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	<title>RacingBlog &#187; Ratings</title>
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	<description>NASCAR, Formel Eins und alles was schnell ist</description>
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		<title>Indycar Milwaukee: Guter Sport, schlecht verkauft</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 16:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorsicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine klassische Strecke, viele Überholmanöver und ein interessantes Finish - was will man eigentlich mehr? Die IndyCar Series hat es trotzdem nicht geschafft, Fans auf die Tribünen zu locken. Und ABCs Dauerwerbesendung vertrieb sie von den Schirmen.

Und wieder eine vergebene Chance. Die Milwaukee Mile ist für die IndyCars historischer Grund, noch in den 1990er-Jahren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine klassische Strecke, viele Überholmanöver und ein interessantes Finish &#8211; was will man eigentlich mehr? Die IndyCar Series hat es trotzdem nicht geschafft, Fans auf die Tribünen zu locken. Und ABCs Dauerwerbesendung vertrieb sie von den Schirmen.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wNi9JbmR5Q2FyX01pbHdhdWtlZV8yMDExXzAwMDEuanBn"><img class="alignleft size-medium wp-image-15585" title="IndyCar_Milwaukee_2011_0001" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/IndyCar_Milwaukee_2011_0001-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Und wieder eine vergebene Chance. Die Milwaukee Mile ist für die IndyCars historischer Grund, noch in den 1990er-Jahren strömten 50.000 Fans am Renntag der CART-Serie an die Strecke. Nach einem Jahr Pause kehrte man heuer wieder zurück. Und wurde von nur etwa 15.000 Besuchern begrüßt. Schade. Nicht zuletzt deswegen, weil das Rennen durchaus sehenswert war. Wenn man denn etwas davon zu sehen bekam. Denn wesentlich öfter als die Action von der Strecke zeigte ABC im Sonntag leider Werbeeinschaltungen. Immerhin: Die Schlussphase gab es ohne Werbeunterbrechung zu sehen. Und die lieferte, trotz eines am Ende ungefährdeten Siegers, noch einmal richtig Spannung. Abseits der Strecke brodeln derweil Spannungen zwischen den Teams.</p>
<p><span id="more-15552"></span></p>
<p>Auch, wenn sie am Ende doch meist gewinnen &#8211; die Dominanz von Penske und Ganassi schien während den letzten Rennen zunehmend in Gefahr zu geraten. Diesmal hätte es fast geklappt: Tony Kanaan konnte an der Spitze mithalten, und lag zeitweise sogar recht komfortabel in Führung. Leider warf er den Wagen 29 Runden von Schluss mit einem Fahrfehler in die Wand, so dass Franchitti schließlich doch wieder ziemlich unbedrängt den Sieg nach Hause fuhr.</p>
<p>Auf Rang zwei landete Graham Rahal, der seinen Aufwärtstrend der vergangenen (Oval-)Rennen mit einem weitern starken Rennen verfestigte. Ebenso beeindruckend war abermals die Performance von Newman/Haas Racing: Oriol Seriva landete unauffällig aber effektiv auf Rang drei, James Hinchcliffe bewies mit Rang sechs erneut, dass er nicht zu Unrecht in der IndyCar Serie unterwegs ist. Besonders beim Spanier scheint es, als müsst nur der letzte Knoten noch platzen &#8211; der erste Sieg scheint heuer durchaus in Reichweite.</p>
<p>Auch KV Racing war wieder flott unterwegs: Kanaan hätte fast gewonnen, EJ Viso war konstant in den Top Ten unterwegs, bis auch er den Wagen etwa nach Rennmitte in der Mauer parkte. Auch der dritte im Bunde, Takuma Sato, fuhr zunächst in der Spitzengruppe mit. Bei einem Boxenstopp traf er dann aber einen Reifen (und fast auch noch einen Mechaniker), was die Rennleitung mit einer Durchfahrtsstrafe quittierte. Dass es trotzdem noch für Rang acht (in der Führungsrunde) reichte, spricht für die Performance von Team und Fahrer.</p>
<p>Etwas unter den Erwartungen: Team Penske. Einzig Powers guter (aber keineswegs überragender) vierter Rang rettete das Wochenende. Helio Castroneves lag zwar zeitweise in Führung &#8211; Druckverlust in einem Hinterreifen zwang ihn dann aber in die Box. Der enttäuschende neunte Rang war die Folge. Ryan Briscoe war zwar oft im Bild (weil als einer von wenigen mit einer Onboard-Kamera unterwegs), dass es ohne gröbere Probleme aber nur für Rang elf gereicht hat, ist für den Australier aber gewiss eine weitere Enttäuschung. Fährt er so weiter, ist sein Penske Cockpit für 2012 sicher in beträchtlicher Gefahr.</p>
<p>Die deprimierende Story des Wochenendes lieferte aber einmal mehr Simona de Silvestro. Die Schweizerin flog im Qualifying schon wieder hart in die Wand, und musste die Nacht im Krankenhaus verbringen. Für den Renntag gab es zwar eine Starterlaubnis &#8211; weder das Auto noch (wenn die Fernsehbilder nicht sehr trügen) sie selbst waren aber in wirklich konkurrenzfähiger Rennverfassung. Nach tapferem Startversuch stellte sie den Wagen elf Runden später wieder ab.</p>
<p>Die Meisterschaft beginnt beim nächsten Rennen quasi von neuem. Denn sowohl Will Power als auch Dario Franchitti liegen nach dem Lauf in Milwaukee gleichauf bei 271 Punkten. Mit gehörigem Respektabstand folgt dann auf Rang drei der erstaunliche Oriol Servia (198) denkbar knapp vor Scott Dixon (195) und dem dritten Ganassi in den Top fünf, Graham Rahal (176). In der Ovalwertung führt Franchitti nach drei Läufen mit 117 Zählern von Scott Dixon (111), Power (103), Rahal (94) und Servia (88).</p>
<p>Ein wenig Unbill gab es wieder einmal nach dem Rennen &#8211; und in beiden Fällen stand Dario Franchitti im Fokus. Denn ob Niederlage wie in Texas oder Sieg wie in Milwaukee: Kritik im Post-Race Interview scheint bei Franchitti neuerdings zum guten Ton zu gehören. Diesmal war Helio Castroneves dran, bei dem der Schotte Blocking-Manöver im Kampf im Platz eins ortete. In einem anderen Aspekt stand Franchitti selbst in der Kritik: Denn auch der spätere Rennsieger soll bei einem Boxenstopp den Reifen eines Konkurrenzteams (der Penske-Crew von Will Power) berührt haben. Anders als Takuma Sato ereilte den Schotten aber keine Durchfahrtsstrafe &#8211; angeblich gab es keine schlüssigen Videobeweise.</p>
