Posts Tagged ‘Pocono Raceway’

NASCAR: Analyse Pocono August 2011

Posted 09 Aug 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Pocono hat exakt gehalten was es im Vorfeld versprach, nur das Wetter hat dem Rennen am Wochenende einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Fünf Stunden dauerte deshalb die Sprint-Cup-Veranstaltung und am Ende gewann ein verletzter Brad Keselowski – der Fahrer, von dem man es wohl am wenigsten erwartet hätte.

Das sage ich nicht etwa, weil Keselowski nicht fahren könnte. Viel mehr geht es darum, dass es sich mit einem gebrochenen (Ja, er ist doch gebrochen!) Knöchel wirklich schwerlich Auto fahren lässt. Bei Tests in Road Atlanta hatte der Penske-Pilot einen schweren Unfall, nachdem die Bremsen an seinem Dodge versagten. Mit 160 km/h schlug er in eine mit Reifenstapeln „gesicherte“ Betonwand ein und verletzte sich dabei wie durch ein Wunder „nur“ an seinem Knöchel. Die zugehörigen Bilder hatte ich ja bereits in der Vorschau gepostet und selbst Keselowski gab später zu, dass er da wohl eine ganze Menge Glück gehabt hatte! Erschwerend kam am Sonntag in Pocono die Tatsache hinzu, dass seit einer Veränderung der Gear-Rule seitens NASCAR in diesem Jahr auf dem Trioval wieder geschaltet wird, um das beste Drehmoment für die langen Geraden zu erwischen.

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NASCAR: Vorschau Pocono August 2011

Posted 05 Aug 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Nach dem Klassiker von Indianapolis geht es an diesem Wochenende in Pocono weiter, wo das zweite Saisonrennen des nicht unumstrittenen Triovals auf dem Programm steht. Die Juni-Ausgabe gewann Jeff Gordon vor den Busch-Brüdern und der viermalige Meister sollte auch am Sonntag nach seinem zweiten Platz in Indy wieder der Favorit auf die Fahrt in die Victory Lane sein.

Zwei Mal im Jahr ist der Sprint Cup auf dem Pocono Raceway unterwegs und trägt dort meist langatmige 500-Meilen-Rennen aus. Eigentlich ist das Trioval mit seinen drei völlig unterschiedlichen Turns und Geraden eine interessante Strecke, doch die Rennaction hält leider meist nicht, was der anspruchsvolle Speedway verspricht. Clean-Air und Track-Position sind hier alles und der Führende fährt oft alleine vorweg dem Sieg entgegen, während sich das Feld hinter ihm kaugummiartig auseinanderzieht. So kommt es, dass sich in der Mehrzahl der Fälle drei bis vier Fahrer als dominant präsentieren und am Ende den Sieg unter sich ausmachen.

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NASCAR: Vorschau Pocono Juni 2011

Posted 10 Jun 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

An diesem Wochenende steht das erste Pocono-Rennen auf dem Programm, welches ja nicht ganz unumstritten ist. Immerhin hat man nach den zwei schweren Unfällen im letzten Jahr etwas für die Sicherheit der Strecke getan. Zudem überträgt TNT das erste Rennen in dieser Saison, nachdem sich FOX bis zum nächsten Daytona 500 verabschiedete. Den Coup des Jahres hat aber eindeutig der Hauptsponsor des Rennens gemacht.

Ein in der NASCAR bekannter Hersteller von Energy-Drinks sicherte sich die Werberechte für das Rennen am Sonntag und könnte damit eindeutig nicht richtiger liegen. Vermutlich wird man eines ihrer Produkte benötigen, um über die komplette Renndistanz zu kommen. Auf dem fragwürdigen Pocono Raceway werden nämlich nach wie vor 500 Meilen gefahren, was in der Vergangenheit im Mittel gut dreieinhalb bis vier Stunden gedauert hat. Rechnet man dann noch die Vorberichterstattung des ebenfalls fragwürdigen Senders TNT hinzu, kommt man so ungefähr auf den Namen des Getränks der angesprochenen Firma, für dessen Erwähnung ich hier natürlich keinerlei monetäre Zuwendungen erhalte. Was mich an Pocono in diesem Jahr am meisten interessiert, ist sicherlich nicht das Rennen selbst, sondern ein paar ganz andere Punkte:

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NASCAR: Analyse Pocono August 2010

Posted 02 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Das zweite Saisonrennen in Pocono drohte ein weiterer Langweiler zu werden, doch nach 120 Runden sorgten turbulente Restarts und vereinzelte Regentropfen für Spannung. Dazu kam dann der Unfall von Elliott Sadler, welcher das Sicherheitsdefizit der Rennstrecke auf brutale Weise deutlich machte.

