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	<title>RacingBlog &#187; RCR</title>
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	<description>NASCAR, Formel Eins und alles was schnell ist</description>
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		<title>NASCAR: Analyse Darlington 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 06:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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In welcher Rennserie kann ein Underdog aus einem leicht unterfinanziertem Team noch gewinnen? In der NASCAR, wie Regan Smith am Wochenende gezeigt hat. 

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In welcher Rennserie kann ein Underdog aus einem leicht unterfinanziertem Team noch gewinnen? In der NASCAR, wie Regan Smith am Wochenende gezeigt hat.</strong> </p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wNS9OQVNDQVJfUmFjZV9EYXJfMjAxMV85LmpwZw=="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/NASCAR_Race_Dar_2011_9-300x198.jpg" alt="" title="SHOWTIME Southern 500" width="300" height="198" class="alignleft size-medium wp-image-14284" /></a>Ein bisschen sensationell ist die Sache schon. Furniture-Row-Racing gehört jetzt nicht zwingend zu den Team, die man oft vorne sieht. Aber der Kurs in Darlington, der unter dem Beinamen &#8220;to tough to tame&#8221; läuft, machte diesem Zusatznamen mal wieder alle Ehre. Es flogen die Fetzen, und das nicht nur, weil Brian Vickers einen der kuriosesten Unfälle seit Ewigkeiten hatten, sondern auch weil nach dem Rennen fast zu viel los war, wie auf der Strecke. Denn die beiden durchaus als Heißsporne bekannten Kyle Busch und Kevin Harvick gerieten ebenso aneinander, wie vor dem Rennen Ryan Newman und Juan Pablo Montoya, die sich angeblich bei einer &#8220;Aussprache&#8221; am Freitag wortwörtlich in den Haaren gelegen haben sollen. Die NASCAR bezeichnete das Ergebnis der Aussprache als &#8220;unglücklich&#8221;, beide Fahrer wollten sich nicht so recht äußern. Offenbar sind bei einigen Fahrern die Nerven etwas angespannt.</p>
<p><span id="more-14283"></span> </p>
<p>Das kann man auch verstehen, denn bei kaum einen Team läuft es so richtig rund. Die Earnhardt-Ganassi Fahrer Montoya und McMurray kommen nicht so recht in Schwung, zäh läuft es auch bei RCR, trotz einiger vielversprechender Ergebnisse. Und bei Hendrick will es auch nicht so recht laufen. Mark Martin knallte seinen Chevy etwas zu heftig in die Mauern von Darlington und verlor so viel Zeit, dass er er nur auf P19 einlief. Dem Rest erging es nicht besser. Jeff Gordon tauchte zunächst vorne auf, pendelte dann aber zwischen P5 und P12 rum. Junior hatte man wieder eine beschiedene Quali, kämpfte sich aber bis in die Top 5 vor, bevor er weiter nach hinten durch gereicht wurde. Meister Johnson drehte sich gleich zweimal, einmal wurde er von Montoya angeschubst, ein anderes Mal machte er einen seiner seltener Fehler. Die Hendrick Mannschaft kam dann fast geschlossen auf den Plätzen 12 (Gordon), 14 (Junior) und 15 (Johnson) an. Das hat man schon anders gesehen.</p>
<p>Im Rennen dominierte etwas überraschend Kasey Kahne im Red Bull, der sich schon die Pole geholt hatte. Er führte im ersten Drittel, bevor von hinten Carl Edwards angerauscht kam. Es mischte sich dann noch Kevin Harvick in den Kampf ein, der aber über die Distanz das Tempo nicht ganz halten konnte. Also teilten sich Kahne und Edwards die Führung. Kyle Busch fuhr in teilweiser atemberaubender Manier zwischenzeitlich durchs Feld, hatte aber Pech, weil sein Team gegen Mitte des Rennen ein loses Rad vermutete und der Mehrfach-Sieger an die Box musste. Er holte sich zwar seine verlorene Runde wieder zurück, kam aber nach der Runde 204 von 367 nicht mehr an die Front. </p>
<p>Es war ein typisches Darlington Rennen. Viel Single-File, aber nicht uninteressant, da es trotzdem viele Zweikämpfe gab. Hilfreich war auch, dass es kaum Cautions gab, obwohl etliche Fahrer mehr als einen &#8220;Stripe&#8221; an der Mauer hinterließen. Den interessantesten Unfall hatte wohl Brain Vickers. Der gerat in Runde 231 mit David Ragan aneinander. Vickers kam etwas quer aus der Ecke, Ragan versuchte auszuweichen, was natürlich schief ging. Irgendwie hakte sich die linke Front von Ragan im rechten Kotflügel von Vickers ein und riss ihm die gesamte rechte Seite. Sogar die Hartschaumeinlagen aus der Tür wurden rausgerissen. So konnte Vickers nicht weiterfahren, die Reparatur dauerte dann ewig.</p>
<p>15 Runden vor Schluss hatte sich Edwards an der Spitze etwas von Kahne und Harick auf P3 abgesetzt. Dahinter lagen Newman, Hamlin und auf P6 der erstaunliche Regan Smith. Kyle Busch lag einen Platz dahinter. Alle hatten genug Sprit und konnten also durchfahren. Doch dann platzte Jeff Burton in Runde 359 der Motor &#8211; Caution. Die Frage war: Reinkommen oder draussen bleiben?  Bis auf Regan Smith, Brad Keselowski und Stewart kamen alle Piloten herein. Dabei hatte Stewart die besten Karten, den er hatte einen andern Stopp-Rhythmus gewählt und seine Reifen hatten nur 19 Runden auf dem Buckel. Es konnte also ein deftiges Finale geben &#8211; und das kam auch.</p>
<p>Der Restart sah Regan Smith auf der ersten Position, doch schon einer Runde gab es wieder Gelb. Kyle Busch, Harvick und Bowyer konnten sich nicht einigen und versuchten es &#8220;3-wide&#8221;, was in Darlington nicht so die wirklich gute Idee ist. Busch rumpelte in Kevin Harvick, der ausgerechnet auf der Start/Zielgeraden seinen Teamkollegen Clint Bowyer hart in die Mauer schickte. Damit war die Sache aber nicht beendet, denn ein paar Meter weiter schob Busch, der offenbar einen Aussetzer hatte, auch noch Harvick einfach zur Seite und in die Mauer. Das sollte nach dem Rennen noch ein Nachspiel haben.</p>
<p>Wegen des vielen Schrotts war ein &#8220;GWC&#8221; angesagt. Regan Smith war in Front geblieben und kam beim Restart sehr gut weg. Er konnte Carl Edwards in Schach halten, bis er in der letzten Runde in Turn 2 noch die Mauer berührte. Edwards schien das ausnutzen zu können, doch Smith gelang es tatsächlich Edwards geschickt zu blocken und er gewann das Rennen, was auch sein erster Sieg und der des Teams war. Bei Furniture-Row-Racing wusste man nicht, ob man vor lauter Freude lachen oder weinen sollte. Ein toll heraus gefahrener Sieg, absololut verdient. </p>
<p>Derweil war in der Boxengasse die Hölle los. Harvick war offenbar noch sauer und versuchte Busch noch auf der Strecke zu stellen. In einem sehenswerten Wendemanöver inkl. Rückwärtsfahrt manövrierte Busch Harvick aus, der sich dann allerdings in der Boxengasse vor ihn stellte&#8230;. ach, das muss man selber sehen.</p>
<p><iframe width="600" height="371" src="http://www.youtube.com/embed/nTnZobrYba4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Am Ende lagen sich dann auch noch die Crews beider Mannschaften in den Haaren. That&#8217;s NASCAR. Sowohl was den Sieger angeht, als auch den Rest.</p>

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		<title>NASCAR: Analyse Bristol März 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 16:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war mal wieder das Wochenende von Kyle Busch, der beide Rennen der NASCAR am Wochenende gewinnen konnte. Aber auch für andere Fahrer lief das Wochenende nicht schlecht. 

