich im allerletzten Moment gleich gänzlich gegen neue Pneus und dampfte auf den alten Gummis wieder ab, wobei ihm das aber keinen wirklichen Gewinn brachte. Zur Überraschung aller waren nun aber weder Edwards noch Stewart in Führung. Heimlich still und leise hatte nämlich <strong>Kasey Kahne</strong> schon etwas früher seinen letzten Boxenstopp absolviert und mit frischen Reifen auf der rechten Fahrzeugseite ein paar schnelle Runden aufs Parkett gezaubert. Das reichte, um die Führung zu übernehmen und bis zum Ende nicht wieder abzugeben. Hinter <strong>Kasey Kahne</strong> kamen die beiden Titelfavoriten <strong>Carl Edwards</strong> und <strong>Tony Stewart</strong> ins Ziel.</p>
<p>Für <strong>Kasey Kahne</strong> bedeutet dieser Saisonerfolg zum einen die Beendigung seiner sieglosen Serie von 81 Rennen und zum anderen die Erfüllung eines Wunsches: Kahne konnte Red Bull Racing noch vor Ablauf von dessen NASCAR-Engagement als „Werksteam“ einen weiteren und vermutlich letzen Sieg schenken und damit seine Verbundenheit für die ihm gegebene Chance auszudrücken. Chance deshalb, weil Kahne ja erst ab dem nächsten Jahr bei Hendrick Motorsports fahren wird und vielleicht ohne den Einsatz von Red Bull nicht unbedingt ein Cockpit in einem siegfähigen Team für 2011 bekommen hätte. Schade, dass die fünf Red-Bull-Jahre im Sprint Cup zu Ende gehen, doch immerhin können sie nun versöhnlich beendet werden.</p>
<p>An dieser Stelle wünsche ich dem General Manager Jay Frye alles Gute und viel Erfolg dabei, einen Investor für die kommende Saison zu finden. Die Performance des Teams stimmt zumindest, das konnte man in Phoenix und bei den vielen Top10-Ergebnissen von Kasey Kahne im Chase wieder einmal unter Beweis stellen. Immerhin hat Kahne die beste Playoff-Bilanz hinter Edwards und Stewart, konnte sich nur leider nicht für die Meisterschaftsentscheidung qualifizieren. Damit ist man eigentlich gar nicht so unattraktiv für Sponsoren. Angeblich ist auch schon ein Deal für 2011 in der Pipeline, allerdings hat Frye noch um etwas mehr Zeit bis zur Ankündigung gebeten. Mal schauen, ob und was da bald kommt.</p>
<p>Weitere Ergebnisse:</p>
<p>- Bei <strong>Kyle Busch</strong> quittierten an diesem Wochenende gleich zwei Toyota-Motoren ihren Dienst, was gleichbedeutend mit dem letzten Startplatz und Rang 36 nach einem Ausfall war. Wenn da mal nicht ein M&amp;M-Bonbon in den Tank gelangt ist, wie im Chat vermutet wurde&#8230; Nein, im Ernst: Die Gibbs-eigenen Toyota-Aggregate haben ihn diesem Jahr bekanntlich schon öfter ihre Schwächen gezeigt. Das führte bei Joe Gibbs Racing zur nahezu-Aufgabe des eigenen Motorenprogramms und zu einer engeren Kooperation mit Toyota Racing Development ab 2012. Denny Hamlin tritt ja schon seit Beginn des Chase mit TRD-Motoren an und blieb seither von unangenehmen Rauchschwaden verschont.</p>
<p>- <strong>Jimmie Johnson</strong> trat so gut wie gar nicht in Erscheinung und kam nach massiven Handling-Problemen immerhin noch auf Platz 14 ins Ziel. Damit verschlechterte er zwar nicht sein bisher schwächstes Phoenix-Resultat (15.), sorgte aber dafür, dass die Titelentscheidung in Homestead erstmals seit vielen Jahren ohne ihn abläuft.</p>
<p>- Teamkollege <strong>Jeff Gordon</strong> wurde nach Bremsproblemen gar nur 32.</p>
<p>In puncto Meisterschaft möchte ich hier gar nicht zu viel sagen, sonst habe ich in der Vorschau am Freitag auf das letzte Saisonrennen in Homestead nichts mehr zu schreiben. Daher also nur so viel: Carl Edwards liegt wegen der engen Platzierung in Phoenix weiterhin winzige drei Punkte vor Tony Stewart. Das bedeutet, dass jeder der beiden Fahrer am nächsten Wochenende mit einem Sieg den Titel aus eigener Kraft perfekt machen kann, egal was die Konkurrenz unternimmt. Außerdem hat Stewart der Vorteil der vielen Rennsiege und wäre bei Punktegleichstand Meister. Alle anderen Piloten sind übrigens aus der Entscheidung draußen, die 51 Zähler von Kevin Harvick auf Rang 3 können in einem Rennen nicht mehr aufgeholt werden. Da erwartet uns also ein echter Knaller!</p>
<p>Die gesamten offiziellen Ergebnisse können <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcmVzdWx0cy8zNXBoeDIwMTFyZXN1bHRzLmh0bQ==" target=\"_blank\">hier inklusive weiterer Statistiken noch einmal bei Jayski.com nachgeschaut werden</a>. Zum Abschluss folgt wie gewohnt die Übersicht zu den <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzM1cGh4MjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\">Punkteständen bei den Fahrern</a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzM1cGh4MjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\">in der Owner-Wertung</a>.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/15/nascar-analyse-phoenix-november-2011/at-phoenix-international-raceway-on-november-13-2011-in-avondale-arizona/' title='at Phoenix International Raceway on November 13, 2011 in Avondale, Arizona.'