Posts Tagged ‘NASCAR’

NASCAR: Analyse Charlotte / Vorschau Talladega Oktober 2011

Posted 19 Okt 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Am letzten Wochenende ging die erste Chase-Hälfte zu Ende und brachte auf dem Charlotte Motor Speedway womöglich eine kleine Vorentscheidung in der Meisterschaft mit sich. Schon am Sonntag geht es aber in Talladega weiter, wo sich das Blatt in der Restrictor-Plate-Lotterie natürlich jederzeit wieder wenden könnte.

Die NASCAR-Berichterstattung vom vergangenen Wochenende kommt dieser Tage etwas später, da die emotionale Aufarbeitung der tragischen Geschehnisse vom Sonntag in Las Vegas erstmal Vorrang vor dem Tagesgeschehen haben sollte. Weil mir wie sicherlich vielen von euch in den letzten beiden Tagen nicht so wirklich nach Motorsport – geschweige denn Oval-Rennen – war, habe ich mich für eine Kompromisslösung entschieden: In dieser Woche gibt es ausnahmsweise einen Kombi-Artikel bestehend aus Analyse des Charlotte-Rennens und einer kleinen Vorschau auf Talladega am kommenden Sonntag. So steht uns der Rest der Woche noch für etwas mehr Besinnung zur Verfügung, anstatt groß die Freuden des Motorsports zu preisen. An dieser Stelle möchte ich mich, bevor wir zum eigentlichen Artikel kommen, noch den zahlreichen Kommentaren auch hier im Racingblog anschließen: Rest in Peace, Dan Wheldon! You will be missed! Als jahrelanger Beobachter des amerikanischen Motorsports kann ich das Ergebnis des traurigen Tages immer noch nicht richtig begreifen und erfassen…

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NASCAR: Vorschau Charlotte Oktober 2011

Posted 14 Okt 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Nach diesem Wochenende ist Halbzeit im Chase angesagt und bisher hat sich noch kein Pilot als herausragender Meisterschaftskandidat verkaufen können. Acht Fahrer haben weiterhin eine ziemlich realistische Chance auf den Titel und es kommt wieder einmal darauf an, das Rennen möglichst in den Top10 zu beenden.

Das fünfte von zehn Chase-Rennen wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf dem Charlotte Motor Speedway ausgetragen, wobei die namensgebende Stadt und deren Umgebung auch gleichzeitig Heimat der meisten NASCAR-Teams ist. Das Bank of America 500 ist das einzige Flutlichtrennen in den Playoffs und damit glücklicherweise auch das letzte seiner Art in dieser Saison. Nach Charlotte ist in der Meisterschaftsentscheidung übrigens Halbzeit und noch immer hat sich kein Fahrer so richtig als Top-Favorit verkauft. Zwar gewann Tony Stewart die ersten beiden Playoff-Rennen, fiel dann aber ab und wurde von einem dominanten Jimmie Johnson abgelöst. Wer möchte zu diesem Zeitpunkt jedoch schon darauf wetten, dass ausgerechnet diese Serie nun hält?

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NASCAR: Analyse Kansas Oktober 2011

Posted 11 Okt 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Jimmie Johnson ist wieder da! Nachdem er sich in Dover Kurt Busch knapp geschlagen geben musste, dominierte der Dauermeister in Kansas fast nach Belieben. Nach langen Grünphasen hätte Johnson nur Kasey Kahne am Ende wirklich gefährlich werden können, doch auch den Red Bull ließ er beim letzten Restart einfach stehen.

197 von 272 Runden führte Jimmie Johnson am Sonntag auf dem Kansas Speedway an und holte sich damit nach Dover zum zweiten Mal in Folge die meisten Führungsmeilen ab. Dieses Mal reichte es am Ende sogar für eine Fahrt in die Victory-Lane, nachdem er sich am vergangenen Wochenende noch mit Platz 2 hinter Kurt Busch zufriedengeben musste. Dabei sah zunächst alles nach einem Triumpf der Ford-Mannschaft von Roush-Fenway Racing aus, denn im ersten Renndrittel zeigten vor allem Matt Kenseth (26) und Polesitter Greg Biffle (23) mit – im Vergleich zu Johnson – einigen Führungsrunden an, dass auch sie Anspruch auf die Trophäe hätten.

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NASCAR: Vorschau Kansas Oktober 2011

Posted 07 Okt 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Noch sieben Rennen verbleiben im Chase und wenn man nach einem Favoriten auf den Titel sucht, scheint „Last Man Driving“ als Motto angemessen. In Kansas geht es an diesem Wochenende also primär darum, keine Punkte liegenzulassen und am besten einen Sieg einzufahren. Den Anschluss zu verlieren, wäre hingegen fatal!