Bristol entwickelt sich zum "Wohnzimmer" von Kyle Busch. Gleich fünf der letzten acht Rennen konnte der jüngere Busch gewinnen, was nicht nur seine, sondern auch die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war mal wieder das Wochenende von Kyle Busch, der beide Rennen der NASCAR am Wochenende gewinnen konnte. Aber auch für andere Fahrer lief das Wochenende nicht schlecht.</strong> </p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wMy8yMjUwNDAuanBn"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/225040-300x199.jpg" alt="" title="225040" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-12488" /></a>Bristol entwickelt sich zum &#8220;Wohnzimmer&#8221; von Kyle Busch. Gleich fünf der letzten acht Rennen konnte der jüngere Busch gewinnen, was nicht nur seine, sondern auch die Stärke von Joe Gibbs Racing auf den Short Tracks zeigt. Dabei sah es zunächst aber nicht nach einem Sieg von ihm aus, denn zu Beginn bestimmte der erstaunlich gut aufgelegte Paul Menard das Tempo, bevor er von dem normalerweise in Bristol ebenfalls starken Martin Truex abgelöst wurde. Aber das Rennen selber war dieses Mal eher eins von der schlechteren Sorte. Seit dem Bristol vor ein paar Jahren eine neue Asphaltdecke bekommen hat und man ein progressives Banking Einzug hielt, habe die Rennen sehr an Biss verloren. Das alte &#8220;beatin&#8217; and bangin&#8217;&#8221; gibt es kaum noch, lange Phasen unter Grün sind mittlerweile völlig normal. Die Langeweile der letzten Jahre schlägt sich auch auf die Anzahl der Besucher nieder.</p>
<p><span id="more-12487"></span> </p>
<p>Noch vor ein drei Jahren war Bristol immer ausverkauft. Der Witz machte die Runde, dass man nur durch ein Erbe in den Besitz von Karten kommen konnte. Vor zwei Jahren gab es dann plötzlich Restkarten, in diesem Jahr waren die Tribünen erschreckend leer. Das kann nicht nur an den immer noch recht hohen Preisen oder der weiterhin schlechten Wirtschaftslage in den USA liegen. Auch die Rennen der NASCAR waren einigermaßen gut, aber Bristol hat eben durch den Umbau viel von seinem Charme verloren. Da helfen auch keine &#8220;Debris-Caution&#8221;. 120.000 Besucher vermeldet die NASCAR für Sonntag, 160.000 passen auf die Tribünen. Das sagt schon eine Menge aus und wenn man die Bilder so sieht, dann finde ich die 120.000 schon eine sportliche Aussage. </p>
<p>Auch gestern war es ein eher zähes Rennen. Wer unten auf der inneren Linie klebte, musste nicht fürchten, dass die Konkurrenz vorbei kam, da oben rum kaum etwas ging. Nur 18 Leadchanges verzeichnet die Statistik, wenn man diejenigen abzieht, die nur eine Runde vorne waren, dann waren es sogar nur 13. </p>
<p>Während in der ersten Rennhälfte Truex und Ryan Newman den Ton angaben, tauchte ab Mitte des Rennens Jimmie Johnson an der Spitze auf, dessen Chevrolet im Gegensatz zu seinen anderen Hendrick-Kollegen vernünftig ging. Zusammen mit Kyle Busch dominierte er ab Runde 192 und die beiden wechselten sich regelmäßig in der Führung ab, ohne jedoch in bissige Zweikämpfe verwickelt zu sein. Das passierte eher weiter hinten, wo es ein wenig Action gab, die allerdings von den Fox-Kameras nur selten eingefangen wurde. Überhaupt gab Fox in Bristol ein eher lustloses Bild ab. Das zähe Rennen zerrte wohl auch an der Laune der Kommentatoren, die sich vor allem im zweiten Rennteil schwer taten, noch irgendetwas neues zu Busch oder Johnson erzählen zu können. </p>
<p>Aber zurück zum Hendrick Team. Während sich Johnson in guter Form zeigte, waren die drei anderen Piloten kaum zu sehen. Jeff Gordon, der eh einen schlechten Start in die Saison hat, blieb wieder unauffällig. Sein Wagen hatte massive Handlingsprobleme, dazu kam, dass er mit Brad Kesolowski aneinander rasselte, als er diesen überrunden wollte. &#8220;Bad Brad&#8221; lag drei Runden zurück, kämpfte aber derartig verbissen gegen Gordon, dass er ihn fast abgeräumt hätte. Am Ende kam nur ein Platz 14 raus. Nicht besser lief es bei Mark Martin, der ebenfalls mit seinem Wagen zu kämpfen hatte, und nicht vorne eingreifen konnte. Auf Platz 11 und damit einen vor Martin, kam Earnhardt jr. ins Ziel, dessen Aufwärtstrend sich zumindest im Moment weiter fortsetzt. Nach einer schlechten Qualifikation arbeitete sich der Publikumsliebling in Richtung Top 10 vor, bevor ihm eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Box wieder zurück warf. Doch während Junior im letzten Jahr nach derartigen Vorfällen meist im Nirvana der Wertung verschwand, kämpfte er sich in Bristol wieder an die Top Ten. Das ist zwar alles noch nicht wirklich richtig gut, aber die konstanten Platzierungen unter den ersten 10 zeigt, dass er zusammen mit Steve Letarte auf einem gutem Weg ist.</p>
<p>Richtig miserabel läuft es dagegen bei RCR. Wenn der bestplatzierte Chevrolet von Childress der von Bezahlfahrer Paul Menard ist, dann heißt das schon was. Jeff Burton und Clint Bowyer hatten früh im Rennen Unfälle, bzw. Probleme, Kevin Harvick drehte sich im letzten Renndrittel und verursachte dabei weitere Kollisionen, die unter anderem den bedauernswerten Trevor Bayne das Rennen kostete. Aber es läuft nicht und bei RCR und die ersten Sorgenfalten dürften im Team auftauchen. Paul Menard liegt in der Meisterschaft zwar auf Platz 5, aber Kevin Harvick nur auf 15, während Bowyer und Burton nicht mal unter den Top 20 sind. </p>
<p>Auch bei ECR ist man mit angezogener Handbremse in die Saison gestartet. Montoya konnte in Las Vegas kurz zeigen, das man noch dabei ist, doch bei Jamie McMurray läuft es überhaupt nicht. Montoya liegt nach Bristol in der Wertung auf Platz 8, sein Teamkollege wird in den Top 20 noch vermisst. </p>
<p>Es war, wie erwähnt, kein sonderlich gutes Rennen in Bristol. Nächste Woche steht Fontana auf dem Program. Eigentlich ein programmierter Langweiler, weil es aber ein Highspeed Oval ist, und Bump Drafting gehen sollte, könnte es doch interessanter werden, als man es gewöhnt.</p>