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/241917-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="at Phoenix International Raceway on November 13, 2011 in Avondale, Arizona." title="at Phoenix International Raceway on November 13, 2011 in Avondale, Arizona." /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/15/nascar-analyse-phoenix-november-2011/attachment/241920/' title='241920'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/241920-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="241920" title="241920" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/15/nascar-analyse-phoenix-november-2011/attachment/241916/' title='241916'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/241916-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="241916" title="241916" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/15/nascar-analyse-phoenix-november-2011/attachment/241913/' title='241913'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/241913-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="241913" title="241913" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/15/nascar-analyse-phoenix-november-2011/attachment/241918/' title='241918'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/241918-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="241918" title="241918" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/15/nascar-analyse-phoenix-november-2011/attachment/241921/' title='241921'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/241921-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="241921" title="241921" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/15/nascar-analyse-phoenix-november-2011/attachment/241922/' title='241922'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/241922-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="241922" title="241922" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/15/nascar-analyse-phoenix-november-2011/attachment/241923/' title='241923'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/241923-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="241923" title="241923" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/15/nascar-analyse-phoenix-november-2011/attachment/241925/' title='241925'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/241925-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="241925" title="241925" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/15/nascar-analyse-phoenix-november-2011/attachment/241928/' title='241928'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/241928-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="241928" title="241928" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/15/nascar-analyse-phoenix-november-2011/attachment/241930/' title='241930'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/241930-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="241930" title="241930" /></a>

 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=19727" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=19727&amp;md5=b834817eac098b1cbae7486be9ccf497" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>NASCAR: Vorschau Phoenix November 2011</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2011/11/11/nascar-vorschau-phoenix-november-2011/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 07:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch zwei Fahrer haben in zwei verbleibenden Rennen eine realistische Chance auf den Titel, wenn nicht ein Wunder geschieht. Der vorletzte Saisonlauf steht für den Sprint Cup in Phoenix an, wo man die Rennbahn neu asphaltiert und konfiguriert hat. Es ist also die letzte Wildcard der Saison auf einer Strecke mit unbekannten Eigenschaften.

 Mitte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Noch zwei Fahrer haben in zwei verbleibenden Rennen eine realistische Chance auf den Titel, wenn nicht ein Wunder geschieht. Der vorletzte Saisonlauf steht für den Sprint Cup in Phoenix an, wo man die Rennbahn neu asphaltiert und konfiguriert hat. Es ist also die letzte Wildcard der Saison auf einer Strecke mit unbekannten Eigenschaften.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-19666" title="10_Kobalt_Tools_500_C1" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/10_Kobalt_Tools_500_C1-300x110.jpg" alt="" width="300" height="110" /> Mitte dieses Jahres wurde der <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL25hc2Nhci1mYXEvbmFzY2FyLXN0cmVja2VuL3Bob2VuaXgtaW50ZXJuYXRpb25hbC1yYWNld2F5Lw==">Phoenix International Raceway</a> im Zuge einer Neuasphaltierung auch etwas umkonfiguriert: Man tauschte nicht nur den gut 20 Jahre alten Streckenbelag des 1-Meilen-Ovals in der Wüste Arizonas aus, sondern führte außerdem ein variables Banking ein, um die obere Rennlinie gleichwertig gut befahrbar zu machen. Zusätzlich wurde der charakteristische und einzigartige Dog-Leg umgestaltet und etwas weiter aus dem Raceway herausgelegt, womit er jetzt einen engeren Kurvenradius aufweist. Aus diesem Grund musste dann natürlich auch etwas für das Banking getan werden:</p>
<p><span id="more-19665"></span></p>
<p>Deshalb wurde Letzteres im Scheitelpunkt des Dog-Leg-Knicks der Gegengerade zusätzlich auf 10-11° erhöht, um angemessene Geschwindigkeiten an diesem Punkt der Strecke zu ermöglichen. Die anderen Turns sind bei ihrer maximalen Kurvenüberhöhung von 11 bzw. 9 Grad geblieben, allerdings klaute man der unteren Spur wegen des variablen Bankings jeweils 1° in allen vier Kurven. Weitere kleine Veränderungen wurden in der Boxengasse vorgenommen, so haben u.a. die Boxenplätze jetzt eine Betonfläche, wie man das auch von anderen Oval schon sehr gut kennt. Außerdem wurde die Start/Ziel-Gerade von 16 auf 19 Meter verbreitert.</p>
