Am Wochenende boten die beiden Rundkursauftritte von Nationwide Series und Sprint Cup ordentlich Action. Dabei lohnte sich das Rennen der zweiten Liga aber eindeutig mehr, denn am Sonntag führte Kurt Busch die gesamte Oberliga im Alleingang vor, während einen Tag zuvor nicht mal beim Überfahren der Ziellinie klar war, wer denn nun eigentlich der Sieger war!
Das Sprint Cup Rennen hatte an Spannung nicht sonderlich viel zu bieten, denn nachdem Kurt Busch in Runde 13 die Spitze des Feldes erreicht hatte, gab er diese Boxenstopp-bereinigt nie wieder aus der Hand! 76 von 110 Runden lag der Penske-Pilot, den ich in der Vorschau noch „eher nicht so als Rundkurs-Fahrer“ bezeichnete, in Front. Das spricht schon eine deutliche Sprache, denn die zweitmeisten Führungsrunden holte sich Denny Hamlin mit nur 12 Umläufen zu Beginn des Rennens ab. Die Road-Warriors vom Schlage eines Marcos Ambrose oder Juan Pablo Montoya zeigten – zumindest auf Materialseite – recht eindeutig, dass sie dem Dodge nicht gewachsen waren und gingen teilweise gnadenlos unter.
Für die eine Gruppe von Fans beginnt am heutigen Freitag eine ganz besondere Zeit in der NASCAR, denn am Wochenende steht das erste von nur zwei Rundkursrennen der Cup-Saison an. Traditionell beschließt dann später im August Watkins Glen diese – durch so wunderbare Rennen in Daytona und Indianapolis unterbrochene – Phase. Doch es gibt auch eine zweite Meinung, welche sich nicht so sehr mit den Auftritten abseits der so prominent vertretenen Ovale anfreunden kann.






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