<p>Das ganze Ergebnis bei <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3JhY2luZy1yZWZlcmVuY2UuaW5mby9yYWNlLzIwMTFfSmVmZl9CeXJkXzUwMF9QcmVzZW50ZWRfYnlfRm9vZF9DaXR5L1c=">Racing Reference</a>.<br />

<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/21/nascar-analyse-bristol-maerz-2011/attachment/225040/' title='225040'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/225040-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="225040" title="225040" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/21/nascar-analyse-bristol-maerz-2011/2011bristolmar_nscs_race_edwards_busch_sidebyside/' title='2011BristolMar_NSCS_Race_Edwards_Busch_SideBySide'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/2011BristolMar_NSCS_Race_Edwards_Busch_SideBySide-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011BristolMar_NSCS_Race_Edwards_Busch_SideBySide" title="2011BristolMar_NSCS_Race_Edwards_Busch_SideBySide" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/21/nascar-analyse-bristol-maerz-2011/2011bristolmar_nscs_race_harvick_spin/' title='2011BristolMar_NSCS_Race_Harvick_Spin'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/2011BristolMar_NSCS_Race_Harvick_Spin-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011BristolMar_NSCS_Race_Harvick_Spin" title="2011BristolMar_NSCS_Race_Harvick_Spin" /></a>
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</p>
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		<title>NASCAR: Analyse Loundon I 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 10:06:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am liebsten würde ich ja hier hin schreiben: öööööööööde. Das es meine Seite ist, mach ich es auch.

Es gibt Strecken in der NASCAR Saison, die sind wie Flugreisen. 99% völlig Langeweile, wenn was passiert kommt dann 1% totaler Terror hinzu. So was das gestern auch in Loundon. Bis Runde 280 plätscherte das Rennen in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am liebsten würde ich ja hier hin schreiben: öööööööööde. Das es meine Seite ist, mach ich es auch.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wNi9OQVNDQVJfTG91ZG9uXzFfMi5qcGc="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/NASCAR_Loudon_1_2-300x199.jpg" alt="" title="NASCAR_Loudon_1_2" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-6810" /></a>Es gibt Strecken in der NASCAR Saison, die sind wie Flugreisen. 99% völlig Langeweile, wenn was passiert kommt dann 1% totaler Terror hinzu. So was das gestern auch in Loundon. Bis Runde 280 plätscherte das Rennen in verschiedenen Zuständen so vor sich hin, danach wurde es dann dank zwei Gelbphasen wie immer noch mal interessant. Es muss so Rennen geben, nicht jedes Wochenende kann die NASCAR die Fetzen fliegen lassen. Hilfreich wäre es allerdings, wenn der übertragende Sender dann nicht auch noch zwischen totaler Werbeunterbrechungshysterie und unfähigen Kommentatoren hin und her schwenken würde.</p>
<p><span id="more-6809"></span></p>
<p>Schon allein die Statistik des Rennens verrät alles. Vier Unterbrechnungen, davon die letzten zwei in den letzten 20 Runden. Dazwischen gab es sage und schreibe 210 Runden unter Grün. Auf einem 1 Meilen Oval mit 12 Grad Banking, das nur zwei richtige Linien hat und nur eine, auf der man überholen kann. Das macht klar, warum sich vorne auch nichts getan hat. </p>
<p>Zunächst konnte Montoya seine Pole Position in eine deutliche Führung umsetzen. Der EGR Chevy lief wie sauber und der zweitplatzierte, Kasey Kahne, kam erst in die Nähe des Kolumbianers, als der im Verkehr stecken blieb. Nach der ersten Unterbrechung nach 36 Runden wegen Debris übernahm Kahne die Führung, während Montoya dahinter blieb. Und dann folgte die lange, lange Grünphase, in der sich nicht allzu viel tat. Für Montoya, der mit einer guten Platzierung seine Chancen auf den Chase hätte wahren können, ging es allerdings rückwärts. Man hatte sich offensichtlich mit den Veränderungen am Wagen verhauen und bekam die auch nicht mehr so in den Griff, dass man etwas hätte ändern können. Da man nur alle 70 bis 75 Runden an die Box kam, musste Montoya dann auch mit den Problemen leben, was dazu führte, dass er sich mit Händen, Füssen und allen Kotflügeln gegen die Kollegen hinter ihm wehrte.</p>
<p>Wie üblich übertrieb er es etwas und kam mit Jeff Gordon zusammen. Der ist gerade offenbar nicht der Laune den netten Nachbarn von nebenan zu spielen. In Sonoma räumte er schon jeden aus dem Weg, der ihm in die Quere kam, in Loundon hielt er dann auch dagegen. Am Ende schaute Montoyas Splitter an der linken Ecke traurig gen Himmel und der Rest des Feldes fiel über ihn her. Das ihn ausgerechnet der überrundete Reed Sorenson dann in die Mauer schickte, war dann die Krönung seines eher bescheidenen Rennens.</p>
<p>Vorne hielt sich lange Kasey Kahne, der seinen Petty-Ford offenbar am besten auf die Strecke eingestellt hatte. Hinter ihm ordneten sich je nach Boxenstopp Kurt Busch oder Jeff Burton ein. Es tat sich lange wuirklich nichts. Der einzige, der sich mal wieder zeigte war Dale Earnhardt jr. der von Platz 31 starten musste, aber schnell in den Top Ten war. Danach war sein Vorwärtsdrang allerdings auch wieder beendet. Aber immerhin war mal ein bisschen von ihm zu sehen und sein achter Platz am Ende bringt ihn auch wieder in Reichweite des Chase. </p>
<p>Kahne hätte einen halbwegs ruhigen Nachmittag haben können, wäre ihm nicht sein Motor verreckt. Das wiederum brachte Jeff Burton ungefährdet an die Spitze, aber Burton leistete sich einen schlimmen Stragiefehler. Nachdem in Runde 283 Sorenson und Montoya aneinander gerasselt waren, blieb auf seinen nicht mehr taufrischen Reifen draussen anstatt an die Box zu gehen. Das aber machten alle hinter ihm und beim Restart war er dann die berühmte &#8220;sitting duck&#8221;. Das Feld flog förmlich an ihm vorbei und dann kollidierte er auch noch mit Kyle Busch 10 Runden vor Schluss.</p>
