Posts Tagged ‘Penske’

Indycar Milwaukee: Guter Sport, schlecht verkauft

Posted 21 Jun 2011 — by Vorsicht
Category IndyCar Series

Eine klassische Strecke, viele Überholmanöver und ein interessantes Finish – was will man eigentlich mehr? Die IndyCar Series hat es trotzdem nicht geschafft, Fans auf die Tribünen zu locken. Und ABCs Dauerwerbesendung vertrieb sie von den Schirmen.

Und wieder eine vergebene Chance. Die Milwaukee Mile ist für die IndyCars historischer Grund, noch in den 1990er-Jahren strömten 50.000 Fans am Renntag der CART-Serie an die Strecke. Nach einem Jahr Pause kehrte man heuer wieder zurück. Und wurde von nur etwa 15.000 Besuchern begrüßt. Schade. Nicht zuletzt deswegen, weil das Rennen durchaus sehenswert war. Wenn man denn etwas davon zu sehen bekam. Denn wesentlich öfter als die Action von der Strecke zeigte ABC im Sonntag leider Werbeeinschaltungen. Immerhin: Die Schlussphase gab es ohne Werbeunterbrechung zu sehen. Und die lieferte, trotz eines am Ende ungefährdeten Siegers, noch einmal richtig Spannung. Abseits der Strecke brodeln derweil Spannungen zwischen den Teams.

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Ferner liefen: Die Newshappen

// Die Formel 1 Saison 2011 könnte länger werden als ursprünglich geplant. Der Grand Prix von Bahrain könnte nämlich den ursprünglich geplanten Platz des indischen Grand Prix am 30. Oktober einnahmen, sofern die FIA zum Schluss kommt, dass die politische Lage im Land die Austragung eines Rennens erlaubt. Das wäre durchaus denkbar, denn heute, Mittwoch sollten die während der Proteste eingeführten Notstandsgesetze wieder aufgehoben werden. Zumindest offiziell, denn auch danach wird man den offiziellen Druck gegen Proteste nicht lösen. Der Indische Grand Prix könnte in Folge dessen an das Ende der Saison verschoben werden. Das bisher letzte Rennen ist der GP von Brasilien am 27. November – weil aber neue Grand Prix wegen der Unwegbarkeiten bei Einreise und Zoll immer im zweiwöchigen Abstand vom vorherigen Rennen stattfinden, wäre der erste mögliche Termin also der 11. Dezember. Angeblich sollen die Organisatoren in Indien darüber ganz froh sein, weil die Arbeiten an der Strecke wohl doch nicht ganz so schnell vorangehen wie erwartet. Nicht begeistert sind dagegen die Teams, deren Mitarbeiter im Dezember die einzige Chance haben, sich ein wenig Freizeit abseits der Formel 1 zu gönnen. (Vorsicht)

// Sergio Perez und Vitaly Petrov haben nach ihren Unfällen in Monaco das Krankenhaus verlassen, und sich beide zuversichtlich, in Montreal wieder antreten zu können. Petrov hat zwar noch Schmerzen in den Beinen, ist sich aber “sicher“, in Montreal wieder antreten zu können. Nicht ganz so sicher ist die Angelegenheit bei Sergio Perez. Er selbst spricht davon, zwar noch Muskelschmerzen in den Beinen und im Nacken zu haben und sich an den Unfall nicht genau erinnern zu können – er ist aber ebenfalls “ziemlich sicher“, eine Rennfreigabe für Kanada zu erhalten. (Vorsicht)

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Indy 500: Drama zum Jubiläum

Posted 31 Mai 2011 — by Vorsicht
Category Indy 500, INDYCAR, IndyCar Series, Motorsport

Über lange Strecken erregte die Jubiläumsausgabe des Indy 500 vor allem durch eine schlechte TV-Übertragung und Unmassen von Werbung. Im Finale erwies sich das Rennen dann aber doch noch als geschichtsträchtig.