Dass der NASCAR am Sonntag kein weiterer Fahrer verloren ging, lag definitiv nicht an den Sicherheitsvorkehrungen des Pocono Raceway. Elliott Sadler kann sich beim R&D-Center der NASCAR für das 2007 eingeführte CoT bedanken und auch Dr. Robert Hubbert einen Brief schreiben – seines Zeichens Erfinder des HANS-Device. Vor nicht ganz zehn Jahren wäre dieser Unfall von Sadler vermutlich sein letzter gewesen. Nach seinem Sieg im Truckrennen am Samstag musste er einen ganz bösen Einschlag in eine Autobahnleitplanke (!!!) samt dahinterliegendem Erdwall einstecken, der ihn frontal von geschätzt ca. 200 km/h auf -50 km/h zurückbeschleunigte, seinen Motor herausriss, den Wagen mit der Nummer #19 bis zur A-Säule komplett zerstörte und auf die Strecke zurückwarf.

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NASCAR: Vorschau Pocono August 2010 / News

Posted 29 Jul 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Nach dem Knüller von Indianapolis und vor dem zweiten Rundkursrennen in Watkins Glen ist es nun Zeit für das Spätsommerrennen in Pocono. Der erste Meisterschaftslauf im Juni sah einen dominanten Denny Hamlin, der seine Siegesstatistik weiter aufpolieren konnte.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr gastiert der Sprint Cup nun auf dem Pocono Raceway, dieses Mal gibt es allerdings eine Neuerung: Anstatt sich endlich mal von der langweiligen und in puncto Sicherheit überholten Rennstrecke zu verabschieden, lädt man mit den Trucks eine weitere der drei nationalen Rennserien auf das Tri-Oval ein. Während im Juni traditionsgemäß die ARCA-Serie den Cup unterstützt, feiert jetzt Anfang August die Truck-Serie ihr Debüt in Pennsylvania. Was soll man groß zu Pocono sagen? Die Debatte ist bekannt und wird schon länger geführt: Langweilige Rennen, da meist ein Fahrer in dominanter Manier dem Rest des Feldes enteilt und alleine in den Sonnenuntergang fährt. Größere Veränderungen bringen meist nur die Cautions, während denen die Teams ihre Abstimmung verkorksen/verbessern oder die hier so wichtige „track position“ verlieren/gewinnen können. Auf der Strecke geht meist nichts, leider muss man sagen, denn die drei unterschiedlichen Turns und die daher erforderliche Kompromissabstimmung lassen eigentlich besseres Racing vermuten.

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NASCAR: Vorschau Pocono Juni 2010

Posted 04 Jun 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Mit dem Coca-Cola 600 in Charlotte endete die erste Hälfte der 26 Rennen zur Chase-Qualifikation in diesem Jahr und mit ihm auch die FOX-Übertragungen für 2010. Die NASCAR startet nun auf TNT in die „summer series“, welche mit dem ersten Abstecher zum Pocono Raceway beginnt.

Am Wochenende steht das erste Mal in diesem Jahr der Pocono Raceway auf dem Programm, eine Strecke die bei Fahrern und Fans nicht unumstritten ist, genaueres dazu gibt es auf der Infoseite bei den NASCAR-Strecken. Gleich zwei Mal fährt der Cup pro Saison auf dem 2,5-Meilen-Trioval in Long Pond, Pennsylvania ein 500-Meilen-Rennen. Man ist geneigt anzunehmen, dass die Strecke durch ihr ungewöhnliches Layout spannende Rennen verspricht, doch gerade da liegt der Knackpunkt. Trotz der unterschiedlichen Kurvenradien und -überhöhungen sowie Geradenlängen, die ein Kompromisssetup erforderlich machen, zieht sich bei den Pocono-Rennen das Feld immer schnell auseinander. Wenn dann noch wenig Cautions dazukommen, fährt meist der Fahrer dem die beste Abstimmung gelungen ist, alleine in den Sonnenuntergang davon. Kurt Busch hat 2007 so eine Performance hingelegt und auf dem Weg zum Rennsieg 175 der 200 Runden angeführt.

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