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Formel Eins: Vorschau Monza 2011

Die Vollgasorgie in Monza wird dieses Jahr besonders gewürzt. Die FIA hat gleich zwei DRS-Zonen mit zwei Messpunkten eingerichtet.

Monza – keine Strecke ist schneller, keiner Strecke ist aber gefährlicher, als der Traditionskurs in der Nähe von Mailand. Seit 1950 wird fast ununterbrochen der “Große Preis von Italien” ausgetragen. Kaum ein Rennen hat verrücktere Fans, kaum ein Publikum ist so leidenschaftlich bei der Sache, kaum ein Kurs hat größere Tragödien erlebt. Monza ist Emotion und vor allem ist es eins: Das Heimrennen von Ferrari. Wer schon mal vor Ort war, und gesehen hat, was passiert, wenn ein Ferrari gewinnt, der hat eine völlig neue Dimension von “Freudentaumel” erlebt. Und einen Sieg erwartet man immer von Ferrari, egal wie schlecht es gerade läuft. Ob das Team dazu in der Lage sein wird? Es wird eine sehr schwere Angelegenheit, denn den üblichen Verdächtigen, könnte ausgerechnet Mercedes in Monza etwas näher dran sein. Derweil scheint man heraus gefunden zu haben, warum Red Bull so gut in der Quali ist.

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Formel Eins: Vorschau GP Ungarn 2011

Bevor sich die Formel Eins in die Sommerpause verabschiedet, steht der Klassiker auf dem Hungaroring noch mal auf dem Programm. Das Rennen könnte interessant werden.

Nach dem teilweise sensationell spannenden Rennen am Nürburgring, wird man die Erwartungen für den GP in Ungarn etwas zurückschrauben müssen. Die Strecke ist nicht gerade für extrem spannenden Rennen bekannt, obwohl sie in der Vergangenheit immer mal wieder gute Rennen lieferte. Aber wegen der fehlenden Überholmöglichkeiten wird auch in diesem Jahr mal wieder sehr viel über die Strategie laufen. Da passt es recht gut ins Bild, dass Pirelli am Wochenende die Kombination “Soft” und “Supersoft” an die Strecke schleppt. Die waren bisher in Monaco und in Kanada im Einsatz, aber in Montreal regnete es und Monaco ist in Sachen Reifenabrieb keine Referenz. Da es zu dem recht warm werden soll, könnte das Rennen einige Überraschungen bieten.

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Formel Eins: Analyse Deutschland GP 2011

Ein grandioses Rennen im ersten Teil, ein starker McLaren und ein schwächelnder Red Bull sorgten für einen der abwechslungsreichsten Grand Prix der Saison.

Man kann nicht sagen, dass man bei Red Bull nach dem Rennen lange Gesichter machte, denn Platz 3 und 4 ist wahrlich kein schlechtes Ergebnis. Aber leichte Sorgenfalten konnte man bei Christian Horner schon sehen. Zu deutlich waren die Probleme, die Red Bull im Rennen hatte, vor allem, was den Drop Off der Pirelli Reifen in den letzten Runden eines Stints angeht. Auffallend war auch mal wieder, der merkwürdige Unterschied zwischen der Quali-Performance und dem Speed im Rennen des RB7. Auch wenn der am Ring etwas kleiner ausfiel, als das sonst der Fall war und Vettel mal nicht auf Pole fahren konnte, scheint der RB7 in der Quali immer noch einen kleinen Vorteil zu haben. Aber wenn das dazu führt, dass Ferrari, McLaren und Red Bull auf Augenhöhe kämpfen können, dann sind das keine schlechten Aussichten für den Rest der Saison. Die Unterschiede zwischen den drei Top Teams sind im Rennen marginal, aber auf eine lange Distanz doch sichtbar. Drei unterschiedliche Konzepte und doch liegt man gleichauf.

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Vorschau: 24H vom Nürburgring Teil 2

Nachdem der erste Teil der Vorschau über das Rennen an sich, BMW und Porsche handelte, handelt der 2. Teil nun über Audi, Mercedes, VW und die “Exoten”