<p>Und auch wenn es sie gegeben hätte: Die Chance, sie zu sehen wäre zumindest für den TV-Zuseher verschwindend gering gewesen. Denn Broadcaster ABC behandelte das IndyCar Rennen einmal mehr als Dauerwerbesendung mit kurzen Rennunterbrechungen. Dass man als Network am Ende schnell aus der Übertragung raus muss, und wenig Zeit für Nachberichte hat &#8211; verständlich. Wenn aber auch während des Rennens in jeder Sekunde zu merken ist, dass man die IndyCar Serie viel lieber nicht zeigen würde &#8211; dann kann das für keinen der Beteiligten eine weise Business-Entscheidung sein. Auch die Zuseher in den USA waren diesmal wohl nicht begeistert: Ein Overnight Rating von nur 0.9 (Erklärung zum US-Ratings-System <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlLzIwMTEvMDUvMzEvaW5keS01MDAtZHJhbWEtenVtLWp1YmlsYXVtLw==">im Indy 500 Artikel</a>) dürfte wohl weder die Serie, noch Team und Sponsoren, noch ABC nachhaltig begeistern.</p>
<p>Hoffentlich tröstet man sich bei ABC nicht damit, dass auch die Besucherzahlen vor Ort ziemlich enttäschend waren. Nach der Pleite des Milwaukee-Promoters im vergangenen Jahr hat man diesmal einen handverlesenen Veranstalter aus dem Serien-Heimatstaat Indiana mit der Ausrichtung beauftragt. Auch der hatte keinen Erfolg: Nur etwa 15.000 Zuseher <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qc29ubGluZS5jb20vYmxvZ3Mvc3BvcnRzLzEyNDE2Mjg2OC5odG1s">waren</a> am Sonntag vor Ort. Eine Rückkehr der Serie an die Traditonsstrecke wollte CEO Randy Bernard zwar am Rande des Rennens noch nicht ausschließen, sie scheint aber zunehmend unwahrscheinlich. Zumal auch, was ja im Grunde erfreulich ist, Strecken wie Elkhart Lake und Chicagoland (die beiden einen ähnlichen Markt bedienen) <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2F1dG8tcmFjaW5nLnNwZWVkdHYuY29tL2FydGljbGUvaW5keWNhci1taWx3YXVrZWUtcmV0dXJuLWluLWRvdWJ0">offenbar</a> gute Chancen haben, 2012 wieder ein IndyCar Rennen austragen zu dürfen.</p>
<p><strong>Vorschau: Iowa</strong></p>
<p>Schon in der Nacht von Samstag auf Sonntag (2:00 Uhr) steht in Iowa das nächste Rennen auf dem Plan. In früherer Zeit war das progressiv überhöhte Oval eher als Langweiler verschrien. Der Plan, dort mehrere Fahrspuren zu schaffen, schien nicht immer so richtig so funktionieren. 2010 gab es aber zur allgemeinen Überraschung ein ziemlich enges und spannendes Rennen &#8211; vielleicht hat man also nun auch in Iowa den richtigen Modus für knappes Racing gefunden. Damals gewann Tony Kanaan, vielleicht schafft ja auch in diesem Jahr ein Außenseiter die Überraschung.</p>
<p>In einer Hinsicht dürfen Fans jedenfalls aufatmen: Statt der desinteressierten Truppe von ABC übernimmt diesmal wieder Versus die Übertragung. Man soll den Sender ja nicht in den Himmel loben, denn auch dort könnte man manches besser machen. Im Vergleich mit ABC ist der Spartenkanal aber geradezu Oscar-verdächtig. Das gilt leider nicht für die Empfangbarkeit im deutschen Sprachraum, wo man auch am kommenden Sonntag wieder auf alternative Quellen angewiesen sein wird.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/06/21/indycar-milwaukee-guter-sport-schlecht-verkauft/indycar_milwaukee_2011_0001/' title='IndyCar_Milwaukee_2011_0001'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/IndyCar_Milwaukee_2011_0001-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IndyCar_Milwaukee_2011_0001" title="IndyCar_Milwaukee_2011_0001" /></a>
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<p><em>Fotos: INDYCAR</em></p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=15552" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=15552&amp;md5=1043eb5ca51b44c85e65adb850ddfa28" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Indy 500: Drama zum Jubiläum</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 16:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorsicht</dc:creator>
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Nur eine Kurve trennte JR Hildebrand vom Triumph und mit ihm das Indy 500 von der großen Sensation. Doch nach 799 erfolgreichen Linksturns ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über lange Strecken erregte die Jubiläumsausgabe des Indy 500 vor allem durch eine schlechte TV-Übertragung und Unmassen von Werbung. Im Finale erwies sich das Rennen dann aber doch noch als geschichtsträchtig. </strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wNS9JbmR5XzUwMF8yMDExXzAxMy5qcGc="><img class="alignleft size-medium wp-image-14831" title="2011 IndyCar Indy 500 Race priority" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/Indy_500_2011_013-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a>Nur eine Kurve trennte JR Hildebrand vom Triumph und mit ihm das Indy 500 von der großen Sensation. Doch nach 799 erfolgreichen Linksturns krachte der 22-jährige Rookie, der das Rennen völlig überraschend angeführt hatte auf den allerletzten Abdruck doch noch in die Mauer. Sehr zur Freude von Dan Wheldon, der bei seinem ersten &#8211; und vermutlich einzigen &#8211; Saisoneinsatz wieder einmal bewies, dass er zu Unrecht nur auf der Ersatzbank der IndyCar Series sitzt. Auch sonst war es nicht gerade ein Tag der Favoriten &#8211; Penske schlug sich mit allen drei Autos selbst, und Ganassi wurde die Spritsparstrategie diesmal zum Verhängnis. Für die Serie könnten die überraschenden Top 10 allerdings den Weg in eine spannendere Zukunft weisen.</p>
<p><span id="more-14822"></span></p>