<p>Es gab zwar schon Reifentests von Goodyear auf dem neuen Layout, bei denen <strong>Tony Stewart</strong> auch nicht schlecht abschnitt, immerhin kennt er Phoenix ja zu Genüge aus seiner Vergangenheit bei den IndyCars. Doch zu dem Zeitpunkt der Testfahrten gelang es im Sommer nicht, eine wirklich befahrbare zweite Rennlinie auf der Außenseite zu generieren, da der neue glatte Asphalt kaum Gummi annahm. Als Maßnahme zur Vorbereitung auf das Rennen am Sonntag mussten deswegen die ausrangierten Boliden der Richard Petty Driving Experience unzählige Runden in den Belag brennen, damit für das Cup-Rennen genug schwarzes Gold auf der oberen Spur vorhanden ist. Sollte dieser Kniff nicht gelingen, dann wird Track-Position eine verdammt große Rolle spielen. Es gibt am Wochenende also mehr Variablen als Konstanten.</p>
<p>Damit ist Phoenix in diesem Chase also vor allem eines: Die letzte große Wildcard 2011, wo grundsätzlich alles passieren könnte. Im Grunde genommen bleiben uns hier also nur die Daten und Fakten aus den letzten Jahren seit Einführung des CoT, um wenigstens ansatzweise eine Prognose wagen zu können. Schaut man sich die Ergebnisse seit 2007 an, dann springt einem <strong>Hendrick Motorsports</strong> förmlich mit dem nackten Allerwertesten ins Gesicht. Von den vergangenen neun Rennen konnte das Meisterteam nämlich satte sieben Ausgaben gewinnen, alleine Jimmie Johnson entschied vier Rennen davon für sich.</p>
<p><strong>Jimmie Johnson</strong> ist in Phoenix sowieso ein Wunderknabe, denn in bisher 16 Auftritte dort, fuhr er nur zwei Mal nicht in die Top7. Diese Ausritte waren dann jedoch zwei 15. Plätze, was seine Stärke in den letzten Jahren allerdings nur untermauert. In den letzten zehn Phoenix-Rennen kam Johnson erstaunlicherweise jedes Mal in den Top5 ins Ziel. 2011 stagniert seine Performance ja das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit so sehr, dass ihn das sehr wahrscheinlich sogar die Meisterschaft gekostet hat. Im Hause Jimmie Johnson / Chad Knaus hängt zurzeit der Haussegen also etwas schief, was für das Wochenende keine Top-Resultate vermuten lässt. Wer will bei einer solchen Traum-Statistik aber schon gegen den Dauermeister wetten?</p>
<p>Die übrigbleibenden beiden Phoenix-Rennen seit 2007 gewannen <strong>Ryan Newman</strong> (Frühjahr 2010) für <strong>Stewart-Haas Racing</strong> und ausgerechnet <strong>Carl Edwards</strong> (Chase 2010) in seinem Run zum Jahresende, wo er anschließend auch in Homestead siegte und sich selbst nach einer zunächst miesen Saison zu einem großen Favoriten auf den diesjährigen Playoff-Titel krönte. Gute Voraussetzungen also für Edwards am Wochenende, denn er weiß wie man in Phoenix siegt; das Problem ist nur die Rekonfiguration. Liegt die neue Strecke dem alten Fahrer immer noch?</p>
<p>Der letzte Ford-Sieg liegt übrigens schon etwas zurück, 2005 gewann <strong>Kurt Busch</strong> noch in einem Auto von Jack Roush für den Hersteller mit dem blauen Oval. Bis zu Edwards&#8217; Sieg haben ausnahmslos Chevrolets in der Victory Lane gestanden, so gewann zum Beispiel <strong>Kevin Harvick</strong> 2006 beide Phoenix-Ausgaben. Im Vergleich der Marken ist Ford aber trotzdem gleich auf mit Chevy (15:13), weil man vor 2003 sage und schreibe 11 von 15 Rennen gewonnen hat! Die Zeiten sind aber längst vorbei, doch natürlich darf man niemals nie sagen.</p>
<p>Trotzdem sehe ich <strong>Tony Stewart</strong> am Wochenende im Vorteil, denn er fährt ein Hendrick-Kundenauto und ist in diesem Chase super aufgelegt. Ein Kracher wäre natürlich, wenn Edwards jetzt auf der Chevy-Strecke siegen würde, nachdem Smoke zuletzt die Ford-Dominanz in Texas geknackt hatte. Dann kann ich mir das ganze Geklüngel in der Homestead-Vorschau auch sparen, weil es einfach zu kompliziert wäre, im Vorfeld mehr als nur ansatzweise etwas zu erahnen. Da kann man auch gleich das Saisonfinale in Las Vegas austragen und vor dem Meisterbankett dort im Casino den Titel ausspielen.</p>
<p>Die nächste Möglichkeit wäre natürlich ein Totalausfall eines oder sogar beider großen Meisterschaftskandidaten. Schauen wir uns also abschließend noch mal ein wenig die Punktesituation an: <strong>Carl Edwards</strong> führt knapp mit 3 Punkten vor <strong>Tony Stewart</strong>, die beiden trennen im Prinzip also nur drei Plätze auf der Rennstrecke zum Gleichstand. Andersherum könnte Edwards den Sack zumachen, wenigstens was Smoke angeht. Dazu müsste Stewart beispielsweise schon früh im Rennen ausfallen und die Top40 bei einem gleichzeitigen Sieg des Führenden in der Punktewertung verfehlen. Ziemlich unwahrscheinlich, aber warum sollte nicht mal ein Hendrick-Chevy das zeitliche segnen.</p>