<p>Immerhin hatte die NASCAR so noch ein Shootout, das sich zwischen Kurt Busch und dem wie aus dem Nichts auftauchenden Jimmie Johnson entscheiden sollte. Johnson gewann den Restart acht Runden vor Schluss, aber Busch nagte an seiner Stoßstange. Sieben Runden vor Schluss schob er den NASCAR Champion in gewohnter Manier sanft aus dem Weg und suchte sein Heil in der Flucht. Das schien zu klappen, doch so richtig weit weg kam er nicht. Johnson biss sich wieder ran und räumte Busch seinerseits mit einem leichten Klaps hinten links aus dem Weg. Nichts unfaires, das klassische &#8220;beatin&#8217; &#038; bangin&#8217;&#8221;. Danach war die Sache dann gegessen und das Rennen in rekordverdächtigen 2:48 Std. beendet. </p>
<p>Wenn ein Rennen schon eher mau ist, dann müssen sich die Kommentatoren mächtig ins Zeug legen. FOX kann das dank Mike Joy, Larry McReynolds und Darrell Waltrip ganz gut, TNT mit Adam Alexander, Wally Dallenbach und Kyle Petty können das nicht. Alexander ist nur ein mittelguter Stichwortgeber, Dallenbach und Petty reden sich um Kopf und Kragen. Vor allem Kyle Petty unterhält die Welt mit unerträglichen Plattitüden. Larry McReynolds hat man dafür unverständlicherweise am &#8220;cut away car&#8221; und er darf ab und an ein paar technische Details zeigen. Immerhin &#8211; die Regie schaut nicht nur nach vorne, sondern versucht auch Kämpfe im hinteren Feld zu finden. Es gab halt selten welche.</p>
<p>Erschwerend kam hinzu, dass man das Rennen im Mittelteil meist alle 10 Runden, also rund alle 4 bis 5 Minuten mit einem Werbeblock unterbrach. Oder anders gesagt: 160 Minuten Rennzeit &#8211; 59 Minuten Werbung. Der Fairnesshalber sollte man aber erwähnen, dass TNT das Daytona-Rennen nächste Woche ohne Unterbrechnungen während des Rennens zeigt. Nur bei einer Caution geht man in einen Break.</p>
<p>Dennoch ist die Arbeit von TNT in diesem Jahr nicht gut. Die Werbung erscheint ungünstig platziert, die Kommentatoren bleiben blass oder haben, wie letzte Woche beim Rundkursrennen, schlicht und ergreifend keine Ahnung. Fast wäre man geneigt zu sagen: &#8220;Ich freu mich schon auf ESPN&#8221;, wenn man nicht in Erinnerung hätte, wie schlecht die sind.</p>
<p>In Sachen Chase sieht es im Moment so aus:<br />
<a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wNi9zdGFuZC5qcGc="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/stand.jpg" alt="" title="stand" width="247" height="358" class="alignleft size-full wp-image-6811" /></a></p>
<p>Vorne dürfte alles klar sein, aber hinten wird es eng. Man darf die Punkte an der Spitze nicht zu ernst nehmen, im Chase zählen ja bekanntlich die Siege mehr. Und davon hat Jimmie Johnson mehr als genug. Sollte er nach seiner kleinen Schwächephase jetzt wieder ins Rollen kommen, sieht es mit dem fünften Titel in Folge mehr als gut aus. Die momentan nicht gerade in ihrer besten Form fahrenden Mark Martin und Carl Edwards stehen in den letzten Rennen vor dem Chase mächtig unter Druck. Junior hat wieder alle Chancen, in den Chase zu kommen. Dort würde er vermutlich auch viel reissen, aber für die Einschaltquoten wäre das nicht unwichtig. Die Chancen von Clint Bowyer und Ryan Newman schätze ich eher schwach ein. Montoya hat mittlerweile 183 Punkte Rückstand auf einen Platz im Chase. Das dürfte mächtig eng werden, es sei denn, die Konkurrenz semmelt ihre Einsatzwagen in Daytona kollektiv in die Mauer und Montoya fährt in die Top 5. </p>

<a href='http://www.racingblog.de/2010/06/29/nascar-analse-loundon-i-2010/nascar_loudon_1_2/' title='NASCAR_Loudon_1_2'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/NASCAR_Loudon_1_2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="NASCAR_Loudon_1_2" title="NASCAR_Loudon_1_2" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/06/29/nascar-analse-loundon-i-2010/stand/' title='stand'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/stand-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="stand" title="stand" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/06/29/nascar-analse-loundon-i-2010/nascar_loudon_1_6/' title='NASCAR_Loudon_1_6'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/NASCAR_Loudon_1_6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="NASCAR_Loudon_1_6" title="NASCAR_Loudon_1_6" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/06/29/nascar-analse-loundon-i-2010/nascar_loudon_1_5/' title='NASCAR_Loudon_1_5'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/NASCAR_Loudon_1_5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="NASCAR_Loudon_1_5" title="NASCAR_Loudon_1_5" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/06/29/nascar-analse-loundon-i-2010/nascar_loudon_1_4/' title='NASCAR_Loudon_1_4'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/NASCAR_Loudon_1_4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="NASCAR_Loudon_1_4" title="NASCAR_Loudon_1_4" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/06/29/nascar-analse-loundon-i-2010/nascar_loudon_1_3/' title='NASCAR_Loudon_1_3'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/NASCAR_Loudon_1_3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="NASCAR_Loudon_1_3" title="NASCAR_Loudon_1_3" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/06/29/nascar-analse-loundon-i-2010/nascar_loudon_1_1/' title='NASCAR_Loudon_1_1'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/NASCAR_Loudon_1_1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="NASCAR_Loudon_1_1" title="NASCAR_Loudon_1_1" /></a>

 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=6809" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>NASCAR: Vorschau Texas April 2010 / Kahne zu Hendrick</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 10:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Hendrick Motorsports]]></category>
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		<category><![CDATA[Texas Motor Speedway]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch eine Woche bis zum „game changer“ in Talladega, doch an diesem Wochenende geht es für Cup und Nationwide Series in Texas zur Sache. Diese Strecke ist dafür bekannt, das Seriensieger nicht die Regel sind, sondern eher die Ausnahme. Beste Garantie für Spannung also?