<p>Dabei sah es die längste Zeit so aus, als würde es ein ziemlich konventionelles Indy 500 werden. An der Spitze drehten meist die beiden Ganassi-Autos ihre Runden. Ganz vorne Scott Dixon, etwas dahinter Dario Franchitti, der seine übliche Spritspar-Strategie zu fahren schien. Als aber 36 Runden vor Schluss die letzte Gelbphase des Rennens anbrach, und einige Piloten versuchten, von dort bis zum Ende durchzufahren, sollte sich Hildebrand als der beste Spritsparer im Feld erweisen.</p>
<p>Franchitti hielt sich lange in direkter Lauerposition hinter den Führenden. Wieder einmal schien es, als könnte der Schotte in Führung gehen, wenn die Piloten vor ihm die Box ansteuern müssten. Am Ende ging aber auch ihm der Sprit aus &#8211; Franchitti landete als letzter Pilot in der Führungsrunde auf Rang 12.</p>
<p>Ganz anders Hildebrand. Der Kalifornier sparte gleich nach seinem Boxenstop massiv Sprit &#8211; und hatte am Ende ausreichend Treibstoff, um einigermaßen brauchbare Rundenzeiten zu fahren. Serienchef Randy Bernard und Co. wohl fast durchgehend den Atem angehalten haben. Ein 22-jähriger, gut vermarktbarer, amerikanischer Pilot mit einem Auto in den Farben der Nationalgarde, der als Rookie das große Jubiläumsrennen in Indianapolis gewinnt &#8211; für die Popularität der Serie wäre das ein riesiger Erfolg gewesen.</p>
<p>Der Traum währte 7 Runden und 3 Kurven &#8211; dann stand Charlie Kimball in Turn 4 des 200. Umlaufs zur Überrundung an. Hildebrand, unter Druck vom frisch betankten Dan Wheldon, der hinter ihm deutlich bessere Rundezeiten fuhr, entschied sich, nicht von Gas zu gehen, sondern Kimball außen zu überholen. Ein Manöver, das, wie Hildebrand nach dem Rennen zu Protokoll gab, zuvor mehrfach gut gegangen war &#8211; mit alten Reifen und halber Konzentration schlug es fehl. Hildebrand landete in der Mauer und Dan Wheldon fuhr am waidwunden Panther-Boliden vorbei zum Sieg. Der Rookie konnte den zerstörten Wagen noch auf Rang zwei über die Linie bringen &#8211; ein schwacher Trost für jemanden, der ein 499 1/2 Meilen-Rennen überlegen gewonnen hätte.</p>
<p>Immerhin: Wenn schon nicht der Sieg drin war &#8211; der Popularität des Kaliforniers tat das wohl wenig Abbruch. Die Medien waren nach dem Rennen jedenfalls weniger am Sieger interessiert, als am tragischen Helden. Hildebrands Marktwert dürfte deutlich gestigen sein &#8211; zumal er auch in der Niederlage Klasse bewies, für <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PU1JN0plSHV1QjJB">Interviews</a> bereit stand, und den Fehler auf seine eigene Kappe nahm. Was ja in der Welt des Motorsport alles andere als selbstverständlich ist, wie die Formel 1 immer wieder beweist. Und auch finanziell ist so ein zweiter Platz nicht übel &#8211; etwas mehr als eine Million Dollar haben Hildebrand und Team an Preisgeld gewonnen. (Autosport-Journalist Pablo Elizalde hat <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3R3aXRwaWMuY29tLzU0eGFhMi9mdWxs">hier</a> eine volle Aulistung aller Preisgelder gepostet)</p>
<p>Auch der Drittplatzierte wird der IndyCar Series viel Freude bereitet haben. Graham Rahal, bisher in dieser Saison in Chip Ganassis Farmteam eher  im hinteren Mittelfeld unterwegs, schaffte es mit einer cleveren Strategie und einem tadellosen Rennen von der Startposition 29 aus, fast an die Spitze des Feldes zu fahren. Sogar sechs Führungsrunden gab es für den Sohn des ungebrochen populären Bobby Rahal. Es ist nicht die erste gute Vorstellung des Filius auf einem Oval. Und zumal Graham eigentlich auf Straßenkursen groß geworden ist &#8211; sein Vater wollte ihn von den gefährlichen Ovalen fernhalten &#8211; sollte  wohl in Zukunft auch an der Spitze der Serie insgesamt ein Wort mitreden können, sofern Ganassi es schafft, auch sein zweites Team auf Vordermann zu bringen.</p>
<p>Beachtlich auch die Vorsellungen von Tony Kanaan (4), Oriol Seriva (6) und Bertrand Baguette (7). Kanaan holte im Wagen von KV Racing abermals eine gute Platzierung, und bewies, dass auch im Oval mit dieser Kombination aus Fahrer und Team zu rechnen ist. Servia konnte die sensationelle Leistung aus dem Qualifying zwar nicht ganz umsetzen, demonstrierte aber einmal mehr, dass das Auto von Newman Haas auch auf dem Oval vorne mitfahren kann &#8211; als Beleg dafür seien auch die 18 Runden genannt, die der Katalane an der Spitze des Feldes verbrachte. Und Bertrand Baguette schaffte bei seinem bisher einzigen Saisoneinsatz gegen Ende des Rennen ebenfalls einige Führungsrunden. Diese waren zwar, wie sich bald herausstellen sollte, dem Spritpoker geschuldet &#8211; seine Platzierung zeigt aber auf, dass sich sowohl der Belgier, als auch das Team von Rahal Letterman Racing mehr als dieses eine Rennen im Jahr 2011 verdient hätten. Änhliches gilt übrigens auch für Tomas Scheckter, der seinen KV Racing Boliden auf Rang acht ins Ziel brachte.</p>
<p>Marco Andretti auf Rang neun und Danica Patrick auf Platz zehn sorgten für ein einigermaßen versöhnliches Rennwochenende für Andretti Autosport. Zumal  Patrick ihren Sponsoren auch zehn wertvolle Führungsrunden samt TV-Präsenz bieten konnte. Das ist deutlich mehr, als Ryan Hunter-Reay behaupten kann, das mit drei Runden Rückstand auf Platz 23 einlief. Ich kann mich nicht erinnern, den Wagen des Texaners irgendwann in der Übertragung gesehen zu haben. Bitter, zumal er den Startplatz nach verfehlter Qualifikation ja teuer von AJ Foyt und dessen Fahrer Bruno Junqueira gekauft hatte, um seine Sponsoren im TV unterzubringen.</p>
