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Formel Eins: Vorschau GP Kanada 2011

Die Rennen in Kanada gehörten in den letzten Jahren schon immer zu den Besten im Kalender. Mit zwei DRS-Zonen und den Pirelli Reifen wird das in diesem Jahr nicht anders sein.

Neben dem kleinen Rennen in Le Mans, gibt es auch noch ein Formel Eins Rennen in Kanada. Die Strecke in Montreal ist bekannt. Sie besteht mehr oder weniger aus langen Geraden und einigen Schikanen, die allerdings sehr eng sind. Dazu kommt, dass bei der Planung der Strecke das Wort “Auslaufzone” irgendwie vergessen hat. Die Wagen erreichen zwar mehrfach die 300 km/h Grenze, müssen dabei aber zwischen zwei Mauern durchpfeilen. Dass das schon mal schlecht ausgehen kann, hat man 2007 gesehen, als Robert Kubica seinen BMW an einer, mittlerweile entfernten, Mauer in seine Kohlefaserbestandteile zerlegt. Mit einer überholfreudigeren Formel Eins in diesem Jahr, wird die Sache nicht leichter. Dazu kommt, dass es an der Spitze in diesem Jahr wieder eng werden könnte.

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Ferner liefen: Die Newshappen

// Die Formel 1 Saison 2011 könnte länger werden als ursprünglich geplant. Der Grand Prix von Bahrain könnte nämlich den ursprünglich geplanten Platz des indischen Grand Prix am 30. Oktober einnahmen, sofern die FIA zum Schluss kommt, dass die politische Lage im Land die Austragung eines Rennens erlaubt. Das wäre durchaus denkbar, denn heute, Mittwoch sollten die während der Proteste eingeführten Notstandsgesetze wieder aufgehoben werden. Zumindest offiziell, denn auch danach wird man den offiziellen Druck gegen Proteste nicht lösen. Der Indische Grand Prix könnte in Folge dessen an das Ende der Saison verschoben werden. Das bisher letzte Rennen ist der GP von Brasilien am 27. November – weil aber neue Grand Prix wegen der Unwegbarkeiten bei Einreise und Zoll immer im zweiwöchigen Abstand vom vorherigen Rennen stattfinden, wäre der erste mögliche Termin also der 11. Dezember. Angeblich sollen die Organisatoren in Indien darüber ganz froh sein, weil die Arbeiten an der Strecke wohl doch nicht ganz so schnell vorangehen wie erwartet. Nicht begeistert sind dagegen die Teams, deren Mitarbeiter im Dezember die einzige Chance haben, sich ein wenig Freizeit abseits der Formel 1 zu gönnen. (Vorsicht)

// Sergio Perez und Vitaly Petrov haben nach ihren Unfällen in Monaco das Krankenhaus verlassen, und sich beide zuversichtlich, in Montreal wieder antreten zu können. Petrov hat zwar noch Schmerzen in den Beinen, ist sich aber “sicher“, in Montreal wieder antreten zu können. Nicht ganz so sicher ist die Angelegenheit bei Sergio Perez. Er selbst spricht davon, zwar noch Muskelschmerzen in den Beinen und im Nacken zu haben und sich an den Unfall nicht genau erinnern zu können – er ist aber ebenfalls “ziemlich sicher“, eine Rennfreigabe für Kanada zu erhalten. (Vorsicht)

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Formel Eins: Analyse GP Monaco 2011

Ein wirklich sehr gutes Rennen lieferte die Formel Eins in Monaco ab. Es hatte wirklich alles: Strategie, Dramen und Spannend, aber leider auch eine unschöne Schrecksekunde.

Sebastian Vettel ist ein Glückspilz und jemand, der seit Fernando Alonso der erste Fahrer sein könnte, der seinen Titel verteidigen könnte. Denn wer fünf von sechs Rennen gewinnt und in dem anderen Rennen zweiter wird, der hat hält alle Trümpfe in der Hand. Dabei hatte man nach den freien Session, in denen Red Bull nicht gut aussah, schon gehofft, dass der aerodynamisch anspruchsvolle RB7 vielleicht auf der langsamen Strecke in Monaco etwas schwächeln könnte, da er seine guten Abtriebswerte nicht umsetzen kann. Aber in der Quali sah es dann doch wieder anders aus, als Vettel der Konkurrenz eine Zeit um die Ohren haute, die niemand schlagen konnte. Das hatte auch mit dem, glücklicherweise, glimpflich ausgegangenen Chrash von Sergio Perez zu tun, weil McLaren bei Hamilton auf eine falsche Quali-Strategie gesetzt hatte, aber ehrlicherweise muss man sagen, dass niemand die Zeit hätte schlagen können. Zum Können von Vettel gesellte sich im Rennen dann auch noch jede Menge Glück, denn beim Boxenstopp machte sein Team einen großen Fehler und doch das Richtige.