Nur eine Kurve trennte JR Hildebrand vom Triumph und mit ihm das Indy 500 von der großen Sensation. Doch nach 799 erfolgreichen Linksturns krachte der 22-jährige Rookie, der das Rennen völlig überraschend angeführt hatte auf den allerletzten Abdruck doch noch in die Mauer. Sehr zur Freude von Dan Wheldon, der bei seinem ersten – und vermutlich einzigen – Saisoneinsatz wieder einmal bewies, dass er zu Unrecht nur auf der Ersatzbank der IndyCar Series sitzt. Auch sonst war es nicht gerade ein Tag der Favoriten – Penske schlug sich mit allen drei Autos selbst, und Ganassi wurde die Spritsparstrategie diesmal zum Verhängnis. Für die Serie könnten die überraschenden Top 10 allerdings den Weg in eine spannendere Zukunft weisen.

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Vorschau: Indy 500 Centennial

Posted 27 Mai 2011 — by Vorsicht
Category Indy 500, IndyCar Series, Motorsport

Nach einer spannenden Qualifikation mit einigen Überrschungen ist alles für ein spektakuläres Jubiläumsrennen bereit. Leider gibt es aber auch wieder etwas Ärger.

Das mit Abstand wichtigeste Rennen der IndyCar-Saison steht vor der Tür: Am Sonntag gegen 18 Uhr (CEST) wird IMS-Eignerin Mari Hulman George wieder den Command zum Starten der Motoren erteilen. Diesmal schwingt ganz besonders viel Tradition mit: Denn vor fast genau 100 Jahren, am 30. Mai 1911 fand das erste Indy 500 statt. (Das hundertste Rennen ist es trotzdem nicht – während der beiden Weltkriege mussten einige Läufe abgesagt werden.) Die Ergebnisse der Qualifikation versprechen zu diesem Anlass ein spannendes Rennen: Vorne sind einige Außenseiter dabei, und manch vermeintliche Favoriten starten von weit hinten im Feld. Für Gesprächsstoff sorgte allerdings eine etwas fragwürdige Entscheidung nach der Qualifikation.

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IndyCar Series: Saisonstart in St. Petersburg

Posted 24 Mrz 2011 — by Vorsicht
Category IndyCar Series

Eine teils chaotische, teils erfreuliche Off-Season geht endlich zu Ende – am Sonntagabend kehrt die IndyCar Series zurück auf die Strecke. Das dürfte spannend werden, denn seit dem Finale 2010 hat sich einiges getan.

Eine stille Winterpause sieht anders aus: Die IndyCar Series bedachte seit der Meisterschaftsentscheidung in Homestead Fans und Medien mit einem steten Fluss an Neuigkeiten, wie das sonst sogar während der laufenden Saison ungewöhnlich ist. CEO Randy Bernard hat bewiesen, dass er weiß, wie man mit der zuletzt eher unscheinbaren Monoposto-Serie Aufsehen erregt. Ob seine Ideen auch auf der Rennstrecke funktionieren, das muss sich allerdings noch zeigen. Immerhin: Zum Saisonstart stehen 25 Fahrer bereit, die meisten davon werden wohl das ganze Jahr lang dabei sein. Ein paar alte Stars haben es in die Serie zurückgeschafft, wenn auch zum Teil in letzter Minute. Zusammen mit einigen interessanten Rookies bescheren sie der IndyCar Series das wahrscheinlich stärkste Starterfeld seit CART-Zeiten.

