Posts Tagged ‘Texas Motor Speedway’

NASCAR: Analyse Texas November 2011

Posted 08 Nov 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Tony Stewart schlug den Fords ausgerechnet auf „ihrer“ Strecke ein Schnippchen und holte sich Chase-Sieg #4 in bisher acht Rennen. Drei Piloten von Roush-Fenway Racing in den Top5 unterstrichen jedoch, dass der Erfolg von Smoke nicht leicht verdient war. Die größte Story des Wochenendes lieferte allerdings Kyle Busch schon am Freitag!

Wenn man von acht Chase-Rennen die Hälfte gewinnt, dann hieß man bis vor kurzem noch Jimmie Johnson. Neuerdings hört man auf den Namen Tony Stewart und macht damit die aktuelle Meisterschaft spannender als jemals zuvor. Das mag zwar auch mit daran liegen, dass Johnson mittlerweile keine realistische Chance mehr auf den Titel hat, doch im Grunde genommen ist die Rechnung hinter der Rechnung simpel: Drei winzige Punkte trennen Stewart jetzt von Carl Edwards, dem Führenden in der Meisterschaft. Diese drei Zähler sind exakt der Abstand, welchen Edwards für seinen einzigen Regular-Season-Sieg in Las Vegas als Bonus für die Playoff gutgeschrieben bekam, während Smoke ohne Hilfe in den Chase startete. Damit sind wir jetzt nach acht Rennen also quasi wieder ganz am Anfang…

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NASCAR: Vorschau Texas November 2011

Posted 04 Nov 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Three to go heißt es an diesem Wochenende, wenn die heiße Endphase des Chase in Texas beginnt. Noch drei Rennen verbleiben in der diesjährigen NASCAR-Saison und zwei davon liegen ausgerechnet dem Hersteller Ford. Kann Carl Edwards diese Stärke und sein Momentum in den Gewinn der Meisterschaft ummünzen?

Das erste der drei letzten Chase-Rennen geht am Sonntag auf dem Texas Motor Speedway über die Bühne, welcher erst seit 1997 seinen Platz im Cup-Kalender hat. Damit ist das Intermediate-Oval mit einer Länge von 1,5 Meilen sowie einem Banking von 24° Banking eine der jüngeren Strecken der NASCAR und die Playoff-Ausgabe gibt es sogar erst seit 2005. Texas ist ein ziemlich schneller Speedway und kann sich direkt mit seinen beiden, wesentlich älteren Geschwistern in Atlanta und Charlotte messen. Kurveneingangsgeschwindigkeiten von etwas mehr als 200 mph sind im Lone-Star-State keine Seltenheit. Blickt man in der Geschichte der Strecke zurück, dann fällt vor allem eine Tatsache ins Auge:

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NASCAR: Analyse Texas April 2011

Posted 12 Apr 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Wieder einer aus der Kategorie „Das war ja wohl nichts!“… Wer in der Hoffnung auf Action unter dem Scheinwerferlicht lange wach geblieben ist, der wird am Ende wohl seinen Schlaf zurückverlangt haben. Einzig Roush-Fenway Racing dürfte nach diesem Rennen zum Feiern zumute gewesen sein, denn Matt Kenseth beendete in Texas eine lange sieglose Serie.

Ganze fünf Gelbphasen unterbrachen die 334 Runden auf dem Texas Motor Speedway in der Nacht von Samstag auf Sonntag vereinzelt und sorgten dafür, dass sich das Feld nicht noch weiter auseinanderzog. Am Ende befanden sich nur noch zwölf Autos in der Führungsrunde und Matt Kenseth gewann das Rennen, welches er etwa zur Hälfte an vorderster Front verbrachte. Das einzig Schöne ist ja, dass ich mit meinem Dark-Horse-Tipp vor dem Wochenende gar nicht so falsch lag. Zu gut sah die Texas-Statistik von Kenseth aus, um ihn letztendlich zu ignorieren.

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NASCAR: Vorschau Texas April 2011

Posted 08 Apr 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

An diesem Wochenende steht auf dem Texas Motor Speedway eine Premiere in doppelter Hinsicht an, denn der siebte Saisonlauf von Samstag auf Sonntag ist nicht nur das erste Nachtrennen 2011 um Meisterschaftspunkte, sondern auch das erste NASCAR-Nachtrennen in Texas überhaupt.