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Formel Eins: Der James Allen Strategiereport – Spanien

Der diesjährige GP von Spanien wurde allgemein als einer der Besten betrachtet, was viel mit der Strategie zu tun hatte, was dazu führte, dass zu einen intensiven Kampf um die Führung im letzten Renndrittel kam.

Man konnte sehen, wie Polesitter Mark Webber auf P4 zurück fiel, Fernando Alonso, der Führende aus der ersten Runde, kam mit einer Runde Rückstand auf P5 ins Ziel und Jenson Button rettete dank einer mutigen Strategie einen Podiumsplatz. Auf dem Papier sah es so aus, als würde die Drei-Stopp-Strategie mit neuen Reifen rund 4 Sekunden schneller sein, als ein Rennen mit 4 Stopps. Aber die wenigsten Fahrer hatten den Luxus über mehrere neue Reifensätze zu verfügen, die meisten hatten höchstens einen Satz neuer Reifen. Mit alten Reifen schien die Vier-Stopp-Strategie rund 10 Sekunden schneller zu sein. Also konnte man nicht viel tun, was dazu führte, dass man viele Fahrer unterschiedliche Dinge ausprobieren sah, die am Ende aber wenig brachten, sieht man mal von Button ab.
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Formel Eins: Vorschau GP Spanien 2011

Das Rennen in Barcelona stand in den letzten Jahren immer treu für eine Sache: gähnende Langweile. Das könnte in diesem Jahr anders sein.

Die Strecke in Barcelone ist auch nach dem Einbau der komplett missglückten Schikane, die zu eng ist und zu weit vor die letzte Kurve platziert wurde, immer noch nicht wirklich gut. Fahrerisch ist sie eher langweilig, es gibt ein paar Ecken (Turn 7 & 9), die durchaus kniffelig sein können. Bekannt ist Barcelona vor allem für zwei Dinge: Schnelle Kurven und die lange Gerade, die eigentlich für gute Überholmanöver stehen sollte. Das könnte in diesem Jahr dank DRS dann auch mal in der F1 klappen, da die DRS-Aktivierung vor der letzten Kurve stattfinden soll und dann knapp 800 Meter reichen wird. Damit kann man sich dann schon vor dem Anbremspunkt zu Turn 1 wieder einsortieren. Ein weiterer Faktor werden die Reifen sein, die in der Vielzahl der schnellen Kurven leiden werden. Allerdings hat Pirelli eine neue harte Mischung mit nach Spanien gebracht, die die Teams in der Türkei im freien Training schon ausprobiert haben. Die könnte aber für weitere Probleme sorgen.

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VLN: Vorschau 42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Tophy

Am Samstag startet mit dem 3. von 5 VLN Rennen vor dem 24H Rennen gleich einer der beiden Höhepunkte der VLN-Saison, denn es steht das erste von insgesamt 2 6h Rennen der VLN an. Gewöhnlich gehen die Rennen über max. 4 Stunden, jedoch machte man seit Jahren mit dem 6 Stunden ADAC-Ruhr Pokal-Rennen eine Ausnahme, welche mit 6 Stunden in der Regel den Höhepunkt der VLN-Saison markierte.

Im vergangenen Jahr war jenes einzige 6 Stunden Rennen fest in der Porsche-Hand, denn von den ersten 13 Wagen, welche das Ziel erreichten hatten 12 Autos die Zahl 911 im Namen stehen. Dabei dominierte vor allem ein Team: Manthey. Die Truppe um Olaf Manthey schaffte es das Podium komplett für sich alleine zu besetzen und dabei die Nordschleife ganze 42 mal zu umrunden, was unter dem Strich eine Distanz von sage und schreibe 1023,5 km bedeutete – Noch nie in der Geschichte der Nordschleife wurde vorher von Tourenwagen oder GT-Wagen innerhalb eines 6h-Rennen die 1000km geknackt. Damals gewann der Haribo-Porsche vor dem grün gelben “Dicken” und dem Nadelstreifen Wodka-Porsche GT3 R, welche allesamt über 1 Runde Vorsprung vor dem 4. Platzierten hatten.

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F1: Der James Allen Strategiereport – Türkei

Beim GP der Türkei gab es 82 Boxenstopps, ein neuer Rekord in der Formel Eins, und jede Menge spektakulärer Überholmanöver.