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Ferner liefen: Die Newshappen

Posted 08 Dez 2010 — by DonDahlmann
Category Newshappen

# Update: Die Group Lotus um den malaysischen Hersteller Proton hat wie erwartet Anteile an Renault gekauft. Das Team soll unter dem Namen “Lotus Renault F1″ und mit der zu sehenden Lackierung 2011 an den Start gehen. In der FIA Startliste ist das diesjährige Team “Lotus Racing” von Tony Fernandes allerdings weiter gemeldet. Auch Fernandes hatte angekündigt, dass er 2011 mit der an die “John Player Special” Lackierung der späten 70er und 80er Jahre des alten Lotus Team an den Start gehen zu wollen. Allerdings steht Fernandes mittlerweile auch in seiner Heimat unter Druck, den Namen fallen zu lassen. Angeblich steht steht in England noch ein Gerichtsentscheid aus, ob die Group Lotus den Namen überhaupt in die Formel 1 tragen darf, da die Rechte Formel Eins bekanntlich bei David Hunt liegen, der sie wiederum an Tony Fernandes verpachtet/verkauft hat. Der Namensstreit dürfte sich noch bis zum Start der Saison hinziehen. Angesicht der engen, finanziellen Verpflechtungen von Fernandes in Malaysia, gehe ich aber davon aus, dass er am Ende sein Team umbenennen wird.

# Mark Webber hat berichtet, dass seit dem Rennen in Suzuka mit einer gebrochenen Schulter gefahren ist. Davon habe er seinem Team auch nichts erzählt. Es ist mir ein kleines Rätsel, wie man mit einer solchen Verletzung überhaupt noch fahren kann und noch mehr, dass es niemanden aufgefallen sein soll. Teamchef Christian Horner zeigte sich “enttäuscht”, dass Webber ihm nicht die Wahrheit gesagt. Das ist nachvollziehbar, immerhin handelte es sich nicht gerade um eine Kleinigkeit. Die Vermutung liegt nahe, dass Webber nichts sagen wollte, weil er Angst hatte, das Team würde dann Vettel bevorzugen. Auf die Idee, dass Red Bull sich für seine Situation etwas einfallen lassen würde, scheint er nicht gekommen zu sein. Das ist schon erstaunlich, und zwar auch deswegen, weil es etwas über die Distanz aussagt, die beide Seiten zu einander haben. Eine gute Voraussetzung für 2011 ist das nicht. (Don)

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Ferner liefen: Die Newshappen

Posted 24 Nov 2010 — by StefanTegethoff
Category A1 GP, AutoGP, Eurosport, F2, Formel Serien, IRL, LMS, Motorsport, Newshappen, TV-Rechte, WTCC

// Unterstützung für Hermann Tilke? Neben dem Büro des Aachener Streckendesigners wird, wie am Montag bekannt wurde, auch die amerikanische Architektur-Firma HKS an der Konstruktion der Anlage in Austin, Texas beteiligt sein. Vermutlich werden die amerikanischen Stadionbau-Experten vor allem Know-How bei der Errichtung der Boxengasse und der Tribünen beisteuern – für die Strecke selbst wird wohl weiterhin nur Tilke verantwortlich zeichnen. Zum Streckendesign hat sich übrigens kürzlich FIA-Präsident Jean Todt zu Wort gemeldet, dem wohl mittlerweile auch die Häufung von Überhol-armen Rennen auf Strecken wie Bahrain, Valencia oder Abu Dhabi aufgefallen ist. Daher fordert der Franzose im Interview mit autosport.com, bei der Evaluierung von Strecken durch die FIA künftig neben der Sicherheit auch das Potential für Überholmanöver zu überprüfen. Sogar Änderungen an bereits existierenden Strecken könnte es demnach geben – und zwar möglicherweise schon im kommenden Jahr. Einen Entwurf für eine Änderung gibt es bereits: Silverstone-Umgestalter Populous haben für f1fanatic.co.uk einen Vorschlag mit Ideen zur Umgestaltung der Strecke von Abu Dhabi erstellt. Vorsicht

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Ferner liefen: Die Newshappen

# Lotus, Renault, Group Lotus, 1Malaysia, Proton, mehrere in innige Gerichtssttreitigkeiten verzahnte Protagonisten, dazu ein weit verzweigtes Sammelsurium von Neben-, Zweit und Drittlizenzierungen. Das sind die Zutaten es wohl bizarrsten Markenrechtsstreit der Formel Eins, den es jemals gegeben hat. Kurz zusammen gefasst: Es gibt eine “Group Lotus” und das “Lotus Team” von Tony Fernandes. Und beide streiten sich darum, wer denn nun den Namen Lotus führen darf. Das ist alles derartig komplex und verwickelt, dass ich versuchen werde das in einem eigenen Artikel aufzulösen. Ich muss nur noch eine Wand finden, die groß genug für das Übersichtsdiagramm ist. Derweil empfehle ich dringend die Lektüre des Blogeintrag von Will Buxton, der das auch alles nicht versteht. Don