Bevor es mit der Analyse der bisherigen Stärkeverteilung 2010 losgeht, habe ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Noch eine Woche bis zum „game changer“ in Talladega, doch an diesem Wochenende geht es für Cup und Nationwide Series in Texas zur Sache. Diese Strecke ist dafür bekannt, das Seriensieger nicht die Regel sind, sondern eher die Ausnahme. Beste Garantie für Spannung also?</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wNC90ZXhhcy5qcGc="><img class="alignleft size-medium wp-image-5314" title="Texas Motor Speedway" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/texas-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></a>Bevor es mit der Analyse der bisherigen Stärkeverteilung 2010 losgeht, habe ich wie immer eine kleine Übersicht über die Geschichte der Strecke vorbereitet, die aus der November-Vorschau 2009 stammt. Dazu noch eine Ergänzung, die ganz kurz erklärt, wie und wann der Texas Motor Speedway zu seinem zweiten Saisonrennen gekommen ist. Am Ende des Artikels werde ich dann auf den bereits rasenden Zug aufspringen und auch mal ein wenig bezüglich des Wechsels von Kasey Kahne zu Hendrick Motorsports spekulieren. Nicht zu ausführlich, aber genug um aufzuzeigen, was denn nun schon konkret ist und was eben noch nicht. Hier nun aber zunächst die versprochene Übersicht:</p>
<p><span id="more-5315"></span></p>
<blockquote><p><em>Der Texas Motor Speedway ist ein 1,5-Meilen-Oval in derselben Form wie Atlanta oder Charlotte und wird deshalb auch als deren Schwesterstrecke bezeichnet. Alle drei Ovale haben ein Banking von 24° und die charakteristische, doppelt geknickte Start/Ziel-Gerade, jedoch ist Texas ca. 35 Jahre jünger als seine Schwestern. Weitere Besonderheiten des Speedways sind zum einen das besonders hohe Preisgeld, [...]. Da der Topf gut gefüllt ist, bekommen natürlich auch die „start &amp; park“-Entries ein größeres Stück vom Kuchen als sonst, was einen Start sehr attraktiv macht. Die Rennen in Texas bieten dem Sieger eine halbe Million Dollar und das ist das drittgrößte Preisgeld nach dem Daytona 500 (1,5 Mio $) und dem All-Star-Rennen (1 Mio. $), noch vor Klassikern wie Indy oder dem Coca-Cola 600, die nur knapp weniger als die halbe Million Dollar zu bieten haben. Zum anderen ist die Zuschauerkapazität mit 191.122 Plätzen nach dem Indianapolis Motor Speedway (mind. 257.325) die zweitgrößte in der NASCAR, noch vor den beiden Superspeedways (Talladega: 175.000, Daytona: 167.785) und dem Lowe’s Motor Speedway (167.000).</em></p></blockquote>
<p>Seit 1997 gastiert der Cup auf dem Texas Motor Speedway und seit 2005 gibt es auch ein zweites Saisonrennen. Damals bekamen Texas und Phoenix jeweils einen Termin von Rockingham und Darlington zugesprochen, eine der kontroversesten Kalenderanpassungen der NASCAR-Geschichte. Rockingham war dann gar nicht mehr im Renngeschehen vertreten und die „Lady in Black“ verlor ihr traditionelles Labor-Day-Rennen, das Southern 500. Zwar hat seit dem letzten Jahr das einzig verbliebene Darlington-Rennen wieder die legendäre Bezeichnung, findet nun aber am Muttertag statt. Der Texas Motor Speedway ist seit 2005 also auch im Chase vertreten, wo 2009 Kurt Busch das Rennen gewann. Da dieser Sieg sein erster Erfolg in Texas war, setzte er seinen Namen neu auf die Liste der bisherigen noch aktiven Sieger, welche immer noch von Carl Edwards angeführt wird:</p>
<p>1. Carl Edwards (3)<br />
2. Jeff Burton (2)<br />
3. Mark Martin, Dale Earnhardt Jr, Matt Kenseth, Ryan Newman, Elliott Sadler, Greg Biffle, Kasey Kahne, Jeff Gordon, Tony Stewart, Jimmie Johnson und Kurt Busch (je 1)</p>
<p>Alle Hersteller außer Toyota waren auf dem Texas Motor Speedway bereits erfolgreich und in der jüngeren Vergangenheit sogar äußerst ausgeglichen. Ford kann auf 9, Chevrolet auf 6 und Dodge auf 3 Siege zurückblicken. Der kleine Überhang zugunsten von Ford und Chevy stammt aus den Jahren vor 2001. Dodge startete erst in dem Jahr gemeinsam mit Ray Evernham, Chip Ganassi, Richard Petty und Bill Davis ein Comeback nach dem Ausstieg der Automarke aus dem Cup im Jahr 1985. Schon zwei Jahre später gelang Ryan Newman damals noch in einem Penske der erste Dodge-Erfolg in Texas seit dem Comeback. Generell fällt auf, dass die Rennen auf dem TMS in der Regel selten Wiederholungstäter in Bezug auf Fahrten in die Victory Lane sehen. Jeff Burton war der erste, der es nach 10(!) Jahren schaffte, seinen Sieg im Frühjahrsrennen zu wiederholen und Carl Edwards ist der einzige Pilot, der beide Texas-Rennen eines Jahres für sich entscheiden konnte.</p>
<p><strong>Hendrick Motorsports rangiert 2010 bisher vor Roush-Fenway Racing und RCR</strong></p>
<p>Da stellt sich natürlich die Frage, wer denn am Wochenende weit vorne zu erwarten ist. Ganz sicher wieder die üblichen Verdächtigen, die ich heute mal Team für Team bewerten möchte:</p>