Mercedes

Neben Porsche, welche in der Spitzengruppe zahlenmäßig am stärksten vertreten sind, schickt auch Mercedes eine ganze Armada an SLS GT3 ins Rennen. So werden sage und schreibe 9 Flügeltürer im ersten Einsatzjahr das Rennen um den Gesamtsieg aufnehmen.
Das stärkste Kontingent mit stellt hierbei Black Falcon Racing. Das Team welches letztes Jahr noch für den privaten Einsatz von 2 R8 LMS verantwortlich war, bringt heuer 3 SLS an den Start.
So wird die #20 von Ralf Schall, Maik Rosenberg, Hannes Plesse und Andrii Lebend gesteuert. Mit Maik Rosenberg und Ralf Schall hat man 2 zuverlässige und flotte Piloten, welche den Wagen zügig und routiniert über den Ring steuern können, aber bei den anderen 2 habe ich dort doch meine Bedenken.
Die #21 wird von den beiden Breslins, Sean Paul (welcher auch in Le Mans am Start war) und Sean-Patrick Breslin sowie Vimal Mehta und Stephan Rösler pilotiert. Hier dürfte ankommen und ohne Fehler durchkommen das Ziel sein – Wenn der Wagen hält, denn bisher hat der SLS nicht gerade den zuverlässigsten Eindruck gemacht.
Am stärksten wird man aber sicher das 3. Quartett nämlich Thomas Jäger, Kenneth Heyer, Jeroen Bleekemolen und Jan Seyfarth auf der #22 einschätzen dürfen. Von den Fahrern her, wäre man sicher ein Kadidat für die vorderen Plätze im Endklassement, aber dafür muss wie schon angesprochen die Technik erst einmal durchhalten, wobei es aber bei so vielen Startern durchaus möglich ist, dass 2 oder 3 Wagen ohne Probleme durchkommen werden. Von daher wird man hier abwarten müssen wie sich das Rennen entwickeln wird.

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Formel Eins: Vorschau Valencia 2011

Die Formel Eins macht zum zweiten Mal Halt in Spanien, dieses Mal in Valencia. Das Rennen dürfte dank der Pirelli auch etwas besser als sonst werden. Außerdem hat sich in den letzten Tag viel hinter den Kulissen getan.

Die FIA hatte es angedroht, nun hat sie es auch umgesetzt. Das “Engine Mapping” in der ECU ist verboten. Was genau hatten die Team gemacht? Die Standardelektronik (ECU) bietet allen Hersteller einen gewissen Spielraum für ihre Programmierung. Das muss ja auch so sein, da die Motoren unterschiedliche “Mapping” fahren. Das sind die Programme, mit denen man zum Beispiel den Verbrauch oder den Zündzeitpunkt verändern kann. Innerhalb dieses Mappings kann man auch mit dem elektronischen Gaspedal spielen. Renault und Red Bull waren die ersten, die die bei hohen Drehzahlen mit einigem Wumms ausgestoßenen Abgase nutzten, um den Diffusor auch dann anzublasen, wenn der Fahrer in einer Kurve vom Gas gehen muss. Der Fahrer bremst vielleicht, die Motordrehzahl bleibt aber oben und so bekommt man mehr Abtrieb. Und genau das ist schon ab Valencia verboten.

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Vorschau: 24H vom Nürburgring Teil 1

2 Wochen nach den dramatischen 24H von Le Mans trifft sich die Elite der Sportwagen-, GT- und Langstreckenpiloten am Nürburgring erneut um die Distanz 2 mal gegen die Uhr zu absolvieren. Das Rennen welches 1970 zum ersten mal ausgetragen wurde und von Hans Joachim “Striezel” Stuck auf einem BMW 2002 TI gewonnen wurde hat sich mittlerweile zum wohl 2. wichtigsten 24H Rennen der Welt entwickelt.

Das Rennen, welches damals wirklich noch auf 20832 Meter langen Nordschleife stattfand und noch richtiger Breitensport war, hat sich in den letzten Jahren zu einem prestigeträchtigen Lauf entwickelt, bei dem sich mittlerweile Jahr für Jahr Werksteams um den Sieg streiten.
So treten dieses Jahr Teams von Audi, Porsche, BMW, VW, Mercedes und anderen namhaften Herstellern an um den Gesamtsieg und/oder einen Klassen oder Wertungsgruppensieg zu erringen. Eine solche Dichte an der Spitze hat es wohl bei diesem Rennen noch nicht gegeben.
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Formel Eins: Vorschau GP Kanada 2011

Die Rennen in Kanada gehörten in den letzten Jahren schon immer zu den Besten im Kalender. Mit zwei DRS-Zonen und den Pirelli Reifen wird das in diesem Jahr nicht anders sein.

