Posts Tagged ‘Scott Dixon’

IndyCar: Immer Ärger mit Brian

Posted 19 Sep 2011 — by Vorsicht
Category INDYCAR, IndyCar Series

Die Rennleitungs-Diskussion kommt nicht zur Ruhe: Ein langatmiges Rennen in Motegi wurde erneut von einer umstrittenen Entscheidung überschattet.

Kann es für eine Serie gut sein, wenn sogar die TV-Kommentatoren während der Übertragung beginnen, sich über die Entscheidungen der Rennleitung lustig zu machen? Wohl kaum. Womöglich muss die IndyCar froh sein, wenn das Rennen vom Sonntag wegen der ungewöhnlichen Sendezeit etwas schlechtere Quoten hatte. Der zunehmend spannende Kampf um die Meisterschaftskrone stand einmal mehr im Schatten der leidigen Diskussionen über Strafen und Einflussnahme. Nach dem Stimmungshoch von Baltimore also nun wieder schlechte PR für die IndyCars. Fraglich, ob Brian Barnhard es schafft, sich weiter auf dem Sessel des “Director of Competition” zu halten. Read More

Indycar Milwaukee: Guter Sport, schlecht verkauft

Posted 21 Jun 2011 — by Vorsicht
Category IndyCar Series

Eine klassische Strecke, viele Überholmanöver und ein interessantes Finish – was will man eigentlich mehr? Die IndyCar Series hat es trotzdem nicht geschafft, Fans auf die Tribünen zu locken. Und ABCs Dauerwerbesendung vertrieb sie von den Schirmen.

Und wieder eine vergebene Chance. Die Milwaukee Mile ist für die IndyCars historischer Grund, noch in den 1990er-Jahren strömten 50.000 Fans am Renntag der CART-Serie an die Strecke. Nach einem Jahr Pause kehrte man heuer wieder zurück. Und wurde von nur etwa 15.000 Besuchern begrüßt. Schade. Nicht zuletzt deswegen, weil das Rennen durchaus sehenswert war. Wenn man denn etwas davon zu sehen bekam. Denn wesentlich öfter als die Action von der Strecke zeigte ABC im Sonntag leider Werbeeinschaltungen. Immerhin: Die Schlussphase gab es ohne Werbeunterbrechung zu sehen. Und die lieferte, trotz eines am Ende ungefährdeten Siegers, noch einmal richtig Spannung. Abseits der Strecke brodeln derweil Spannungen zwischen den Teams.

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Indy 500: Drama zum Jubiläum

Posted 31 Mai 2011 — by Vorsicht
Category Indy 500, INDYCAR, IndyCar Series, Motorsport

Über lange Strecken erregte die Jubiläumsausgabe des Indy 500 vor allem durch eine schlechte TV-Übertragung und Unmassen von Werbung. Im Finale erwies sich das Rennen dann aber doch noch als geschichtsträchtig.

Nur eine Kurve trennte JR Hildebrand vom Triumph und mit ihm das Indy 500 von der großen Sensation. Doch nach 799 erfolgreichen Linksturns krachte der 22-jährige Rookie, der das Rennen völlig überraschend angeführt hatte auf den allerletzten Abdruck doch noch in die Mauer. Sehr zur Freude von Dan Wheldon, der bei seinem ersten – und vermutlich einzigen – Saisoneinsatz wieder einmal bewies, dass er zu Unrecht nur auf der Ersatzbank der IndyCar Series sitzt. Auch sonst war es nicht gerade ein Tag der Favoriten – Penske schlug sich mit allen drei Autos selbst, und Ganassi wurde die Spritsparstrategie diesmal zum Verhängnis. Für die Serie könnten die überraschenden Top 10 allerdings den Weg in eine spannendere Zukunft weisen.

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IndyCar: Analyse Long Beach

Posted 21 Apr 2011 — by Flo aus N
Category IndyCar Series, IRL, Motorsport

Ein bekanntes Sprichwort lautet: 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Unter diesen Motto stand am Wochenende der jährliche Aufgalopp der Indy Car Series beim Toyota Grand Prix of Long Beach. Bereits im Vorfeld des Rennen wurden hohe Erwartungen geschürrt, woran die beiden Rückkehrer Paul Tracy und dessen Lieblingsgegner Sebastian Bourdais sicher nicht ganz unschuldig waren.