<p>- Hendrick Motorsports: Jimmie Johnson es hat mit Ausnahme von Daytona, wo ihn seltenerweise mal der Defektteufel erwischt hat, nur in Atlanta nicht in die Top10 geschafft. Wenn ein Rennen beim Meisterschaftsführenden mal nicht optimal läuft, dann wird er eben Neunter wie in Martinsville. Im letzten Jahr kostete Johnson ein früher Unfall im Texas-Chase-Rennen fast die Meisterschaft und seit drei Jahren hat er hier auch immer ein schlechtes Rennen pro Saison gehabt. Trotzdem ist er einer der ganz großen Kandidaten für einen Sieg. Jeff Gordon hat auch eine ordentliche Texas-Statistik (ein Top5-Ergebnis pro Jahr) und die vergangenen beiden Rennen in Martinsville und Phoenix, die er fast gewonnen hätte, dürften ihm vielleicht den letzten fehlenden Biss zurückgegeben haben. Mark Martin gelang nach drei eher schlechten Rennen wieder der Anschluss an die Chase-Plätze, auf die er nun nach seinem vierten Rang in Phoenix als Meisterschaftsdreizehnter Jagd macht. Im letzten Jahr zeigte der GrandDaddy.com schon, was er bei HMS in Texas reißen kann: Platz 4 und 6 stehen aus 2009 für ihn zu Buche. Er hat eine gute Chance auf die Top5, die Top10 sind aber realistischer. Bleibt noch Dale Earnhardt Jr, der in Texas seit 2006 nicht mehr in die Top10 gefahren ist, in seinen stärkeren frühen Jahren aber immerhin 2000 gleich sein erstes Rennen auf der Strecke gewonnen hat. Ein Top10-Resultat sollte das Höchste der Gefühle sein, mehr hat er 2010 auch noch nicht gezeigt, trotzdem liegt er derzeit auf Platz 10 in der Meisterschaft.</p>
<p>Dazu noch schnell das Kundenteam von Stewart-Haas Racing: Tony Stewart steuert derzeit ein wenig schwammig durch die Saison, ein Top10-Resultat sollte aber möglich sein. Bei Ryan Newman wird man außerdem sehen, was wirklich hinter dem Sieg in Phoenix steckt. Die Tendenz über die Saison 2010 gesehen ist ja zumindest einmal da: 34/36/18/17/16/4/1, also auch hier mögliches Top10-Material.</p>
<p>- Roush-Fenway Racing: Die einstigen Könige der Intermediate-Ovale haben auf diesem Streckentyp doch arg nachgelassen, zumindest was die Siege angeht. Für Top-Resultate sind die drei Fords von Matt Kenseth, Greg Biffle und Carl Edwards nach wie vor zu haben und sie sind momentan auch ziemlich solide im Chase platziert. Nach David Ragan muss man dann schon etwa intensiver graben und suchen, denn mehr als Platz 28 in der Meisterschaft ist derzeit nicht drin. Jack Roush grollt vermutlich immer noch, dass er Ende 2009 an Ragans Stelle Jamie McMurray hat gehen lassen. Carl Edwards hat in Texas zwar schon drei Siege auf dem Konto, wenn er aber nicht gewinnt, dann fährt er auch nicht in die Top10; schon ein wenig eigenartig. Besser schätze ich da schon Matt Kenseth ein, der seit 2007 nur zweimal nicht in den Top5 zu finden war und das sind dann zwei neunte Plätze 2008 gewesen. Ein ähnliches Ergebnis fährt er wohl auch bei diesem Rennen ein, wenn man bedenkt, dass Kenseth 2010 nur in Martinsville nicht unter den besten Zehn ankam. Bleibt noch Greg Biffle, den ich einen kleinen Tick schlechter einschätze als Matt Kenseth: Nur in Phoenix nicht in die Top10 gefahren, aber eben mit ein wenig schlechteren Ergebnissen als sein Teamkollege in diesem Jahr.</p>
<p>- Richard Childress Racing: RCR sehe ich nach dem tollen Start in die Saison nun nur noch hinter Roush-Fenway Racing. Jeff Burton war bisher über die Jahre gesehen am konstantesten in Texas unterwegs und gewann auch das Debütrennen des Speedways 1997, sowie eine weitere Ausgabe 2007. Ein Top10-Resultat ist fast schon sicher, ob es für die Top5 reicht muss man nach den Practices entscheiden. Bei Bowyer und Harvick sehe ich das ganz ähnlich und obwohl RCR im Vergleich zu den ersten vier Saisonrennen ein wenig nachgelassen hat, bestehen gute Chancen die derzeitigen Chase-Platzierungen mit einem guten Resultat an diesem Wochenende zu festigen.</p>
<p>- Joe Gibbs Racing: Joey Logano und Kyle Busch haben es in Phoenix mit Top10-Resultaten geschafft, unter die zwölf besten Fahrer in der Meisterschaft aufzusteigen. Denny Hamlin verlor in der letzten Woche ja leider früh den Anschluss, zum einen wegen einer kleinen Rempelei zu Rennbeginn, zum anderen wegen seines frisch operierten Knies. Dadurch fiel er in der Meisterschaft von Platz 15 auf die 18. Ich schätze alle drei Fahrer momentan in etwa gleich stark ein: Top10-Ergebnisse sind absolut machbar, vor allem bei Joey Logano freut es mich sehr, wie gut er sich 2010 entwickelt hat. Bei Denny Hamlin wären mit einem 100%ig-fitten Knie sicher auch die Top5 machbar.</p>
<p><strong>Auch einige weitere Fahrer stechen derzeit als Favoriten aus ihren Teams heraus</strong></p>
<p>Zu diesen vier momentanen Top-Teams, die auch alle geschlossen die Chase-Positionen besetzen, kommen dann noch ein paar Einzelstreiter, die deutlicher aus ihren Teams hervorstechen: Kurt Busch gewann das bisher letzte Texas-Rennen im Herbst 2009 und im Frühjahr fuhr er auf Platz 8. Da er in der Saison 2010 bis jetzt nur ziemlich schwankende Resultate eingefahren hat, sehe ich die Top10 als höchste Position der Gefühle an. Paul Menard, der in diesem Jahr leistungstechnisch die Führung bei Richard Petty Motorsports übernommen hat, fiel nach Platz 29 in Phoenix aus den Top12 der Meisterschaft. Seine bisherigen Resultate in Texas ähneln seiner Saisonstatistik 2010, ergo kann man sagen, dass an diesem Wochenende wieder ein gutes Ergebnis für Menard drin sein sollte.</p>