Neben dem kleinen Rennen in Le Mans, gibt es auch noch ein Formel Eins Rennen in Kanada. Die Strecke in Montreal ist bekannt. Sie besteht mehr oder weniger aus langen Geraden und einigen Schikanen, die allerdings sehr eng sind. Dazu kommt, dass bei der Planung der Strecke das Wort “Auslaufzone” irgendwie vergessen hat. Die Wagen erreichen zwar mehrfach die 300 km/h Grenze, müssen dabei aber zwischen zwei Mauern durchpfeilen. Dass das schon mal schlecht ausgehen kann, hat man 2007 gesehen, als Robert Kubica seinen BMW an einer, mittlerweile entfernten, Mauer in seine Kohlefaserbestandteile zerlegt. Mit einer überholfreudigeren Formel Eins in diesem Jahr, wird die Sache nicht leichter. Dazu kommt, dass es an der Spitze in diesem Jahr wieder eng werden könnte.

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Formel Eins: Vorschau GP Monaco 2011

Das Highlight der Formel Eins Saison ist in diesem gleichzeitig ein Rennen, dessen Ausgang man so gar nicht vorhersagen kann.

Nach dem Rennen in Spanien rauchten auf Grund der unterschiedlichen Strategien der Teams noch die Köpfe, aber noch mehr Hirnschmalz wird man benötigen, wenn es diese Woche nach Monte Carlo geht. Der traditionelle Grand Prix passt eigentlich nicht mehr in die moderne Zeit. Zu eng, und doch zu schnell, keine Überholmöglichkeit, eine wahnwitzige Boxengassenausfahrt und das in diesem Jahr alles mit DRS und KERS. Dazu kommt, dass Pirelli in die Kiste mit der Aufschrift “Wenn schon, denn schon” gegriffen hat, und in Monaco zum ersten Mal in diesem Jahr Reifen der Marke “Medium” und “Super Soft” verteilen wird. Die “Medium” sollten kein Problem darstellt, bei den “Super Soft” sieht es anders aus. Die sollen, so Pirelli, so um die 10 Runden halten, was bei 78 Runden Fahrzeit kein Spaß sein wird.

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Formel Eins: Vorschau GP Spanien 2011

Das Rennen in Barcelona stand in den letzten Jahren immer treu für eine Sache: gähnende Langweile. Das könnte in diesem Jahr anders sein.

Die Strecke in Barcelone ist auch nach dem Einbau der komplett missglückten Schikane, die zu eng ist und zu weit vor die letzte Kurve platziert wurde, immer noch nicht wirklich gut. Fahrerisch ist sie eher langweilig, es gibt ein paar Ecken (Turn 7 & 9), die durchaus kniffelig sein können. Bekannt ist Barcelona vor allem für zwei Dinge: Schnelle Kurven und die lange Gerade, die eigentlich für gute Überholmanöver stehen sollte. Das könnte in diesem Jahr dank DRS dann auch mal in der F1 klappen, da die DRS-Aktivierung vor der letzten Kurve stattfinden soll und dann knapp 800 Meter reichen wird. Damit kann man sich dann schon vor dem Anbremspunkt zu Turn 1 wieder einsortieren. Ein weiterer Faktor werden die Reifen sein, die in der Vielzahl der schnellen Kurven leiden werden. Allerdings hat Pirelli eine neue harte Mischung mit nach Spanien gebracht, die die Teams in der Türkei im freien Training schon ausprobiert haben. Die könnte aber für weitere Probleme sorgen.

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F1: Der James Allen Strategiereport – Türkei

Beim GP der Türkei gab es 82 Boxenstopps, ein neuer Rekord in der Formel Eins, und jede Menge spektakulärer Überholmanöver.

Es war teilweise ein verwirrendes Rennen, das man erst einmal entschlüsseln muss, und dabei tauchen ein paar Trends auf, die einen großen Effekt darauf haben werden, wie die Rennen in Zukunft ablaufen werden. Es handelte sich auch um ein Rennen in dem es mal wieder um die Strategie ging. Nicht nur in Sachen der Boxenstopps am Renntag, sondern viel früher. Es ging darum eine Strategie für das gesamte Wochenende, vor allem für die Qualifikation.
Nach vier Rennen mit den neuen Regeln und Reifen kann man ein langsam gut ein Muster erkennen, auf denen die Strategien aufbauen. Da ist zum Beispiel der neue DRS-Heckflügel, der das Überholen leichter macht, was bedeutet, dass man seine Strategie stärker an denen am Computer ausgerechneten Modellen richten kann. Weil man besser überholen kann, wird das Rennen nicht komplett ruiniert, so wie es Alonso in Abu Dhabi passiert ist, als er hinter Petrov stecken blieb.
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