<p>Überhaupt noch ein Wort zur TV-Übertragung: ABC hat für das Rennen zwar so ziemlich jeden Kommentator und Analysten an die Strecke gebracht, der in der Redaktion von ESPN zu finden war. Gut war die Leistung aber trotzdem nicht: Zwar waren Kommentar und Interviews diesmal informiert und weitgehend fehlerfrei &#8211; es hätte aber vielleicht auch noch Themen abseits von Danica Patrick und Chalie Kimballs Diabetes gegeben, die man bei Gelegenheit hätte ansprechen können. Und auch die Bildregie dürfte mit dem Rennsport bisher nicht so viele Berührungspunkte gehabt haben. Abseits der Führenden war kaum jemals ein Auto zu sehen, das sich nicht gerade in die Wand gedreht hatte. Und bei aller Begeisterung für &#8220;Side by Side&#8221; in den Werbepausen &#8211; etwas öfter hätte man schon auch Bilder von der Strecke zeigen können, die über Briefmarkenformat hinausgehen. Mit einer Schätzung, dass etwa die Hälfte des Rennens aus Commercials bestand, liegt man vermutlich nicht weit daneben. Und das ist bei allem Verständnis für die wirtschaftlichen Notwendigkeiten von ABC und IndyCar doch deutlich zu viel. Vor allem dann, wenn man es nicht fertig bringt, zumindest Restarts und Führungswechsel zu zeigen &#8211; und sich bei der letzten, entscheidenden Boxenstop-Phase nicht entscheiden kann, ob man die Werbung nun unterbrechen soll, oder nicht. Und sich dann für &#8220;nicht&#8221; entscheidet.</p>
<p>Das war jetzt doch etwas mehr als &#8220;ein Wort&#8221; &#8211; aber musste einfach mal gesagt werden.</p>
<p>Wie <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3R3aXR0ZXIuY29tLyMhL0FuZHlIYWxsRVNQTi9zdGF0dXNlcy83NTU1NDM1MjE1MjA2ODA5Ng==">über Twitter</a> zu vernehmen ist, sind zumindest die Einschaltquoten gegenüber dem historischen Tiefststand aus dem vergangenen Jahr wieder deutlich gestiegen. Mit einem Overnight Rating von 4.3 liegt das Rennen sowohl über dem Wert aus 2010 (4.0) als auch über <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3R3aXR0ZXIuY29tLyMhL0F1c3RpbkthcnAvc3RhdHVzZXMvNzU1NjIzNTA2NjA0MjM2ODA=">jenem</a> der NASCAR-Konkurrenzveranstaltung Coca Cola 600 (ebenfalls 4.0). Kleine Anmerkung zu diesen Zahlen: Die sogenannten Nielsen Ratings sind nicht exakt mit den in Europa bekannten Zahlen, wie etwa dem Marktanteil zu vergleichen. Sie geben den Prozentsatz aller Haushalte mit TV wieder, die im Untersuchungszeitraum ein bestimmtes Programm gesehen haben. Derzeit steht ein Ratings-Punkt <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Jsb2cubmllbHNlbi5jb20vbmllbHNlbndpcmUvbWVkaWFfZW50ZXJ0YWlubWVudC9udW1iZXItb2YtdS1zLXR2LWhvdXNlaG9sZHMtY2xpbWJzLWJ5LW9uZS1taWxsaW9uLWZvci0yMDEwLTExLXR2LXNlYXNvbi8=">für 1,159 Millionen TV-Geräte</a>. Ein Rating von 4.0 entspräche daher 4,636 Millionen Haushalten. (Weil es jedes Jahr in den USA mehr Haushalte mit TV-Geräten gibt, sind die Zahlen auch über den Jahresverlauf nur mit Vorsicht zu vergleichen &#8211; wenn es auch im Vergleich wohl die beste Methode dafür ist.) Auch zu beachten: Die sogenannten Overnight Ratings sind nicht die endgültigen Zahlen, sondern geben nur den Wert für die wichtigsten TV-Märkte in den USA wieder &#8211; vornehmlich sind das größere Städte. Das schadet der vergleichsweise urbanen IndyCar Series oft, während es der NASCAR eher hilft. So ist das endgültige Rating für das Indy 500 im vergangenen Jahr dann nur bei einem Rating von 3.6 gelegen.</p>
<p>In eineinhalb Wochen steht schon das nächste Saisonhighlight auf dem Programm &#8211; zumindest, wenn es nach den Vorstellungen der IndyCar-Chefetage geht. In Texas experimentiert die Serie nämmlich mit einem neuen Rennformat, das das bisher übliche 550km-Rennen ersetzen soll. Der Lauf in Fort Worth wird nämlich in zwei Teile geschnitten. Unter dem noch verbesserungsfähigen Namen <em>Firestone Twin 275s</em> werden direkt nacheinander zwei jeweils 275km lange Rennen ausgetragen, für die es jeweils die halbe Punktezahl gibt. Der Clou: Die Startreihenfolge für den zweiten Lauf wird direkt im Anschluss an Rennen 1 verlost &#8211; das Feld wird also munter durchmischt sein. Ob das in Zeiten von Double File Restarts auf dem schnellsten und vielleicht gefährlichsten Oval des Jahres wirklich eine gute Idee ist, wird sich zeigen. Immerhin: Für die Übertragung ist dann wieder Versus zuständig.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/05/31/indy-500-drama-zum-jubilaum/2011-indycar-indy-500-race-priority/' title='2011 IndyCar Indy 500 Race priority'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/Indy_500_2011_013-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011 IndyCar Indy 500 Race priority" title="2011 IndyCar Indy 500 Race priority" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/05/31/indy-500-drama-zum-jubilaum/indy_500_2011_001/' title='Indy_500_2011_001'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/Indy_500_2011_001-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Indy_500_2011_001" title="Indy_500_2011_001" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/05/31/indy-500-drama-zum-jubilaum/indy_500_2011_010/' title='Indy_500_2011_010'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/Indy_500_2011_010-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Indy_500_2011_010" title="Indy_500_2011_010" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/05/31/indy-500-drama-zum-jubilaum/2011-indycar-indy-500-race-day-priority/' title='2011 IndyCar Indy 500 Race Day priority'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/Indy_500_2011_011-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011 IndyCar Indy 500 Race Day priority" title="2011 IndyCar Indy 500 Race Day priority" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/05/31/indy-500-drama-zum-jubilaum/2011-indycar-indy-500-race-priority-2/' title='2011 IndyCar Indy 500 Race priority'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/Indy_500_2011_012-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011 IndyCar Indy 500 Race priority" title="2011 IndyCar Indy 500 Race priority" /></a>

<p><em>Bilder: INDYCAR</em></p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=14822" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>NASCAR: Probleme mit den Quoten</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 14:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Einschaltquoten der NASCAR sinken seit Jahren. Auch in diesem Jahr macht vor allem der Chase Sorgen. Was macht die NASCAR falsch? Wo ist sie schuldlos?