Nach den freien Trainings sah alles noch so aus, als würde das Wochenende seinen üblichen Verlauf nehmen. Vorne weg fuhren die beiden Teams des Todessternes in Person von Will Power und Ryan Briscoe welcher 2 Trainings gewinnen konnte, dicht gefolgt von Ryan Hunter Reay und den anderen Wagen der beiden Big Teams. Dieser Trend setzte sich auch im Zeittraining fort, aber bei Leibe nicht mehr so stark wie man erwartet hatte bzw. dauerte nur bis zum vorletzten Segment. So schafften es Dario Franchitti und Scott Dixon als 7. und 8. nicht sich fürs Firestone Fast 6 zu qualifizieren, da sie in aller letzter Sekunde noch von Justin Wilson verdrängt wurden. Etwas überaschend verpasste auch Ryan Briscoe das Fast 6 als 12. und letzter der 2. Runde, während sich Will Power vor RHR, dem überaschend starken Mike Conway, Oriol Servia im überaschend starken NH-Dallara und Justin Wilson die Pole sichern konnte während Helio die 6 Fahrer komplettierte.

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IndyCar: Vorschau Grand Prix of Alabama

Posted 08 Apr 2011 — by Vorsicht
Category IndyCar Series

Nach dem etwas chaotischen Auftaktrennen in St. Petersburg fährt die IndyCar Series am kommenden Wochenende ihr zweites Saisonrennen. Und dabei sind noch einmal einige neue Gesichter am Start.

Erst zum zweiten Mal wagt sich die IndyCar Series heuer ins NASCAR-Land Alabama vor – und trotzdem wirkt der Barber Motorsports Park schon wie ein alter Bekannter. Das liegt nicht nur an den vielen Testkilometern, die Fahrer und Teams dort über den Winter abgespult haben. Die Strecke ist auch ungewöhnlich pittoresk gelegen und zudem in eine gepflegte Parklandschaft mit prägnanten Spinnen-Statuen eingebettet. Solche kleinen Details bleiben eben in Erinnerung. Leider helfen sie aber nicht dabei, das äußerst öde Rennen zu vergessen, das die Serie im vergangenen Jahr dort abgeliefert hat. Denn so schön die Strecke auch gelegen ist – eine offensichtliche Überholstelle sucht man leider vergebens. Vielleicht tragen aber die neuen Regeln rund um den Double File Restart auf der ersten “echten” Rennstrecke der Saison dazu bei, dass es diesmal etwas spannender wird.

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Grand Am: 24H von Daytona

Posted 29 Jan 2011 — by DonDahlmann
Category GrandAm

Der traditionelle Saisonstart findet in Daytona statt. Das 24H Rennen ist ein Klassiker, bei dem jede Menge Prominenz dabei ist.

Die 24H von Daytona gibt es seit 1966 mit einer kurzen Unterbrechung im 72 (6 Stunden Rennen) und einem Totalausfall 1974 (Ölkrise). Und schon immer war es Tradition, dass das Rennen die Motorsportsaison eines Jahres einläutet. Dem guten und warmen Wetter in Daytona sei Dank, muss man nicht frieren. Über die Jahre haben die Klassen, die dort antreten dürfen, immer wieder gewechselt. Früher waren die Prototypen unterwegs, die man auch aus Le Mans kennt, dann wurden sie verbannt und es fuhr nur die GT Klasse. Seit 2005 gibt es die bekannten, eher nicht so schönen Einheits-Prototypen von Riley, die um den Gesamtsieg kämpfen. Dazu gibt es eine GT-Klasse nach IMSA-Regeln, die aber den europäischen GT2/GT3 Regeln nicht unähnlich sind.

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Indycar: Homestead & Saisonrückblick 2010

Posted 04 Okt 2010 — by Vorsicht
Category IRL

Dario Franchitti hat es noch einmal geschafft. Nach einer zunächst starken und am Ende taktisch klugen Fahrt ist der Schotte zum dritten Mal Indycar-Meister.