<p>Die nachfolgenden Fahrer <strong>Kevin Harvick</strong> (-33) und <strong>Matt Kenseth</strong> (-38) haben bei gleichbleibendem Rückstand auf Edwards auch in Homestead noch eine Außenseiter-Chance auf den Titel. Dann dürfen sie aber nicht mehr als 48 Punkte Differenz auf ihrem Konto haben, wenn sie aus Phoenix abreisen. Ein Abschneiden um mehr als 10 bzw. 15 Plätze hinter Carl Edwards wäre also das Ende ihrer verbliebenen schmalen Titelhoffnungen. Ein Harvick-Sieg wie 2006 brächte bei gleichzeitigem Ankommen der beiden großen Contender außerhalb der Top10 also noch einen weiteren Kandidaten zurück ins Boot nach Florida.</p>
<p>Anders sieht es dagegen bei <strong>Brad Keselowski </strong>(-49) und <strong>Jimmie Johnson</strong> (-55) aus, die erstmal unter die Marke von 48 Zählern kommen müssten. Dazu wäre ein Ankommen von einem bzw. sieben Plätzen vor Carl Edwards nötig. Bei allen Rechenspielen bezüglich Harvick, Kenseth, Keselowski und Johnson ist natürlich vorausgesetzt, dass nicht plötzlich Stewart vor Homestead die Tabelle anführt. Dann ändern sich alle Zahlen noch ein weiteres Mal. Die vier Piloten benötigen aber eh ohnehin ein Wunder, wenn sie noch den Titel holen wollen.</p>
<p>Und wenn diese beiden Fahrer schon höheren Beistand brauchen, dann müsste bei <strong>Dale Earnhardt Jr.</strong> (-79), <strong>Jeff Gordon</strong> (-81) und <strong>Kurt Busch</strong> (-87) schon der Herrgott persönlich aus den Wolken hinabsteigen und die Top2 persönlich in die SAFER-Barrier schicken. Aber das wäre natürlich unfair und würde von NASCAR sofort mit Abzug von Owner-Punkten und einer Geldstrafe geahndet. Gott dürfte das vermutlich wenig stören, genauso wie <strong>Kyle Busch</strong> seine Rambogebühr über wahnsinnige 50.000 US-Dollar.</p>
<p>Schlecht sieht es für Busch derzeit nur in Punkte restliche Saisonrennen und 2012 aus. Sein Sponsor Z-Line hat sich für Homestead schon jemand anderes im Nationwide-Rennen gewünscht, daher wird <strong>Denny Hamlin</strong> seinen Teamkollegen dort in der #18 vertreten. Auch geistert das Gerücht umher, Kyle Busch würde von M&amp;Ms mal mindestens bis zum Ende des Jahres aus dem Cockpit geworfen. Möglicherweise steige man auch komplett bei Joe Gibbs Racing aus, sodass Busch für die nächste Saison vor ernsthafte Probleme gestellt würde. Ich habe so einen Move ja im Podcast noch für unwahrscheinlich gehalten, doch mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher. Aber das sind eben wie gesagt im Moment nur Gerüchte.</p>
<p>Hamlin, Busch und auch <strong>Ryan Newman</strong> sind mathematisch übrigens schon vor dem Rennen in Phoenix aus der Entscheidung draußen. Interessant werden könnte es dagegen aber noch in der <strong>Owner-Wertung</strong>, wo die <strong>#38 von Front Row Motorsports</strong> nur winzige elf Zähler vor der <strong>#71 von TRG Motorsports</strong> liegt. Hier geht es immerhin ja auch um eine feste Qualifikation für das nächstjährige Daytona 500 und ein Jahresende in den Top35 wäre für <strong>Andy Lally</strong> sicherlich wertvoller als der kampflose Gewinn des Titels <strong>Rookie-of-the-Year</strong>.</p>
<p>Wie gewohnt folgen an dieser Stelle noch <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzM0dG1zMjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\"><strong>die Links zu den aktuellen Ständen in der Fahrer-</strong></a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzM0dG1zMjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\"><strong>Owner-Wertung</strong></a> sowie ein Zeitplan für das Wochenende und jetzt ganz neu mit dabei <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvZW50cmllcy8zNXBoeDIwMTFlbnRyeS5odG0=" target=\"_blank\"><strong>die Entry-List</strong></a>:</p>
<p><strong>Ausstrahlungsdaten</strong></p>
<p><em>Freitag, 11.11.</em><br />
19:30 Uhr, Sprint Cup Series Practice, ESPN2<br />
21:40 Uhr, Nationwide Series Final Practice, nicht im TV<br />
23:30 Uhr, Sprint Cup Series Final Practice, ESPN2</p>
<p><em>Samstag, 12.11.</em><br />
18:00 Uhr, Nationwide Series Qualifying, SPEED<br />
19:30 Uhr, Sprint Cup Series Qualifying, SPEED<br />
21:30 Uhr, Nationwide Series Rennen (Wypall 200), ESPN2</p>
<p><em>Sonntag, 13.11.</em><br />
21:00 Uhr, Sprint Cup Series Rennen (Kobalt Tools 500), ESPN</p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=19665" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=19665&amp;md5=b7c3f24c5ab9c77306f84e2402c75502" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>NASCAR: Analyse Texas November 2011</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2011/11/08/nascar-analyse-texas-november-2011/</link>
		<comments>http://www.racingblog.de/2011/11/08/nascar-analyse-texas-november-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 07:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Edwards]]></category>
		<category><![CDATA[Chase for the Sprint Cup]]></category>
		<category><![CDATA[Sprint Cup]]></category>
		<category><![CDATA[Texas Motor Speedway]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Stewart]]></category>

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		<description><![CDATA[Tony Stewart schlug den Fords ausgerechnet auf „ihrer“ Strecke ein Schnippchen und holte sich Chase-Sieg #4 in bisher acht Rennen. Drei Piloten von Roush-Fenway Racing in den Top5 unterstrichen jedoch, dass der Erfolg von Smoke nicht leicht verdient war. Die größte Story des Wochenendes lieferte allerdings Kyle Busch schon am Freitag!