Die Welt der NASCAR ist mehr ganz so glänzend, wie sie noch vor ein paar Jahren ausschaute. 2010 ist ABC aus dem Chase ausgestiegen, stattdessen überträgt nur noch ESPN ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Einschaltquoten der NASCAR sinken seit Jahren. Auch in diesem Jahr macht vor allem der Chase Sorgen. Was macht die NASCAR falsch? Wo ist sie schuldlos?</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8xMC9rYXB1dHQuanBn"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/kaputt-300x225.jpg" alt="" title="kaputt" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-9741" /></a>Die Welt der NASCAR ist mehr ganz so glänzend, wie sie noch vor ein paar Jahren ausschaute. 2010 ist ABC aus dem Chase ausgestiegen, stattdessen überträgt nur noch ESPN die Rennen, sieht man mal von den wenigen Rennen ab, die noch bei ABC laufen. Der Verlust von ABC ist nicht ganz so schlimm, wie man auf den ersten Blick denken könnte. ESPN erreicht rund 100 Millionen Zuschauer, bei ABC liegt die technische Reichweite 16 Millionen Zuschauer höher. Aber ein Zeichen ist es schon, wenn ein Hauptsender in den USA auf die NASCAR verzichtet. Allerdings hatte die NASCAR noch nie besonders viel Glück mit einem der vier Prime-Sender. Nur NBC war eine gewisse Zeit in der Lage, vernünftige Quoten zu erreichen. Die Gründe für den Verfall sind vielfältig, aber die Frage ist auch, ob das wirklich so schlimm ist. </p>
<p><span id="more-9740"></span></p>
<p>Ein Blick auf die Quoten in diesem und ein Vergleich mit den letzten Jahren ist schon sehr ernüchternd. Auf der Webseite von <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pheXNraS5jb20vcGFnZXMvdHZyYXRpbmdzLmh0bQ==">Jayski</a> kann sich die Zahlen genau anschauen. Im Schnitt hat die NASCAR in den letzten vier Jahren rund 1 Millionen Zuschauer pro Rennen verloren. Bei einigen Rennen ist Verlust richtig groß (Fontana, Daytona), bei anderen hält es sich in Grenzen (Bristol, Talladega). Tatsache bleibt aber, dass das Interesse an der NASCAR schrumpft. Und zwar gewaltig. Es gibt mehrere Gründe, die für den Rückgang verantwortlich gemacht werden:</p>
<p><b>1. CoT</b><br />
Die Einführung des CoT wurde unzureichend und schlecht kommuniziert. Das veränderte Aussehen sorgte erst einmal für Ablehnung, wobei sie die Kritik vor allem am Splitter, Heckflügel und am langweiligen Aussehen der Wagen festmachte. Splitter und Heckflügel ist die Verantwortung der NASCAR, beim Aussehen haben allerdings die Hersteller Mist gebaut. Die neuen Wagen der NW-Serie, wo Ford zum Beispiel den Mustang einsetzt, kamen deutlich besser an. Die Idee der Marketingabteilungen, möglichst Großserien Limousinen einzusetzen, mit denen sich die Fans besser identifizieren können, ist deutlich nach hinten losgegangen. Wie leicht zu erraten war, interessieren sich die Fans nicht für Alltags-Wagen, denen sie sonst auch im Straßenverkehr begegnen. Sie wollen &#8220;richtige&#8221; Rennwagen sehen. Mittlerweile wird im Sprint Cup offen diskutiert, ob man den Mustang etc. nicht in die Top-Liga holen soll. Den auch von den Fahrern massiv kritisierten Heckflügel hat man wieder gegen die Bordsteinkante ausgetauscht, die in den USA &#8220;Spoiler&#8221; heißt.</p>
<p><b>2. Zu wenig Action</b><br />
Tatsächlich hat der Spoiler dazu geführt, dass die Rennen wieder besser geworden sind. Die Wagen produzieren weniger &#8220;dirty Air&#8221; sondern ziehen halt wieder ein riesiges Luftloch hinter sich her. Auch das Quasi-Verbot des &#8220;bump drafting&#8221; hat der Serie nicht geholfen, dazu kam die zeitweise strenge Regulierung der in der NASCAR seit Generationen üblichen harten Fahrweise. Erst seit diesem Jahr hat die Fahrer wieder &#8220;von der Leine gelassen&#8221;, wie es so schön heißt. Das führte dann immerhin Fehden zwischen Keselowski/Edwards, Kyle Busch/Alle anderen und selbst Jeff Gordon und Jimmie Johnson kamen sich ins Gehege. </p>
<p><b>3. Zu viele Rennen</b><br />
36 Meisterschaftsläufe plus das Budweiser Shootout und das All-Star. Das ist machen Fan einfach zu viel. Es bedeutet, dass man 38 Wochenende rund 4 Stunden vor dem Fernseher verbringen muss, was nicht in jeder Familie auf Gegenliebe stößt. Kritiker sind zu dem der Meinung, dass die vielen Rennen die Marke verwässern. Die Frage ist halt auch: Braucht es zwei Rennen in Fontana und Pocono? Oder in Kansas? Sollte man nicht wieder so Fan-Favoriten wie Rockingham reinnehmen? Oder Fontana wenigstens als Restictor Plate Rennen fahren?</p>
<p><b>4. Zu lange Rennen</b><br />
Die Diskussion hatten wir hier auch schon mal. Grundsätzlich bin ich weiter der Meinung, dass der Langstreckencharakter der NASCAR erhalten bleiben muss, aber die Frage, ob es immer 500 Meilen sein müssen, ist dann wieder eine andere. Dass man das zweite Rennen in Fontana um 100 Meilen verkürzt hat, war sicher nicht die schlechteste Idee. Das könnte man sich auch für andere Strecken überlegen.</p>
<p><b>5. Zu viele &#8220;Milchgesichter&#8221;.</b><br />