Der Texas Motor Speedway ist einer der „neueren“ Strecken im NASCAR-Kalender, denn der Sprint Cup fährt erst seit 1997 auf dem Intermediate Oval in Fort Worth. Während die IndyCars dort schon länger ihren Saisonlauf am späten Abend abhalten, stellt das diesjährige Frühjahrsrennen der NASCAR in Texas eine Flutlicht-Premiere dar. Zudem ist das siebte Rennen des Jahres 2011 erst das zweite nach Las Vegas auf einem 1,5-Meilen-Oval, auf welchen ein Löwenanteil der Saison ausgetragen wird. Normalerweise gibt es auf solchen Strecken ja immer gewisse Favoriten, doch Texas lässt sich da nur schwerlich einordnen.

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NASCAR: Analyse Texas November 2010

Posted 09 Nov 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Bis zur Halbzeit schwappte das drittletzte Saisonrennen auf dem Texas Motor Speedway so dahin und drohte lediglich zu einem Rechenspiel der Top3 der Meisterschaft zu verkommen, während Greg Biffle an der Spitze einsam seine Runden drehte. Kyle Busch läutete dann mit einem Paukenschlag den Abend der überkochenden Emotionen ein.

Die erste Rennhälfte brachte mit Greg Biffle zunächst einen dominanten Fahrer hervor, der sich anschickte, im Alleingang das Rennen zu gewinnen. Ernsthafte Konkurrenz bekam er anfangs nur von Mark Martin und später durch Joey Logano, bevor ein defektes Getriebe 30 Runden vor Schluss schließlich seine Siegchancen pulverisierte. Biffle führte 224 der 334 Runden in Texas, bevor der zweite Gang bei einem Boxenstopp brach. Damit musste er während der folgenden, letzten beiden Restarts hilflos zusehen, wie die Meute an ihm vorbeizog. Glücklicherweise ließ sein Auto aber im vierten Gang keine Performance vermissen, sodass er immerhin einen fünften Platz retten konnte.

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NASCAR: Vorschau Texas November 2010

Posted 05 Nov 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Three for three dürfte die Losung im Sprint Cup bis zum Saisonende lauten: Nach dem spannenden restrictor plate-Rennen von Talladega haben in den verbleibenden drei Meisterschaftsrennen nun noch drei Fahrer eine Chance auf den Titel. In Texas, Phoenix und Homestead streiten sich Jimmie Johnson, Denny Hamlin und Kevin Harvick um die Krone.

Der Schlusssprint über drei Rennen startet an diesem Wochenende auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth, einem Intermediate-Oval von 1,5 Meilen Länge mit 24° Banking. Im ersten Moment schießt einem natürlich bei dieser Streckencharakteristik der Name Jimmie Johnson durch den Kopf, doch auch Denny Hamlin konnte in den letzten beiden Texas-Rennen in die Top2 fahren. Lediglich Kevin Harvick dürfte am Wochenende „nur“ für eines seiner konstanten Top10-Ergebnisse zu haben sein. Der Stand in der Meisterschaft ist dabei durchaus eng, die drei Fahrer trennen nur 38 Punkte: hinter Johnson folgt Hamlin (-14) vor Harvick (38). Das ist gerade nach einem restrictor plate-Rennen ziemlich erstaunlich.

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Indycar: Vorschau Chicagoland

Posted 27 Aug 2010 — by Vorsicht
Category IRL

Für viele Fans ist das, was Samstagnacht auf dem Programm steht eines der Highlights der IRL-Saison. Fahrerisch ist Chicagoland zwar nicht besonders schwierig – aber dafür geht es dort immer unglaublich eng zur Sache.

Auch sonst hat die Indycar Series am kommenden Wochenende so einiges zu bieten: Etwa mit 29 Autos das größte Feld, das es jemals außerhalb des Indy 500 gegeben hat. Und dementsprechend auch die Rückkehr einiger Fan-Favoriten, die in diesem Jahr bisher gefehlt haben. Außerdem geht die bisher so spannende Meisterschaft in die Endphase. Dort wird die große Frage sein, ob es Dario Franchitti auf den Ovalen gelingt, den Rückstand auf “Rundkursmeister” Will Power zu schließen. Aber nicht alles ist eitel Wonne in der IRL: Hinter den Kulissen begehren die Teams gegen die bereits getroffene Chassis-Entscheidung für 2012 auf.