Am Sonntag steht das (seit neuestem) zweite Saisonrennen auf dem Kansas Speedway an, nachdem ja Fontana einen seiner Termine mehr oder weniger räumen musste. Kansas ist allerdings eine dieser eher nichtssagenden Strecken, welche über wenig Historie verfügen und zu denen man nichts Großartiges sagen kann. Ich probiere es trotzdem, auch wenn der oben verlinkte Stecken-Artikel vermutlich schon das Meiste hergibt! Kansas ist mit 1,5 Meilen Länge eines der – im Chase so prominent vertretenen – Intermediate-Ovale, verfügt aber über das geringste Banking dieses Streckentyps im gesamten Kalender. Am besten vergleichbar ist der Speedway laut Teams mit Chicagoland, wo vor einigen Wochen das erste Playoff-Rennen der Saison stattfand.

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NASCAR: Analyse Dover Oktober 2011

Posted 04 Okt 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Drei Favoriten kristallisierten sich am Sonntag in Dover heraus und Kurt Busch holte schließlich den Sieg vor Jimmie Johnson und Carl Edwards. Das Endergebnis sorgt für eine relativ enge Top9-Gruppe in der Meisterschaftswertung und damit für einen Quasi-Reset des Chase nach nur drei Rennen.

Nur 19 Punkte trennen die Top9 in den Playoffs voneinander, wobei die Ränge 1 und 2 sowie 3 und 4 sogar jeweils punktgleich die Tabelle schmücken. Kevin Harvick und Carl Edwards luchsten Tony Stewart die Führung in der Meisterschaft ab, der nun gemeinsam mit Kurt Busch, dem Rennsieger von Dover, nur neun Zähler hinter dem Spitzenduo die Plätze belegt. Busch war allerdings nicht der einzige Kandidat für die Fahrt in die Victory-Lane, obwohl er sich schon von Runde 3 an bis zur Competition-Caution in Umlauf 40 in Front des Feldes in Szene setzen konnte. Auch Jimmie Johnson und Carl Edwards zeigten mit 157 bzw. 116 Führungsrunden, dass sie durchaus für einen Sieg in Frage kamen.

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NASCAR: Analyse New Hampshire September 2011

Posted 27 Sep 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Tony Stewart gibt sich derzeit größte Mühe, meine Vorhersagen bezüglich des Chase von vor einer Woche zu unterminieren. In New Hampshire gewann Smoke auch das zweite Playoff-Rennen und mauserte sich damit innerhalb von zwei Wochen zum derzeit größten Favoriten auf den Titel. Die üblichen Verdächtigen blieben dagegen farblos.

Zwei Rennen ist der Chase nun alt und beide Saisonläufe entschied am Ende Tony Stewart für sich, womit er auch sofort an die Tabellenspitze vorrückte, um dort Kevin Harvick abzulösen. Zwar gilt zu beachten, dass sowohl der Playoff-Auftakt in Chicagoland als auch das Rennen vom Sonntag in New Hampshire aufgrund der wiederholten Spritpoker keine klassischen Fälle waren, Smoke aber auch ohne die Fuel-Mileage mindestens innerhalb der Top5 ins Ziel gefunden hätte. Seine Erfolge kann und darf die Benzinstrategie damit keinesfalls abwerten! Überraschend kamen sie trotzdem, denn Stewart betreffend, schrieb ich in der Vorschau für Chicagoland und den Chase folgende Worte nieder:

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NASCAR: Vorschau New Hampshire September 2011

Posted 23 Sep 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

An diesem Wochenende steht Chase-Rennen #2 in New Hampshire auf dem Programm, wo es im Juli schon etwas drunter und drüber ging. Der Quasi-Shorttrack ist in den Playoffs natürlich sehr kritisch, weil rustikale Manöver vorprogrammiert sind. Wer sich am Ende schadlos hält, könnte seine Position im Chase aber angemessen verbessern.