<p>Bleibt noch Juan Pablo Montoya, der in Phoenix mit einem fünften Rang wieder an gewohnte Leistungen anknüpfen konnte. Es muss halt nur mal laufen für den Kolumbianer. Im letztjährigen Frühjahrrennen gelang ihm Platz 7, im Herbst musste er allerdings die Segel streichen und verlor mit nach einem Ausfall jegliche Restchancen in der Meisterschaft. Möglicherweise ist dieses Thema in diesem Jahr schon zu dieser frühen Zeit abgehakt: Ich habe bei Jayski eine Statistik gesehen, die sich mit historischen Rückständen auf die Chase-Platzierungen im Anfangsteil der Saison beschäftigt. Darin war nach einem Phoenix-Rennen die größte Differenz, die jemals bis zum Cut aufgeholt wurde, nur 104 Punkte. Montoya hat nach Phoenix noch 132 Punkte Rückstand auf Platz 12 und das garantiert Spannung, wenn das Auto denn hält. Den Link kann ich gerne nachreichen, wenn ich fündig werde, momentan versteckt er sich allerdings vor mir.</p>
<p>Die Meisterschaftsläufe auf dem Texas Motor Speedway zählen zu den Westküsten-Rennen und beginnen daher in diesem Jahr um 21 Uhr. Der Rennstart ist ja immer einen Tick später und sollte so gegen 21:15 Uhr anstehen. FOX überträgt allerdings schon ab 20 Uhr. Das Qualifying findet wie gewohnt am Freitagabend statt und SPEED geht um 22:30 Uhr dafür auf Sendung. Die Nationwide Series ist am Samstagabend ab 21 Uhr (Rennstart eine Stunde später) auf ESPN2 zu sehen. Die Trucks pausieren bis in den Mai.</p>
<p><strong>Kasey Kahne wechselt ab 2012 zu Hendrick Motorsports</strong></p>
<p>Was ist denn bisher fix? Mark Martin hört Ende 2011 auf, zumindest mit seiner Vollzeitkarriere. Einzelne Rennen oder auch eine Teilzeit-Saison hat er bisher nicht ausgeschlossen. Damit ist für Kasey Kahne der Wagen mit der #5 ab 2012 frei. Das hat Rick Hendrick ihm ebenso zugesichert, wie die Tatsache, dass Hendrick sich höchstpersönlich um ein Cockpit für Kahne für das nächste Jahr kümmern wird, wo man derzeit keine Kapazitäten frei hat. Eine Entscheidung diesbezüglich soll innerhalb der nächsten drei Monate fallen, klar ist nur, dass er 2011 in einem Chevrolet unterwegs sein wird. Nachlesen kann man das <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uYXNjYXIuY29tLzIwMTAvbmV3cy9oZWFkbGluZXMvY3VwLzA0LzE0L3JoZW5kcmljay5ra2FobmUuZnV0dXJlLnVuY2VydGFpbnR5L2luZGV4Lmh0bWw=" target=\"_blank\">hier</a>.</p>
<p>Alles andere ist derzeit rein spekulativ: Dass Kasey Kahne schon seit längerem über einen Wechsel nachdenkt, ist bekannt. Die dramatische Umstrukturierung der Besitzverhältnisse in seinem bisherigen Team von Ray Evernham zu einer Kombination aus George Gillett Jr, Richard Petty und Doug Yates, sowie der Wechsel von Dodge zu Ford, sind dem 30-jährigen wohl ziemlich sauer aufgestoßen. Das unstabile Arbeitsumfeld führte dann jetzt auch zu einer massiven Unterperformance fast aller RPM-Teams 2010, womit ein Weggang Kahnes beschlossene Sache war.</p>
<p>Welche Möglichkeiten hat er nun für 2011? Die offensichtlichste Lösung für dieses Übergangsjahr dürfte ein drittes Team bei Stewart-Haas Racing darstellen, Tony hat ja schon öfter damit kokettiert zu expandieren. Rick Hendrick dürfte sicherlich schon ein großzügiges Angebot an Smoke in der Hinterhand haben, um sein Kundenteam von diesem Plan zu überzeugen. Als Sponsor kommt wieder Budweiser in Frage, die Kasey Kahne nun schon seit drei Jahren begleiten und auch ziemlich zufrieden mit ihrem Werbeträger sind. Zudem hat Hendrick schon eine Vergangenheit mit dem Bierbrauer, der in den 90er-Jahren auf der #25 zu sehen war. Aber was passiert mit diesem dritten Stewart-Haas-Team dann 2012? Dazu gibt es schon die Theorie, dass Danica Patrick dann nach zwei Teilzeit-Jahren in der Nationwide Series in den Cup gehievt werden könnte. Und weil Mark Martin ja so ungern ganz aufhört, könnte er sich das Cockpit bei SHR mit Danica teilen, um den Wagen zumindest in den Top35 zu halten, sollte es Patrick nicht alleine schaffen. So hätten im Prinzip alle das, was sie wollen.</p>
<p>Eine Alternative dazu wäre, JR Motorsport ab dem nächsten Jahr im Cup starten zu lassen. Das ist zwar bisher generell nicht vorgesehen, aber Rick Hendrick hat Anteile am Nationwide-Team von Dale Earnhardt Jr und könnte da sicher eine Menge Einfluss ausüben. Das könnte sich auch so darstellen, dass Hendrick quasi die (einjährige) Cup-Operation von JR Motorsports komplett unter seine Fittiche nimmt. Die Ressourcen für ein inoffizielles fünftes Team unter einem anderen Banner wären jedenfalls vorhanden, denn schon in den letzten beiden Jahren stellte Hendrick Motorsports ein fünftes Auto für Brad Keselowski in jeweils sieben Saisonrennen zur Verfügung. Warten wir also erstmal maximal 90 Tage ab&#8230;</p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=5315" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>NASCAR: Analyse Phoenix I 2010</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2010/04/12/nascar-analyse-phoenix-i-2010/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 15:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tony Stewart]]></category>

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		<description><![CDATA[Spaß machte das Rennen in Phoenix leider nur zeitweise, aber am Ende gab es einen Überraschungssieger.