# Interessante Dinge entwickeln sich um Pastor Maldonado, der offenbar den halben Staatshaushalt Venezuelas im Gepäck und als Anreiz für diverse Teams hat. Bisher schien es so, dass Williams den GP2 Meister wohl nehmen muss, weil Air Asia, RBR und Philips sich als Sponsoren verabschieden. Vor ein paar Tagen wurde aber bekannt, dass Maldonado für HRT testen soll, was auf den ersten Blick scheinbar keinen Sinn macht. Auf dem zweiten sieht es aber anders aus, denn zum einen braucht auch HRT das Geld, zum anderen liefert Williams den Spaniern ja 2011 das Getriebe und somit wohl auch die Konstruktion des Hecks. Es könnte also gut sein, dass sich Williams und HRT das Geld von Maldonado teilen. Er bekommt einen Einsatzvertrag von Williams, wird aber bei HRT geparkt, bevor je nach Leistung 2012 oder 2013 zu Williams darf. So hätte sich Williams auch elegant des Problems erledigt, ob man nun Hülkenberg oder Barrichello rauswerfen soll. Don

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Indycar: Homestead & Saisonrückblick 2010

Posted 04 Okt 2010 — by Vorsicht
Category IRL

Dario Franchitti hat es noch einmal geschafft. Nach einer zunächst starken und am Ende taktisch klugen Fahrt ist der Schotte zum dritten Mal Indycar-Meister.

Und das hat er nicht nur seiner eigenen Leistung zu verdanken, sondern auch Will Powers Unerfahrenheit. Das ganze Wochenende lang hätte der Unterschied zwischen den beiden kaum größer sein können: Franchitti war cool, konzentriert, zielstrebig – und schnell. Will Power wirkte angespannt und verkrampft. Oder wie die Versus-Kommentatoren so richtig festgestellt haben: Es schien fast so, als hätte nicht Power zwölf Punkte Vorsprung, sondern Franchitti. Und so kam es dann auch im Rennen wie es schon fast kommen musste: Power haderte mit dem Auto, suchte nach Speed, und beschädigte sich den Wagen schließlich an der Mauer. Franchitti fuhr lange an der Spitze, und tat am Ende nur noch genau das, was er tun musste, um Meister zu werden.

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Indycar: Spannendes Finale in Homestead

Posted 01 Okt 2010 — by Vorsicht
Category IRL, Motorsport

Wie doch die Zeit vergeht: Grade noch haben wir uns über die Zustände beim Saisonauftakt in Sao Paulo aufgeregt, jetzt steht schon wieder das Finale vor der Tür. Das findet zum letzten Mal in Homestead statt – und könnte knapp werden.

Und das, obwohl die Meisterschaft in diesem Jahr nur noch ein Zweikampf ist: Zwölf Punkte trennen an der Tabellenspitze Rundkurs-Seriensieger Will Power (587) und Vorjahreschampion Dario Franchitti (575). Das heißt: Wenn Power vor Franchitti landet, dann ist er zwar fix Meister. Davon ist auf einem Oval aber nicht unbedingt auszugehen. Und wenn Franchitti wie im vergangenen Jahr gewinnen sollte, müsste der Australier den zweiten Platz erreichen, um trotzdem Meister zu werden – und auch dann ist die Meisterschaft nicht fix: Wenn Franchitti Pole und Rennen gewinnt und die meisten Führungsrunden fährt, ist er in jedem Fall Champion. Die Folge: Taktikspielchen bringen nichts, beide müssen voll auf Sieg fahren.

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