Tag Archives | Ross Brawn

Formel Eins: Barcelona Test Tag 2

Heute konzentrierten sich fast alle Teams auf die Simulation einer Grand Prix Distanz. Sollten die Zeiten “echt” sein, hat Mercedes ein Problem.

Schwerstarbeit für die Teams heute in Barcelona. Bei den meisten standen Long Runs auf dem Programm und man testete verschiedene Setups. Wie immer sind die Zeiten mit Vorsicht zu geniessen. Wie man im letzten Jahr gesehen hatte, als Williams und Sauber sehr konstant und schnell waren, bedeuten die Zeiten nicht wirklich viel. Noch mal der Hinweis: Wir wissen nicht mit welchen Reifen die Teams unterwegs waren, wie viel Sprit an Bord war, ob man KERS oder das neue Heckflügelsystem genutzt hat und welche Abstimmungsvarianten gewählt wurden. Es ist halt die übliche Kaffeesatzleserei der Zeiten, aber zumindest gibt es wieder ein paar Zweifel, was die Form von Mercedes angeht.

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Formel Eins: Jerez Test Tag 2

Am heutigen Tag gab es einigen Schrott und eine überraschende Bestzeit von Mercedes. Doch die war vielleicht gar nicht so gut, wie ein ausführlicher Vergleich zeigt.

Die Saison hat noch nicht angefangen, da steht Mercedes schon in der Kritik. Gerüchte aus dem Fahrerlager wollen von einem Wagen erfahren haben, der sich zwar gut fahren lässt, aber leider zu langsam ist. Doch heute fuhr Schumacher dann plötzlich die schnellste Zeit und konnte sogar nachlegen, als Massa ihm die Bestzeit kurzfristig abnahm. Das führte zu allgemeinen Erstaunen und der Frage, ob man vielleicht eine “Vorstandszeit” gefahren ist. Mercedes und Schumacher bestreiten das, und in dem Fall glaube ich ihnen auch. Sowohl Ross Brawn als auch Mercedes sind nicht bekannt dafür, mit solchen Zeiten zu hantieren, zu mal sie auch nichts bringen würden. Aber dennoch muss man die Bestzeit vorsichtig bewerten.

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Formel Eins: Jerez Test Tag 1

Vier Tage werden die Teams in Jerez testen. Und neben Renault scheint ein weiteres Team Probleme zu haben.

Robert Kubica geht es weiter besser. Heute konnte er die Intensivstation verlassen, allerdings nur kurz, denn am Freitag soll er ein weiteres Mal operiert werden. Dabei werden das Bein, der Ellbogen und die Schulter in Angriff genommen. Seiner Hand geht es wohl gut, laut Klinik kann er alle fünf Finger leicht bewegen. Wenn alles gut läuft, wird er in 10 Tagen das Hospital verlassen können und per Hubschrauber in eine Klinik transportiert, in der seine weiteren Verletzungen versorgt werden. Die guten Nachrichten erlauben Renault auch sich darauf zu konzentrieren, wer der Ersatzmann von Kubica werden soll. Die besten Chancen hat wohl Nick Heidfeld.

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Formel Eins: Test Valencia Tag 2 – Interview Sam Michael

Viel Arbeit heute für die Teams bei den Testfahrten, aber wenig neue Erkenntnisse. Lotus griff heute ebenfalls ein, kam aber nicht weit.

Testfahrten zu analysieren ist immer ein wenig, als würde man in die Glaskugel schauen. Es gibt derartig viele Variablen zu beachten, dass es fast unmöglich ist zu sagen, ob ein Team mit dem neuen Chassis richtig liegt. Jedes Team hat ein unterschiedliches Testprogramm, das unterschiedliche Systeme einsetzt. Mal legt man Wert auf die Aerodynamik, also ob die auch das macht, was wie am Computer gezeigt hat, mal sind es Versuche, mit Aufhängung und den Reifen zu spielen. Dazu kommt in diesem Jahr auch die Wiedereinführung des KERS-System und der verstellbare Heckflügel. Daher sollte man die Zeiten aus Valencia mit Vorsicht geniessen.

Dazu gibt es heute ein Interview mit Sam Michael von Williams.

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Formel Eins: Test Valencia Tag 1

Die Saison 2011 ist mit dem ersten Test in Valencia eröffnet. Doch große Erkenntnisse gab es nicht, sieht man mal vom Renault ab.

Gestern und heute gab es eine kleine Orgie in Sachen Vorstellung der neuen Wagen. Ferrari hatte ja am Freitag den F150 gezeigt, der Rest kam dann nach Valencia und zeigte schnell die neuen Chassis. Lotus machte den Anfang, am Schluss kam dann Mercedes. Und offenbar haben die Ingenieure im letzten halben Jahr einige schlaflose Nächte. Die Kreativität, mit der die neuen Herausforderungen angegangen wurden, ist ziemlich groß, auch wenn einige Fahrzeuge zumindest von außen etwas langweilig erscheinen. Richtig auffällig waren aber drei Wagen: der neue Red Bull RB7, der Williams FW33 und der neue Renault R31.

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Tom Walkingshaw verstorben

Eine der bekanntesten und häufig umstrittesten Personen des internationalen Motorsports ist tot. Tom Walkingshaw war nicht nur ein Racer, sondern auch ein echter Trickser.