Wenn man von acht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tony Stewart schlug den Fords ausgerechnet auf „ihrer“ Strecke ein Schnippchen und holte sich Chase-Sieg #4 in bisher acht Rennen. Drei Piloten von Roush-Fenway Racing in den Top5 unterstrichen jedoch, dass der Erfolg von Smoke nicht leicht verdient war. Die größte Story des Wochenendes lieferte allerdings Kyle Busch schon am Freitag!</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8xMS8yMDExVGV4YXMyTlNDU1RvbnlTdGV3YXJ0VmljdG9yeUxhbmUyLmpwZw=="><img class="alignleft size-medium wp-image-19594" title="2011Texas2NSCSTonyStewartVictoryLane2" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/2011Texas2NSCSTonyStewartVictoryLane2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Wenn man von acht Chase-Rennen die Hälfte gewinnt, dann hieß man bis vor kurzem noch Jimmie Johnson. Neuerdings hört man auf den Namen Tony Stewart und macht damit die aktuelle Meisterschaft spannender als jemals zuvor. Das mag zwar auch mit daran liegen, dass Johnson mittlerweile keine realistische Chance mehr auf den Titel hat, doch im Grunde genommen ist die Rechnung hinter der Rechnung simpel: Drei winzige Punkte trennen Stewart jetzt von Carl Edwards, dem Führenden in der Meisterschaft. Diese drei Zähler sind exakt der Abstand, welchen Edwards für seinen einzigen Regular-Season-Sieg in Las Vegas als Bonus für die Playoff gutgeschrieben bekam, während Smoke ohne Hilfe in den Chase startete. Damit sind wir jetzt nach acht Rennen also quasi wieder ganz am Anfang&#8230;</p>
<p><span id="more-19581"></span></p>
<p>Klar sind die drei Punkte Unterschied immer noch da, doch wenn <strong>Tony Stewart</strong> weiterhin so entfesselt fährt, wie in den ersten beiden und den letzten zwei Wochen der Playoffs, dann kann <strong>Carl Edwards</strong> sich direkt wieder vom schon recht sichergeglaubten Titel verabschieden. Ich hätte auch nicht gedacht, dass Stewart sich ausgerechnet auf der Ford-Domäne, dem 1,5-Meilen-Intermediate-Oval in Texas, seinen vierten Saisonsieg in den letzten acht Rennen holt. Zunächst sah es ja auch gar nicht danach aus, denn die langwierige Anfangsphase komplett ohne Caution bestimmte <strong>Matt Kenseth</strong>, gefolgt von seinen Teamkollegen bei Roush-Fenway Racing.</p>
<p><strong>Greg Biffle</strong> startete zwar von der Pole-Position, musste aber schon nach 24 Runden für Kenseth Platz machen, welcher in der Folge eine Führung von über vier Sekunden auf Carl Edwards herausfahren konnte. Zwei Green-Flag-Pitstops trugen den fehlenden Gelbphasen Rechnung, doch am Geschehen änderte sich nichts. Eine Debris-Caution musste her und sie kam nach EXAKT einem Drittel des Rennens dann auch. Ich will ja nichts sagen, aber wenn Lotto ähnlich vorhersehbar wie die Cautions wegen Trümmerteilen nach längeren Grünphasen wäre, liefen in diesem Land schon eine Menge Millionäre mehr herum.</p>
<p>An diesem Punkt übernahm dann <strong>Tony Stewart</strong> das Ruder, der Dank seiner schnellen Boxencrew an <strong>Carl Edwards</strong> vorbeikam und direkt neben <strong>Matt Kenseth</strong> den Restart angehen konnte. Der verrauchte Vorsprung von Kenseth nahm ihm völlig sein Momentum und Smoke ließ ihn schon nach einer Runde stehen. Seine Führung verteidigte Stewart Boxenstopp-bereinigt bis ins letzte Drittel des Rennens. In der vierten von nur fünf Gelbphasen an diesem Nachmittag entschieden sich sowohl Stewart als auch Edwards für nur zwei neue Reifen, wobei die Ford-Crew der #99 jedoch schneller arbeitete und ihren Fahrer in Führung brachte.</p>
<p>Beim ersten Restart konnte Edwards seine Führung noch gegen Smoke verteidigen, doch schon drei Runden später gab es die letzte Caution des Tages – erneut wegen Debris. Den letzten Neustart gewann dann wiederum Tony Stewart, welcher recht schnell den Abstand auf mehr als eine Sekunde vergrößerte und dem texanischen Sonnenuntergang entgegen ritt.</p>
<p>Eine letzte Serie Boxenstopps unter grüner Flagge stand noch an, wobei sich acht Fahrer auf einen kleinen Benzinpoker einließen, weil sie wohl nichts mehr zu verlieren hatten. Unter anderen blieben <strong>Jeff Burton</strong> und <strong>Ryan Newman</strong> draußen, welche sich in der Folge heftig um die Spitzenposition duellierten. Es kam wie es kommen musste und der letzte Mohikaner Burton rollte gut fünf Runden vor Schluss mit trockenem Tank aus. Da <strong>Tony Stewart</strong> unterwegs nichts von seinem Vorsprung auf <strong>Carl Edwards</strong> eingebüßt hatte, musste er den Abstand nur noch bis ins Ziel verwalten und schlug mit seinem Sieg der gesamten Ford-Truppe ein großes Schnippchen.</p>