Die Strecke in Phoenix hat ja so ihre Besonderheiten. Zum einen ist sie durchaus schnell, zum anderen gleicht sie fast einer Rundstrecke, weil die Kurvenüberhöhung eher marginal ist. Die Mischung sorgt meist für ein interessantes Rennen, dass in diesem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spaß machte das Rennen in Phoenix leider nur zeitweise, aber am Ende gab es einen Überraschungssieger.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wNC9OQVNDQVJfUEhPRV8yMDEwX0lfNS5qcGc="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/NASCAR_PHOE_2010_I_5-300x199.jpg" alt="" title="60126009" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-5206" /></a>Die Strecke in Phoenix hat ja so ihre Besonderheiten. Zum einen ist sie durchaus schnell, zum anderen gleicht sie fast einer Rundstrecke, weil die Kurvenüberhöhung eher marginal ist. Die Mischung sorgt meist für ein interessantes Rennen, dass in diesem Jahr durch den Umstand verkompliziert wurde, dass man es um knapp eine Stunde Rennzeit verlängert hat. Das stieß nicht überall auf Gegenliebe, kritisieren doch viele Teams und Fans, dass die Rennen eh schon lange genug seien. Doch in diesem Fall hat sich die Verlängerung durchaus gelohnt, denn man startete bei brütender Hitze in der Wüste und fuhr dann in die eher kühle Nacht rein. Man musste also viel am Auto rumschrauben. Am Ende war es, mal wieder, eine Caution, die den Rennverlauf auf den Kopf stellte.</p>
<p><span id="more-5201"></span></p>
<p>Die vier Überraschungsfahrer in den ersten beiden Startreihen, Allmendinger, Speed, Hornish und Ambrose konnten nur zu Beginn des Rennens den Rest der Meute hinter sich halten. Auch wenn man allen vier mal ein gutes Rennen gegönnt hat, am Ende setzte sich dann doch die Erfahrung der großen Teams durch. Als das Rennen vorbei war, lagen Ambrose auf 11, Allmendinger auf auf 15, Hornish auf 18 und Speed auf Platz 21. Das sind aber immer noch respektable Ergebnisse, und zeigt, dass ein vorderer Startplatz durchaus dazu führen kann, dass man sich aus dem Gerangel im Mittelfeld und damit den möglichen Unfällen raus halten kann.</p>
<p>Doch vorne gaben andere den Ton an. Juan Pablo Montoya dominierte das eher fade Rennen bis zur Halbzeit teilweise nach Belieben. Zwar saß ihm zwischenzeitlich Tony Stewart im Genick, doch in der frühen Phase des Rennens hielt man sich an der Spitze mit harten Manöver zurück und ließ den Kolumbianer ziehen. Weiter hinten machten es sich die Hendrick Piloten gemütlich. Gordon, Johnson und zeitweilig Earnhardt fuhren zunächst unauffällige Rennen um die Top Ten herum. Einzig Mark Martin, der schon eine schlechte Quali hatte, steckte im Mittelfeld fest. Richtig Pech hatten Kasey Kahne und Kurt Busch. Der Ex-Meister verschätzte sich schon in Runde 16 Eingangs Turn 2 und nahm auf seinem Weg dann auch noch Kahne mit, den er rückwärts in die Mauer schickte. Der Ford war danach ein Kompaktwagen und das Rennen beendet.</p>
<p>Ab Mitte des Rennens kam Bewegung ins Feld, denn mit Einbruch der Nacht veränderten sich die Streckenverhältnisse und man musste den Wagen anpassen. Am besten gelang das zunächst, wenig überraschend, Jimmie Johnson, der sich Montoya schnappte und ihn Führung ging. Es sah mal wieder nach einem Johnson Sieg aus, der die Strecke ja durchaus mag, aber noch war das Rennen nicht zu Ende. Mittlerweile hatte sich der nur von Platz 17 gestartete Kyle Busch nach vorne geschoben und sorgte für Druck. Nach einem Restart in Runde 261 (Reutiman hatte sich die Mauer näher angeschaut) übernahm der jüngere Busch die Führung und stürmte vorne genauso weg, wie es vorher Montoya und Johnson gemacht hatten.</p>
<p>Travis Kvapil verlor in Runde 314 seinen Motor, was zu einer weiteren Caution führte, ganz knapp vor den geplanten Boxenstopps. Damit lag man auch gerade so im Fenster um das Rennen ohne weiteren Tankstopp zu Ende zu fahren, aber die Frage war natürlich, wie Reifen über die Distanz gehen würden. Nach dem Restart in Runde 321 setzte sich Kyle Busch direkt ab, was auch damit zu tun hatte, dass man sich hinter ihm nicht immer einig war. Schon beim Start versuchte Montoya zu dritt in Turn 1 zu fahren, was am Ende dazu führte, dass er etliche Plätze verlor. Auf Platz drei lag Gordon, der sich aber ein sehenswertes Duell mit Clint Bowyer lieferte. Teilweise fuhr man runden lang nebeneinander. Um Platz 10 balgten sich Martin, Harvick, Edwards, Allmendinger und Hornish. Ryan Newman, der auch eher ein zähes Rennen hatte, schob sich gegen Ende auf Platz 5.</p>
<p>Aber die NASCAR wäre nicht die NASCAR, wenn es nicht am Ende doch noch mal krachen würde. Busch segelte einem verdienten Sieg entgegen, doch dann platzte Scott Riggs drei Runden vor Schluss ein Reifen &#8211; Caution. Alles fährt natürlich an die Box, aber Johnson und Busch machen den Fehler für das GWC vier Reifen zu nehmen, während der Rest auf zwei setzt. Ein paar verzichteten komplett auf den Wechsel. Und so dann die Startreihenfolge aus: 1. Jeff Gordon 2. Ryan Newman 3. Mark Martin 4. Matt Kenseth 5. A.J. Allmendinger. Von Busch und Johnson keine Spur. </p>
<p>Tony Stewart hatte schon zu Beginn des Rennens gezeigt, dass man mit zwei Reifen durchaus ein paar Runden konkurrenzfähig sein konnte. Warum die Crewchiefs von Johnson und Busch das nicht auf dem Schirm hatten, ist ein kleines Rätsel.</p>
<p>Der Restart sah kurz Gordon vorne, doch Ryan Newman hatte einen mittleren Energieanfall und schob sich am Hendrickpiloten vorbei. White Flag und die Sache war erledigt. Johnson preschte am Ende noch auf den dritten Platz, Kyle Busch wurde nur achter und war dementsprechend angefressen. Montoya, der ja zunächst lange geführt hatte, kam immerhin auf Platz 5 ins Ziel.</p>
<p>Montoya war am Ende zufrieden, denn was der jetzt braucht sind weiterhin solche Ergebnisse. Er liegt immer noch rund 130 Punkte von Platz 12 entfernt. Das wird keine leichte Sache mit dem Chase, ist aber nicht unmöglich. </p>
<p>Andere Fahrer:<br />
- Junior hatte mal wieder ein zähes Wochenende. Er lag durchaus gut im Rennen, kam aber nicht an die Spitze ran. Wie immer fehlt es vor allem an der Verbesserung des Wagens während des Rennens. Er liegt 50% des Rennens in Tuchfühlung zur Spitze, danach verlässt es ihn meist und er rutscht ab. Am Ende wurde er 12.</p>
<p>- Max Papis schob seinen Wagen in der Quali ins Feld, dann überhitzte sein Toyota aber und er kam nur auf Platz 40. Das hilft ihm nicht im Kampf um die Top 35.</p>
<p>- Denny Hamlin fuhr bekanntlich mit einem frisch operierten Knie und hatte Casey Mears als Ersatz bereit stehen. Er fuhr das Rennen aber erstaunlicherweise durch und kam auf Platz 30. </p>
<p>- Joey Logano hatte auch ein schwieriges Rennen, landete aber auf Platz 10. Das Nachwuchstalent legt bisher eine sehr gute Saison hin, seine Chancen auf den Chase sind durchaus da.</p>
<p>- Nachdem die NASCAR den &#8220;Start &#038; Park&#8221; Teams klar gemacht hat, dass man es nicht mehr duldet, wenn ein qualifiziertes Auto nicht mal den Versuch unternimmt eine Renndistanz zu fahren, stellen die Teams ihre Wagen mittlerweile sehr spät ab. Erster Ausfall in Phoenix war McDowell in Runde 149. </p>
<p>Nächste Woche steht das ultraschnelle Oval in Texas auf dem Programm. Da wird sich dann auch zeigen, was der neue Spoiler so alles verändert. Man hat den Eindruck, dass die Wagen nun etwas instabiler auf der Hinterachse sind, aber auch besser draften können. Wird spannend.</p>

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