Tourenwagensport ohne den Schotten Tom Walkingshaw war in den 80er Jahren kaum denkbar. Seine eigene Rennsportkarriere in den 70er Jahren blieb nicht ohne Erfolge, aber ein schwerer Unfall beendete seine Hoffnungen auf einen Platz in einem Monoposto. Er konzentrierte sich danach auf die Tourenwagen und den Aufbau seiner eigenen Firma, Tom Walkingshow Racing, kurz TWR. Zunächst arbeitete er mit BMW zusammen, doch bald konzentrierte er sich auf den britischen Markt. Dass er es schaffte die britische Firma Rover dazu zu überreden, ihren schweren und mit langen Überhängen ausgestatteten Vitesse in den Motorsport zu bringen, zeigt auch welche Fähigkeiten er hatte. Er konnte Menschen motivieren und sie zu den aberwitzigsten Dingen überreden. Tatsächlich schaffte er es, den Rover konkurrenzfähig zu machen und mit diesem Wagen gelang ihm auch sein größter Erfolg als Fahrer. 1984 gewann er Europäische Tourenwagenmeisterschaft. Sein Team siegte auch in der BTCC, doch alle Siege wurden TWR nach der Saison aberkannt, weil man beim Chassis getrickst hatte.

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Formel Eins: Analyse Spa 2010

Der Regen hielt sich in Belgien in Grenzen und würfelte das Feld nur in Maßen durcheinander. Red Bull muss sich Gedanken machen, was man jetzt mit Vettel anstellen möchte.

Das McLaren mit den gemischten und kühlen Bedingungen in Spa am besten zurecht kam, zeichnete sich schon am Freitag ab. Auch das Red Bull nicht das beste Wochenende habe würde, war schnell klar, und so kam die Pole von Webber etwas überraschend. Noch überraschender war allerdings die Tatsache, dass Vettel am gesamten Wochenende relativ schlecht unterwegs war. Aus irgendwelchen Gründen schien er ausgerechnet auf der Fahrerstrecke größere Probleme zu haben. Ob es an einer schlechten Abstimmung lag oder daran, dass Red Bull auf Grund der neuen Flügeltests der FIA doch etwas verändern müsste, ist schwer zu sagen und wird sich wohl auch erst auf den Strecken zeigen, die mehr Downforce verlangen, was Singapur sein wird. Aber auch ansonsten machte Vettel einen angeschlagenen Eindruck.


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Formel Eins: Analyse Valencia 2010

Der heftige Unfall von Mark Webber führte nach dem Rennen zu erheblichen Kontroversen. Sebastian Vettel ließ sich allerdings nicht beirren.

Wer hätte das gedacht, dass der Grand Prix von Valencia, ein garantierter Langweiler in den letzten Jahren, 2010 für viel Aufregung sorgen würde. Schuld daran war Mark Webber dessen Flugeinlage einen sofortigen Einsatz des Safety Cars und des Medical Cars notwenig machte, und dafür sorgte, dass das Feld kräftig durcheinander gewirbelt wurde. Verlierer des Rennens war aber nicht nur Mark Webber, sondern auch Ferrari und Mercedes. Die einen wurden Opfer des Safety Cars, die anderen verhauten sich komplett mit ihrer Strategie. Dafür wurde ein mutiges Sauber-Team belohnt. Wäre da nicht am Ende wieder die FIA gewesen, die mittels sinnloser Strafen für Ärger gesorgt haben, hätte es ein netter Grand Prix sein können.

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Formel Eins: Analyse GP China 2010

Das Regenroulette von Shanghai zeigte erstaunliche Bewegungen im Feld und deckte etliche Schwächen auf.

Das Regen einen Grand Prix in diesen Tagen erst zu einem richtigen Schmackerl macht ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Schön wäre es gewesen, wenn der Regen wenigstens gleichmäßig gefallen wäre, weil der Wechsel von “geht so trocken” bis “ganz schön nass” doch etwas abrupt war. Und einige Teams werden sich mächtig ärgern, was die Strategie angeht, aber wie immer ist bei solchen Verhältnissen eh eine Lotterie. Wie man es macht – man macht es wenn richtig falsch. Verlierer gab es deswegen einige im Rennen, aber zwei Fahrer werden sich richtig ärgern.

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Formel Eins: Campos gerettet – USF1 wackelt – Bilder Test Jerez

Es gab ein paar interessante Entwicklungen in der Formel Eins in dieser Woche. Die Teams waren derweil genervt vom Regen in Jerez.

Das Campos und das USF1 Team zwei Wackelkandidaten für die Sasion 2010 waren, konnte man schon im letzten Jahr erahnen. Beim spanischen Team spitze sich die Situation offenbar seit dem letzten Dezember zu. Dallara, die das Chassis für Campos gebaut haben, Cosworth und Xtrac (Getriebe) warteten mehr oder weniger geduldig auf ihr Geld, was auch bedeutete, dass es nicht so recht voran ging bei Campos. Teamgründer Adrian Campos war derweil damit beschäftigt, das Team zu retten, statt es weiter aufzubauen. Die Gerüchte schlugen hohe Wellen, zu mal Zoran Stefanovic von StefanGP sich die Reste von Toyota einverleibte und ordentlich Druck machte. Es hieß sogar, er habe Dallara die beiden Campos Chassis abgekauft, nur um Campos aus dem Rennen zu werfen. Nun ist die Rettung des Teams wohl durch, aber es bleiben etliche Fragezeichen, denn mit Colin Kolles kommt ein Mann, der in den letzten zwei Jahren eng mit Audi zusammen gearbeitet hat.

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