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IRL Texas 550 – Wieder mit einem blauen Auge entkommen

Posted 08 Jun 2010 — by Vorsicht
Category IRL

Massenhaft Positionskämpfe, Andretti Autosport wieder vorn dabei und um ein Haar Danica Patrick als Siegerin – ein richtig schönes Ovalrennen. Stimmungsbremse: Der Crash von Simona de Silvestro – und die amateurhaften Versuche des Rettungsteams, ihr zu helfen.

Wenn es stimmt, was Manfred Jantke bei den legendären CART-Übertragungen auf Eurosport gerne erzählt hat, dass sich während der Rennen in Ovalen kleine Wirbelstürme bilden, dann muss am vergangenen Samstag in Fort Worth die Windstärke ganz ordentlich zugenommen haben. Denn in Texas gab es endlich wieder mal ein richtig spektakuläres Ovalrennen zu sehen. Irgendwo im Feld gab es fast in jeder Runde Positionskämpfe, und der Sieger stand diesmal auch nicht zur Rennhälfte fest. Einen kräftigen Schönheitsfehler hatte der Lauf aber dann doch: Dass Streckenposten bei einem Feuerunfall so lange hilflos neben dem Auto stehen, das hätte man sich im Jahr 2010 nicht mehr erwartet. Die IRL hate in Texas schon wieder Glück – sie muss aber trotzdem dringend reagieren.
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Vorschau: IRL Firestone 550K in Texas

Posted 03 Jun 2010 — by Vorsicht
Category IRL, Motorsport

Auch in diesem Jahr versucht die IRL, den Buzz des Indy 500 gleich eine Woche später in ein weiteres Rennen hinüberzuretten. Anders, als in den vergangenen Jahren fährt man dieses Jahr allerdings nicht die Milwaukee Mile, sondern am superschnellen Texas Motor Speedway.

Das in Fort Worth gelegene Oval ist jene Strecke, auf der die CART 2001 ihr Rennen absagen musste – aus Angst, die Fahrer könnten wegen der hohen Fliehkräfte bei 380 km/h Rundenschnitt Blackouts erleiden. Angeblich wurden damals 5.5g gemessen (Onboard-Video hier). Die vergleichsweise zahme IRL fährt allerdings schon länger auf dem Kurs, und das ohne größere Probleme – 1998 bis 2004 sogar zweimal pro Jahr. Außerdem war die Strecke bis 2005  als Schauplatz des Indy 500-Nachspiels im Einsatz. Diesen Platz hat sie nun von der finanziell strauchelnden Milwaukee Mile zurückerobert. Das ist schade, denn die Traditionsrennstrecke von Wisconsin war in gewisser Weise ein idealer Partner für das geschichteträchtige Indy 500. Spektakulärere Rennen könnten wir aber durchaus in Texas zu sehen bekommen.
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NASCAR: Analyse Texas April 2010

Posted 21 Apr 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Für Jeff Gordon hat es in Texas wieder nicht zum Sieg gereicht, dafür gewann Denny Hamlin nun schon zwei der drei letzten Rennen; und das mit einem lädierten und operierten Knie. Ein „big one“ kurz vor Schluss krempelte alles um und nahm der Hendrick-Armada den sicheren Sieg.

Andernorts fielen heute die Worte „Drama“ und „Thriller“, allerdings frage ich mich da, ob auch alle dasselbe Rennen gesehen haben. Sicher, die Schlussphase war spannend, aber die begann erst ca. 100 Runden vor dem Ende. Die ersten zwei Drittel des „Samsung Mobile 500“ waren wie üblich schlicht und ergreifend ein Ausdauerrennen mit der Devise: Dabei bleiben und den Wagen bei den Boxenstopps optimal auf die Endphase vorbereiten. Was in Texas wieder auffiel, ist dass die Renndistanz im Sprint Cup teilweise einfach zu lang ist. Wenn die Action ausbricht wie in Daytona, Talladega oder auch Bristol, dann mögen die 500 noch zu Recht hinter dem Namen des Rennsponsors stehen, aber an einem Montag wie gestern war ich fast schon neidisch auf die halbe Renndistanz der Nationwide Series, die immerhin auch schon mindestens zwei Stunden in Anspruch nimmt.

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