<p>Dass der Erfolg am Sonntag eigentlich nur über ihr rostiges Autowrack gehen sollte, unterstrich die Truppe mit dem blauen Oval schon früh im Rennen. Zu einem Zeitpunkt belegte Roush-Fenway Racing sogar geschlossen die Ränge 1-4. Aber auch die Markenkollegen bei Richard Petty Motorsports waren in Texas mit allen Wassern gewaschen und brachten <strong>Marcos Ambrose</strong> sowie <strong>AJ Allmendinger</strong> im Rennverlauf immer mal wieder recht weit nach vorne. Ambrose forderte Stewart zeitweise sogar um die Führung heraus, was man so auch selten vom Australier sieht.</p>
<p>Am Ende konnte <strong>Carl Edwards</strong> wenigstens den zweiten Rang retten und auch seine beiden Teamkollegen <strong>Matt Kenseth</strong> (4.) und <strong>Greg Biffle</strong> (5.) landeten in den Top5. <strong>AJ Allmendinger</strong> (10.) und <strong>Marcos Ambrose</strong> (11.) konnten sich leider nur knapp um die Top10 herum positionieren, direkt vor <strong>David Ragan</strong> (12.).</p>
<p>Auf Toyota-Seite fuhr <strong>Kasey Kahne</strong> (3.) das beste Rennen, was nach den vielen Top5-Resultaten in den letzten Wochen jetzt nicht so überraschend war. Auch der nächstjährige Hendrick-Neuzugang konnte kurz an der Führung von Stewart schnuppern, allerdings nur, weil er direkt bei Ausbruch der zweiten Caution einen Boxenstopp unter grüner Flagge absolvierte. In den Genuss der Spitzenposition kam er natürlich nur, weil das restliche Feld seinen Rückstand auf Kahne unter Gelb nicht schnell genug aufholen konnte bzw. durfte. Beim Restart wurde der noch-Red-Bull-Pilot allerdings sofort von Stewart geschnappt.</p>
<p><strong>Jeff Gordon</strong> (6.) und <strong>Dale Earnhardt Jr.</strong> (7.) vertraten die Werks-Farben von Hendrick Motorsports in den Top10 ohne <strong>Jimmie Johnson</strong> (14.) sowie <strong>Mark Martin</strong> (19.), <strong>der ja 2012 das Cockpit von David Reutimann bei Michael Waltrip Racing übernehmen wird</strong> und ein <strong>Teilzeiteinsatz an der Seite seines neuen Teamchefs</strong> absolvieren wird. <strong>Möglichweise</strong> stößt dort <strong>noch ein weiterer Fahrer</strong> hinzu. Zurück aber zu <strong>Jimmie Johnson</strong>, welcher zur Mitte des Rennens in den Top5 und Top10 unterwegs war, wegen Übersteuern aber einen wilden Ausritt durchs grasbewachsene Infield hinnehmen musste. Danach lag sein Auto eher weniger gut, sodass Johnson zeitweilig sogar eine Runde verlor.</p>
<p>In der Meisterschaft stellt sich die Situation nun wie folgt dar: <strong>Carl Edwards</strong> führt nach wie vor die Tabelle an, allerdings blieben von seinem Vorsprung nach dem Sieg von <strong>Tony Stewart</strong> nur noch winzige drei Pünktchen übrig. Der Titelkampf wird vermutlich nur noch zwischen diesen beiden Fahrern geführt werden, denn <strong>Kevin Harvick</strong> (-33) und <strong>Matt Kenseth</strong> (-38) haben schon eine ganze Menge Rückstand zwei Rennen vor Schluss.</p>
<p>Noch schlechter sieht es für <strong>Brad Keselowski </strong>(-49) und <strong>Jimmie Johnson</strong> (-55) aus, die erstmal einen Sieg bei gleichzeitigem Ausfall von Edwards UND Stewart benötigen, um sich überhaupt wieder in Reichweite der Führenden zu bringen. Noch geringer ist diese Chance bei <strong>Dale Earnhardt Jr.</strong> (-79), <strong>Jeff Gordon</strong> (-81) und <strong>Kurt Busch</strong> (-87).</p>
<p>Mathematisch ausgeschieden sind nach Texas nun <strong>Denny Hamlin</strong> (-99), <strong>Kyle Busch</strong> (-100), welcher nicht einmal antreten durfte (dazu gleich mehr) und <strong>Ryan Newman</strong> (-103), weil in den verbleibenden zwei Rennen nur noch maximal 96 Zähler zu vergeben sind.</p>
<p>Vor dem Rennen am Wochenende war ich mir schon recht sicher, dass <strong>Carl Edwards</strong> die Meisterschaft gewinnen würde, doch ich hatte nicht mit einer so starken Fortsetzung von <strong>Tony Stewart</strong> gerechnet. Dass er in die Top10 fahren können würde, war klar, doch einen Rennsieg habe ich nie und nimmer erwartet. Dafür erschien mir die Ford-Dominanz auf dem Intermediate-Oval in Texas doch zu schwer zu brechen.</p>