Es war teilweise ein verwirrendes Rennen, das man erst einmal entschlüsseln muss, und dabei tauchen ein paar Trends auf, die einen großen Effekt darauf haben werden, wie die Rennen in Zukunft ablaufen werden. Es handelte sich auch um ein Rennen in dem es mal wieder um die Strategie ging. Nicht nur in Sachen der Boxenstopps am Renntag, sondern viel früher. Es ging darum eine Strategie für das gesamte Wochenende, vor allem für die Qualifikation.
Nach vier Rennen mit den neuen Regeln und Reifen kann man ein langsam gut ein Muster erkennen, auf denen die Strategien aufbauen. Da ist zum Beispiel der neue DRS-Heckflügel, der das Überholen leichter macht, was bedeutet, dass man seine Strategie stärker an denen am Computer ausgerechneten Modellen richten kann. Weil man besser überholen kann, wird das Rennen nicht komplett ruiniert, so wie es Alonso in Abu Dhabi passiert ist, als er hinter Petrov stecken blieb.
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Formel Eins: Analyse GP Türkei 2011

Auch wenn vorne alles von Anfang klar war, es war ein sehr abwechslungsreiches Rennen, bei dem man vor lauter Boxenstopps und unterschiedlichen Reifenstrategien etwas den Überblick verlieren konnte.

Sebastian Vettel ist “on the roll”, wie man in England sagt. Vier Rennen, 3 Siege, ein zweiter Platz. Besser kann man eine Saison kaum starten und die Art und Weise wie Vettel in der Türkei seinen Sieg eingefahren hat, war schon bemerkenswert. Im Freitagstraining zerlegte er noch seinen Einsatzwagen und konnte das zweite freie Training nicht fahren. Samstag reichten ihm ein paar Runden im dritten Training, seine Bestzeit in der Quali fuhr er mit nur einem Versuch und haute seinem Kollegen gleich noch 4 Zehntel aufs Dach. Schon das zeigte, dass er trotz des Unfalls sein Selbstbewusstsein nicht verloren hatte. Im Rennen hatte er dann weniger Probleme. Dafür war hinter ihm die Hölle los. Ferrari, McLaren und Mercedes wechselten die Postionen, wie manche Politiker ihre Meinung vor einer Wahl. Ferrari war dabei erstaunlich stark.

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Formel Eins: Vorschau GP Türkei 2011

Zum vermutlich vorerst letzten Mal absolviert die Formel Eins in der Türkei einen Grand Pirx. Das ist ein wenig schade, denn die Strecke gehört zu den Besten, die es im Kalender gibt.

Es war relativ ruhig in den drei Wochen Pause, was vermutlich auch daran lag, dass man zu Hause in den Werkstätten fieberhaft gearbeitet hat. Es wird erwartet, dass fast alle Teams, mit Ausnahme von Toro Rosso, mit sehr vielen neuen Teilen im Gepäck starten werden. Richtig viel gearbeitet wurde bei Ferrari, wo der Haussegen nach dem verpatzten Start mal wieder schief hängt. Offenbar liegen die Probleme bei den Italienern gleich auf zwei Ebenen. Zum einen hat im Winter Probleme mit dem Windkanal gehabt, nach dem man von einem 50% auf ein 60% Modell umgestiegen ist. Zum anderen hat man erkannt, dass man einfach nicht aggressiv genug gewesen ist, verglichen mit der Konkurrenz von McLaren und Red Bull. Das dann doch sehr konservative Design bietet wenig Fehlermöglichkeiten, führt aber auch dazu, dass man es nur schlecht verbessern kann. Jetzt muss man sehen, wie das hin bekommt, ohne einen neuen FIA-Chrash Test haben zu müssen, was einige Zeit in Anspruch nimmt. In der Türkei versucht man erst einmal mit neuen Front- und Heckflügeln. Aber die anderen Teams haben ja auch nicht geschlafen.

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Formel Eins: Analyse GP China 2011

Was für ein Rennen! Selten hat man so viele unterschiedliche Strategien, Überholmanöver und Dramen auf der Strecke gesehen, wie beim Rennen in China. Aber nicht für alle lief das Rennen wirklich gut.

0,7 Sekunden. Das war der Abstand, den Sebastian Vettel in der Qualifikation herausfahren konnte und nach der Quali meinte er noch, dass es relativ leicht gewesen sei. Doch im Rennen sah die Sache plötzlich anders aus, sein überlegener Speed war plötzlich nicht mehr da und McLaren konnte mittels eines guten Strategie den ersten Sieg in diesem Jahr einfahren. Doch die wahre Stärke des Red Bull blieb nicht verborgen. Mark Webber machte klar, dass der RB7 auch ohne KERS immer noch mehr drauf hat, als die meisten anderen Rennwagen. Seine Fahrt von Platz 18 auf den dritten Podiumsplatz war beeindruckend und das Red Bull trotz der Probleme immer noch auf P2 und P3 einlaufen konnte zeigt, dass sich so viel nicht verändert hat. Dennoch sind McLaren und auch durchaus Mercedes ein Stück näher gekommen. In tiefen Problemen stecken dagegen Ferrari und vor allem Williams.

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