Die Juli-Ausgabe auf dem New Hampshire Motor Speedway gewann Ryan Newman, nachdem der über die Renndistanz verteilt fast die Hälfte des Tages vor dem Rest des Feldes verbrachte. Zwischendrin zeigten sich aber auch andere Mitglieder der Hendrick-Armada durchaus konkurrenzfähig und so konnten Jimmie Johnson, Jeff Gordon sowie ebenfalls Tony Stewart vom Kundenteam Stewart-Haas Racing signifikante Führungsrunden abspulen. Als einziger ernsthafter Nicht-Chevrolet-Konkurrent dieser Truppe in den Top10 entpuppte sich Kurt Busch, dessen Team jedoch gegen Rennende beim Sprit falsch rechnete, was Busch in der letzten Runde ausrollen ließ. 66 von 301 Runden in Front sprachen aber ein deutliches Wort, was seine Performance anging.

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NASCAR: Analyse Chicagoland 2011

Posted 20 Sep 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Einen Tag später als geplant konnte der Chase in Chicagoland beginnen, nachdem am Sonntag Regen einen Start verhinderte. Tony Stewart gewann das erste Playoff-Rennen, indem er seine mangelhafte Form aus der Regular-Season in den ersten Sieg des Jahres umsetzte. Dabei musste Smoke jedoch mit dem Sprit haushalten, was anderen Playoff-Teilnehmern nicht gelang!

Ausgerechnet Tony Stewart möchte man sagen, hinkte er doch sogar in seinem sonst so starken Sommer ständig der gewohnten Form hinterher. In der Chase-Vorschau traute ich ihm den Titelgewinn eigentlich nicht zu und schien mich dabei geirrt zu haben. Dass ein Sieg im ersten Playoff-Rennen eine Bedeutung haben kann, zeigte 2004 Kurt Busch, als er zunächst den Auftakt in New Hampshire gewann, um anschließend die große Trophäe einzusacken. Allerdings gelang dieses Kunststück danach weder Stewart selbst (2005) noch Dauermeister Jimmie Johnson in den folgenden fünf Jahren.

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NASCAR: Vorschau Chicagoland 2011 / Chase

Posted 16 Sep 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Nach 26 Saisonrennen beginnt an diesem Wochenende auf dem Chicagoland Speedway die Meisterschaftsentscheidung der obersten NASCAR-Liga. Im „Chase for the Sprint Cup“ wird über zehn Rennen unter zwölf Fahrern der Titel ausgefahren. In dieser Vorschau werfen wir mal einen genaueren Blick auf die Teilnehmer sowie das Format.

Der Beginn des diesjährigen „Chase for the Sprint Cup“ findet 2011, anders als noch in den vorherigen Saisons, auf dem Chicagoland Speedway statt. Bisher wurde der Anfang vom Ende immer auf dem New Hampshire Motor Speedway ausgetragen, doch wegen eines der seltenen Kalender-Realignments rutschte Loudon an die zweite Stelle, um Platz für Chicagoland zu machen. Für die neue Playoff-Strecke verließ übrigens Fontana den Chase, dessen Termin gleich komplett aus dem Kalender gestrichen wurde. Der Chicagoland Speedway ist noch nicht lange in der NASCAR vertreten, da er erst 2001 fertiggestellt wurde. Somit findet auf dem 1,5-Meilen-mächtigen Intermediate-Oval erst das elfte Cup-Rennen seiner Geschichte statt. Weitere Informationen zur Strecke finden sich wie gewohnt im oben verlinkten Detail-Artikel, dieser Blog-Eintrag soll sich dagegen eher mit dem Grund des Besuchs in Illinois beschäftigen.

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NASCAR: Analyse Richmond September 2011

Posted 13 Sep 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Vor Richmond = Nach Richmond, denn an der Liste der Chase-Teilnehmer hat sich am Wochenende nichts mehr geändert. Sowohl Tony Stewart als auch Dale Earnhardt Jr und Denny Hamlin schafften als letzte Fahrer den Cut für die Playoffs. Gewonnen hat unterdessen Kevin Harvick, obwohl kurz vor Schluss Jeff Gordon wie der sichere Sieger aussah!

Ein ganz simpler Faktor bestimmte in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Renngeschehen maßgeblich und sorgte am Ende dafür, dass Kevin Harvick anstatt Jeff Gordon in die Victory-Lane fuhr: Cautions – und zwar ohne Ende! Für ganze 15 Gelbphasen reichte es in bester Shorttrack-Manier auf dem Richmond International Raceway, was sogar den bisherigen Rekord egalisierte. Doch während der Löwenanteil dieser Hausnummer kurioserweise in den ersten drei Vierteln des Rennens aufaddiert wurde, ging die Schlussphase relativ ruhig und unfallfrei über die Bühne. Lediglich zwei weitere Cautions in den letzten 100 Runden sorgten nicht zuletzt durch ihr Timing für eine Vorentscheidung im Rennen.

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