Und das hat er nicht nur seiner eigenen Leistung zu verdanken, sondern auch Will Powers Unerfahrenheit. Das ganze Wochenende lang hätte der Unterschied zwischen den beiden kaum größer sein können: Franchitti war cool, konzentriert, zielstrebig – und schnell. Will Power wirkte angespannt und verkrampft. Oder wie die Versus-Kommentatoren so richtig festgestellt haben: Es schien fast so, als hätte nicht Power zwölf Punkte Vorsprung, sondern Franchitti. Und so kam es dann auch im Rennen wie es schon fast kommen musste: Power haderte mit dem Auto, suchte nach Speed, und beschädigte sich den Wagen schließlich an der Mauer. Franchitti fuhr lange an der Spitze, und tat am Ende nur noch genau das, was er tun musste, um Meister zu werden.

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Indycar: Spannendes Finale in Homestead

Posted 01 Okt 2010 — by Vorsicht
Category IRL, Motorsport

Wie doch die Zeit vergeht: Grade noch haben wir uns über die Zustände beim Saisonauftakt in Sao Paulo aufgeregt, jetzt steht schon wieder das Finale vor der Tür. Das findet zum letzten Mal in Homestead statt – und könnte knapp werden.

Und das, obwohl die Meisterschaft in diesem Jahr nur noch ein Zweikampf ist: Zwölf Punkte trennen an der Tabellenspitze Rundkurs-Seriensieger Will Power (587) und Vorjahreschampion Dario Franchitti (575). Das heißt: Wenn Power vor Franchitti landet, dann ist er zwar fix Meister. Davon ist auf einem Oval aber nicht unbedingt auszugehen. Und wenn Franchitti wie im vergangenen Jahr gewinnen sollte, müsste der Australier den zweiten Platz erreichen, um trotzdem Meister zu werden – und auch dann ist die Meisterschaft nicht fix: Wenn Franchitti Pole und Rennen gewinnt und die meisten Führungsrunden fährt, ist er in jedem Fall Champion. Die Folge: Taktikspielchen bringen nichts, beide müssen voll auf Sieg fahren.

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Indycar: Vorschau Motegi 2010

Posted 16 Sep 2010 — by Chaos
Category IRL, Motorsport

Die Indycars biegen auf die Zielgerade der 2010er Saison ein. Es sind noch 2 Rennen zu fahren und man begibt sich über den  großen Teich nach Japan, wo die Meisterschaft im Land der aufgehenden Sonne  entschieden werden könnte.

Zunächst zu den Punktezahlen:

1. Will Power: 552 Punkte

2. Dario Franchitti: 535 Punkte

3. (Scott Dixon: 469 Punkte)

Bei folgenden Szenarien ist Will Power Gesamtsieger der IZOD Indycar Series 2010 (angenommen er nimmt am nächsten Rennen teil und qualifiziert sich)

(Anmerkung: Ich habe das selber ausgerechnet. Dies Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständig- oder gar Fehlerlosigkeit!):

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Kentucky Indy 300: Helio-Man Returns

Posted 06 Sep 2010 — by Vorsicht
Category IRL

Nicht dauerndes Rad-an-Rad, aber viele schöne Zweikämpfe: Zum 200. Rennjumbiläum haben sich die Indycars in Kentucky auf klassische Oval-Kost besonnen. Gut so!

Am Ende war es mal wieder gut, dass US-Ovale mittlerweile in stabile Zäune investieren – wie in seinen besten Jugendzeiten ließ sich Helio Castroneves von den Fans für seinen zweiten Saisonsieg feiern. Das ganze Penske-Team dürfte allerdings nicht in Jubelstimmung verfallen sein: Denn erstens wird manchnen aufgefallen sein, dass Castroneves seinen Sieg im Grunde einem Fehler seiner Mannschaft verdankt. Zweitens konnte Will Power trotz guter Vorstellung wieder nur den enttäuschenden achten Rang einfahren. Immerhin schaffte es Dario Franchitti auch nur auf Platz fünf – damit ist die Meisterschaft auch zwei Rennen vor Schluss immer noch völlig offen.


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