<p>Nun folgt bei nahezu Gleichstand noch jeweils eine starke Strecke für beide Kontrahenten: Phoenix ist zwar nach der Neukonfiguration und –asphaltierung eine kleine Wildcard, doch ich rechne eher mit einem Chevy- oder Toyota-Sieg als mit einem Ford-Erfolg. In Homestead sind die Voraussetzungen umgekehrt, hier sollte Edwards unter normalen Umständen wieder die Nase vorn haben. Doch wir haben auch gesehen, dass Smoke den Fords auf „ihrer“ Strecke die Hölle heiß machen konnte.</p>
<p>Die gesamten offiziellen Ergebnisse können <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcmVzdWx0cy8zNHRtczIwMTFyZXN1bHRzLmh0bQ==" target=\"_blank\">hier inklusive weiterer Statistiken noch einmal bei Jayski.com nachgeschaut werden</a>. Zum Abschluss folgt wie gewohnt die Übersicht zu den <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzM0dG1zMjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\">Punkteständen bei den Fahrern</a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzM0dG1zMjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\">in der Owner-Wertung</a>.</p>
<p>Zu guter Letzt kommen wir zum meist besprochenen Thema des Wochenendes, welches ich erst am Ende des Artikels behandeln wollte, um dem Rennen und dem spannenden Meisterschaftskampf nicht die Show zu stehlen. Auch wenn man so einem Manöver von <strong>Kyle Busch</strong> nicht die Bühne geben sollte, verlinke ich erst einmal das entsprechende Video, damit sich zunächst jeder selbst ein Bild davon machen kann:</p>
<p><object width="620" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MDZ_xwJR6b4?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/MDZ_xwJR6b4?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="620" height="349" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Kyle Busch</strong> und <strong>Ron Hornaday</strong> stritten sich früh im Rennen um den zweiten Platz hinter James Buescher, als sie beim Überrunden eines langsameren Trucks aneinander gerieten. Niemand wollte seine Platzierung aufgeben und so mussten sie eben nebeneinander an der #07 von Johnny Chapman vorbei. Chapmans Truck machte Hornadays #33 allerdings Aero-Loose, wodurch er die Strecke hinauf rutschte und den Truck von Kyle Busch traf. Beide Lead-Lap-Fahrzeuge touchierten aufgrund des Grip-Verlustes daraufhin die Außenmauer und waren trotz dieses Zwischenfalls noch in der Lage, das Rennen mit leichten Reparaturen fortzusetzen.</p>
<p>Enter Kyle Busch’s temper: NASCAR schwenkte nach dem Mauerkuss die Gelbe Flagge, vermutlich um möglicher Trümmerteile habhaft zu werden. Während das gesamte Feld verlangsamte, beschleunigte Busch seine #18 und bugsierte Ron Hornaday frontal in die Mauer – unter GELB wohlgemerkt. Nicht, dass Busch ihn direkt umdrehte, nein, er schob Hornaday erst noch an, um ihn richtig schön auf Geschwindigkeit zu bringen. Wer das nicht glauben kann, der überlege zunächst, warum Busch ihn dann rechts am Auto getroffen hat und nicht links.</p>
<p>Ein Schubser links hätte Hornaday in einen halbwegs harmlosen Dreher gezwungen, der Bump rechts beförderte ihn mit seiner aktuellen Geschwindigkeit frontal in die Mauer. Sehen konnte man das daran, dass der #33-Truck beim Einschlag mit den Hinterrädern abhob. Ende der Szene&#8230;</p>
<p>Da weiß man auch echt gar nicht, wo man anfangen soll! „Gemeingefährlich“ kommt einem wohl als erstes Wort in den Sinn, vermutlich nach einigen Flüchen, wenn man Busch vielleicht sowieso nicht mag. Dann dämmert einem, dass sich unter Gelb auch vielleicht schon Streckenpersonal in der Nähe der Autos auf dem Weg zu einer Unfallstelle befinden könnte. Oder, dass ein Frontalaufprall mit über 200 km/h sicherlich nicht förderlich für die Gesundheit ist. Vor ein paar Jahren ist man nach sowas auch nicht unbedingt unverletzt aus dem Auto gestiegen.</p>