Ein sehr oft gehörter Vorwurf ist, dass das Fahrerfeld nur noch aus narzisstischen, glatt-rasierten Marketing-Bubis besteht, deren Charisma gerade knapp über dem eines Versicherungsvertreters liegen. Das ist nicht so ganz falsch, weil die Fahrer selbst für NASCAR-Verhältnisse immer jünger werden. Joey Logano &#038; Brad Keselowski sind so Prototypen einer neuer Generation. Aber ein wenig ungerecht ist es auch, denn wenn man ehrlich ist, fuhren auch in den 70er und 80er Jahren jede Menge Fahrer mit, die auch nicht weiter auffielen. Mit Tony Stewart, Juan Pablo Montoya, Kyle Busch, Mark Martin, Kevin Harvick, Dale Earnhardt jr, Kurt Busch oder Carl Edwards hat man schon genügend Fahrer, die man als &#8220;Charakterköpfe&#8221; bezeichnen kann. </p>
<p><b>6. Jimmie Johnson</b><br />
Stimmt. Noch ein Meistertitel von Johnson muss wirklich nicht sein. Schon jetzt, nach drei Rennen im Chase, droht die Sache zu einer Soloshow von Johnson zu werden. Aber der kann ja nun auch nichts dafür, wenn das Team die Sache besser als die Konkurrenz macht. Die Meisterorgie von Schumacher in der F1 hat der Serie auch nicht geschadet.</p>
<p><b>7. Schlechte Übertragungen</b><br />
An den Bildern liegt es nicht, die kommen eh von der NASCAR. FOX, TNT und ESPN bringen nur das Studio, die Boxencrews und ein paar zusätzliche Kameras mit. Mittlerweile lässt man den Führenden auch mal Führenden sein und die Regie schaltet ins Mittelfeld, wenn sich vorne nichts tut. Kritisiert werden vor allem die Werbung und die teilweise hanebüchenen Kommentare. In Sachen Werbung liefert das Blog <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jYXdzbmphd3MuY29tLw==">Cawsnjaws</a> jede Woche eine minutiöse Abrechnung der Werbung, inkl. verpennter Restarts. Die Menge der Spots (und deren endlose Wiederholungen) sind eine Sache, eine andere, wie die Breaks gesetzt werden. Bei ESPN kann man die Uhr danach stellen, dass bei 1.5 Meilen Ovalen nach acht bis neun Runden die erste Unterbrechung kommt, was viele Fans als deutlich zu früh empfinden. ESPN argumentiert, dass man nur beim Start auf die meisten Zuschauer kommen würde. Mag sein, führt aber wohl dazu, dass eben viele Zuschauer ab- bzw. wegschalten. FOX und TNT probierten dieses Jahr eine extrem nervige Programmierung aus, in dem sie zur Mitte des Rennens teilweise alle acht bis zehn Minuten in eine Werbepause gingen. ESPN bekleckerte sich nicht gerade mit Ruhm, als man bei einigen Rennen 5 Runden vor Schluss noch mal kurz einen Boxenstopp einlegte.<br />
Bei den Kommentatoren liegt auch einiges im Argen. Darrell Waltrip war in diesem Jahr, vorsichtig formuliert, nicht gerade in der Form seinen Lebens, TNT versagte beim Rennen in Infinion derartig, dass man denn Kommentar unter &#8220;Slapstick&#8221; ablegen musste, und Rusty Wallace redet sich bei ESPN jede Woche um Kopf und Kragen. Alle Sender verteidigen die teilweise absurden Rennkommentare damit, dass man &#8220;neue&#8221; Zuschauer nicht mit zu viel Insider-Wissen vertreiben möchte (Ja, &#8220;neue Zuschauer&#8221; da habe ich auch gelacht). Aber das scheint ja eine Sache zu sein, die die Amis allein falsch machen, Heiko Waßer erklärt auf RTL ja auch seit 15 Jahren, warum ein Reifen rund ist.</p>
<p><b>8. Schlechte Übertragungszeiten</b><br />
Früher starteten die Rennen um 12 Uhr. Das hatte seinen Grund, denn im sehr gläubigen Teil der USA, aus dem die NASCAR stammt, passte die Anfangszeit perfekt. Man kam gerade aus der Kirche und konnte beim Mittagessen nebenbei NASCAR schauen. Auf Wunsch der Fernsehsender schob die NASCAR die Anfangszeiten teilweise auf 14.00 Uhr, was nicht ankam. Mittlerweile ist man bei 13.00 Uhr gelandet, was aber auch nur mittelmäßig gut ist. Denn ab September kämpft man dann Sonntags gegen die mächtige NFL. Würde man eine Stunde früher starten, hätte man zumindest die Chance, ein paar NFL-Fans zu halten, wenn denn das Rennen spannend ist.</p>
<p>Aber &#8211; es mag auch noch ein paar andere Gründe geben, warum die Quote in den Keller geht. Und dafür kann die NASCAR nicht unbedingt was.</p>
<p><b>1. Ende der linearen Fernsehkultur</b><br />
Früher musste man dem Ablauf des Programms folgen, man hatte vielleicht noch ein paar Filme auf Video. Heute kann man in den USA dank Hulu alles zu der Zeit sehen, wann man es möchte. Die Idee, sich am Sonntag ein paar Folgen der Lieblingserie anzuschauen, die man verpasst hat, liegt ziemlich nahe. Je mehr Alternativen es gibt, desto mehr machen die Leute davon Gebrauch. Warum sollte ich mir ein langweiliges Rennen in Fontana anschauen, wenn ich zwei Folgen &#8220;House&#8221; sehen kann?</p>
<p><b>2. Streams</b><br />
Nicht nur die NASCAR, für die Fernsehsender generell gilt, dass man sich nach und nach etwas einfallen lassen muss, wenn es um die Zählung der Quoten geht. Die Leute schauen das Rennen mittlerweile nicht mehr vor dem Fernseher, sondern neben am Rechner als Stream. Das gilt insbesondere für all jene, die die NASCAR nur per Stream empfangen können. Die NASCAR hat schon im letzten Winter versucht, einen Stream auf der eigenen Seite zu installieren, scheiterte allerdings am Widerstand von FOX, die Angst haben, dass die eh schwache Quote noch weiter absinkt. Aber wie das eben so ist &#8211; wenn die Industrie nicht schnell genug reagiert, sucht sich der User eben andere, in dem Fall halblegale Angebote.</p>