<p>Ganz zum Schluss steht dann da auch noch die Tatsache, dass Busch die Meisterschaftschancen von Hornaday ruiniert hat und dass, wo es die Truck-Serie eigentlich ohnehin schon schwer genug hat. Hornaday hätte das Preisgeld und die Aufmerksamkeit vermutlich gut für eine weitere Saison gebrauchen können. Ob er nun ein neues Cockpit für 2012 bekommt, ist ungewiss. Team-Owner Kevin Harvick schließt ja den Laden zum Jahresende und Hornaday ist bisher ohne einen Vertrag. Mit Harvick hatte Busch sich dieses Jahr bekanntlich auch schon, als er dessen #29 nach dem Cup-Rennen führerlos in die Boxenmauer schob und ebenfalls mehrere Menschen in der Umgebung leichtfertig gefährdete. Zwar ist Kevin Harvick auch kein Kind von Traurigkeit, aber heute ging alles eine Nummer zu weit.</p>
<p>Viele dachten sicherlich, Kyle Busch hätte sich durch sein neues Leben als Ehemann und Teambesitzer menschlich gebessert, doch anscheinend hatten wir allesamt Unrecht. So eine Nummer dann auch noch in einem für ihn total unwichtigen Rennen durchzuziehen, das war echt unter aller Kanone&#8230;</p>
<p>Die gerechte Strafe war übrigens, ihm die Rennerlaubnis für das gesamte Rest-Wochenende zu entziehen. Im Nachgang bekam er gestern noch eine Geldstrafe über 50.000 US-Dollar und fährt bis Ende des Jahres unter Bewährung. Sollte er sich noch so ein Ding leisten, wird NASCAR ihn auf unbestimmte Zeit sperren. Vielleicht lernt er es erst auf die ganz harte Tour, sein öffentlicher Entschuldigungsbrief (vermutlich eh vom Imageberater geschrieben) und sein reumütiger Auftritt auf der Pitbox der #18 im Cup-Rennen könnten auch nur bloße Show gewesen sein.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/08/nascar-analyse-texas-november-2011/at-texas-motor-speedway-on-november-6-2011-in-fort-worth-texas/' title='at Texas Motor Speedway on November 6, 2011 in Fort Worth, Texas.'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/2011Texas2KylePettyBullRiding-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="at Texas Motor Speedway on November 6, 2011 in Fort Worth, Texas." title="at Texas Motor Speedway on November 6, 2011 in Fort Worth, Texas." /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/08/nascar-analyse-texas-november-2011/at-texas-motor-speedway-on-november-6-2011-in-fort-worth-texas-2/' title='at Texas Motor Speedway on November 6, 2011 in Fort Worth, Texas.'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/2011Texas2KylePettyBullRiding2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="at Texas Motor Speedway on November 6, 2011 in Fort Worth, Texas." title="at Texas Motor Speedway on November 6, 2011 in Fort Worth, Texas." /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/08/nascar-analyse-texas-november-2011/2011texas2nscsgreenflagstart/' title='2011Texas2NSCSGreenFlagStart'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/2011Texas2NSCSGreenFlagStart-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011Texas2NSCSGreenFlagStart" title="2011Texas2NSCSGreenFlagStart" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/08/nascar-analyse-texas-november-2011/2011texas2nscskylebusch/' title='2011Texas2NSCSKyleBusch'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/2011Texas2NSCSKyleBusch-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011Texas2NSCSKyleBusch" title="2011Texas2NSCSKyleBusch" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/08/nascar-analyse-texas-november-2011/at-texas-motor-speedway-on-november-6-2011-in-fort-worth-texas-3/' title='at Texas Motor Speedway on November 6, 2011 in Fort Worth, Texas.'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/2011Texas2NSCSTraceAdkins-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="at Texas Motor Speedway on November 6, 2011 in Fort Worth, Texas." title="at Texas Motor Speedway on November 6, 2011 in Fort Worth, Texas." /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/08/nascar-analyse-texas-november-2011/2011texas2nscsmichaelmcdowell/' title='2011Texas2NSCSMichaelMcDowell'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/2011Texas2NSCSMichaelMcDowell-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011Texas2NSCSMichaelMcDowell" title="2011Texas2NSCSMichaelMcDowell" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/08/nascar-analyse-texas-november-2011/2011texas2nscsjimmiejohnsonspinsout/' title='2011Texas2NSCSJimmieJohnsonSpinsOut'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/2011Texas2NSCSJimmieJohnsonSpinsOut-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011Texas2NSCSJimmieJohnsonSpinsOut" title="2011Texas2NSCSJimmieJohnsonSpinsOut" /></a>
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