<p><b>3. Aufsplittung der Aufmerksamkeitsökonomie</b><br />
Die NASCAR konkurriert nicht nur gegen andere Sportarten, sondern auch gegen Spielekonsolen, das Internet, DVDs und andere Sachen. Ihnen geht es wie der jeder &#8220;alten&#8221; Branche. Man muss sich in der neuen Ordnung auch erst einmal seinen Platz suchen. Der Konkurrenz geht es ja teilweise auch nicht besser. Die NHL ist bei Versus verschwunden, viele der regulären Saisonspiele der MLB kratzen am Rande der Bedeutungslosigkeit. </p>
<p><b>4. Relativierung des Erfolgs</b><br />
Die NASCAR hat zwischen 2000 und 2005 eine beispiellose Karriere hingelegt. Das lag nicht zuletzt am Jahr 2001, als man zum einen durch den Tod von Dale Earnhardt plötzlich einen Schub bekam, und an den Anschlägen vom 11. September. Das dadurch verstärkte &#8220;Wir-Gefühl&#8221;, die Zuwendung zu US-Sportarten und das eh sehr stark propagierte Nationalbewusstseinn der NASCAR, die sich schon immer mit dem Militär eng verbunden war (Fly Over, Troop Day, Veteranen Tag usw.) halfen der Serie ein breites Interesse zu entfachen. Dass das so nicht bleiben würde, war klar, allerdings hat die NASCAR, wie oben beschrieben, auch einige strategische Fehler gemacht. Die fehlenden Internationalisierung, der Verlust der Märkte in Europa (England, Deutschland) sind da nur zwei Beispiele. Jedenfalls macht es den Eindruck, als ob die NASCAR sich von ihrem Peak verabschiedet hat und wieder auf &#8220;Normalmaß&#8221; zurück gestuft wird.</p>
<p>Bleibt am Ende die Frage, was die NASCAR gegen einen weiteren Absturz machen kann. Eine schnelle Lösung wäre, vor allem für die internationalen Zuschauer, dass man auf der eigenen Webseite einen vernünftigen Stream anbietet. Das scheint im Moment weiterhin am Widerstand von FOX zu scheitern, aber man wird sehen müssen, was die Verhandlungen über den Winter ergeben. Wenn die NASCAR Pech hat, wird sich das Problem erst 2013 lösen, denn die momentanen TV-Verträge laufen bis Ende 2012. </p>
<p>Der Chase wird 2011 renoviert werden. Vermutlich wird ihn deutlich erweitern. Entweder wird man auf die ersten 15 setzten, oder weiterhin auf die Top 12 plus jene, die ein Rennen in der laufenden Saison gewonnen haben. So hätte man dieses Jahr immerhin Montoya in den Chase geschubst und Junior wird ja wohl auch irgendwann mal wieder ein Rennen gewinnen. </p>
<p>Man sieht aber schon, dass die NASCAR nach den massiven Änderungen, die man in diesem Jahr vorgenommen hat, kaum noch Spielraum hat. Im Grunde stimmt das Paket eigentlich. Man könnte den Sprint Cup noch in Road Atlanta und in Montreal fahren lassen, aber das würde wohl eher den Wünschen der europäischen Fans entsprechen. Vielleicht hilft es auch, wenn man Jimmie Johnson nach dem vermutlich fünften Titel in Folge einfach die nächsten 10 Jahre aus der Wertung nimmt. </p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=9740" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>NASCAR: Chase Ratings 2008</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2008/11/20/nascar-chase-rating-2008/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 17:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ratings]]></category>
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		<category><![CDATA[Zuschauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Um es gleich vor weg zu sagen: 2008 war in Sachen Ratings der schlechteste Chase, den es jemals gegeben hat. Jedenfalls bezogen auf die US-Fernsehzuschauer. Er ist zwar nicht ganz so schlimm geworden, wie man erwarten musste, aber insgesamt gesehen doch eher in einem unschönen Bereich angesiedelt. Das wird der NASCAR und den Teams ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAwOC8xMS9rYXB1dHQuanBn"><img class="alignleft size-medium wp-image-1335" title="kaputt" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/kaputt-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Um es gleich vor weg zu sagen: 2008 war in Sachen Ratings der schlechteste Chase, den es jemals gegeben hat. Jedenfalls bezogen auf die US-Fernsehzuschauer. Er ist zwar nicht ganz so schlimm geworden, wie man erwarten musste, aber insgesamt gesehen doch eher in einem unschönen Bereich angesiedelt. Das wird der NASCAR und den Teams nicht gefallen, wo man doch noch auf der Suche nach neuen Sponsoren ist, und das Geld ja gerade nicht so auf der Strasse liegt. Die Übersicht, die gleich kommt, werden die Damen und Herren aus den verschiedenen Marketingabteilungen auch sehen.<br />
<span id="more-1334"></span><br />
Und so sieht das aus:</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="3" width="100%" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>Strecke</td>
<td>2004</td>
<td>2005</td>
<td>2006</td>
<td>2007</td>
<td>2008</td>
</tr>
<tr>
<td>New Hampshire</td>
<td><span style="color: #ff0000;">2,8</span></td>
<td>3,4</td>
<td>3,1</td>
<td>3,3</td>
<td><span style="color: #339966;">3,8</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Dover</td>
<td>3,1</td>
<td>3,1</td>
<td><span style="color: #ff0000;">3,1</span></td>
<td>3,5</td>
<td><span style="color: #339966;">3,8</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Kansas</td>
<td><span style="color: #339966;">5,4</span></td>
<td>4,5</td>
<td>4,0</td>
<td><span style="color: #ff0000;">3,1</span></td>
<td>3,5</td>
</tr>
<tr>
<td>Talladega</td>
<td><span style="color: #ff0000;">4,2</span></td>
<td><span style="color: #339966;">5,3</span></td>
<td>4,8</td>
<td>4,6</td>
<td>4,6</td>
</tr>
<tr>
<td>Charlotte</td>
<td>4,9</td>
<td><span style="color: #339966;">5,1</span></td>
<td>4,7</td>
<td>4,2</td>
<td><span style="color: #ff0000;">3,8</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Martinsville</td>
<td>4,4</td>
<td><span style="color: #339966;">4,7</span></td>
<td>4,1</td>
<td>3,7</td>
<td><span style="color: #ff0000;">3,3</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Atlanta</td>
<td>4,6</td>
<td>4,7</td>
<td><span style="color: #339966;">4,8</span></td>
<td>4,0</td>
<td><span style="color: #ff0000;">3,6</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Texas</td>
<td>5,1</td>
<td><span style="color: #339966;">5,1</span></td>
<td>4,3</td>
<td>3,7</td>
<td><span style="color: #ff0000;">3,7</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Phoenix</td>
<td>4,9</td>
<td><span style="color: #339966;">5,0</span></td>
<td>4,7</td>
<td>3,8</td>
<td><span style="color: #ff0000;">3,6</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Homestead</td>
<td><span style="color: #339966;">6,2</span></td>
<td>5,9</td>
<td>4,7</td>
<td>4,2</td>
<td><span style="color: #ff0000;">3,6</span></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Durchschnitt</strong></td>
<td><strong>4,6</strong></td>
<td><span style="color: #339966;"><strong>4,7</strong></span></td>
<td><strong>4,2</strong></td>
<td><strong>3,8</strong></td>
<td><span style="color: #ff0000;"><strong>3,7</strong></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Zahlen via <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3Nwb3J0c21lZGlhd2F0Y2guYmxvZ3Nwb3QuY29t">Sport Media Blog</a></em></p>
<p>Die Zahlen lassen sich schwer in genauen Zuschauermengen umrechnen, aber die 3,6 vom letzten Rennen in Miami, entsprechen sehr grob über den Daumen gepeilt ca. 6 bis 7 Millionen Zuschauern, davon allerdings einen Großteil (2.4) in der wichtigen Zielgruppe der 14-49 Jährigen. Nur mal zum Vergleich: die Ligameisterschaften der MLB liegen meist so um die 3.0. Nur die Playoffs haben ungefährt doppelt so viele Zuschauer. Dieses Jahr lag man wegen der Dramatik teilweise auf NFL Niveau, denn der zweite Teil des fünften Spiels erreicht 11.9, was 19.8 Millionen Zuschauern entspricht. Die NFL erreicht in der normalen Saison bei einem normalen Spiel so um die 14, was ca. 23 Millionen Zuschauer entspricht. Die NBA Zahlen habe ich nicht, die dürften aber niedriger als die der NASCAR sein. Es ist nicht schlimm, aber es ist der dritte Rückgang in Folge. Insgesamt hat man 0,9 Punkte verloren, in vier Jahren also knapp 25% der Zuschauer, und das ohne dass ein großer Star abgetreten wäre. In Deutschland rauschte das Interesse an der F1 nach dem Rücktritt von Schumacher ebenfalls um die Summe runter, aber das war nachvollziehbar. Bei der NASCAR fällt es schwer, einen genauen Grund auszumachen. Am Chase selber scheint es aber nicht zu liegen.</p>
<p>So hässlich die Quotenentwicklung der NASCAR ist &#8211; man ist, über das Jahr gesehen, immer noch Sportart Nummer Zwei in den USA. Hinter der NFL, aber vor der NBA, der NHL, Golf und dem Rest. Alle anderen Rennserien hängen ebenfalls weit zurück. Die IRL kann froh sein, wenn mal es in Richtung 1.0 tendiert.</p>
<p>Interessant sind die Zahlen aber schon, denn eigentlich ist der Chase richtig gut gestartet. Vergleichen mit den Vorjahren, war es der beste Start überhaupt. Den Trend konnte man bis Talladega halten, danach rauschten die Zahlen in den Keller. Den Grund kann man sich ausrechnen. Der nicht gerade rasend beliebte Jimmie Johnson gegen Carl Edwards, der noch keine allzu große Fanbase hat. Hätte ein Junior, Stewart, Kenseth oder Kyle Busch bis zum Ende mitgemischt, würden die Zahlen anders aussehen. Dass die Leute zunächst eingeschaltet haben, ist die gute Nachricht &#8211; die schlechte ist, dass man sie nicht mal mehr vor den Fernseher locken kann, wenn Geschichte geschrieben wird.</p>
<p>Woran liegt es also? Weil die Leute andere Sorgen haben? Ein nicht so populärer Champion, bzw. ein eher lahmer Chase in diesem Jahr? Die Änderungen, die die NASCAR in den letzten Jahren durch gemacht hat? So doof das jetzt klingt, vermutlich ist es eine Mischung aus vielen Dingen. Hinzu kommt, dass die NASCAR ihren Peak in Sachen Aufmerksamkeit in den USA überschritten hat und gerade sowieso auf dem Weg in Richtung Korrektur ist. Da wird man auch wenig gegensteuern können, dass sind einfach zyklische Effekte, die eine Sportart halt mal durchmachen kann. Sollte im nächsten Jahr die Meisterschaft etwas spannender sein, sollte Junior oder Mark Martin oder Kyle Busch mal bis zum Schluss um den Cup fahren, sieht sicher besser aus. Schwierig wird es, sollte Jimmie Johnson schon wieder dominieren.</p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1334" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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